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	<title>Grube Idria - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Glewe am 16. Dezember 2025 um 06:31 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-16T06:31:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Grube Idria.JPG&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=[[Stollenmundloch]] der Grube Idria, die mit Mauerwerk gesicherte [[Rösche]] führt immer noch Wasser zu Tage.&lt;br /&gt;
 |NAME=Grube Idria&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Quecksilber]]&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
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 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1738&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1896&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=&lt;br /&gt;
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 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=50.97114&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7.157843&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=[[Bensberg]]&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Bergisch Gladbach&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Rheinisch-Bergischer Kreis&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Bensberger Erzrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grube Idria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Buntmetall]]erz-Grube des [[Bensberger Erzrevier]]s im [[Naturschutzgebiet Hardt (Bergisch Gladbach)|Naturschutzgebiet Hardt]] von [[Bergisch Gladbach]]. Als einzige Grube im gesamten Revier war sie auf [[Quecksilber]] [[Verleihung (Bergbau)|verliehen]]. Das Gelände gehört zum Stadtteil [[Bensberg]]. Der Hauptbetriebspunkt lag im Milchborntal nördlich von der Badeanstalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aufgrund einer &amp;#039;&amp;#039;Generalbelehnung&amp;#039;&amp;#039; auf Quecksilber für das gesamte [[Herzogtum Jülich-Berg|Herzogtum Jülich und Berg]] vom 8. Oktober 1738 nahm der Hofrat Gumpertz „eine Grube bei Bensberg in Betrieb“. Es kann sich dabei nur um die Grube Idria gehandelt haben, weil es die einzige Quecksilbergrube im gesamten Bensberger Erzrevier war. Unter der Bezeichnung „Das hoffende Glück“ beantragten am 22. Dezember 1764 Johann Peter Weck und Konsorten einen [[Mutschein]], den sie mit Datum vom 3. Januar 1765 erhielten. Die [[Verleihung (Bergbau)|Belehnung]] erfolgte auf ihren besonderen Antrag hin am 15. April 1765 mit einer [[Fundgrube]] und 20 [[Maaß (Bergbau)|Maß]] samt [[Erbstollengerechtigkeit]]. Johann Christian Welter ließ sich unter dem 16. Februar 1773 einen Mutschein auf 20 Maß desselben Bergwerks und am 1. Mai 1773 auf weitere 10 Maß ausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über hundert Jahre später erteilte das [[Oberbergamt]] Bonn am 8. Oktober 1880 erneut eine Verleihung des Grubenfeldes auf Quecksilber jetzt mit dem Namen Idria. Der Name Idria geht zurück auf die weltbekannte Quecksilber-Lagerstätte „Idrija“ westlich von [[Ljubljana]] nahe der gleichnamigen Bergbaustadt [[Idrija]] in Slowenien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergbau&amp;quot;&amp;gt;Herbert Stahl (Redaktion), Gerhard Geurts, Herbert Ommer: &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe des Erzes. Band 2, Die Gruben auf den Gangerzlagerstätten im Erzrevier Bensberg&amp;#039;&amp;#039;. Köln 2004, ISBN 3-00-014668-7, S. 88ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb und Anlagen ==&lt;br /&gt;
Die Überlieferungen über den Betrieb der Grube Idria behandeln jeweils einzelne Etappen. So habe die Gewerkschaft Weck &amp;amp; Comp. den Betrieb von 1765 bis 1790 geführt. Die Rede ist von Quecksilbererzen, die nieren- und nesterweise 1/4 bis 1/2 [[Zoll (Einheit)|Zoll]] mächtig vorgekommen seien. Es kam meistens [[Cinnabarit|Zinnober]], aber auch gediegenes Quecksilber vor. Die Weiterverarbeitung erfolgte in einer Hütte im Milchborntal, die den Namen „Laboratorium“ trug. In den Jahren 1819 bis 1824 wurden auf Staatskosten Versuchsarbeiten durchgeführt. Unter anderem trieb man auf der Suche nach einem erzführenden [[Gang (Geologie)|Gang]] von einem 12&amp;amp;nbsp;m tiefen [[Gesenk (Bergbau)|Gesenk]] aus eine [[Strecke (Bergbau)|Strecke]] nach Süden vor. Da sich kein Erfolg einstellte, gab man die Versuchsarbeiten wieder auf. Weitere Versuchsarbeiten von 1894 bis 1896 brachten ebenfalls kein befriedigendes Ergebnis, so dass anschließend alle Betriebstätigkeiten eingestellt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergbau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen zum Quecksilber ==&lt;br /&gt;
Die Mobilität des Quecksilbers ist so ausgeprägt, dass entsprechende Anreicherungen sowohl im Boden als auch in der bodennahen Luft messbar sind. Schon bei Normaltemperatur, erst recht bei höheren Temperaturen geht Quecksilber in einen [[Gas|gasförmigen]] Zustand über. Bei sinkender Temperatur schlägt sich das [[Kondensation|Kondensat]] im Umfeld von Erzgängen im Verbreitungsgebiet von Zinnober-Vorkommen oder [[Zinkblende]]erzgängen in den Böden nieder. Als der Milchbornbach noch in seinem natürlichen Bett verlief, hat sich das elementare Quecksilber auch in den [[Kolk]]en als kleine Kügelchen abgesetzt, die man mit einem Löffel herausholen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergbau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodendenkmal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cinnabar on Dolomite.jpg|mini|[[Cinnabarit]] (Zinnober)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesamte [[Quecksilber]]bergbaugebiet Bensberg wurde am 3.&amp;amp;nbsp;Februar 1998 als [[Bodendenkmal]] Nr. 10 in die [[Liste der Bodendenkmäler in Bergisch Gladbach]] eingetragen. Beispielsweise sind Baumaßnahmen mit Fundamentierung, das Ausheben von Gruben, Planieren, Überschütten oder das Ausroden von Bäumen nur nach vorheriger Genehmigung der Unteren Denkmalbehörde erlaubt. Sehr geschätzt werden von Mineraliensammlern hier vorkommende Zinnoberkristalle, die in dem Haldengelände bis zu ein Millimeter Größe vereinzelt in jüngerer Zeit noch gefunden worden sind. Die Suche nach Mineralien im Untergrund ist nicht erlaubt, weil sie zu Veränderungen der Bodenstruktur führen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergbau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Hardt (Bergisch Gladbach)|Naturschutzgebiet Hardt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emil Buff: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Bergreviers Deutz.&amp;#039;&amp;#039; Marcus, Bonn 1882 (Unveränderter Nachdruck. (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichung des Fördervereins des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe e.V.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1, {{ZDB|2295238-X}}). Förderverein des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe, Bergisch Gladbach 1982).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Nordrhein-Westfalen/K%f6ln%2C%20Bezirk/Rheinisch-Bergischer%20Kreis/Bergisch%20Gladbach/Bensberg/Milchborntal/Grube%20Idria Mineralienatlas – Fossilienatlas, Grube Idria] abgerufen am 12.&amp;amp;nbsp;Januar 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Idria, Grube}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Bergisch Gladbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzgrube im Bensberger Erzrevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bensberg (Bergisch Gladbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Bergisch Gladbach|GrubeIdria]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Glewe</name></author>
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