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	<title>Grube Clemafin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grube_Clemafin&amp;diff=2180119&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Abwurf der Braunkohle-Schächte</title>
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		<updated>2026-04-08T13:26:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abwurf der Braunkohle-Schächte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
| BILD                     =&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG1        =&lt;br /&gt;
| NAME                     = Braunkohlenbergwerk CLEMAFIN&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME           = Zeche / Grube Clemafin&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF1                 = [[Braunkohle]] &lt;br /&gt;
| ROHSTOFF2                = &lt;br /&gt;
| UNTERNEHMEN              = &lt;br /&gt;
| BESCHÄFTIGTE             = &amp;lt; 37&lt;br /&gt;
| ABBAUTECHNIK             = [[Untertagebau]]&lt;br /&gt;
| FLÄCHE                   = &lt;br /&gt;
| BETRIEBSJAHRE_VON        = 1852&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wündisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BETRIEBSJAHRE_BIS        = 1858&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wündisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| NACHFOLGENUTZUNG         = &lt;br /&gt;
| LAGERNAME1                 =&lt;br /&gt;
| LAGERMÄCHTIGKEIT1               = 4 m&lt;br /&gt;
| GRÖSSTE_TIEFE            = &lt;br /&gt;
| ABRAUM                   = &lt;br /&gt;
| FÖRDERUNG                = &amp;lt; 2000&lt;br /&gt;
| FÖRDERUNGGESAMT          = &amp;lt; 20.000&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT =&lt;br /&gt;
| MINERALIEN               =&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD              = 50.634029&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD               = 6.782684&lt;br /&gt;
| REGION-ISO               = DE-NW&lt;br /&gt;
| STANDORT                 = &lt;br /&gt;
| GEMEINDE                 = Euskirchen&lt;br /&gt;
| NUTS3_1                  = Euskirchen&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG        = Kreis&lt;br /&gt;
| REVIER                   = Südwestliches [[Rheinisches Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grube Clemafin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (offizielle Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlenbergwerk CLEMAFIN&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Zeche Clemafin&amp;#039;&amp;#039; genannt) war ein [[Bergwerk]] südlich von [[Euskirchen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heusler&amp;quot; /&amp;gt; am südwestlichen Rand des [[Rheinisches Braunkohlerevier|Rheinischen Braunkohlereviers]]. Hier wurde Mitte des 19. Jahrhunderts für einige Jahre [[Braunkohle]] von minderer Qualität, damals noch &amp;#039;&amp;#039;Torf&amp;#039;&amp;#039; genannt, im [[Untertagebau]] gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wündisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Da die Braunkohleflöze der Niederrheinischen Bucht in der Region Zülpich/Euskirchen anders als in der [[Ville (Rheinland)|Ville]] nirgendwo an die Erdoberfläche [[Ausbiss|ausstreichen]], waren die Vorkommen dort bis ins 19. Jahrhundert unbekannt. Im Jahre 1820 ließ der Bergwerksunternehmer Abels im nördlichen Eifelvorland auf der Suche nach [[Bauwürdigkeit (Bergbau)|abbauwürdige]] [[Bodenschatz|Bodenschätzen]] Erkundungsbohrungen niederbringen. Hierbei stieß man nahe [[Virnich (Zülpich)|Virnich]] überraschend auf Braunkohle. Abels erhielt 1822 eine [[Berechtsame|Konzession]] für den [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] und schloss Mitte der 1820er-Jahre die [[Abelsgrube]] auf. Nach weiteren Bohrungen beantragte Abels eine Vergrößerung seines [[Grubenfeld]]es und erhielt 1832 zusätzlich das Feld &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Astraea|Astraea]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Juntersdorf]], wo er eine zweite Grube aufschloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schreiber&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wündisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfolge von Abels riefen mehrere andere Interessenten auf den Plan, die ebenfalls Konzessionen beantragten, unter anderem ein Konsortium unter Leitung von Clemens August Schmitz, Besitzer der &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Heistard|Heisterburg]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Holzheim (Mechernich)|Holzheim]] und der [[Hüttenwerk|Hütte]] in [[Eiserfey]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Meyer |url=http://www.meyer-eiserfey.de/40491.html |titel=Der Ort Eiserfey und dessen Historie |abruf=2011-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.weyer-eifel.de/index.php/ortsgeschichte/der-bergbau |titel=Weyer in der Eifel: Der Bergbau |abruf=2016-01-25 |archiv-datum=2023-03-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230325125859/http://www.weyer-eifel.de/index.php/ortsgeschichte/der-bergbau |offline=ja |archiv-bot=2025-06-05 23:17:16 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Partner waren Hieronymus Krewel, Herr auf [[Burg Zievel]], und der Landrat Johann Peter Schroeder, Herr auf [[Wachendorf (Mechernich)|Haus Wachendorf]]. Die Gruppe [[Mutung|mutete]] ein etwa 2000&amp;amp;nbsp;ha großes Feld südlich von Euskirchen zwischen [[Euenheim]], [[Billig]] und [[Roitzheim]]. Beim Namen des Feldes, „CLEMAFIN“, handelte es sich um eine Namensschöpfung gebildet aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen des Konsortialführers Schmitz (&amp;#039;&amp;#039;Clem&amp;#039;&amp;#039;ens &amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;ugust) und dessen Ehefrau (&amp;#039;&amp;#039;Fin&amp;#039;&amp;#039;e).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wündisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Mutung]] verzögerte sich die Konzession zunächst dadurch, dass die Gemeinden Euenheim und Euskirchen Einspruch erhoben. Beide wollten von den Kohlefunden auf ihrem Gebiet profitieren und selbst Gruben betreiben. Nach einigen Verhandlungen wurden beide Einsprüche abgewiesen bzw. zurückgezogen; die Gemeinde Euskirchen konnte im Gegenzug für das Aufgeben ihres Widerstandes aber durchsetzen, dass sie mit einem Anteil von einem Sechstel an der Grube Clemafin beteiligt wurde. Im Juli 1852 wurde die Konzession erteilt und zwischen Billig und dem Euskirchener Stadtwald wurden zwei [[Schacht (Bergbau)|Schächte]] abgeteuft und ein [[Zeche]]nhaus errichtet. Die Braunkohle sollte zu [[Klütt]]en verarbeitet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wündisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Betrieb blieben die Erträge der Grube weit hinter den Erwartungen zurück. Das [[Flöz]] hatte eine [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] von nur 4&amp;amp;nbsp;m und die Kohle war stark durch [[Lignit]] und faserige &amp;#039;&amp;#039;Bastkohle&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zincken&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gurlt&amp;quot; /&amp;gt; verunreinigt. Im Maximum wurden 37 Arbeiter beschäftigt, die aber weniger als 2000 Tonnen Kohle pro Jahr förderten. Aufgrund der geringen Erträge konnte man sich – anders als die Abelsgrube – keine [[Dampfmaschine]] für den Antrieb einer [[Kunst (Bergbau)|Kunst]] leisten, sondern musste Kohle und [[Grubenwasser]] mühsam von Hand mit [[Haspel (Bergbau)|Haspeln]] fördern, was wiederum die Leistungsfähigkeit der Grube und somit die Erträge minderte. In der Umgebung waren zudem kaum erfahrene Bergleute zu bekommen. Hoffnung kam vorübergehend auf, als man 1854 auf [[Raseneisenstein|Eisenstein]] stieß. Da sich das [[Erz]] aber nicht als abbauwürdig erwies und auch hinsichtlich der Kohleförderung keine Besserung in Sicht war, wurde der Zechenbetrieb 1958 gestundet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wündisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abwerfen|Abwurf]] wurden die [[Schacht (Bergbau)|Schächte]] [[Schachtverwahrung|verfüllt]] und die [[Tagesanlagen]] bis auf das [[Huthaus|Zechenhaus]] abgerissen. Letzteres wurde zunächst als Wohnhaus weitergenutzt. Das Grubenfeld und das Zechengrundstück wurden 1885 für wenig Geld von der [[Roddergrube]] übernommen, die erneut nach Kohle bohrte, jedoch auch keine abbauwürdigen Vorkommen fand. Das ehemalige Zechenhaus, „Torfhaus“ genannt, brannte 1897 ab. Heute ist das gesamte ehemalige Zechengelände Ackerland und von der Bergbauvergangenheit ist nichts mehr zu erkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wündisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wündisch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Fritz Wündisch |Titel=Braunkohlenbergbau bei Euskirchen. Von der „Abelsgrube“ und von der Grube „Clemafin“ |Sammelwerk=Heimatkalender des Kreises Euskirchen |Verlag=Schiffer |Ort=Rheinberg |Datum=1966 |DNB=015111199 |Online=[http://www.wisoveg.de/euskirchen/hkalender/66braunkohle.html Volltext] auf wisoveg.de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heusler&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Conrad Heusler |Titel=Beschreibung des Bergreviers Brühl-Unkel und des niederrheinischen Braunkohlenbeckens |Verlag=Verlag Adolph Marcus |Ort=Bonn |Datum=1897 |Kommentar=in der Bibliothek des Seminars für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität zu Köln &amp;#039;&amp;#039;(Projekt Digitalis)&amp;#039;&amp;#039; |Online=[http://www.ub.uni-koeln.de/utils/getfile/collection/digitalis/id/250/filename/700.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=45900 |Abruf=2021-10-31}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zincken&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Carl Friedrich Zincken |Titel=Die Braunkohle und ihre Verwendung, Band 1 |Verlag=Carl Rümpler |Ort=Hannover |Datum=1867 |Online={{Google Buch|BuchID=_0xDAAAAYAAJ|Seite=178|Hervorhebung=Clemafin|Linktext=Volltext}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schreiber&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Bernhard Peter Schreiber |Titel=Die Braunkohle zwischen Rhein und Rur |Sammelwerk=Heimatkalender des Kreises Euskirchen |Verlag=Schiffer |Ort=Rheinberg |Datum=1968 |DNB=015111199 |Online=[http://www.wisoveg.de/euskirchen/hkalender/68braunkohle.html Volltext] auf wisoveg.de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gurlt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Adolf Gurlt |Titel=Uebersicht über das Tertiär-Becken des Nieder-Rheines |Ort=Bonn |Datum=1872 |Online=[http://www.archive.org/details/uebersichtberd00gurl Volltext] im [[Internet Archive]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Rheinischen Braunkohlerevier|Clemafin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Euskirchen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
	</entry>
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