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	<title>Grube Schnellenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:26:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grube_Schnellenberg&amp;diff=1091578&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alterbergbau: /* Geschichte */  Die Gewerkschaft Kur-Köln besaß eine Grube Schnellenberg diese lag jedoch in Langenholthausen bei Balve.</title>
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		<updated>2024-08-20T17:01:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt;  Die Gewerkschaft Kur-Köln besaß eine Grube Schnellenberg diese lag jedoch in Langenholthausen bei Balve.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |NAME=Schnellenberg&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Bergrevier Müsen]]&lt;br /&gt;
 |BILD=&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Beienbach&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=[[Netphen]]&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Siegen-Wittgenstein&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=4. Juni 1883&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=31. Oktober 1923&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=89&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=155&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=[[Tiefbau]], [[Stollenbau]]&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=1.500 m&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Spateisenstein]], [[Limonit|Brauneisenstein]], [[Bleierz]], [[Nickelerz]]&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG= Verein Siegerländer Bibelkreise&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=50/54/11.5/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=8/8/43.5/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnellenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Bergwerk|Grube]] in [[Beienbach]] bei [[Netphen]] im [[Siegerland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Beienbach wurde bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts [[Erz]] gefördert. So existiere schon im Jahr 1715 im &amp;#039;&amp;#039;hellen Seifen&amp;#039;&amp;#039; bei Beienbach ein neues Bergwerk an dem das [[Stift Keppel]] beteiligt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vitt&amp;quot;&amp;gt;Peter Vitt: &amp;#039;&amp;#039;Die Industrialisierung des Siegerländer Amtsbezirks Netphen in der preußischen Zeit 1815/16 bis 1946&amp;#039;&amp;#039; ([http://dokumentix.ub.uni-siegen.de/opus/volltexte/2014/826/pdf/Dissertation_Peter_Vitt.pdf Digitale Version der Dissertation])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Oberbergamt Bonn verlieh am 4. Juni 1883 dem [[Niederdielfen]]er Steiger Hermann Lersch II aus Niederdielfen [[Schürfschein|Schürfrechte]] für [[Eisenerz]] in der Nähe von Beienbach. Er gründete eine 56-köpfige [[Bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] und besorgte sich im November desselben Jahres auch Schürfrechte für [[Bleierz|Blei-]] und [[Kupfererz]]. Ein [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] wurde [[Streckenauffahrung|vorangetrieben]], welcher im März 1884 50 m Länge, im August bereits 106 m, aufwies. 1886 wurde eine Schienenbahn eingerichtet. 1892 förderte die Grube [[Eisenerz|Eisenstein]] im Wert von 2.157,66 Mark. Abnehmer waren die &amp;#039;&amp;#039;[[Johanneshütte]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Siegen]] und die &amp;#039;&amp;#039;Haardter Hüttengewerkschaft&amp;#039;&amp;#039; in [[Weidenau (Siegen)|Weidenau]]. 1890 waren es nur noch 18 Mitglieder und 1894 noch drei, zwei davon kamen aus [[Flammersbach (Wilnsdorf)|Flammersbach]]. 1893 wurde ein Sprengstofflager eingerichtet, welcher im Juni 1899 für eine Kapazität von 550 kg ausgebaut wurde. Nach dem Verkauf 1899 an die Gewerkschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Häuslingstiefe]]&amp;#039;&amp;#039; in Siegen wurde auf [[Schachtförderung|Schachtbetrieb]] umgestellt. Der mit [[Schachtausbau|Holzzimmerung]] und Ziegelausmauerung versehene [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] wurde im gleichen Jahr [[Schachtansatzpunkt|angesetzt]] und hatte eine Größe von 4,6 × 2,9&amp;amp;nbsp;m. Ende 1900 lag die Teufe des Schachtes bei 63&amp;amp;nbsp;m, die erste [[Sohle (Bergbau)|Sohle]] folgte auf 70&amp;amp;nbsp;m [[Teufe]]. Kurz darauf wurden ein 27&amp;amp;nbsp;m hoher [[Förderturm]], ein [[Schachthaus|Schachtgebäude]], verschiedene [[Maschine]]nräume und [[Werkstatt|Werkstätten]] gebaut. Die Gesamtteufe von 155 m wurde über ein 40 m tiefes [[Blindschacht|Gesenk]] von der 110-m-Sohle aus erreicht. Im Juli 1902 wurde der Betrieb eingestellt. Ab 1903 wurde die Grube mehrere Mal verkauft:&lt;br /&gt;
# 1903 an &amp;#039;&amp;#039;Gewerken Arnold Steffen und Paul Hoffmann&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# 1905 an &amp;#039;&amp;#039;Gewerken Adolf Fischbach und Heinrich Nöh&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# 1906 wurde der Betrieb wieder aufgenommen und zwei Röstöfen wurden installiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vitt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
# 1919 an &amp;#039;&amp;#039;[[Bochumer Verein]] für Gussstahlfabrikation&amp;#039;&amp;#039;: Am 21. Oktober ging die Grube mit einem Wert von 296.000 Mark an den Bochumer Verein über (dadurch 1926 an die &amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Stahlwerke Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
1910 [[Konsolidation (Bergbau)|konsolidierte]] die Grube mit den Gruben &amp;#039;&amp;#039;Schnellenberg II-IV&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bismark&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kleeblatt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gutglück&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zufälligglück&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gutehoffnung&amp;#039;&amp;#039; aus Beienbach und &amp;#039;&amp;#039;Erzvater I-II&amp;#039;&amp;#039; aus [[Nauholz]]. 1912 lief die Grube mit Wasser voll, 1913 musste deshalb die Förderung eingestellt werden. Am 31. Mai 1922 wurde die Grube unter Tage, am 31. Oktober 1923 über Tage stillgelegt und nicht wieder eröffnet. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] dienten die alten Stollen den Beienbachern als [[Luftschutzstollen|Luftschutzbunker]] bei Luftangriffen. Ab 1957 diente die Grube dem Ort Beienbach als Wassergewinnungsanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gangmittel ==&lt;br /&gt;
Die Grube baute auf einem 1–1,5 m mächtigen [[Gang (Geologie)|Gang]] der etwa in der 12. Stunde streicht und mit 60 bis 65 Grad nach Westen einfällt. Das Gangmittel war auf der 70-m-Sohle [[Bauwürdigkeit (Bergbau)|abbauwürdig]], auf der 110-m-Sohle verdrückt und nur stellenweise bauwürdig. Mit größerer Teufe nahm die Gangmächtigkeit dann wieder zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geförderte [[Spateisenstein]] hatte 40,12 % Fe-Anteil, der Anteil beim [[Limonit|Brauneisenstein]] lag bei 52,57 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fördermengen ==&lt;br /&gt;
1892 wurden 253,4 t Eisenerz im Wert von 2.158 Mark und 20,5 t Blei-Nickelerze im Wert von 2.461 Mark gefördert. 1902 wurden 621,9 t Eisenerz im Wert von 4.975 Mark und 8,5 t Blei-Kupfererze im Wert von 579 Mark gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vitt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bleierz&lt;br /&gt;
! Eisenerz&lt;br /&gt;
! Blei-Kupfererz&lt;br /&gt;
! Blei-Nickelerz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 15,9 t ||  ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1891 || 8,9 t ||  ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1892 ||  || 253,4 t ||  || 20,5 t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1893 || 8,7 t || 8,7 t ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 ||  || 503,7 t ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1902 ||  || 621,9 t || 8,5 t  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1908 ||  || 1.190 t ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belegschaftsmitglieder ==&lt;br /&gt;
* 1883: 56 Belegschaftsmitglieder&lt;br /&gt;
* 1890: 18 Belegschaftsmitglieder (1 Steiger, 3 Hauer, 2 Aufbereiter, 3 Frauen und 9 Kinder)&lt;br /&gt;
* 1894: 3 Belegschaftsmitglieder (Wilhelm Kill und Johannes Kneppe aus Flammersbach, sowie Friedrich Bender aus Beienbach)&lt;br /&gt;
* 1899: 12 Belegschaftsmitglieder&lt;br /&gt;
* 1900: 88 Belegschaftsmitglieder&lt;br /&gt;
* 1900: 15 Belegschaftsmitglieder&lt;br /&gt;
* 1923: 60 Belegschaftsmitglieder&lt;br /&gt;
(Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;vitt&amp;quot;/&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bergbau im Siegerland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergwerken im Siegerland]]&lt;br /&gt;
* [[Grube Concordia (Anzhausen)| Grube Concordia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.beienbach.de/chronik/n07_01.html Die Grube auf der Beienbacher Webseite (www.beienbach.de)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.uni-siegen.de/dept/fb10/verm/gerd/bergbauseite.htm | wayback=20011107171915 | text=Gerd Bäumer: Erzbergbau im Raum Siegerland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schnellenberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Siegerland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Netphen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzgrube im Siegerländer Erzrevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Kreis Siegen-Wittgenstein|Schnellenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alterbergbau</name></author>
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