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	<title>Grube Peine - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-46623-0: /* Einzelnachweise */ URL und Abrufdatum aktualisiert</title>
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		<updated>2026-01-21T22:28:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; URL und Abrufdatum aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Schachtanlage Peine I II.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&amp;lt;br /&amp;gt;Die Schachtanlage Peine I/II vom &amp;#039;&amp;#039;Herrenkamp&amp;#039;&amp;#039; aus gesehen&lt;br /&gt;
 |NAME=Grube Peine I/II&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Limonit|Brauneisenstein]]&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=[[Salzgitter AG|Erzbergbau Salzgitter AG]]&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=959 (im Jahr 1956)&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=[[Strebbau]], [[Kammerbau]] in verschiedenen Varianten&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=15. August 1939&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=30. Oktober 1968&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1=25&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=640&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME2=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT2= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE2= &lt;br /&gt;
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 |LAGERMÄCHTIGKEIT6=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT6= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE6= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=bis 990.000&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=14,1 Mio.&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=Eisenerz&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=[[Pyrrhotin]]&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=52/19/53/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=10/12/20/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NI&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Telgte&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Peine&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Peine&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Landkreis&lt;br /&gt;
 |REVIER=Peine-Salzgitter-Revier&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bei der [[Doppelschachtanlage]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peine I/II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um ein ehemaliges [[Eisenerz]]bergwerk innerhalb der [[Niedersachsen|niedersächsischen]] Stadt [[Peine]] im [[Landkreis Peine|gleichnamigen Landkreis]] nördlich des Innenstadtbezirks [[Telgte (Peine)|Telgte]] an der Grenze zu [[Vöhrum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben wurde die Grube Peine zuletzt durch die [[Salzgitter AG|Erzbergbau Salzgitter AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
=== Die Entstehung des Peiner Erzlagers ===&lt;br /&gt;
Beim Erzlager der ehemaligen Grube Peine handelt es sich um eine [[Marines Sediment|marin-sedimentäre]] [[Lagerstätte|Trümmererzlagerstätte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Oberkreide]] zur Zeit des [[Santonium]] (ältere Bezeichnung: &amp;#039;&amp;#039;Oberemscher&amp;#039;&amp;#039;) befand sich in der Gegend der Peiner Erzlager die Küstenlinie eines Meeres. An der Küste standen Tonschichten des [[Kreide (Geologie)|Gault]] an, in denen [[Toneisenstein]]-[[Geode (Geowissenschaften)|Geoden]] eingebettet waren. Die Toneisensteine entstanden durch das [[Fällungsreaktion|Ausfällen]] gelösten [[Eisen]]s im Wasser bei der Zersetzung von abgestorbenen, tierischen Organismen. Die Geoden waren kugel- bis brotlaibförmig bei Durchmessern von bis zu einem Meter. Die Meeresbrandung wusch die Eisensteine aus und lagerte sie aufgrund der größeren Dichte bevorzugt in küstennahen Senken ab. Durch die [[Gezeiten]]bewegung wurde das Gestein natürlich aufbereitet. Die Limonitrinde platzte teilweise ab, die Gerölle zerfielen in Scherben. Durch das Aufsteigen des benachbarten [[Salzstock]]es Ölsburg entstand ein Trog, in dem sich die Erzgerölle und Trümmerstücke in [[Bauwürdigkeit (Bergbau)|bauwürdiger]] [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] ansammelten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilges S.18&amp;quot;&amp;gt;Bilges et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Lichter sind erloschen&amp;#039;&amp;#039;. 1987, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.225&amp;quot;&amp;gt;Slotta: &amp;#039;&amp;#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland, Band 5, Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. 1986, S. 225&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage und Ausdehnung ===&lt;br /&gt;
Bei der Lagerstätte von Peine handelt es sich um die geologische Fortsetzung eines Lagers, welches westlich von [[Groß Bülten]] zu Tage [[ausbiss]] und dort die Grundlage der [[Grube Bülten-Adenstedt]] bildete. Nach einer ausgedehnten Vertaubungszone befindet sich in etwa 6&amp;amp;nbsp;km Entfernung zum Bültener Lager eine Vererzung in einer [[Teufe]] zwischen 400 und 700&amp;amp;nbsp;m. Dieser Lagerstättenteil beginnt unter dem Innenstadtbezirk Telgte und setzt sich mit einem [[Fallen (Geologie)|Einfallen]] von 18 bis 20° unter Vöhrum bis nördlich der [[Bundesautobahn 2|Autobahn A&amp;amp;nbsp;2]] fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.225&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S. 241-242&amp;quot;&amp;gt;Slotta: &amp;#039;&amp;#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland, Band 5, Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. 1986, S. 241–242&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mineralogie ===&lt;br /&gt;
Es handelte sich bei den Peiner Erzen um [[Limonit|Brauneisenstein]]-Trümmer und -Gerölle mit [[Basizität#Basizität in der Metallurgie|basischem]] Charakter, das Verhältnis [[Kieselsäuren|Kieselsäure]] zu [[Calciumoxid|Kalk]] betrug etwa 2 zu 1. Die durchschnittliche Zusammensetzung betrug: 25 % [[Eisen|Fe]], 2 bis 3 % [[Mangan|Mn]], 1 bis 1,5 % [[Phosphor|P]], 21 bis 26 % CaO und 5 bis 10 % SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S. 241-242&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als selteneres Mineral der Grube Peine ist [[Pyrrhotin]] bekannt geworden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mineralienatlas – Grube Peine&amp;quot;&amp;gt;[http://www.mineralienatlas.de/?l=4723 &amp;#039;&amp;#039;Mineralienatlas – Grube Peine&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 6. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Technik ==&lt;br /&gt;
=== Vorgängerbergbau ===&lt;br /&gt;
Der [[Bergbau]] in Peine begann im Gegensatz zu den Gruben Bülten-Adenstedt und [[Grube Lengede-Broistedt|Lengede-Broistedt]] vergleichsweise spät. Dies lag daran, dass die Lagerstätte in Peine nicht zu Tage trat. Sie wurde erst bei [[Exploration (Geologie)|Erdölexplorationsarbeiten]] durch die Bohrfirma [[Anton Raky]] aus Salzgitter in den Jahren 1930 bis 1931 entdeckt. Dennoch wurden im Bereich des späteren Bergwerkes Peine bereits im Zeitraum 1885 bis 1904 insgesamt 13 [[Berechtsame]] mit zusammen 28,4 Mio. m² Fläche [[Mutung|gemutet]], deren Grundlage aber nicht-abbauwürdige Toneisensteine aus einer anderen geologischen Formation waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilges S.202&amp;quot;&amp;gt;Bilges et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Lichter sind erloschen&amp;#039;&amp;#039;. 1987, S. 202&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geschichte der Grube Peine von 1931 bis 1945 ===&lt;br /&gt;
==== Die Untersuchung des Erzlagers und die Aufnahme des Bergbaus ====&lt;br /&gt;
Raky [[Mutung|mutete]] die Eisensteinfelder &amp;#039;&amp;#039;Stederdorf 1 und 2&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Peine 1&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Konkurs des Unternehmens wurden die Felder 1931 durch ein [[Konsortium]] der Firmen [[Vereinigte Stahlwerke]] Düsseldorf, [[Hoesch AG]] Dortmund und [[Friedrich Krupp AG]] Essen übernommen. Diese ließen ihrerseits ab 1936 Aufschlussbohrungen in Peine durchführen, die jedoch ohne nennenswerte Erzfunde blieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilges S.202&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1937 wurden alle bislang [[Verleihung (Bergbau)|verliehenen]] [[Grubenfeld]]er in Peine durch die [[Reichswerke Hermann Göring|Reichswerke AG für Erzbergbau und Eisenhütten „Hermann Göring“]] übernommen, einschließlich der [[Berechtsame]] der [[Ilseder Hütte]]. Diese hatte ebenfalls Erkundungsbohrungen in der Nachbarschaft der späteren Schachtanlage durchgeführt. Die Reichswerke erbrachten durch weitere 19 Bohrungen im Rahmen ihres [[Vierjahresplan|Aufschlussprogramms]] den Nachweis einer aus ihrer Sicht bauwürdigen [[Lagerstätte]]. Es wurden die notwendigen Konzessionen zum Bau einer Großschachtanlage erworben, deren Planung 1938 begann. Die Orte für einen möglichen [[Schachtansatzpunkt]] waren begrenzt. Nach Osten und Westen war man durch die Bauwürdigkeitsgrenzen des Lagers eingeschränkt. Im Norden waren die [[Tag (Bergbau)|übertägigen]] Geländeverhältnisse durch das Überschwemmungsgebiet der [[Fuhse]], das &amp;#039;&amp;#039;Trenteler Moor&amp;#039;&amp;#039; und durch die Autobahntrasse eingeengt. Daher entschieden sich die Reichswerke zum Bau einer Doppelschachtanlage weit im Süden der Lagerstätte. Für die weitere [[Vorrichtung (Bergbau)|Vorrichtung]] des späteren [[Abbau (Bergbau)|Abbaus]] musste das Lager durchteuft und der [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] bis weit ins [[Liegendes|Liegende]] geführt werden, obwohl die mangelnde Standfestigkeit der Tonschichten des [[Albium|Gault]] aus den Erfahrungen der Ilseder Hütte bekannt war. Die besten Teile der Lagerstätte lagen im Norden und waren daher unverzichtbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S. 241-242&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilges S.207&amp;quot;&amp;gt;Bilges et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Lichter sind erloschen&amp;#039;&amp;#039;. 1987, S. 207&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. August 1939 wurde mit dem [[Abteufen]] des späteren Hauptförderschachts {{Coordinate|text=&amp;#039;&amp;#039;Peine 1&amp;#039;&amp;#039;|name=Schacht 1 der Grube Peine|NS=52/19/53|EW=10/12/20|type=landmark|region=DE-NI}} begonnen. Er erhielt einen [[Schachtscheibe|Durchmesser]] von 6,75&amp;amp;nbsp;m. Die Schachtbauarbeiten wurden der Firma [[Carl Deilmann Bergbau und Tiefbau]] aus [[Dortmund]] übertragen. Das Durchteufen der rund 150&amp;amp;nbsp;m mächtigen Kies- und Sandschichten ([[Pleistozän]]) erfolgte im [[Gefrierverfahren]]. Dieser Schachtteil wurde im Anschluss mit [[Tübbing]]en wasserdicht gegen das Gebirge ausgebaut. Zwei Monate später wurde auf dieselbe Weise der spätere Wetterschacht {{Coordinate|text=&amp;#039;&amp;#039;Peine 2&amp;#039;&amp;#039;|name=Schacht 2 der Grube Peine|NS=52/19/56|EW=10/12/16|type=landmark|region=DE-NI}} mit einem Durchmesser von 5&amp;amp;nbsp;m in Angriff genommen. Dieser erreichte seine Endteufe von 425&amp;amp;nbsp;m bereits am 12. August 1940. Die Teufarbeiten an Schacht 1 wurden am 27. Mai 1941 bei 566&amp;amp;nbsp;m eingestellt. Ab etwa 400&amp;amp;nbsp;m [[Teufe]] stand der Schacht in den Liegendtonen. Dort wurde ein verstärkter Schachtausbau eingezogen. Dennoch kam das Gebirge im unteren Schachtteil nie zur Ruhe und es mussten ständig Reparaturen am [[Schachtausbau]] und den [[Füllort|Füllörtern]] der [[Sohle (Bergbau)|Sohlen]] durchgeführt werden. Die beiden Hauptfördersohlen waren bei 385 und 525&amp;amp;nbsp;m Teufe angelegt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.243&amp;quot;&amp;gt;Slotta: &amp;#039;&amp;#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland, Band 5, Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. 1986, S. 243&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Erz wurde im Mai 1941 gefördert. Es fiel beim Vortrieb der 385-m-Sohle an. Ein planmäßiger Abbau begann erst im Oktober 1943 in einem nur 1,5 bis 2,5&amp;amp;nbsp;m mächtigen Lagerstättenteil, der die Anwendung des [[Strebbau|Strebbruchbaus]] gestattete. Die [[Streb (Bergbau)|Streblänge]] betrug bis zu 80&amp;amp;nbsp;m. Das Erz wurde durch [[Schießen (Bergbau)|Bohren und Schießen]] hereingewonnen und von Hand in [[Schüttelrutsche]]n weggeladen. Zur Sicherung wurden [[Grubenstempel|Reihenstempel]] aus Stahl verwendet. Die Abbauleistung betrug 3 bis 4 Tonnen je Mann und Schicht (t/MS). Für [[Schachtförderung|Förderung]] und [[Seilfahrt]] stand im Schacht 1 eine kombinierte [[Förderkorb|Gestell-]] und [[Gefäßförderung]] zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilges S.207&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.245&amp;quot;&amp;gt;Slotta: &amp;#039;&amp;#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland, Band 5, Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. 1986, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Grubenunglück vom 16. Februar 1944 ====&lt;br /&gt;
Ende 1943 mussten infolge von [[Konvergenz (Bergbau)|Gebirgsbewegungen]] umfassende Reparaturarbeiten an der Schachtröhre Peine 1 vorgenommen werden. Das schadhafte [[Schachtausbau#Schachtmauerung|Mauerwerk]] unterhalb der 385-m-Sohle wurde stückweise herausgenommen und die freigelegten Stöße unmittelbar danach neu ausgebaut. Am 16. Februar 1944 um 23.00 Uhr gab der [[Schachtausbau]] plötzlich nach und der Schacht ging bis 17&amp;amp;nbsp;m unter der 385-m-Sohle vollständig zu [[Bruch (Bergbau)|Bruch]]. Ein [[Hauer (Bergbau)|Schachthauer]] wurde vom auslaufenden Gebirge verschüttet und kam dabei ums Leben. Die übrige Belegschaft konnte sich rechtzeitig auf der 525-m-Sohle in Sicherheit bringen und über ein [[Aufhauen]] und die 385-m-Sohle ausfahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.244&amp;quot;&amp;gt;Slotta: &amp;#039;&amp;#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland, Band 5, Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. 1986, S. 244&amp;lt;/ref&amp;gt; An den verunglückten Bergmann erinnerte viele Jahre ein Gedenkstein auf dem Werksgelände der Schachtanlage. Sein Leichnam konnte nicht geborgen werden. Vor einigen Jahren wurde der Stein restauriert und auf den katholischen Friedhof von Telgte umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.myheimat.de/peine/grubenunglueck-1944-in-telgte-d72357.html www.myheimat.de &amp;#039;&amp;#039;Grubenunglück 1944 in Telgte&amp;#039;&amp;#039;] abgerufen am 7. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein gefährliches Nachsacken der Bruchmassen im Schacht zu verhindern, wurde dieser bis 407 Meter Teufe mit Sand verspült. Während der Verfüllarbeiten kam es zu einem weiteren Zwischenfall. Die Arbeiten fanden bei starker Kälte statt und der Frost führte zu Undichtigkeiten der Tübbingsäule. Daraufhin strömte Wasser (bis zu 370&amp;amp;nbsp;l/min) in den Schacht und überflutete Teile der 385-m-Sohle. Da Schacht 1 zwischen der 385- und der 525-m-Sohle [[Abwerfen|abgeworfen]] werden musste, waren für die Vorrichtung der tieferen Lagerstättenteile in Zukunft Blindsohlen und -schächte erforderlich (→[[Unterwerksbau]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.244&amp;quot; /&amp;gt; Ende 1944 wurde mit dem Abteufen des ersten [[Gesenk]]s begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilges S.212&amp;quot;&amp;gt;Bilges et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Lichter sind erloschen&amp;#039;&amp;#039;. 1987, S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam der Betrieb zum Erliegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilges S.212&amp;quot; /&amp;gt; Bis dahin wurden insgesamt 285.000 Tonnen Erz gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.248&amp;quot;&amp;gt;Slotta: &amp;#039;&amp;#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland, Band 5, Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. 1986, S. 248&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geschichte des Peiner Bergbaus von 1945 bis 1975 ===&lt;br /&gt;
==== Der Neubeginn nach Kriegsende ====&lt;br /&gt;
Im Oktober 1945 bezog die Erzbergbau Salzgitter GmbH eine provisorische Unterkunft auf der [[Grube Finkenkuhle]] in [[Salzgitter-Bad]] und nahm ihre Arbeit auf. Das Unternehmen wurde im Juli 1941 als Betreibergesellschaft der Bergwerke aus den Hermann-Göring-Werken ausgegründet. Nach dem Krieg befand es sich unter Treuhandverwaltung der [[Alliierte]]n. Ende 1945 lief auch der Bergwerksbetrieb in Peine wieder an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Korthöber S. 73&amp;quot;&amp;gt;Korthöber et al.: &amp;#039;&amp;#039;Bergbau in Salzgitter&amp;#039;&amp;#039;. 1997, S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Abbauverfahren]] wurde auf den [[Kammerbau]] umgestellt. Vorversuche hatten bereits im Krieg stattgefunden. Die Stöße wurden mit einem Querschnitt von 3&amp;amp;nbsp;m × 3&amp;amp;nbsp;m von einer &amp;#039;&amp;#039;Grund- oder Fußstrecke&amp;#039;&amp;#039; aus &amp;#039;&amp;#039;schwebend&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. mit dem Erzlager ansteigend, in Richtung [[Kopfstrecke]] aufgefahren. Die [[Grundstrecke]] diente zur [[Streckenförderung|Abförderung]] des losgeschossenen Erzhaufwerks mit Schüttelrutschen. Zum Schutz der Bergleute gegen das Hereinbrechen der [[Firste]] dienten [[Türstock (Bergbau)#Polnischer Türstock|Polnische Türstöcke]]. Die ausgeerzten Kammern wurden von Hand mit [[Bergematerial]] verfüllt. Bei diesem Abbauverfahren wurden Leistungen von 3,5 bis 3,8 Tonnen pro Mann und Schicht erzielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.246&amp;quot;&amp;gt;Slotta: &amp;#039;&amp;#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland, Band 5, Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. 1986, S. 246&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Grubenunglück vom 22. Januar 1946 ====&lt;br /&gt;
Bereits am 22. Januar 1946 wurde die Grube Peine von einem erneuten, noch tragischeren Unglück heimgesucht. Bei der Mittagsseilfahrt löste sich ein Förderkorb vom [[Förderseil|Seil]] und stürzte 400&amp;amp;nbsp;m ungebremst in den Schacht. 44 Bergleute starben, nur einer überlebte. Auch an dieses Unglück erinnert ein Mahnmal auf dem Telgter Friedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.peine.de/de/stadtleben/freizeit/denkmal/Ehrenruhestaette-Friedhof-Telgte.php Denkmäler und Skulpturen in Peine – Ehrenruhestätte Friedhof Telgte]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 21. Januar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Blütezeit der Grube Peine in den 1950er Jahren ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Eixer See Sommerpanorama 2.jpg|links|mini|Eixer See (ehemalige Spülsandgewinnung)]]&lt;br /&gt;
Wegen des geplanten Abbaus unter bewohntem Gebiet war zur Vermeidung von [[Bergschaden|Bergschäden]] der Einsatz von [[Versatz (Bergbau)|Versatz]] in den ausgeerzten Abbauen (→ [[Alter Mann]]) erforderlich. Darüber hinaus betrugen die Mächtigkeiten des Lagers bis zu 10&amp;amp;nbsp;m. Da nicht ausreichend geeignetes eigenes Bergematerial zur Verfügung stand, wurde 1949 in der Nähe des Dorfes [[Eixe]] (heute Stadtteil von Peine) eine Sandgrube aufgeschlossen. Der im [[Nassabbau (Lockergestein)|Nassabbau]] mit einem [[Grundsaugbagger]] gewonnene Sand wurde mit der [[Gleisanschluss#Anschlussbahn|Anschlussbahn]] zum Zechengelände transportiert. Von einem [[Bunker (Bergbau)|Schachtbunker]] aus wurde der Sand in der Spültasse mit umlaufendem Wasser gemischt und über Rohrleitungen in die verlassenen Abbauhohlräume verspült. Beim &amp;#039;&amp;#039;Kammerbau mit Spülversatz&amp;#039;&amp;#039; hatten die Stöße ein Querschnittsmaß von 5,5&amp;amp;nbsp;m × 3&amp;amp;nbsp;m. Je nach der Mächtigkeit wurden die Sohlen in zwei bis drei [[Strosse]]n (stufenartig) nachgerissen. Zur Förderung des losgeschossen Erzes aus den Kammern dienten [[Schrapper]] der &amp;#039;&amp;#039;Salzgitter Maschinenbau GmbH (SMAG)&amp;#039;&amp;#039; mit 1200 Liter fassenden Schürfkübeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilges S.212&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.248&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.246&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Förderung der Erze aus den tieferen Lagerstättenteilen musste ein leistungsfähiger [[Blindschacht]] abgeteuft werden. Die Arbeiten am sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Gesenk&amp;amp;nbsp;4&amp;#039;&amp;#039; begannen 1954. Der Schacht hatte einen Durchmesser von 5&amp;amp;nbsp;m und reichte von der 385-m-Sohle bis zur neuangelegten tiefsten Sohle, der 640-m-Sohle (= vierte Sohle) hinab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.245&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Wiederaufbau und das sogenannte [[Wirtschaftswunder]] herrschte in den 1950er-Jahren ein großer Bedarf an Eisen und Stahl. Zu Deckung der Rohstoffversorgung wurden die Förderung auf allen Gruben der Salzgitter Erzbergbau ausgebaut. Das Unternehmen war 1952 in eine [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt worden und hatte seinen Sitz auf der [[Grube Hannoversche Treue|Schachtanlage Hannoversche Treue 2]] in [[Calbecht|Salzgitter-Calbecht]]. Daher wurde 1958 ein Pachtvertrag mit der Ilseder Hütte über weitere Grubenfelder geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.245&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Korthöber S. 73&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 wurde die jemals höchste [[Jahresförderung]] von knapp 990.000 Tonnen erreicht. Zu diesem Zeitpunkt waren rund 760 Bergleute auf dem Bergwerk angelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.248&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurde neben der Schachtanlage eine Fabrik für Bausteine errichtet. Als Rohstoff diente der Sand aus der Sandgrube Eixe. Die erzeugten Formsteine wurden an alle Werke des Salzgitter-Konzerns geliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilges S.212&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.247&amp;quot;&amp;gt;Slotta: &amp;#039;&amp;#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland, Band 5, Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. 1986, S. 247&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überlebenskampf während der Krise des deutschen Erzbergbaus ====&lt;br /&gt;
Nachdem Ende 1961 die wichtigsten [[Stahlindustrie|Stahlunternehmen]] im [[Ruhrgebiet]] beschlossen hatten, zukünftig keine inländischen Eisenerze mehr abzunehmen, geriet auch die Grube Peine unter Druck. Zu diesem Zeitpunkt kostete eine Tonne deutsches Erz mit etwa 30 % Eisengehalt rund 100 [[Deutsche Mark]], eine Tonne aus [[Schweden]] einschließlich Transport 51 Deutsche Mark bei 60 % Eisengehalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-43367722&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=43367722 |Titel=Erzgruben: Letzte Schicht | Nr=50 | Jahr=1961 |Datum=1961-12-05 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lieferverträge der Erzbergbau Salzgitter AG mit den Ruhrhütten liefen Ende 1962 aus und wurden nicht mehr verlängert. Daher sammelte sich das Roherz der meisten Gruben auf Halden an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Korthöber S. 87&amp;quot;&amp;gt;Korthöber et al.: &amp;#039;&amp;#039;Bergbau in Salzgitter&amp;#039;&amp;#039;. 1997, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt; Um das weitere Überleben der Grube zu sichern, musste die relative Abbauleistung bei gleichzeitig geringeren Kosten gesteigert werden. Die Gesamtförderung wurde schrittweise zurückgefahren, die Belegschaft stark reduziert (1963: 750.000 Tonnen, 439 Bergleute, 1967: 490.000 Tonnen, 248 Bergleute).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.248&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Optimierung des Abbauverfahrens, dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;schwebenden [[Stoßbau]] nach dem Janol-Verfahren&amp;#039;&amp;#039;, wurde die Leistung je Mann und Schicht bis 1968 auf 60,1 Tonnen gesteigert. Dieses entspricht dem fast zwanzigfachen der Leistung zu Beginn des Bergbaus auf der Grube Peine. Bei dieser speziellen Variante des Kammerbaus wurden mehrere Abbaukammern parallel vorgetrieben. Durch die Einrichtung einer Begleitstrecke konnten fast alle Arbeiten wie Bohren, Laden und Versatzförderung ohne gegenseitige Behinderung gleichzeitig erfolgen. Es wurden leistungsfähige elektrische Drehbohrmaschinen und Gummigurtförderer eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.248&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.247&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das untertägige Streckennetz erreichte 1965 eine Ausdehnung von 8&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilges S.212&amp;quot; /&amp;gt; 1966 wurden noch 20 Mio. Tonnen der anstehenden Erzvorräte von 37,5 Mio. Tonnen als abbauwürdig bewertet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S.248&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stilllegung und geplante Folgenutzung ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schachtanlage Peine Sprengung.jpg|mini|links|hochkant|Sprengung eines der beiden Fördergerüste, vermutlich Schacht 1, 1975]]&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober 1968 wurde die Förderung auf der Grube Peine eingestellt. Die Stilllegung erfolgte zugunsten des Weiterbetriebes der Grube Bülten-Adenstedt als Lieferant für die kalkreichen Erze. Diese Grube übernahm auch einige der entlassenen Bergleute. Die übrige Belegschaft wurde im [[Peiner Träger|Peiner Walzwerk]] oder in anderen Industriebetrieben untergebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilges S.212&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden auf der Grube Peine 14,1 Mio. Tonnen Eisenerz abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilges S.213&amp;quot;&amp;gt;Bilges et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Lichter sind erloschen&amp;#039;&amp;#039;. 1987, S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufgabe der Förderung wurden die Schächte zunächst noch einige Jahre offengehalten. Im Juli 1971 entstanden Pläne, in den Grubenräumen eine untertägige [[Sondermülldeponie]] für gefährliche Industrieabfälle einzurichten. Dieses Vorhaben scheiterte am Widerstand der Bevölkerung und wurde 1974 von der niedersächsischen Landesregierung verworfen. Wenig später wurden beide Schächte mit 30.000 m³ Sand und Bergematerial von der Halde [[Schachtverwahrung|verfüllt]]. Ende 1974 wurde zunächst das [[Fördergerüst]] von Schacht 2 gesprengt, im darauffolgenden Jahr fiel das von Schacht 1.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilges S.213&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand (2010) ==&lt;br /&gt;
Die Tagesanlagen der Schachtanlage Peine I/II befinden sich an der &amp;#039;&amp;#039;Vöhrumer Straße&amp;#039;&amp;#039; (L&amp;amp;nbsp;412) in Peine. Mit Ausnahme der Schachthallen und Fördergerüste blieben alle größeren Gebäude vollständig erhalten. Ein Teil wurde bis vor wenigen Jahren von der Firma [[Funkwerk AG|Elmeg]] genutzt, ein anderer von der Exportverpackungsgesellschaft [[Deufol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zechenplatz ist entlang einer nordwestlich-südöstlich verlaufenden Achse ausgerichtet und wird im Nordosten durch die ehemalige Anschlussbahn und im Südwesten durch die Vöhrumer Straße begrenzt. Dort befindet sich der Werkszugang, der im rechten Winkel auf die Schachtanlage zuführt. Auf der linken Seite liegt das ehemalige Verwaltungsgebäude, daran schließt sich direkt die Kaue mit dem typischen herausgehobenen Mittelteil für die Kleideraufzüge an. Rechts des Werkseinganges befinden sich Garagen und Nebenbauten. Auf dem Zechenplatz stehen in einer ersten Bauzeile die Werkstattgebäude, in einer zweiten die Fördermaschinenhäuser mit den Umformergebäuden. Die ehemalige Funktion der Fördermaschinenhäuser lässt sich durch die architektonische Betonung der Seilabgänge in Form einer senkrechten Nut ableiten. Die Gebäude folgen dem typischen kubischen und monumentalen Baustil der Schachtanlagen des Salzgittergebietes. Weiterhin ist das rekultivierte Haldengelände noch zu erkennen. In Nachbarschaft der Schachtanlage befindet sich das Wohngebiet &amp;#039;&amp;#039;Im Herrenkamp&amp;#039;&amp;#039;, das ursprünglich als Wohnsiedlung der Bergleute diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slotta S. 249-251&amp;quot;&amp;gt;Slotta: &amp;#039;&amp;#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland, Band 5, Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. 1986, S. 249–251&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Otto Bilges et al. |Titel=Die Lichter sind erloschen – Über den historischen Bergbau im Landkreis Peine |Verlag=Doris Bode |Ort=Haltern | Datum=1987 |ISBN=3-925094-07-5}}&lt;br /&gt;
* [[Rainer Slotta]]: &amp;#039;&amp;#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Der Eisenerzbergbau.&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Bergbaumuseum, Bochum 1986.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heinrich Korthöber et al. |Titel=Bergbau in Salzgitter |TitelErg=die Geschichte des Bergbaus und das Leben der Bergleute von den Anfängen bis in die Gegenwart |Herausgeber=Archiv der Stadt Salzgitter |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtgeschichte |Band=13 |Auflage=1 |Verlag=Appelhans |Ort=Salzgitter | Datum=1997 |Seiten=420 |ISBN=3-930292-05-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bergbau im Landkreis Peine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Peine}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Peine-Salzgitter-Revier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenerzbergwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Peine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Peine)]]&lt;/div&gt;</summary>
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