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	<title>Grube Gotthold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grube_Gotthold&amp;diff=1526722&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alossola: BKS-Link ersetzt</title>
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		<updated>2024-09-28T09:26:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Bergwerk in Brandenburg. Siehe auch: [[Gottholdstolln]] in Tschechien.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Gotthold Hohenleipisch 4b.jpg|thumb|upright=1.33|Grube „Gotthold“]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grube „Gotthold“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Braunkohle]]n- und [[Kiesgrube]] im [[Brandenburg|südbrandenburgischen]] [[Landkreis Elbe-Elster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Gotthold Hohenleipisch 2013 1be ausschnitt.jpg|mini|Vom Landesamt für Geowissenschaften und Rohstoffe Brandenburg als Geotop geschützt: Verkieselte Quarzsande.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Gotthold Hohenleipisch 5b.jpg|mini|Braunkohleflöz]]&lt;br /&gt;
Etwa zwei Kilometer westlich der Ortslage von [[Hohenleipisch]] befindet sich die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Grube „Gotthold“&amp;#039;&amp;#039;. Das Lausitzer Unter[[flöz]] (2. Lausitzer Flözhorizont, Mittel[[miozän]]) erreichte hier eine Mächtigkeit von 2,7 bis 4,0 Metern. Die Grube wurde am 22. März 1912 eröffnet und es wurde zunächst im [[Tiefbau]] Braunkohle gefördert. Eine schmalspurige [[Grubenbahn]] beförderte die Kohle zur Verladerampe der Oberlausitzer Kies- und Sandwerke (OKS) im etwa drei Kilometer entfernten [[Biehla (Elsterwerda)|Biehla]]. Eine Eintragung in das [[Handelsregister]] erfolgte am 17. Januar 1913 als &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlengrube „Gotthold“&amp;#039;&amp;#039;. Erste Geschäftsführer des Unternehmens mit Sitz in [[Elsterwerda]] und einem Stammkapital von zunächst 39.000 Mark waren Paul Freitag und Franz Kotik. Bereits 1913 erreichte die Grube mit 20.860 Tonnen ihre größte Braunkohlen-Fördermenge. Ab 1914 gewann neben dem Tiefbau auch der Abbau im [[Tagebau]] immer mehr an Bedeutung. Außerdem förderte die Grube neben der Braunkohle auch Kristallquarzsand. Zum Einsatz kam hier von 1916 bis 1919 ein Dampflöffelbagger, welcher 1920 durch einen Eimerkettenbagger mit einer max. Förderleistung von 150 m³/h ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung des [[Quarz]]sandes gewann immer mehr an Bedeutung und verdrängte die Kohle schließlich ganz. 1922 war von den 23 Beschäftigten der Grube nur noch ein Arbeiter mit der Kohleförderung beschäftigt. Im gleichen Jahr wurde die [[Schmalspurbahn]], die durch ihre offensichtlichen Sicherheitsmängel immer wieder für Beschwerden sorgte, durch eine [[Luftseilbahn]] ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Zweiten Weltkrieg fast alle der in Grube beschäftigten jungen Männer eingezogen wurden, kam es zunächst zum Einsatz von französischen Kriegsgefangenen in der Grube. Ab 1943 arbeiteten hier 15 sowjetische Kriegsgefangene aus dem [[Stammlager IV B|Lager Mühlberg]], welche nach Feierabend noch auf den Hohenleipischer Erdbeerfeldern mit aushalfen. 1945 kam es zum Stillstand des Grubenbetriebes und da die Pumpstation nicht mehr arbeitete, füllte sich die Grube langsam mit Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem verheerenden Waldbrand in der [[Liebenwerdaer Heide]] 1947, bei dem neben einer riesigen Fläche des angrenzenden Waldes auch sämtliche Bauten der Grube „Gotthold“ sowie ihr Kohleflöz verbrannten, führte schließlich zum Ende des Grubenbetriebes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Grube „Gotthold“ in Heimatkalender für den Kreis Bad Liebenwerda und das Mückenberger Ländchen|Jahr=1994 |Autor=Herbert Sucher, Bettina Beyer|Ort=Bad Liebenwerda|Seiten=187 bis 197}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Von „Agnes“ bis „Wilhelmine“ in Heimatkalender für den Kreis Bad Liebenwerda und das Mückenberger Ländchen|Jahr=1994 |Autor=Herbert Sucher|Ort=Bad Liebenwerda|Seiten=175 bis 181}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1960 wurden große Teile des angrenzenden Waldgebietes der alten Liebenwerdaer Amtsheide als [[Truppenübungsplatz]] der [[Nationale Volksarmee|NVA]] genutzt. Im Zuge des Ausbaus des Platzes wurde auch die Grube „Gotthold“ gesperrt. Hier sollte die Wasserausbildung für [[Pionier (Militär)|Pioniertruppen]] und [[Militärische Aufklärung|Aufklärer]] stattfinden. Wegen der geologischen Eigenheiten der Grube wurden diese Pläne aber nie umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Klaus Dietrich| Titel=Legende und Wahrheit-zur Geschichte des ehemaligen Truppenübungsplatzes Liebenwerda. In: Heimatkalender für den Altkreis Bad Liebenwerda, das Mückenberger Ländchen, Ortrand am Schraden und Uebigau-Falkenberg | Herausgeber=Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde e.V. Bad Liebenwerda|Verlag= | Ort=Bad Liebenwerda | Jahr= 2002| ISBN=3-932913-22-1|Seiten=109-116}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelände der einstigen Braunkohlengrube ist heute Bestandteil des ab 1990 eingerichteten [[Naturschutzgebiet Forsthaus Prösa|Naturschutzgebietes „Forsthaus Prösa“]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Petra Wießner| Titel=„Der Weg zum Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft“ in „Heimatkalender für den Altkreis Bad Liebenwerda, das Mückenberger Ländchen, Ortrand am Schraden und Uebigau-Falkenberg“ | Herausgeber=Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde e.V. Bad Liebenwerda|Verlag= | Ort=Bad Liebenwerda | Jahr= 1997| ISBN=|Seiten=172-180}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/30/14.16/N |EW=13/31/39.04/E |type=city |pop=174 |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Tagebau|Gotthold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Brandenburg|Gotthold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebau im Lausitzer Braunkohlerevier|Gotthold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baggersee|Gotthold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Elsterwerda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohenleipisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Elbe-Elster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Elsterwerda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergwerk in Europa|Gotthold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alossola</name></author>
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