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	<title>Grube Victoria - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T11:46:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grube_Victoria&amp;diff=1126132&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Markscheider: Revert auf Version von :Benutzer:Mhandschug (19:12 Uhr, 17. Februar 2022). unübliche angabe</title>
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		<updated>2022-07-04T16:41:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Mhandschug&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Mhandschug (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:Mhandschug&lt;/a&gt; (19:12 Uhr, 17. Februar 2022). unübliche angabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Erzgrube Victoria in Kreuztal. Siehe auch [[Grube Viktoria]], Püttlingen, Schiefergrube [[Grube Viktoria (Kaub)]] sowie [[Steinkohlenbergwerk Victoria]], Polen.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
| BILD                     =&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG1        =&lt;br /&gt;
| NAME                     =Victoria&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME           =&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF1                 =Blei-, Kupfer- und Fahlerzen&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF2                =Bleierzen, Spat- und Brauneisenstein, Kupferkies&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF3                =Bleiglanz&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF4                =&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF5                =&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF6                =&lt;br /&gt;
| UNTERNEHMEN              =&lt;br /&gt;
| BESCHÄFTIGTE             =200&lt;br /&gt;
| ABBAUTECHNIK             =&lt;br /&gt;
| FLÄCHE                   =&lt;br /&gt;
| BETRIEBSJAHRE_VON        =1663&lt;br /&gt;
| BETRIEBSJAHRE_BIS        =1931&lt;br /&gt;
| NACHFOLGENUTZUNG         =&lt;br /&gt;
| LAGERFORM1               =Gang&lt;br /&gt;
| LAGERNAME1               =Hauptgang&lt;br /&gt;
| LAGERMÄCHTIGKEIT1        =&lt;br /&gt;
| ROHSTOFFGEHALT1          =&lt;br /&gt;
| GRÖSSTE_TIEFE            =&lt;br /&gt;
| GESAMTLÄNGE1             =&lt;br /&gt;
| LAGERFORM2               =Gang&lt;br /&gt;
| LAGERNAME2               =Liegender Gang&lt;br /&gt;
| LAGERMÄCHTIGKEIT2              =&lt;br /&gt;
| ROHSTOFFGEHALT2          =&lt;br /&gt;
| GRÖSSTE_TIEFE2           =&lt;br /&gt;
| GESAMTLÄNGE2             =&lt;br /&gt;
| LAGERFORM3               =Gang&lt;br /&gt;
| LAGERNAME3                =Diagonalgang&lt;br /&gt;
| LAGERMÄCHTIGKEIT3              =&lt;br /&gt;
| ROHSTOFFGEHALT3          =&lt;br /&gt;
| GRÖSSTE_TIEFE3           =720&lt;br /&gt;
| GESAMTLÄNGE3             =&lt;br /&gt;
| ABRAUM                   =&lt;br /&gt;
| FÖRDERUNG                =&lt;br /&gt;
| FÖRDERUNGGESAMT          =&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT =&lt;br /&gt;
| MINERALIEN               =[[Anglesit]], [[Pyrargyrit]], [[Linneit]], [[Cobaltit]], [[Morenosit]], [[Tetraedrit]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD              =51/0/41/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD               =8/1/22/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO               =DE-NW&lt;br /&gt;
| STANDORT                 =Burgholdinghausen &lt;br /&gt;
| GEMEINDE                 =[[Kreuztal]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE2                =&lt;br /&gt;
| GEMEINDE3                =&lt;br /&gt;
| GEMEINDE4                =&lt;br /&gt;
| NUTS3_1                  =Siegen-Wittgenstein&lt;br /&gt;
| NUTS3_2                   =&lt;br /&gt;
| NUTS3_3                   =&lt;br /&gt;
| NUTS3_4                   =&lt;br /&gt;
| NUTS3_BEZEICHNUNG        =Kreis&lt;br /&gt;
| REVIER                   =[[Bergrevier Müsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Victoria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Bergwerk|Grube]] im [[Siegerländer Erzrevier]], in [[Kreuztal]]-[[Burgholdinghausen]]. In ihr wurden hauptsächlich [[Bleierz|Blei-]] und [[Zinkerz]]e abgebaut, aber auch [[Eisenerz]] und [[Kupferkies]], seltener [[Schwefelkies]] und [[Quecksilber]]. Sie war eines der höchstgelegenen Bergwerke im [[Siegerland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gangmittel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Hauptgang&amp;#039;&amp;#039; war 430&amp;amp;nbsp;m lang und bis zu 2&amp;amp;nbsp;m mächtig. Er enthielt Blei-, Kupfer- und Fahlerze. Der &amp;#039;&amp;#039;Liegende Gang&amp;#039;&amp;#039; war in den oberen Sohlen bis zu 4&amp;amp;nbsp;m mächtig und enthielt Bleierze, Spat- und Brauneisenstein, sowie Weißbleierz und selten auch Vitriolbleierz. Der dritte Gang war der &amp;#039;&amp;#039;Diagonalgang&amp;#039;&amp;#039;. Er war 2–4&amp;amp;nbsp;m mächtig und enthielt 1–3&amp;amp;nbsp;m mächtigen Bleiglanz, der Rest bestand aus Grauwacke und Schiefer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uralte [[Pinge]]nzüge sieht man in der Landschaft in der Nähe des ehemaligen Grubengeländes, erstmals schriftlich erwähnt wurde hier ein Erzvorkommen 1663. Im Jahr 1742 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Obere Victoria-Stollen&amp;#039;&amp;#039; [[Streckenauffahrung|aufgefahren]]. Dieser wurde 125&amp;amp;nbsp;m lang und erreichte 1750 den Erzgang. Bis 1804 wurde der Grubenbetrieb unterbrochen. Um 1850 erreichte der 450&amp;amp;nbsp;m lange &amp;#039;&amp;#039;Tiefe Victoria-Stollen&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Alten Großen Victoria&amp;#039;&amp;#039; 53&amp;amp;nbsp;m unter dem Oberen Stollen den Erzgang. Mit Fuhrwerken wurden die abgebauten Erze zur Aufbereitung und den Hütten befördert. Noch war die Grube recht unbedeutend für die Region. Zwischen 1857 und 59 wurden 103&amp;amp;nbsp;t Kupfererz gefördert. Ab 1870 stieg die in den 60ern niedrige [[Gewinnung (Bergbau)|Bleierzgewinnung]] von 201&amp;amp;nbsp;t im Jahr 1867 bis auf 937&amp;amp;nbsp;t im Jahr 1885 an. Gleichzeitig sank allerdings die Förderung von Fahlerz um die Hälfte auf 31&amp;amp;nbsp;t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juni 1873 konsolidierten 22 Grubenfelder zur Grube &amp;#039;&amp;#039;Victoria&amp;#039;&amp;#039;, hier wurden Bleierz, [[Kupfererz]], Zinkerz und [[Eisenerz]] gefördert, wobei letzteres ungern gefördert wurde, da Eisenstein nur in geringen Mengen vorkam. Teils wurden auch [[Schwefelkies]] und [[Quecksilber]] gefördert. Als die Erzvorkommen im &amp;#039;&amp;#039;Tiefen Victoria-Stollen&amp;#039;&amp;#039; dem Ende zugingen, kaufte eine rheinisch-westfälische Kapitalgruppe die Grube. Bald wurden im Gebiet reiche Erzvorkommen erkannt. 1886 wurde eine neue, moderne Aufbereitungsanlage 600&amp;amp;nbsp;m talabwärts der Grubenanlagen errichtet. 1890 wurde ein Maschinenschacht abgeteuft und eine zweigleisige [[Schleppbahn]] zwischen dem [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] und der Aufbereitung gebaut. Noch heute ist der Damm, auf dem die Bahn fuhr, markant in der Landschaft zu sehen. Der Doppelschacht hatte eine Teufe von 580&amp;amp;nbsp;m und war 3 × 4&amp;amp;nbsp;m groß. Zudem kamen zwei abgesetzte [[Blindschacht|Blindschächte]], die eine Gesamtteufe von 720&amp;amp;nbsp;m bringen. Gefördert wurde mit einer Dampffördermaschine und einer Fördereinrichtung der Firma Vetter in Eiserfeld. Die [[Dampfmaschine]] hatte Geschwindigkeiten von&lt;br /&gt;
* 1200 m/min bei der Erzförderung und&lt;br /&gt;
* 300 m/min bei der Personenfahrt.&lt;br /&gt;
1900 wurde eine Schmalspurbahn von der Aufbereitung zum Littfelder [[Bahnhof]] errichtet, die die aufbereiteten Erze transportierte. 1909 kaufte der [[Märkisch-Westfälischer Bergwerksverein|Märkisch-Westfälische Bergwerksverein]] die Grube für 2,7&amp;amp;nbsp;Mio. Mark. 1900 zählte &amp;#039;&amp;#039;Victoria&amp;#039;&amp;#039; 201 Belegschaftsmitglieder. Ihre Blütezeit hatte sie mit monatlich mehr als 500&amp;amp;nbsp;t Abbau, die Höchststände waren beim Zinkabbau 1911 und beim Bleiabbau 1913. Mit zunehmender [[Teufe]] wurden die Eisenerzvorkommen stärker, so dass auch dieses abgebaut wurde. 1909 konsolidierte das Bergwerk mit &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrichssegen]]&amp;#039;&amp;#039; etwa 300&amp;amp;nbsp;m nördlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 kaufte die [[Bergbau-Aktiengesellschaft Lothringen]] den Grubenbesitz &amp;#039;&amp;#039;Victoria-[[Grube Altenberg|Altenberg]]&amp;#039;&amp;#039;, Mitte der 1920er Jahre bekam die Grube wirtschaftliche Probleme. Am 31. Dezember 1927 wurde sie dann stillgelegt, zum Schluss mit 179 Belegschaftsmitgliedern. Nach der Stilllegung wurden bis auf das Büro alle Gebäude abgerissen, in der Aufbereitung wurde eine [[Flotation]]sanlage errichtet. Sie diente bis Mitte der 1960er Jahre zur Gewinnung von Erzteilchen aus dem Bodensatz der [[Schlammteich]]e der Gruben im Umfeld, ab 1954 zur Verarbeitung aller Kupfererze im [[Siegerländer Erzrevier]]. Aufgearbeitet wurden dort:&lt;br /&gt;
* 90.340&amp;amp;nbsp;t Kupfererz&lt;br /&gt;
* 7.722&amp;amp;nbsp;t Kupfererzkonzentrat&lt;br /&gt;
* 1.519&amp;amp;nbsp;t Kupfer (gewonnen)&lt;br /&gt;
1964 wurde das alte Bürogebäude abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100&amp;amp;nbsp;kg Bleierz enthielten 43&amp;amp;nbsp;g Silber und bis zu 80 % Blei. 100&amp;amp;nbsp;kg Fahlerz enthielten ca. 660&amp;amp;nbsp;g Silber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Millerite-171912.jpg|miniatur|hochkant|Millerit der Grube &amp;#039;&amp;#039;Victoria&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Weltbekannt wurde die Grube durch ihre [[Mineralien]]vielfalt und -qualität. Verschiedenste Mineralien fanden sich im Bergwerk:&lt;br /&gt;
* [[Chalkopyrit]] (Kupferkies)&lt;br /&gt;
* [[Galenit]] (Bleiglanz)&lt;br /&gt;
* [[Siegenit]]&lt;br /&gt;
* [[Anglesit]] (Bleivitriol oder Vitriolbleierz)&lt;br /&gt;
* [[Cerussit]] (Weißbleierz)&lt;br /&gt;
* [[Pyrargyrit]] (gefunden in der Grube &amp;#039;&amp;#039;Heinrichssegen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
1909 fand man in den Gängen der Grube &amp;#039;&amp;#039;Victoria&amp;#039;&amp;#039; faustdicke [[Millerit]]e, was bei diesem Mineral sehr ungewöhnlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsolidationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Heinrichssegen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Stillgelegt am 31. Dezember 1927 mit 40 Belegschaftsmitgliedern. Erstverliehen wurde &amp;#039;&amp;#039;Heinrichssegen&amp;#039;&amp;#039; 1737, neu am 29. Oktober 1834. 1845 wurde ein [[Erbstollen]] angelegt, ab 1852 wurde Tiefbau betrieben, der Schacht wurde 1879 angelegt und hatte eine Teufe von 247&amp;amp;nbsp;m. Erst wurde sie im April 1918 stillgelegt, ging ab 1919 zu &amp;#039;&amp;#039;Victoria&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regulus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Müsen]] ([[Hilchenbach]]), erstverliehen am 1. September 1856, gehörte zu &amp;#039;&amp;#039;Wilder Mann&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Victoria&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bergbau im Siegerland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergwerken im Siegerland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Grube Victoria}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.uni-siegen.de/dept/fb10/verm/gerd/bergbauseite.htm | wayback=20011107171915 | text=Gerd Bäumer: Erzbergbau im Raum Siegerland}}&lt;br /&gt;
* Artikel [http://www.burgholdinghausen.de/sz20070922.html &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Grube „Victoria“ bei Littfeld&amp;#039;&amp;#039;] in der [[Siegener Zeitung]] vom 22. September 2007, Seite 45 (ganzseitig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Victoria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Kreuztal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzgrube im Siegerländer Erzrevier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Markscheider</name></author>
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