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	<title>Grube Steimel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:09:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grube_Steimel&amp;diff=1127165&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Beegies: doppelte Namensauszeichnung korrigiert</title>
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		<updated>2023-12-09T16:04:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namensauszeichnung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |NAME=Steimel&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Bergrevier Burbach]]&lt;br /&gt;
 |BILD=&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Neunkirchen&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=[[Neunkirchen (Siegerland)|Neunkirchen]]&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Siegen-Wittgenstein&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=vor 1812&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=22. November 1928&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=300&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=627.3&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=864.348&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=Eisenerz&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Eisenerz]]&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=50/48/12.38/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7/59/27.14/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Freier-Grunder-Bergwerks-Verein 1894.jpg|mini|Kux-Schein des Freier-Grunder-Bergwerks-Vereins vom 29. Oktober 1894]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbundgrube Steimel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lag in [[Neunkirchen (Siegerland)|Neunkirchen]] im [[Kreis Siegen-Wittgenstein]] und war ab 1895 unter dem Namen „Freier Grunder Bergwerksverein“ bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits vor 1812 wurde „auf dem Steimel“ (Höhe: {{Höhe|450}} über NN) [[Eisenerz]] abgebaut. 1874 wurde die Grube mit der benachbarten Grube &amp;#039;&amp;#039;Ende&amp;#039;&amp;#039;, die ihre Ersterwähnung 1827 hatte, konsolidiert. Im gleichen Jahr wurde der erste [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] abgeteuft. Schacht I war 627,3&amp;amp;nbsp;m tief. 1885 waren bei 125&amp;amp;nbsp;m Teufe drei Sohlen angelegt: 50&amp;amp;nbsp;m, 80&amp;amp;nbsp;m, 120&amp;amp;nbsp;m. Im selben Jahr betrug die Förderung 10.268&amp;amp;nbsp;t Spateisenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 fand eine große [[Konsolidation (Bergbau)|Konsolidation]] statt. Mehrere Gruben (unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Steimel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ende&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Frauenberger Einigkeit&amp;#039;&amp;#039;) wurden zum &amp;#039;&amp;#039;Freien Grunder Bergwerksverein&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen. In der Gemarkung des Ortes [[Salchendorf (Neunkirchen)|Salchendorf]] wurde 1890 der zweite Schacht, der &amp;#039;&amp;#039;Kaiser-Friedrich-Schacht&amp;#039;&amp;#039;, abgeteuft. Der Schacht erreichte eine Teufe von 600&amp;amp;nbsp;m. Am 22. November 1928 wurde die Grube stillgelegt, am 31. Dezember 1931 wurden die letzten Gebäude abgerissen. 300 Belegschaftsmitglieder zählte der Steimel und war die zweitgrößte Grube der Gemeinde Neunkirchen nach &amp;#039;&amp;#039;[[Pfannenberger Einigkeit]]&amp;#039;&amp;#039;. Bis zur Konsolidation 1895 wurden 408.000&amp;amp;nbsp;t Eisenstein gefördert, bis zur Stilllegung 1931 864.348&amp;amp;nbsp;t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gangmittel der Grube war 120&amp;amp;nbsp;m lang und 2–4&amp;amp;nbsp;m, teilweise bis zu 10&amp;amp;nbsp;m mächtig. Ausgefüllt war es mit [[Limonit|Braun-]] und [[Spateisenstein]] mit [[Kupferkies]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich „auf dem Steimel“ ein besonders bei Wanderern beliebtes Ausflugslokal. 2003 kam es rund um die Gebäude zu [[Tagesbruch|Tagesbrüchen]] durch alte einstürzende [[Stollen (Bergbau)|Stollen]]. Das Verfüllen dauerte Monate und kostete etliche Tonnen Beton als Verfüllmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsolidationen ==&lt;br /&gt;
Die Konsolidationsgruben waren:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adelheid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1874&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dammsacker Stollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Neunkirchen / Struthütten, 371&amp;amp;nbsp;m Länge&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Neunkirchen. Verliehen vor 1827, ab 1895 zu &amp;#039;&amp;#039;Steimel&amp;#039;&amp;#039;. Ab den 1840ern wurde Kobaltbergbau betrieben, 1864 waren es 147&amp;amp;nbsp;t. 1885 wurden 10.268&amp;amp;nbsp;t Spateisenstein und 79&amp;amp;nbsp;t Kupfererz gefördert.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frauenberger Einigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Neunkirchen. Die zweitgrößte im Verbund, in Betrieb seit mindestens 1827. [[Untertagebau|Tiefbau]] wurde ab 1847 mit [[Kunstrad (Wasserrad)|Kunstrad]] (46&amp;amp;nbsp;m Teufe), ab 1872 maschinell betrieben, die [[Teufe]] des Blindschachts betrug 1885 216&amp;amp;nbsp;m. Er wurde mit einer Zwillingsfördermaschine mit 15&amp;amp;nbsp;PS und einer [[Wasserhaltungsmaschine]] mit 45&amp;amp;nbsp;PS ausgestattet. Ab 1895 gehörte die Grube zu &amp;#039;&amp;#039;Steimel&amp;#039;&amp;#039;. 1885 wurden 7.981&amp;amp;nbsp;t Eisenstein gefördert.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harteborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Neunkirchen, verliehen um 1750, stillgelegt 1886. 1903 kam die Grube zu &amp;#039;&amp;#039;Steimel&amp;#039;&amp;#039;, ab 1907 zu &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Concordia (Herdorf)|Concordia]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Dermbach (Herdorf)|Dermbach]]. Als Förderstollen diente ein 630&amp;amp;nbsp;m langer &amp;#039;&amp;#039;Tiefer Stollen&amp;#039;&amp;#039; im Harteborntal. 1885 wurden 623&amp;amp;nbsp;t Eisenstein gefördert.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krebs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Neunkirchen, verliehen vor 1812. 1866 gab es eine Konsolidation. Ein Stollen war im Harteborntal angesetzt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberster Specht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Salchendorf, verliehen 1814; stillgelegt 1868. Mit der Grube &amp;#039;&amp;#039;Roter Adler&amp;#039;&amp;#039; zusammen wurde 1814 ein &amp;#039;&amp;#039;Oberer Stollen&amp;#039;&amp;#039; angelegt, der 288,4&amp;amp;nbsp;m Länge erreichte, sowie ein &amp;#039;&amp;#039;Tiefer Stollen&amp;#039;&amp;#039; im Harteborntal mit 315,5&amp;amp;nbsp;m Länge. Beide Stollen wurden 1857 durch Querschläge verbunden. Gefördert wurden in beiden Gruben 5.000&amp;amp;nbsp;t Spateisenstein und 20&amp;amp;nbsp;t Kupfererz. Neben Eisen und Kupfer kamen noch Speiskobalt und Roteisenstein vor.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reifenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Neunkirchen, ab 1895 zu &amp;#039;&amp;#039;Steimel&amp;#039;&amp;#039;. In den 1880ern stillgelegt, im &amp;#039;&amp;#039;Tiefen Reifenberger Stollen&amp;#039;&amp;#039; wurde ein 12,5&amp;amp;nbsp;m tiefes Gesenk angelegt. Abgebaut wurde Kupferkies.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rother Adler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Neunkirchen. Verliehen 1814; stillgelegt 1868&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rühtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Neunkirchen, verliehen vor 1812. Abgebaut wurde aus einem Stollen im Harteborntal und einem Tagesschacht mit 33&amp;amp;nbsp;m Teufe. 1885 wurden 253&amp;amp;nbsp;t Spateisenstein abgebaut, bis 1907 stieg die Förderung über 595&amp;amp;nbsp;t im Jahr 1900 und 3.938&amp;amp;nbsp;t im Jahr 1901 auf 15.501&amp;amp;nbsp;t Eisenstein.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Adler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Neunkirchen, Harteborntal&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Windhahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Neunkirchen, verliehen 1866, Abbau durch &amp;#039;&amp;#039;Krebser Stollen&amp;#039;&amp;#039;. In oberen Teufen trat Brauneisenstein auf, in 30–40&amp;amp;nbsp;m Teufe kam Spateisenstein mit Zinkblende, Kupferkies und Bleiglanz vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bergbau im Siegerland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Henrichs: &amp;#039;&amp;#039;Aus Salchendorfs Vergangenheit. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte unseres Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; Druckerei Braun, Neunkirchen 1966.&lt;br /&gt;
* Otto Braun: &amp;#039;&amp;#039;700 Jahre Neunkirchen&amp;#039;&amp;#039;, Neunkirchen 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.uni-siegen.de/dept/fb10/verm/gerd/bergbauseite.htm | wayback=20011107171915 | text=Gerd Bäumer: Erzbergbau im Raum Siegerland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steimel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Neunkirchen (Siegerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenerzbergwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Beegies</name></author>
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