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	<title>Grube Berggeist - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MTK75: link gefixt</title>
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		<updated>2023-06-30T09:23:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link gefixt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&lt;br /&gt;
 |NAME=Grube Berggeist&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Braunkohle]]&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN= Braunkohlen- und Briketwerk Berggeist AG&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK= Tagebau&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON= 1858&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS= ca. 1965&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD= 50.79804&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD= 6.879973&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT= Badorf&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE= [[Brühl (Rheinland)|Brühl]]&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1= Rhein-Erft-Kreis&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG= Kreis&lt;br /&gt;
 |REVIER= [[Rheinisches Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grube Berggeist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliger [[Braunkohle]]-[[Tagebau]] in der [[Ville (Rheinland)|Ville]] südwestlich von [[Brühl (Rheinland)|Brühl im Rheinland]]. Zum Betrieb gehörten neben der eigentlichen Grube auch eine gleichnamige [[Brikettfabrik]] und ein [[Kraftwerk]]. Der Betrieb ist seit Mitte der 1960er Jahre stillgelegt. Auf dem ehemaligen Grubengelände befindet sich heute der Vergnügungspark [[Phantasialand]]. Der Tagebau wurde [[Rekultivierung|rekultiviert]], dabei blieben mehrere künstliche Seen in [[Tagebaurestloch|Tagebaurestlöchern]] bestehen; als größter der [[Berggeistweiher]] im Grubenteil südöstlich der [[Bundesstraße 51]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bölkow&amp;quot;&amp;gt;[http://ak-heimat.de/Heimatboten/heimatbote_08.pdf R. Bölkow: &amp;#039;&amp;#039;Wie Heimerzheim und Dünstekoven an ihr elektrisches Licht kamen&amp;#039;&amp;#039;. In: Heimatbote 9/2008, Arbeitskreis Heimat, Ortsausschuß Heimerzheim auf www.ak-heimat.de] (PDF; 4,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; einen kleineren nutzt der Vergnügungspark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bergwerk und Brikettfabrik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F004771-0011, Brühl, Zuckerfabrik.jpg|miniatur|links|Zuckerfabrik Brühl – Eigentümer der Grube ab 1890 und Hauptabnehmer der Kohle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunkohlen- und Briketwerk Berggeist 1920.jpg|mini|links|Aktie der Braunkohlen- und Briketwerk Berggeist AG]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinisches Braunkohlerevier DE.png|mini|Lage der Grube Berggeist im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
Bereits um 1800 gab es im Bereich der späteren Grube Berggeist mehrere kleinere „Torfgruben“ (franz. &amp;#039;&amp;#039;Torbieres&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Tranchot: &amp;#039;&amp;#039;[[Topographische Aufnahme der Rheinlande]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Industrialisierung stieg ab Mitte des 19. Jahrhunderts der Bedarf an Brennstoff stark an und damit auch der Preis für Kohle, gleichzeitig wurde Holz knapp. Dies führte dazu, dass die minderwertige Braunkohle gegenüber der teureren Steinkohle konkurrenzfähig wurde, und es entstanden im [[Vorgebirge (Rheinland)|Vorgebirge]] mehrere Braunkohle-„Kuhlen“, kleine [[Tagebau]]e. Eine davon war die &amp;#039;&amp;#039;Grube Berggeist&amp;#039;&amp;#039; auf dem &amp;#039;&amp;#039;Schnorrenberg&amp;#039;&amp;#039;, die 1858 die Betriebsgenehmigung von der &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Bergbaubehörde&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&lt;br /&gt;
Einen Aufschwung erlebte die Grube, als der [[Bergarbeiterstreik von 1889]] die Preise für Ruhrkohle sprunghaft in die Höhe trieb. Auf der Suche nach einer preisgünstigeren Alternative kaufte die 1883 gegründete, energieintensive &amp;#039;&amp;#039;[[Zuckerfabrik]] Brühl&amp;#039;&amp;#039; die Grube Berggeist. Über eine etwa 5&amp;amp;nbsp;km lange [[Materialseilbahn]] wurde die Rohbraunkohle aus der Grube bis zum [[Kesselhaus]] der Zuckerfabrik im Osten Brühls befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grube auch außerhalb der [[Rübenkampagne]] wirtschaftlich betreiben zu können, gründete die Zuckerfabrik 1893 eine [[Brikettfabrik]] am Rand der Grube. Die Brikettfabrik produzierte bis 1936.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bölkow&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bruehl-info.de/1_binfo_bruehl.htm |wayback=20090408195159 |text=&amp;#039;&amp;#039;BRÜHL – eine lebendige Stadt stellt sich vor&amp;#039;&amp;#039; auf www.bruehl-info.de |archiv-bot=2023-05-18 21:42:26 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die eigene Grube weitgehend ausgekohlt war, übernahm die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Braunkohlen- und Briketwerk &amp;lt;!-- [sic] historische Schreibweise mit einem t --&amp;gt; Berggeist AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zur Sicherung der Kohleversorgung für die Brikettfabrik weitere Gruben[[konzession]]en in der Umgebung: 1910/11 &amp;#039;&amp;#039;Grube Hedwig&amp;#039;&amp;#039;, 1913/14 &amp;#039;&amp;#039;Katharinenberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Müllersgrube&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Raymannsgrube&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hültersberg&amp;#039;&amp;#039;. 1914/15 kaufte die Berggeist AG zur Ergänzung der eigenen Brikettfabrik auch noch die &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlen-Brikettwerke Lucretia GmbH&amp;#039;&amp;#039; in [[Badorf]], deren Feld südlich an Berggeist anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 übernahm die [[Rheinmetall|Rheinische Metallwaaren- &amp;lt;!-- [sic] historische Schreibweise mit doppel-a --&amp;gt; und Maschinenfabrik]] (Rheinmetall), für die die Berggeist AG ein wertvoller Brennstofflieferant für ihre Stahlwerke war, die Aktienmehrheit. Rheinmetall verkaufte diese später an die [[Bank für Industrie und Verwaltung]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aktiensammler.de/br/archiv_regionen_detail.asp?AREA=500&amp;amp;ID=335333 &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlen- und Briketwerk Berggeist AG&amp;#039;&amp;#039; auf www.aktiensammler.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 wurde das Vermögen gemäß Umwandlungsgesetz durch die &amp;#039;&amp;#039;Kohlensäure-Industrie AG (KIAG)&amp;#039;&amp;#039; übernommen. Ein weiterer Großaktionär war die &amp;#039;&amp;#039;Kohlengroßhandlung S. Baum GmbH&amp;#039;&amp;#039; aus Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nonvaleur-shop.de/historische-wertpapiere/braunkohlen-und-brikettwerk-berggeist-p-54.html &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlen- und Brikettwerk Berggeist&amp;#039;&amp;#039; (sic) auf nonvaleur-shop.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1966 wurde die KIAG, und mit ihr die Berggeist AG, von der [[Preussag]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraftwerk ===&lt;br /&gt;
Am 15. März 1899 wurden nach etwa zweijährigen Planungen und Vorbereitungen (Konzessionsverträge mit Gemeinden des Landkreises Bonn) in Berlin die &amp;#039;&amp;#039;Elektricitätswerk Berggeist Aktiengesellschaft mit Sitz in Brühl&amp;#039;&amp;#039; (EWB) von den Unternehmern F. Flecken und E. Geist gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Buschmann, Norbert Gilson, Barbara Rinn: &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlenbergbau im Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; hg. vom [[Landschaftsverband Rheinland|LVR]] und [[Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen|MBV-NRW]], 2008, S. 301 ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzterer hatte als Mitarbeiter der [[Helios AG|Helios Gesellschaft für elektrisches Licht und Telegrafenbau]] in Köln Erfahrung mit elektrischen Anlagen gesammelt und zuvor bereits in [[Treis-Karden|Treis an der Mosel]] und in [[Zollstock (Köln)|Köln-Zollstock]] kleinere Kraftwerke gegründet und betrieben. Geldgeber waren neben den beiden Unternehmern sowie weiteren Berliner Kapitalgebern auch die [[Gesellschaft für elektrische Unternehmungen]] AG (Gesfürel) Berlin und die [[Union Elektrizitätsgesellschaft]] AG Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in einem ausgekohlten Bereich der Grube errichtete Kraftwerk wurde direkt mit Brennstoff aus der Grube versorgt, ging am 19. Dezember 1899 in Probebetrieb und lieferte ab 6. Januar 1900 mit drei [[Drehstromgenerator]]en Strom, zunächst mit 110&amp;amp;nbsp;V, später mit 220&amp;amp;nbsp;V. Angeschlossen waren die Grube selbst, die Zuckerfabrik, die Stadt Brühl und nach und nach 20 umliegende Gemeinden. Es dauerte aber noch einige Jahre, bis das Versorgungsnetz weiter aufgebaut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1906 übernahm dann das ebenfalls mit Mitteln der &amp;#039;&amp;#039;Gesfürel&amp;#039;&amp;#039; gegründete [[Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk|Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk]] (RWE) die Aktienmehrheit an der EWB und integrierte das Kraftwerk in den Aufbau seines Versorgungsnetzes. Nach dem Bau des [[Kraftwerk Goldenberg]] bei [[Knapsack (Hürth)|Knapsack]] (fertiggestellt 1914) wurde Berggeist im November 1914 stillgelegt (bis auf einen Noteinsatz im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]) und 1925 endgültig stillgelegt und bald danach abgebrochen. Der Tagebau verschwand nach seiner endgültigen Auskohlung nach 1939.&amp;lt;ref&amp;gt;Buschmann et alii, S. 305&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde die Gesellschaft EWB aufgelöst. RWE unterhielt noch lange unter dem Namen Berggeist eine Regionalversorgungsstelle. (Heute gehört die alte Netzregion der Betriebsverwaltung Berggeist hauptsächlich zur [[Westnetz]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Walter Buschmann, Norbert Gilson, Barbara Rinn&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Landschaftsverband Rheinland]] und [[Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen|MBV-NRW]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Braunkohlenbergbau im Rheinland&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Die Bau- und Kunstdenkmäler von Nordrhein-Westfalen: Band 1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Werner&lt;br /&gt;
   |Ort=Worms&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-88462-269-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/mtbl/5107Bruehl1893Kopie.jpg Uni-Greifswald: Messtischblatt Brühl 1893]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitalis.uni-koeln.de/Heusler/heusler_index.html Aus Digitalis-Projekt der Univ. zu Köln: Conrad Heusler: Beschreibung des Bergreviers Brühl-Unkel und des niederrheinischen Braunkohlebeckens, Bonn 1897 (mit nummeriertem Verzeichnis und Karte der Gruben am Schluss des Buches)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tagebaue im Rheinischen Revier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Tagebau im Rheinischen Braunkohlerevier|Berggeist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brühl (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phantasialand]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anmerkung: Kraftwerk und Brikettfabrik sind als Redirect kategorisiert --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftwerk in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MTK75</name></author>
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