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	<title>Grube Louise - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T10:15:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grube_Louise&amp;diff=1335978&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-16T08:31:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
|NAME= Louise&lt;br /&gt;
|REVIER= [[Bergrevier Hamm an der Sieg]]&lt;br /&gt;
|BILD= Grube Louise Belegschaft 1902.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG1= Die Belegschaft der Grube 1902&lt;br /&gt;
|STANDORT= Niedersteinebach&lt;br /&gt;
|GEMEINDE= Niedersteinebach&lt;br /&gt;
|NUTS3_1= Altenkirchen&lt;br /&gt;
|NUTS3_BEZEICHNUNG= Landkreis&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_VON= vor 1771&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_BIS= 1. Februar 1930&lt;br /&gt;
|BESCHÄFTIGTE= 400&lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE= 502&lt;br /&gt;
|FÖRDERUNGGESAMT= 3,2 Mio.&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT= Eisenerz&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF1= [[Limonit|Brauneisenstein]], [[Spateisenstein]]&lt;br /&gt;
|MINERALIEN= [[Beudantit]], [[Karminit]], [[Pyrolusit]], [[Rhodochrosit]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/36/12/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 07/30/24/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-RP&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grube Louise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Eisenerz]][[bergwerk]] in den Ortsgebieten von [[Niedersteinebach]], [[Bürdenbach]] und [[Horhausen (Westerwald)|Horhausen]] in [[Rheinland-Pfalz]] und ist heute ein Seminarzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Louise Bürdenbach 1899.png|mini|links|Ansichtskarte der Grube von 1899]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Louise Bürdenbach ca 1910.png|mini|links|Ansichtskarte der Grube etwa um 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rhodochrosite-rhodo5b.jpg|mini|links|Rhodochrosit aus der Grube]]&lt;br /&gt;
1771 wurde die Grube erstmals urkundlich erwähnt, als sie von [[Kurtrier|Chur-Trier]] gekauft wurde. Der &amp;#039;&amp;#039;Trierer-Stollen&amp;#039;&amp;#039; wurde [[Streckenauffahrung|aufgefahren]] und das erste Zechenhaus gebaut. 1825 wurde mit der Planung und 1836 mit dem Bau des &amp;#039;&amp;#039;[[Alvenslebenstollen]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Burglahr]] begonnen. Der Bau dauerte bei einem jährlichen Vortrieb von 41&amp;amp;nbsp;m bis 1864, dann erreichte er den Erzgang der Grube. Der mit einer Steigung von 15&amp;amp;nbsp;mm/m 1546&amp;amp;nbsp;m lang aufgefahrene [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] wurde 1987 restauriert und als Besucherstollen freigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grube wechselte mehrfach den Besitzer, 1803 kam sie zum Haus [[Haus Nassau|Nassau-Weilburg]], ab 1815 gehörte sie dem Staat Preußen und in dieser Periode erhielt sie auch ihren Namen; sie wurde nach [[Luise von Mecklenburg-Strelitz|Königin Louise von Preußen]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1865 erwarb [[Alfred Krupp]] die [[Sayner Hütte]] in [[Bendorf]] sowie die Mülhofener Hütte in Bendorf vom Preußischen Staat. Der Kaufvertrag umfasste unter anderem die Grube Louise.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Literatur |Autor=Schäfer, A. |Titel=Die Grube Louise (Dokument) |Verlag=Eigenverlag A. Schäfer |Ort=Neuwied |Datum=1999 |Seiten=25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Belegschaft der Grube schloss sich 1829 der „Siegen’schen Bezirks-Knappschaftskasse“ an. 1832 wurde am Mundloch des Stollens ein neues Zechenhaus, 1834 eine Erzwäsche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schacht (Bergbau)|Schacht]] I wurde 1852 angelegt, er hatte eine lichte Weite von 2,2 × 2,2 und eine [[Teufe]] von 197&amp;amp;nbsp;m. 1865 kaufte [[Friedrich Krupp AG|Krupp]] die Grube. Schacht II oder „Barbaraschacht“ wurde 1875 abgeteuft. Er hatte einen Querschnitt von 2,2 × 4,4&amp;amp;nbsp;m und eine Teufe von 503&amp;amp;nbsp;m. 1877 wurde eine Dampfpumpe installiert. 1883 wurde der Schacht in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Seifen Erzverladung.jpg|mini|links|Erzverladung am Bahnhof Seifen. Oben ein Zug der „Krupp’schen Bahn“]]&lt;br /&gt;
1883 ließ die Firmenverwaltung eine [[Schmalspurbahn]], die „Krupp’sche Bahn“ in Richtung des Bahnhofs von [[Seifen (Westerwald)|Seifen]] anlegen. 1889 wurden ein Maschinenhaus am „Barbaraschacht“ gebaut und ein Dampfhaspel installiert. Für die Kinder der evangelischen Grubenbeamten wurde 1890 eine evangelische Schule errichtet. Um auch die Erze der nicht weit entfernten Grube &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Georg|Georg]]&amp;#039;&amp;#039; mit der Schmalspurbahn zur Weiterverarbeitung transportieren zu können, wurde 1898–99 eine Seilbahn zur Grube Georg gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 errichtet man Wohnhäuser für [[Steiger (Bergbau)|Steiger]] und Obersteiger in Grubennähe. Am 1. Februar 1930 wurde der Betrieb auf der Grube eingestellt. Abgebaut wurde auf dem „Horhausener Gangzug“ zuerst Braun-, mit zunehmender [[Teufe]] auch [[Siderit|Spateisenstein]]. 400 Belegschaftsmitglieder förderten insgesamt 3,2 Mio.&amp;amp;nbsp;t Eisenerz zu Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seminarzentrum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Stilllegung wurden die meisten Gebäude und die Bahn abgerissen. Nach mehreren Jahren Leerstand übernahmen, von 1982 bis 2024, die Inhaber des [[Institut für Angewandte Kreativität|Instituts für angewandte Kreativität]] (IAK) das Gelände. Sie renovierten in Zusammenarbeit mit einer Künstlergruppe den ehemaligen Verlese- und [[Betsaal]] der [[Bergleute]] und mehrere Nebengebäude. Im Laufe der Jahre entstand ein [[Seminar]]zentrum mit zwei eigenständigen Seminarhäusern und Übernachtungsmöglichkeiten in einer schön gestalteten Umgebung. Die Anlage kann ganz oder teilweise angemietet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.grubelouise.de/ |titel=Grube Louise |abruf=2024-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bergbau im Siegerland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ute Bosbach: &amp;#039;&amp;#039;Spurensuche im Eisenland – Unterwegs auf Erzstraßen und Bergmannspfaden&amp;#039;&amp;#039;, amadeusmedien, November 2006. ISBN 3-9808936-8-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Grube Louise}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.uni-siegen.de/dept/fb10/verm/gerd/bergbauseite.htm |text=Gerd Bäumer: Erzbergbau im Raum Siegerland |wayback=20011107171915}}&lt;br /&gt;
* [http://www.horhausen.de/index.php?page=110113170&amp;amp;f=1&amp;amp;i=389736035&amp;amp;s=110113170 Die Grube auf der Horhausener Webseite]&lt;br /&gt;
* [http://www.grubelouise.de/geschichte.htm Geschichte auf der Webseite des heutigen Betreibers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Louise}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Siegerland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Westerwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürdenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenerzbergwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luise von Mecklenburg-Strelitz als Namensgeber|Grube]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Landkreis Altenkirchen (Westerwald))|Grube Louise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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