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	<title>Grube Bautenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:03:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grube_Bautenberg&amp;diff=998450&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ruebezahll am 7. Februar 2026 um 09:08 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-07T09:08:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |NAME=Bautenberg&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Bergrevier Burbach]]&lt;br /&gt;
 |BILD=Grube Bautenberg um 1900.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=Grube Bautenberg um 1900&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Wilden&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Wilnsdorf&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Siegen-Wittgenstein&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1461&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=31. März 1942&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=bis zu 500&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=1025.2&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=2,869 Mio.&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=Eisenerz&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Eisenerz]], [[Zinkblende]], [[Bleierz]]&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=[[Antimonit]], [[Cerussit]], [[Galenit]]&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=50/47/47.4/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=8/4/30/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grube Bautenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Baudenberg&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[Bergwerk|Eisenerzgrube]] bei [[Wilden (Wilnsdorf)|Wilden]] (Gemeinde [[Wilnsdorf]]) im südlichen [[Siegerland]]. Die Grube lag auf dem {{Höhe|512.9}} hohen [[Bautenberg]] zwischen Wilden, [[Zeppenfeld (Neunkirchen)|Zeppenfeld]] und [[Gilsbach]] und war mit über 1000&amp;amp;nbsp;m zugleich eine der tieferen und besonders seit dem industriellen Aufschwung ab 1862 eine der wichtigeren Gruben der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gangmittel ==&lt;br /&gt;
Die [[Gangmittel]] der Grube gehören zu einer Erzgang-Linie, die im Norden von der Grube &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Landeskrone|Landeskrone]]&amp;#039;&amp;#039; bis im Süden zur &amp;#039;&amp;#039;[[Peterszeche]]&amp;#039;&amp;#039; reicht. Über 700&amp;amp;nbsp;m erstrecken sich die [[Erzgang|Erzgänge]] des &amp;#039;&amp;#039;Bautenbergs&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 50&amp;amp;nbsp;m westlich des ersten Maschinenschachtes befand sich der &amp;#039;&amp;#039;Erzgang&amp;#039;&amp;#039;, der nach Südosten hin auslief, anschließend der &amp;#039;&amp;#039;Salzgang&amp;#039;&amp;#039;, der ebenfalls leicht nach Südosten hin verlief und dort breiter wurde. Die [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] der Gänge wuchs von oben mit 1–2&amp;amp;nbsp;m mächtigem [[Limonit|Brauneisenstein]] mit zunehmender Teufe auf bis zu 12&amp;amp;nbsp;m mächtigem reinem [[Spateisenstein]] an. Die Ausfüllungsmasse wurde ergänzt durch Glanz- und Tonschiefer mit Quarzschnüren und Spatbrocken. Zwischen den Gängen setzten Ausscheidungen von [[Bleierz|Blei-]] und [[Zinkerz]]en ein. Auf der Höhe des &amp;#039;&amp;#039;Tiefen Stollens&amp;#039;&amp;#039; (40&amp;amp;nbsp;m über Talsohle) war die Gangfläche der Erzlagerstätten etwa 720&amp;amp;nbsp;m² groß, während sie sich in der Teufe (480&amp;amp;nbsp;m) auf etwa 1600&amp;amp;nbsp;m² vergrößerte. Die Größenordnung von ca. 1000–1200&amp;amp;nbsp;m² behielt die Gangfläche bis zur 720-m-Sohle (16. Sohle) fort. Erst mit weiterer Tiefe nahm sie langsam ab (700 m² auf den tieferen Sohlen, 580 m² auf der 970-m-Sohle).&amp;lt;ref name=&amp;quot;gleich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich des &amp;#039;&amp;#039;Salzganges&amp;#039;&amp;#039; lag der Gang &amp;#039;&amp;#039;Neue Hoffnung&amp;#039;&amp;#039;, der Spateisenstein mit Kupferkies, Blei-, Zinkerzen und vereinzelt auch [[Federerz]] und [[Nickelantimonglanz]] führte und dahinter der &amp;#039;&amp;#039;Liegende Gang&amp;#039;&amp;#039;. Er war in den oberen Teufen bis zu 8&amp;amp;nbsp;m mächtig, verringerte sich mit zunehmender Teufe aber auf 1,5&amp;amp;nbsp;m. Südlich schloss sich der &amp;#039;&amp;#039;Hangende Gang&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50–100&amp;amp;nbsp;m südlich tat sich der breite &amp;#039;&amp;#039;Schöneberger Gang&amp;#039;&amp;#039; auf, die Siderit-Mächtigkeit betrug hier 1–4&amp;amp;nbsp;m. In oberen Teufen war der Gang in zwei Trümer geteilt. Etwa 150&amp;amp;nbsp;m südlich lag der &amp;#039;&amp;#039;Poppelszecher Gang&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte Mächtigkeiten von 1–3&amp;amp;nbsp;m bei einer abbauwürdigen Länge von 60–90&amp;amp;nbsp;m. Geführt wurden Brauneisenerz und mit Bleierzen durchwachsener Spateisenstein. Unterhalb der 770-m-[[Sohle (Bergbau)|Sohle]] nahm die [[Quarz|Verquarzung]] des Ganges stark zu, auf 1020&amp;amp;nbsp;m betrug die Länge des Ganges ca. 120&amp;amp;nbsp;m bei einer Mächtigkeit von maximal 3&amp;amp;nbsp;m, allerdings stark mit Quarz verbaut und somit nur noch wenig [[Bauwürdigkeit (Bergbau)|abbauwürdig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Revierbeschreibung Siegen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=„26ster Zeppenfelder Geschichtsbrief: Die Grube Bautenberg“ des Heimatverein Zeppenfeld |url=http://www.heimatverein-zeppenfeld.de/Taetigkeiten/Kultur/Geschichtsbriefe/Nr__26/nr__26.html |wayback=20071009092404 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelände und Übertageanlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Bautenberg Anlagen.svg|rahmenlos|hochkant=2|links]]&lt;br /&gt;
Das Grubenbild der Übertageanlagen teilte sich in drei Bereiche auf: den größten Teil im Sterzenbachtal, etwa 600&amp;amp;nbsp;m südöstlich davon und davon 700&amp;amp;nbsp;m südlich. Die ersten Anlagen befanden sich im Sterzenbachtal. Im letzten Stand der Grube lag dort der Gleisanschluss an die [[Freien Grunder Eisenbahn]] mit Verlade[[bahnhof]] in der Mitte der Anlagen. Südlich davon befanden sich mehrere Wohnhäuser, die [[Schlosserei]] und direkt im Anschluss ein Teil der Rostöfen der Grube. Nördlich lagen weitere Öfen sowie die [[Schreinerei]] und eine [[Kläranlage]]. Östlich des Bahnhofs wurde das Erz aus dem Stollen gefördert. Dort befanden sich eine [[Aufbereitungsanlage|Aufbereitung]] und der Anfang einer [[Schleppbahn]], die zum 1869 angefangenen Alten Schacht führte. Dieser lag knapp 600 m südöstlich, weiter den Hang des Bautenbergs hinauf. Von dort aus führte eine weitere Bahn nach Süden zum Neuen oder Lorenzschacht, der 1899 angelegt wurde. Neben einzelnen bis heute erhaltenen Gebäuden (Wohnhäuser, Zechengebäude) auf dem ehemaligen Grubengelände findet sich am westlichen Ortsausgang von Wilden noch die ehemalige Direktorenvilla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Alter und Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte des [[Bergbau]]s im [[Siegerland]] reicht zwar schon 2.500 Jahre zurück, trotzdem war die Grube &amp;#039;&amp;#039;Bautenberg&amp;#039;&amp;#039; eine der älteren der Region. In einer Steuerliste von 1461 wurde im nahen Rinsdorf ein „Heynman von dem Budenberg“  erwähnt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Philippi, F.: Siegener Urkundenbuch II, S. 215.&amp;lt;/ref&amp;gt; diese Ortsangabe könnte sich aber auch auf den Flurnamen „Büdenberg“ bei Wilnsdorf beziehen&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Dango, F.: Wilnsdorf, Geschichte und Landschaft, Wilnsdorf 1955, S. 351 und die Flurkarte im Anhang.&amp;lt;/ref&amp;gt; und über einen Bergbau am Bautenberg sagt dieser Namen gar nichts aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Jahrhunderten war besonders das Silber- und Bleivorkommen des Bautenbergs von Interesse. Im September 1587 berichtete man an den [[Wilhelm IV. (Hessen-Kassel)|Landgrafen Wilhelm IV von Hessen]] über Erzproben „am Bodenbergk im Freien grund“ mit einem Silbergehalt von 4,5 Lot.&amp;lt;ref&amp;gt;Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Bestand 171 Nr. B 164 a, Blatt 179 recto. Diese Quelle wird auch zitiert bei Schubert, H.: Die Bemühungen des Grafen Johann des Älteren von Nassau um die Hebung des Bergbaues, aus: Siegerland 20 (1938), S. 51, wo allerdings fälschlich die Archivdaten als „171 B 164 c“ bezeichnet werden. Korrekt ist „171 B 164 a“.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1722 bat der Grubensteiger des „Bleybergwercks im Baudenberg“ um Erlaubnis zum Bau eines [[Pochwerk]]s um „das Silber von Bley zu scheiden“&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen E 601 / Freier Grund Sel- und Burbach, Nr. A 191, Bild 61 recto.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Freiherr von Fleischbein in Hainchen&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint sein dürfte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich von Fleischbein (1700?–1774)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; zu ihm siehe Religion in Geschichte und Gegenwart, Band 3, 4. Auflage 2008, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; beklagte sich aber 1727, dass das Bleipochwerk im Quellbereich des Wildenbachs bei [[Wiebelhausen (Siegerland)|Wiebelhausen]] wieder abgerissen werden sollte&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen E 601 / Freier Grund Sel- und Burbach, Nr. A 191, Blatt 71 und 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bautenberg wurde das Erz zuerst oberirdisch durch Abgraben und Tagesschachte gefördert, später dann durch den oberen Stollen (auf 418 m ü.NN) und noch später durch den 600&amp;amp;nbsp;m langen &amp;#039;&amp;#039;Tiefen Bautenberger Stollen&amp;#039;&amp;#039; in der Gemarkung Wildens (auf 256 m ü.NN). Der Stollen brachte 94&amp;amp;nbsp;m Teufe unter Tage ein und lag 40&amp;amp;nbsp;m über dem Wildebachtal. In den 1840er Jahren erreichte er ein Gangmittel, 1883 folgte der &amp;#039;&amp;#039;Poppelszecher Gang&amp;#039;&amp;#039; durch ein [[Flügelort]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Revierbeschreibung Siegen&amp;quot;&amp;gt;T. Hundt, G. Gerlach, F. Roth, W. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Bergreviere Siegen I, Siegen II, Burbach &amp;amp; Müsen.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1770 wurde die Konsolidationsgrube &amp;#039;&amp;#039;Grüne Hoffnung&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate| simple=y|NS=50.79505 |EW=8.08119| type=landmark| region=DE-NW| name=Grube Grüne Hoffnung}}), in deren Grubenfeld später der erste Bautenberger Schacht abgeteuft wurde, erstmals erwähnt. Durch einen Stollen wurden Eisen-, Kupfer-, Blei- und Zinkerze abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1804 zählte die Grube zu den Hauptgruben des Freien Grundes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MGV&amp;quot;&amp;gt;MGV „Sangeslust“ Wilden: &amp;#039;&amp;#039;Fest- und Heimatbuch, herausgegeben aus Anlaß der Fahnenweihe des MGV „Sangeslust“ Wilden am 16. und 17. Juli 1955.&amp;#039;&amp;#039; Wilden 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Bautenberg&amp;#039;&amp;#039; war für die umliegenden Dörfer [[Wilden (Wilnsdorf)|Wilden]], [[Gilsbach]] (zu [[Burbach (Siegerland)|Burbach]]), [[Zeppenfeld (Neunkirchen)|Zeppenfeld]] und [[Wiederstein]] (beide [[Neunkirchen (Siegerland)|Neunkirchen]]) ein guter Arbeitgeber. 400 Bergarbeiter waren dort bis zum Schluss beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende April 1910 erwarb die &amp;#039;&amp;#039;Phönix AG für Bergbau und Handel, Hoerde&amp;#039;&amp;#039; (später Duisburg) 3/4 der Kuxen der Grube Bautenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Abendausgabe der Rhein- und Ruhrzeitung vom 28.4.1910, Seite 2, Spalte 4. Abrufbar unter https://zeitpunkt.nrw/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung und Schienenanbindung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bähnchen Salchendorf.jpg|mini|links|Das Bähnchen war eine Schmalspurbahn zwischen der Grube und Neunkirchen, heute ein Rad- und Wanderweg.]]&lt;br /&gt;
Ab 1862 wurde mit zunehmender [[Industrialisierung]] die Erzförderung innerhalb weniger Jahre von 1.000 auf knapp 10.000&amp;amp;nbsp;t pro Jahr gesteigert (siehe Tabelle). 1868 startete der Bau einer [[Schmalspurbahn]] 6&amp;amp;nbsp;km entlang des [[Rassberg]]er Höhenzuges in Richtung des Bahnhofs in [[Neunkirchen (Siegerland)|Neunkirchen]]. Bis zum gleichen Jahr wurde die Grube auch &amp;#039;&amp;#039;Bautenberger Einigkeit&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten und Salinenwesen in dem preußischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Ausgabe 1869.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Bahn ging 1873 in Betrieb. Im September 1878 erhielt die Grube eine neue Lok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahn wurde 1907 durch den Neubau der &amp;#039;&amp;#039;[[Freien Grunder Eisenbahn]]&amp;#039;&amp;#039; abgelöst, die von Salchendorf durch das Tal nach Wilden und in einen Bogen zur Grube auf den Bautenberg führte. Der Bogen war [[Gleis|zweigleisig]], damit die Grubenbahnen das [[Eisenerz]] zur Weiterverarbeitung bringen und gleichzeitig zurück zur Grube fahren konnten. 1897 waren 209 Leute am Bautenberg beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Talbahn im Freien Grund.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Regionale Verkehrsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 24. EK-Verlag, Freiburg 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Bautenberg - Lorenzschacht Standort.jpg|mini|Halde auf dem Standort des Lorenzschachtes]]&lt;br /&gt;
Nach dem industriellen [[Konjunktur|Aufschwung]] begann man 1868 mit ersten Planungen zum [[Tiefbau (Bergbau)|Tiefbau]] und 1869 mit dem Anlegen eines [[Schacht (Bergbau)|Schachtes]], über welchen ab 1871 gefördert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schacht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grüne Hoffnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch „Alter Schacht“, {{Coordinate| simple=y|NS=50.79472|EW=8.07889| type=landmark| region=DE-NW| name=Schacht Grüne Hoffnung}}) wurde ab 1871 angelegt und hatte eine [[Teufe]] von 403,2&amp;amp;nbsp;m, er wurde auf einer Höhe von {{Höhe|452.2}} über [[Normalnull|NN]] angesetzt. Im Schacht kam man 1883 auf 130&amp;amp;nbsp;m, 1889 auf 170&amp;amp;nbsp;m, 1891 bereits auf 210&amp;amp;nbsp;m Teufe. Mit den 1888 hinzugekommenen mechanischen [[Bohrer|Bohrarbeiten]] wurde die Arbeit so erleichtert, dass man ab jetzt in großen Schritten vorankam. Folgende Sohlen auf diesem Schacht sind bekannt: 32 m, 62 m, 94 m, 130 m, 170 m, 210 m, 250 m, 300 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lorenzschacht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch „Neuer Schacht“, {{Coordinate| simple=y|NS=50.78923|EW=8.07711 | type=landmark| region=DE-NW| name= Lorenzschacht}}) wurde 1899 [[Abteufen|abgeteuft]] und erreichte eine Teufe von 720&amp;amp;nbsp;m. Er war auf {{Höhe|468.2}} über NN angesetzt und lag auf [[Wiederstein]]er Ortsgebiet. Der Schacht wurde 600&amp;amp;nbsp;m südlich des alten Schachtes abgeteuft, da es mit diesem Probleme gab und man den Tiefbau dort einstellte. Heute ist der 4&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;2,5&amp;amp;nbsp;m große &amp;#039;&amp;#039;Lorenzschacht&amp;#039;&amp;#039; [[Schachtverwahrung|verfüllt]], die Reste sind noch sichtbar. Im Jahr 1900 wurden ein [[Förderturm]], ein Maschinen- und ein Kesselhaus sowie ein 16&amp;amp;nbsp;m hoher Schornstein gebaut. Im &amp;#039;&amp;#039;Lorenzschacht&amp;#039;&amp;#039; wurden folgende Teufen erreicht:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:2em&amp;quot; width=&amp;quot;70%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;30%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1899: 95&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* 1900: 135&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* 1904: 300&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;30%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1905: 480&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* 1907: 520&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* 1910: 560&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;30%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1912: 600&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Sohlen auf diesem Schacht sind bekannt: 370 m, 7. Tiefbausohle (TBS), 405 m, 9. TBS, 480 m, 11. TBS, 12. TBS, 600 m, 14. TBS, 15. TBS, 720 m.&lt;br /&gt;
Ein abgesetzter Hauptschacht ging von 707 auf 925&amp;amp;nbsp;m Teufe (Sohlen: 17.–19. TBS, 920-m-Sohle), ein zweiter [[Blindschacht]] von 898,9&amp;amp;nbsp;m auf die Gesamtteufe der Grube, 1025,2&amp;amp;nbsp;m (20.–22. TBS). Die tiefste, 22. Sohle lag auf 1020&amp;amp;nbsp;m Teufe. Ein dritter Blindschacht lag weiter oben zwischen 600 und 680&amp;amp;nbsp;m Teufe (d.&amp;amp;nbsp;h. zwischen der 13., 14. und 15. Tiefbausohle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 ging die Grube an die Phönix AG für Bergbau und Hüttenbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Förderung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Förderung&amp;lt;ref name=&amp;quot;700 Jahre Neunkirchen&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;700 Jahre Neunkirchen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Otto Braun, Neunkirchen 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 400&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1860&amp;lt;ref name=&amp;quot;gleich&amp;quot;&amp;gt;H. D. Gleichmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Grube Bautenberg bei Unterwilden&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 590&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1862&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten und Salinenwesen in dem preußischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Ausgabe 1863.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3.360&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten und Salinenwesen in dem preußischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Ausgabe 1866.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 9.358&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1866&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Lagerstätten nutzbarer Mineralien etc.&amp;#039;&amp;#039;, Dritter Abschnitt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 9.345&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1869&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahresberichte der Handelskammern und kaufmännischen Korporationen des preußischen Staats: 1869.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Ausgabe 1870.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 10.075&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1872&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahresberichte der Handelskammern und kaufmännischen Korporationen des preußischen Staats: 1872.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Ausgabe 1873.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 18.373&amp;amp;nbsp;t (nebst 165 t Pb)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1873&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten und Salinenwesen in dem preußischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Ausgabe 1874.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 18.879&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1874&lt;br /&gt;
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! Förderung&amp;lt;ref name=&amp;quot;700 Jahre Neunkirchen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| 1903&amp;lt;ref name=&amp;quot;Füsseberg&amp;quot;&amp;gt;[[Hans Dietrich Gleichmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Füsseberg – Die große Zeit des Siegerländer Eisenerzbergbaus.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann Fachzeitschriften-Verlag, Gütersloh 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| 1907&amp;lt;ref name=&amp;quot;glückauf49&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Glückauf. Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 49, 20. Dez. 1913&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 63.403&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
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| 1908&amp;lt;ref name=&amp;quot;glückauf49&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| 1909&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten und Salinenwesen in dem preußischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Ausgabe 1910.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Förderung&amp;lt;ref name=&amp;quot;700 Jahre Neunkirchen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1928&lt;br /&gt;
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| 1931&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Nachdem in den 1850er Jahren die Förderung der Grube noch unter 1.000&amp;amp;nbsp;t lag, wurde 1861 mit 1.120&amp;amp;nbsp;t Eisenerz&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten und Salinenwesen in dem preußischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Ausgabe 1862.&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals über dieser Marke gefördert. Bis 1869 stieg die Förderung auf 10.000&amp;amp;nbsp;t an und schwankte bis in die 1890er Jahre bis maximal 20.000&amp;amp;nbsp;t. In den 1860er Jahren war der &amp;#039;&amp;#039;Bautenberg&amp;#039;&amp;#039; damit zeitweise auf dem 10. Platz der Förderstatistik im Siegerländer Erzrevier.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten und Salinenwesen in dem preußischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Ausgaben 1864–1867.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1885 förderte man neben dem Eisenerz 32&amp;amp;nbsp;t [[Zinkblende]] und 84&amp;amp;nbsp;t Bleierze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Revierbeschreibung Siegen&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1900 stieg die Förderung stetig an, der stärkste Abbau fand im Jahr 1909 mit etwa 90.000&amp;amp;nbsp;t statt. Bis 1941 wurde durchgängig gefördert, kleine Einbrüche gab es nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und in der Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre, jedoch ohne ein ganzes Jahr ohne Förderung. Noch im Stilllegungsjahr 1942 förderte die Grube knapp 1.500&amp;amp;nbsp;t Eisenerz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grubenbrand und Wassereinbruch ===&lt;br /&gt;
Am 7. Juni 1917 brach ein Feuer in der Grube aus. Auf einer Sohle zwischen 445 und 480&amp;amp;nbsp;m war wahrscheinlich eine Grubenlampe die Ursache für das Feuer. Erst nach Abdichtung und vorübergehender Schließung konnte der Brand nach einer Woche gelöscht werden. Ein Toter war allerdings zu beklagen. Ein Bergmann wurde durch die giftigen Gase betäubt und fiel in die Tiefe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 stießen Arbeiter auf der 720-m-Sohle im Arbeitsstollen „Landeskron“ auf [[Grundwasser]]. Zuerst glaubte man, das Wasser würde vom Landeskroner Weiher kommen, da der [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] in diese Richtung verlief. Man pumpte tagelang das Wasser aus den Stollen, doch da sich der Weiher nicht leerte, wurde die Theorie schnell wieder aufgegeben. Die 1020-m-Sohle und die 720-m-Sohle liefen voll. Arbeitsvieh ertrank in der Grube, Geräte und Stollen wurden überflutet. Glücklicherweise konnten sich alle Arbeiter rechtzeitig vor dem Wasser retten, niemand kam zu Schaden. Drei Monate [[Sümpfen|pumpte]] man das Wasser aus dem Bergwerk, bevor die Arbeit wieder aufgenommen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schachtbruch und Schließung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Bautenberg - Mauerreste.jpg|mini|Mauerreste erinnern an die Grubenanlage. Hier an der Halde des Schachtes Grüne Hoffnung]]&lt;br /&gt;
Im Oktober 1941 riss ein schräg außerhalb der [[Linearführung|Führung]] verlaufender [[Förderkorb]] im Lorenzschacht die Schachtwand oberhalb der 270-m-Sohle kaputt. Die Reparaturarbeiten waren schwierig und dauerten länger als gedacht. Als in der [[Nacht]] vom 30. bis 31. März 1942 der Schacht erneut zusammenbrach, befanden sich etwa 300 Bergleute unter Tage. Diese konnten über Leitern nach draußen klettern. Man entschloss sich zur Schließung der Grube und die Förderung wurde eingestellt, obwohl noch genügend Erz in der Erde war. Am 17. Juli 1948 wurde sie offiziell geschlossen. In den 1950er Jahren wurden die bestehenden Anlagen teils abgerissen, am Grubengelände entstand ein Industrieunternehmen für Maschinen- und Apparatebau, die „Bautenberg G.m.b.H.“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtförderung der Grube betrug 2,869&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;t Eisenerz (andere Quelle 3,4 Mio. t&amp;lt;ref name=&amp;quot;gleich&amp;quot;/&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde von der 720-m-Sohle eine 1,7 km lange Richtstrecke bis in das [[Grube Landeskrone|Landeskroner Grubenfeld]] getrieben um die dortigen Gänge in der Tiefe zu untersuchen. Nach 1.540 m Länge wurde ein 3 m mächtiger Spateisensteingang angefahren, welcher auf 250 m Länge erschlossen wurde. Durch einen Wassereinbruch mussten diese Arbeiten jedoch 1938 eingestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gleich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1958/59 untersuchte man die Grube erneut auf Erzvorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belegschaftszahlen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Belegschaft&amp;lt;ref name=&amp;quot;glückauf49&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 475&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1911&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 419&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Der 1871 angelegte Schacht &amp;#039;&amp;#039;Grüne Hoffnung&amp;#039;&amp;#039; war mit einer 25&amp;amp;nbsp;PS starken, liegenden Zwillingsdampfmaschine und einer 50&amp;amp;nbsp;PS starken, doppelt wirkenden und stehenden [[Wasserhaltungsmaschine]] ausgestattet. Zur Versorgung der Maschinen bestand eine [[Kettenbahn]] vom Grubengelände im oberen Tal zum Schacht. Diese Bahn wurde später zum neuen Schacht verlängert. Die Fördermaschine des &amp;#039;&amp;#039;Lorenzschachts&amp;#039;&amp;#039; bestand aus einer [[Dampfmaschine]], diese war in einem größeren Raum im [[Fördermaschinenhaus]] untergebracht. An beiden Enden der [[Achse (Technik)|Achse]] waren Schwungräder mit einem Durchmesser von ca. 5&amp;amp;nbsp;m, dazwischen war eine Drahtseiltrommel. Das Drahtseil lief aus dem Gebäude zum [[Fördergerüst]] und über Laufräder in den Schacht. Das Ende war am [[Förderkorb]] befestigt. Dieser fasste vier Grubenwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Röstung und Verladung Unterwilden.jpg|mini|links|Die Aufbereitung und Verladung des Eisenerzes am Grubengelände]]&lt;br /&gt;
Im Maschinenraum wurde die Fördermaschine bedient. Da die beladenen Grubenwagen von der fördernden Sohle (720&amp;amp;nbsp;m) zur 100-m-Sohle durch den 1000 m langen Förderstollen in Richtung Unterwilden zur Aufbereitung mussten, wurde die Fördermaschine ebenfalls im 3-Schicht-Betrieb bedient. Damit der Maschinist im Maschinenraum wusste, wann er was zu tun hatte, befand sich dort eine Glocke mit Hammer und einem Drahtseil, das in den Schacht führte. Der so genannte „[[Anschläger (Bergbau)|Anschläger]]“ gab die [[Signal]]e nach oben. In den abgesetzten Hauptschächten zwischen den 720-m- und 1020-m-Sohlen befanden sich elektrisch betriebene [[Fördermaschine]]n, genannt „[[Haspel (Bergbau)|Haspel]]“. Im [[Dampfkessel|Kesselhaus]] wurde das [[Wasser]] für die Dampfmaschinen mit [[Steinkohle]] erhitzt. In der [[Schmiede (Werkstatt)|Schmiede]] wurden die Grubenlampen gereinigt, repariert, getestet und mit Karbid und Wasser neu gefüllt. Diese Arbeit wurde hauptsächlich von Behinderten (Invaliden) ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte [[Aufbereitungsanlage|Aufbereitung]] bestand aus einer 16-PS-Dampfmaschine, einem [[Pochwerk]], verschiedenen [[Separationstrommel]]n und [[Setzmaschine]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Revierbeschreibung Siegen&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1910 wurde eine neue Erzaufbereitung errichtet, die bis 1930 mit einem vereinfachten Verfahren betrieben wurde. Neben der Aufbereitung wurde die [[Rösten (Metallurgie)|Röstanlage]] erweitert. Das Erz wurde in der Aufbereitung zerkleinert und von taubem Gestein befreit, sowie nach Erzsorte getrennt, bevor es entweder versandt wurde oder zur Röstung kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Pumpen zur Wasserhaltung schafften bis zu 2&amp;amp;nbsp;m³ Wasser in der Minute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Grube Landeskrone]]&lt;br /&gt;
* [[Bergbau im Siegerland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergwerken im Siegerland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Becker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unsere Väter – die Bergleute der Grube Bautenberg zwischen Gilsbach und Wilden, Dill und Westerwald.&amp;#039;&amp;#039; Dillbrecht 1994.&lt;br /&gt;
* Gerd Bäumer: &amp;#039;&amp;#039;Bautenberg – Größtes Bergwerk im Wildetal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Magma.&amp;#039;&amp;#039; 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heimatverein-zeppenfeld.de/Geschichtsbriefe/Nr__26/nr__26.html &amp;#039;&amp;#039;Die Grube Bautenberg&amp;#039;&amp;#039;.] Heimatverein Zeppenfeld, 26ster &amp;#039;&amp;#039;Zeppenfelder Geschichtsbrief&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Gerd Bäumer: {{Webarchiv|url=http://www.uni-siegen.de/dept/fb10/verm/gerd/bergbauseite.htm | wayback=20011107171915 | text=&amp;#039;&amp;#039;Erzbergbau im Raum Siegerland&amp;#039;&amp;#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bautenberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Neunkirchen (Siegerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Wilnsdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenerzbergwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ruebezahll</name></author>
	</entry>
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