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	<title>Grube Gonderbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T15:25:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grube_Gonderbach&amp;diff=1783326&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Anpassung der Links auf derwesten.de</title>
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		<updated>2025-05-01T20:12:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Anpassung der Links auf derwesten.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |NAME=Gonderbach (Friedrichshoffnung)&lt;br /&gt;
 |REVIER=&lt;br /&gt;
 |BILD=Grube Gonderbach Fischelbach2 ca 1910.png&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1= Die Grube um ca. 1910&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Fischelbach&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Bad Laasphe&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Siegen-Wittgenstein&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1350&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1939&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=78 (1868)&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=100&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Bleierz]], [[Kupfererz]], [[Silbererz]]&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=50/52/37/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=8/19/14/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grube Gonderbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher Friedrichshoffnung) war ein [[Erzbergwerk]] bei [[Fischelbach]], einem Stadtteil von [[Bad Laasphe]] im [[Kreis Siegen-Wittgenstein]]. Die Grube lag im Tal des [[Gonderbach]]s zwischen Fischelbach und [[Sohl (Bad Laasphe)|Sohl]]. Häufigstes Erz war Bleiglanz ([[Galenit]]), wichtiges Fördererz war daneben über etwa ein Jahrzehnt &amp;quot;dunkles Rotgültigerz&amp;quot; ([[Pyrargyrit]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schmidt, W. (1863) |Titel=Das Vorkommen von Rothgiltigerz auf der Grube Gonderbach in der Grafschaft Wittgenstein. |Hrsg=Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten |Sammelwerk=Zeitschrift für das Berg-, Hütten- und Salinenwesen in dem Preussischen Staate |Band=1 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Berlin |Datum=1863 |ISBN= |Seiten=228-231}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit ca. 60 % [[Silber]]. Daneben kamen [[gediegen]] Silber, [[Chalkopyrit]] (&amp;#039;&amp;#039;Kupferkies&amp;#039;&amp;#039;), [[Fahlerz]], [[Sphalerit]] (&amp;#039;&amp;#039;Zinkblende&amp;#039;&amp;#039;), [[Pyrit]] (&amp;#039;&amp;#039;Schwefelkies&amp;#039;&amp;#039;) sowie [[Polybasit]] als Erzminerale vor, Gangarten waren [[Baryt]] (&amp;#039;&amp;#039;Schwerspat&amp;#039;&amp;#039;), [[Quarz]] und Karbonate&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kolbe, E. (1925) |Titel=Die Bleierzlagerstätte Gonderbach bei Laasphe und ihre Entstehung |Hrsg= |Sammelwerk=Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie (Abteilung A) |Band=Beil.-Bd. 52 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=286-333}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Gonderbach Fischelbach ca 1910.png|mini|links|Die Grube etwa um 1910]]&lt;br /&gt;
Wann im Gonderbachtal erstmals [[Bergbau]] betrieben wurde, ist unbekannt. 1365 sind erste Einkünfte verbucht. Zu Ende des 14. Jahrhunderts überwogen die Ausgaben die Einkünfte. 1599 werden Kosten &amp;#039;&amp;#039;vor unslit 21 albus&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die Nennung von &amp;#039;&amp;#039;unslit&amp;#039;&amp;#039; (Kerzen) ist ein erster Hinweis auf [[Untertagebau]]. 1619 ist erstmals der Name &amp;#039;&amp;#039;Friedrichshoffnung&amp;#039;&amp;#039; belegt. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts begann auf Gonderbach die erste Blütezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentümer der Grube waren die Fürsten von [[Sayn-Wittgenstein]]. Nach einer Betriebspause und einigen [[Stollen (Bergbau)|Stollenbauten]] wurde der Bergbau 1850 wieder aufgenommen, 1854 begann der [[Tiefbau (Bergbau)|Tiefbau]], zehn Jahre später wurde der 100&amp;amp;nbsp;m tiefe &amp;#039;&amp;#039;Alexanderschacht&amp;#039;&amp;#039; [[Abteufen|abgeteuft]] und mit einer [[Dampfmaschine]] ausgerüstet. Im gleichen Jahr konnte durch den Verkauf von [[Silber]]erz 27.000&amp;amp;nbsp;Reichstaler Gewinn erzielt werden. Während 1862 noch 38 Leute auf der Grube Arbeit fanden, waren es sechs Jahre später bereits 78. Die Belegschaft 1862 teilte sich auf in einen [[Steiger (Bergbau)|Steiger]], 22 [[Bergmann|Bergleute]] und 15 Aufbereitungsarbeiter. 1862 wurden 70&amp;amp;nbsp;t Bleierz und 223&amp;amp;nbsp;kg Rotgültigerz gefördert, 1863 stieg die Förderung auf 190&amp;amp;nbsp;t an, sank 1866 auf 149&amp;amp;nbsp;t ab und stieg ein Jahr später wieder auf 193&amp;amp;nbsp;t Bleierz. Doch bereits 1871 musste der maschinelle Betrieb wegen [[Steinkohle]]nmangels eingestellt werden. Die Förderung bis zur Einstellung betrug 1958&amp;amp;nbsp;t Bleierz, 29&amp;amp;nbsp;t Rotgültigerz und 1,6&amp;amp;nbsp;t Silbererz im Wert von 450.000&amp;amp;nbsp;Mark. Zwischen 1873 und 1877 fanden [[Exploration (Geologie)|Untersuchungsarbeiten]] auf der Grube statt und der [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] wurde ganz eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 betrug die Förderung:&lt;br /&gt;
* 2.011&amp;amp;nbsp;t [[Bleiglanz]]&lt;br /&gt;
* 56,6&amp;amp;nbsp;t kupfer- oder bleihaltige [[Fahlerz]]e&lt;br /&gt;
* 42,5&amp;amp;nbsp;t Rotgültig- oder Fahlerz&lt;br /&gt;
* 34&amp;amp;nbsp;t [[Glasurerz]]&lt;br /&gt;
* 785&amp;amp;nbsp;kg Kupfererz&lt;br /&gt;
* 42&amp;amp;nbsp;kg gediegenes Silber&lt;br /&gt;
* 406 wertvolle Rotgültig-Bleierzkristalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 wurde das hölzerne [[Wasserrad]] durch ein neues, eisernes ersetzt. Ein Jahr später wurden die Gebäude um den Schacht abgerissen, der Abbau konzentrierte sich nun mehr auf [[Sohle (Bergbau)#Sohle als Niveau|Stollenebene]]. 1909 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Tiefe Stollen&amp;#039;&amp;#039; für eine [[Grubenbahn]] ausgebaut. Ab demselben Jahr wurden die [[Hesselbach (Bad Laasphe)|Hesselbacher]] Gruben &amp;#039;&amp;#039;Alexanderhoffnung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Morgenstern&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Berghäuschen&amp;#039;&amp;#039; mitverwaltet. Zwischen 1907 und 1925 wurden 2.319&amp;amp;nbsp;t Bleierz gefördert. 1931 wurde die [[Streckenförderung|Förderung]] eingestellt, 1936 bemühte sich die [[Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft]] um den Betrieb der Grube. 1938 arbeiteten bereits 45 Bergleute auf Gonderbach, nur ein Jahr später wurde die Grube aber als letzte Erzgrube im [[Wittgensteiner Land]] komplett geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Seit etwa Anfang der 1970er Jahre wurde der &amp;#039;&amp;#039;Tiefe Stollen&amp;#039;&amp;#039; zur Wassergewinnung ausgebaut. 2016 wurde er zur Trinkwassergewinnung in Kombination mit dem &amp;#039;&amp;#039;Ludwigstollen&amp;#039;&amp;#039; durch den [[Wasserverband Siegen-Wittgenstein]] renoviert. Der Stollen versorgt die Orte Fischelbach, Hesselbach und Breidenbach mit Trinkwasser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP-16.10.2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stollen und Schächte ==&lt;br /&gt;
=== Stollen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pariser Stollen&amp;#039;&amp;#039;: angehauen im 18. Jahrhundert, Länge: 130&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tiefer Stollen&amp;#039;&amp;#039;: angehauen 1820, Länge: über 500&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Amalia Stollen&amp;#039;&amp;#039;: angehauen um 1830, Länge: 200&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ludwigstollen&amp;#039;&amp;#039;: angehauen 1909, genutzt bis 1918, Länge: 2335&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Benjamin – Stollen&amp;#039;&amp;#039;: Länge: ca. 100&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stollen &amp;quot;Alter Mann&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;: aufgegeben vor 1850, Länge unbekannt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alter Stollen&amp;#039;&amp;#039;: Länge unbekannt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stollen 13&amp;#039;&amp;#039;: Länge: ca. 100&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stollen der Grube Alexandershoffung (im Feld Gonderbach)&amp;#039;&amp;#039;: ca. 250&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erbstollen (im Talgrund)&amp;#039;&amp;#039;: ca. 50&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schächte ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alter Schacht&amp;#039;&amp;#039;: Teufe ca. 15&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alter Kunstschacht&amp;#039;&amp;#039;: Teufe: 36&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alexanderschacht&amp;#039;&amp;#039; (Maschinenschacht): Teufe: 80&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wetterschacht Burbachtal&amp;#039;&amp;#039;: Teufe: 70&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Benjamin&amp;#039;&amp;#039; – Schacht: Teufe unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albrecht Belz, Teja Radenbach (2008): &amp;#039;&amp;#039;Historischer Bergbau in Wittgenstein.&amp;#039;&amp;#039; 164 S. Eigenverlag, (Erndtebrück).&lt;br /&gt;
* Zeitschrift für das Berg-, Hütten- und Salinenwesen, Ausgaben 1855–68&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Der Erzbergbau in der Grafschaft Wittgenstein&amp;#039;&amp;#039;. In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., Jahrgang 72, (1984) Band 48, S. 1–44.&amp;lt;!-- für diesen Artikel noch nicht ausgewertet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Dietrich Obersteiger | Titel= Beschreibung der Fürstlich-Wittgensteinschen Blei- und Silbergrube Gonderbach | Verlag= Bergamt Siegen | Datum= 1926}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Fritz Pasdzierny |Titel=Die Grube Gonderbach |Hrsg=Fritz Vitt |Sammelwerk=Wittgensteiner Heimatbuch |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Ernst Schmidt |Ort=Bad Laasphe |Datum=1938 |ISBN= |Seiten=375–380}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= H. Koch | Titel= Gonderbach, Glanz und Niedergang der Wittgensteiner Blei- und Silbererzgrube | Hrsg= Deutsches Bergbau-Museum und VFKK | Sammelwerk= Der Anschnitt | Band= Jahrgang 21 | Nummer= 1 | Datum= 1969 | Seiten= 30–32}}&lt;br /&gt;
* Eckhard Linke: Die Arbeitsordnung für die Grube Gonderbach von 1862. In: Wittgenstein. Blätter des [[Wittgensteiner Heimatverein|Wittgensteiner Heimatvereins]] e.V., Jahrgang 87, (1999), Bd. 63, S. 93–99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url= http://www.uni-siegen.de/dept/fb10/verm/gerd/bergbauseite.htm | wayback= 20011107171915 | text= Gerd Bäumer: Erzbergbau im Raum Siegerland}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url= http://www.grube-gonderbach.de/ | wayback= 20181113170212 | text= Erzbergbau in Wittgenstein – Grube Gonderbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP-16.10.2016&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Vetter |url=https://www.wp.de/staedte/wittgenstein/article12276212/aus-glueck-auf-wird-wasser-marsch.html |titel=Aus „Glück auf!“ wird „Wasser marsch!“ |werk=Westfalenpost |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2016-10-16 |abruf=2016-11-30 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wittgensteiner Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Laasphe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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