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	<title>Grotte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grotte&amp;diff=49401&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-04-27T05:07:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grotte v2 www.villahaas.com.jpg|mini|Grotte des Anwesens [[Villa Haas]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Calden wilhelmsthal grotta f sw.jpg|mini|Grotte im Park von [[Schloss Wilhelmsthal (Calden)|Schloss Wilhelmsthal]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grotte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ItS|&amp;#039;&amp;#039;grotta&amp;#039;&amp;#039;}} ‚Höhle‘, später ‚Gewölbe‘) ist in der [[Geomorphologie]] ein unterirdischer Hohlraum mit mindestens einem zugänglichen horizontalen Teil, der es von einem Erdloch, einem Abgrund unterscheidet. Der Hohlraum kann natürlich oder vom Menschen geschaffen worden sein und einen hohen Feuchtigkeitsgrad aufweisen. Natürliche Hohlräume können durch Menschen überarbeitet worden sein. Von Menschen geschaffene bzw. veränderte Grotten sind Gestaltungselemente der Gartenkunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng mit dem italienischen Wort „la grotta“ verwandt ist „il grotto“. Als [[Grotto]] wurde ursprünglich eine als Felsenkeller zur Kühlung von Lebensmitteln genutzte Höhlung bezeichnet. Besonders im [[Schweiz|schweizerischen]] [[Kanton Tessin]] wird eine kleine Gaststätte am Berghang heute „Grotto“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortfeld „Hohlräume in Gestein und Erdreich“ ==&lt;br /&gt;
* Ein natürlicher Hohlraum wird als „[[Höhle]]“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
* „Grotte“ nennt man entweder eine kleine Felsenhöhle&amp;lt;ref&amp;gt;Der [[Duden]] (Rechtschreibung): [https://www.duden.de/rechtschreibung/Grotte &amp;#039;&amp;#039;Bedeutungsübersicht: „Grotte, die“&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder ein Gebäude, das eine Felsenhöhle vortäuscht.&lt;br /&gt;
* Ein waagerecht oder (begehbar) schräg in natürlich anstehendes Material künstlich vom Menschen gegrabener Hohlraum mit einem Ausgang ist ein [[Stollen (Bergbau)|Stollen]].&lt;br /&gt;
* [[Tunnel]] sind annähernd waagerechte Hohlräume mit 2 Ausgängen.&lt;br /&gt;
* Ein senkrechter Hohlraum ist ein [[Schacht (Bergbau)|Schacht]], sowohl in natürlich anstehendem Material als auch in einem Gebäude. Ein (Höhlen-)Schacht ist natürlich entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Grotte“ und „Höhle“ ==&lt;br /&gt;
Die genaue Unterscheidung der Begriffe füllte über Jahrzehnte und auch noch [[Geologie|geologische]], [[Speläologie|speläologische]] und [[Germanistik|germanistische]] Arbeiten. Im traditionellen Sprachgebrauch bezieht sich der Begriff „Grotte“ mehr auf einzelne meist kleine Räume mit überaus reichhaltigem Inhalt (z.&amp;amp;nbsp;B. Tropfsteine, Muscheln, Versteinerungen), wogegen der Begriff „Höhle“ meist Hallen und Gänge von größerer Ausdehnung bezeichnet. In einem Höhlensystem, das im Plural traditionell als „Grotten“ bezeichnet wird, ist eine einzelne „Grotte“ eine Halle; mehrere dieser Hallen in Höhlensystemen sind durch Gänge verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Abgrenzung der Bedeutung der Begriffe „Grotte“ und „Höhle“ ist nicht möglich, weil es keine einheitlichen, allgemeinverbindlichen Definitionen für die Begriffe gibt. Der Verband österreichischer Höhlenforscher bezeichnet nur natürliche Hohlräume als „Höhlen“. Er empfiehlt, den Begriff „Grotte“ nicht auf solche Hohlräume zu beziehen, da „seine Definition […] meist auch künstliche Objekte beinhaltet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas Plan: [https://hoehle.org/downloads/merkblaetter/einzeln/C1%20Spelaeologie%20-%20Hoehlenkunde.pdf &amp;#039;&amp;#039;Speläologie Höhlenkunde&amp;#039;&amp;#039;]. Verband österreichischer Höhlenforscher. Oktober 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Demzufolge wird der Begriff zwar nicht „falsch“ verwendet, es stiftet aber oft Verwirrung, wenn man naturbelassene Hohlräume als „Grotten“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem werden auch im 21. Jahrhundert naturbelassene Höhlungen gelegentlich als „Grotten“ bezeichnet (z.&amp;amp;nbsp;B. durch das Institut für Naturschutz und Naturschutzrecht Tübingen).&amp;lt;ref&amp;gt;Institut für Naturschutz und Naturschutzrecht: {{Webarchiv|url=https://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/themen/gebietsschutz/Endbericht_NNM_barrierefrei_02.pdf |wayback=20160326035957 |text=&amp;#039;&amp;#039;Landespflege Freiburg. „Nationale Naturmonumente“. FKZ:3510 82 3500. Endbericht&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-04 22:57:27 InternetArchiveBot }}. Januar 2014, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturgeschichte der Grotte ==&lt;br /&gt;
Natürliche Höhlen und Felsquellen galten in der [[Antike]] als Aufenthaltsort von [[Nymphe]]n und anderen [[chthonisch|chthonischen Wesen]]. Im [[Hellenismus]] und in [[Römische Kultur|römischer Zeit]] wurden solche Heiligtümer in Form von [[Nymphäum|Nymphäen]] architektonisch gefasst, mit Nischen und Skulpturen ausgestattet. Schon in der [[Römische Kaiserzeit|Römischen Kaiserzeit]] wurden aber auch Anlagen geschaffen, die solche mythologischen Traditionen nur noch „zitierten“ und überwiegend profanen Kunstcharakter hatten, etwa beim [[Nymphäum]] der [[Pompeji#Vorstadtthermen|Vorstadtthermen]] in Pompeji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Renaissance wurden mit der Götterwelt auch die gartenkünstlerischen Elemente der Antike aufgegriffen. Schon [[Leon Battista Alberti]]&amp;lt;ref&amp;gt; Alberti, De re aedificatoria, Buch IX,4 &amp;lt;/ref&amp;gt; (1452) empfahl, in Gärten kühle, feuchte Grotten anzulegen und im 16. bis 17. Jahrhundert gehörten Nischen an [[Futtermauer]]n, Wasserkünste und mit unbehauenem Naturstein (z.&amp;amp;nbsp;B. Tuff) und [[Rocaille|Muscheln]] ausgekleidete Architekturen zum festen Programm größerer Gärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich wurden die italienischen Vorbilder bald nachgeahmt und weiterentwickelt ([[Schloss Fontainebleau]], [[Schloss Versailles]]). Auch im Norden gehörten die Grotten als [[Staffagebau]]ten oder [[Folly (Gartenkunst)|Follies]] bald zum festen Repertoire des Schlossgartens ([[Heidelberg|Hortus palatinus]], Grottenhof in der [[Münchner Residenz]], [[Wasserspiele Hellbrunn|Hellbrunn]] bei Salzburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets ist die Idee der Grotte mit dem Element Wasser verbunden; dieser Naturbezug kann durch romantisch-religiöse Begriffsinhalte erweitert werden, durch Spiegel (&amp;#039;&amp;#039;Giardino Giusti&amp;#039;&amp;#039;, Verona) und geheimnisvolles Dämmerlicht können magisch-unwirkliche Vorstellungen erzeugt werden, sie können zu [[Mineralogie|mineralogischen]] Raritätenkabinetten ausgestaltet sein, tückische Wasserscherze im nächsten Umfeld der Grotten (Beispiel: [[Wasserspiele Hellbrunn]]) dienen zur Belustigung der Hofgesellschaft. Ebenso variantenreich wie die Typenvielfalt ist die Platzierung der Grotten. Als wilde, zerklüftete Naturimitation kann sie, an die Gartengrenze gesetzt, zur gewachsenen Landschaft überleiten, andererseits werden Grottenelemente gern in die Untergeschosse von [[Schloss (Gebäude)|Schlossbauten]] selbst integriert und bestimmen den Charakter der [[sala terrena|Gartensäle]] (Beispiele: [[Pommersfelden]], [[Schloss Wilhelmsthal (Calden)|Schloss Wilhelmsthal]], [[Neues Palais]] in Potsdam). So ist eine Grotte entweder ein unterirdisch gebautes oder zumindest unterirdisch erscheinendes Bauwerk, oder auch ein entsprechend ausgeschmückter Pavillon als Teil der Gartenarchitektur. In Einzelfällen folgt sogar die Gestaltung der Außenfassaden dem Vorbild der Grottenarchitektur ([[Neues Schloss (Eremitage)|Eremitage Bayreuth]]). Während die Gartentheoretiker in den frühen Jahren des 18. Jahrhunderts das Interesse an der Grottenarchitektur verloren, fanden in der Gartenpraxis die als Grottierer bezeichneten Spezialhandwerker noch bis zum Ende des [[Rokoko]] Arbeit. Für ihre Akzeptanz ist bezeichnend, dass sich seit 1730 aus den Grottenmotiven die [[Rocaille]], das asymmetrische, muschelartige Ornament der Rokokozeit entwickelt und sich in alle Dekorationsanwendungen verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grotten waren auch für weniger formelle Gärten geeignet. Die von [[Alexander Pope]] geschaffene Grotte ist fast alles, was von einem der ersten Landschaftsgärten Englands in [[Twickenham]] überlebt.&amp;lt;ref&amp;gt;Frederick Bracher: &amp;quot;Pope&amp;#039;s Grotto: &amp;#039;&amp;#039;The Maze of Fancy Pope&amp;#039;s Grotto: The Maze of Fancy&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;The Huntington Library Quarterly&amp;#039;&amp;#039; 2. (February 1949), S. 141–162; Anthony Beckles Willson: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Pope&amp;#039;s Grotto in Twickenham&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Garden History&amp;#039;&amp;#039;, 26,1, 1998, S. 31–59&amp;lt;/ref&amp;gt; Pope wurde inspiriert, als er Grotten während eines Besuchs in Italien gesehen hatte. Es gibt Grotten in den Landschaftsgärten von [[Painshill Park]],&amp;lt;ref&amp;gt;Alison Hodges: &amp;#039;&amp;#039;Painshill, Cobham, Surrey: The Grotto&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Garden History&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;.2 (Spring 1975), S. 23–28&amp;lt;/ref&amp;gt; Stowe, Clandon Park und Stourhead.&amp;lt;ref&amp;gt;James Turner: &amp;#039;&amp;#039;The Structure of Henry Hoare&amp;#039;s Stourhead&amp;#039;&amp;#039;, in: The Art Bulletin 61.1 (March 1979), S. 68–77; Malcolm Kelsall: &amp;#039;&amp;#039;The Iconography of Stourhead&amp;#039;&amp;#039;, in: Journal of the Warburg and Courtauld Institutes, 46, 1983, S. 133–143; Kenneth Woodbridge: &amp;#039;&amp;#039;Henry Hoare&amp;#039;s Paradise&amp;#039;&amp;#039; in: The Art Bulletin, 47.1 (March 1965), S. 83–116&amp;lt;/ref&amp;gt; Scott’s Grotto ist eine Reihe von miteinander verbundenen Kammern, die sich 67 Fuß (20 Meter) in den Kreidehang am Stadtrand von Ware, Hertfordshire, erstrecken. Die im späten 18. Jahrhundert erbauten Kammern und Tunnel sind mit Muscheln, Feuersteinen und farbigen Glasstücken ausgekleidet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://scotts-grotto.org/CMS/index.php |title=What is Scott&amp;#039;s Grotto |access-date=2005-10-18|date=2005-05-13 |language=en |archive-url=https://web.archive.org/web/20050513215354/http://scotts-grotto.org/CMS/index.php |archive-date=2005-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beliebtheit von Grotten in der [[Romantik]] spiegelt sich auch in der Popularität der [[Fingal’s Cave|Fingalshöhle]] auf der abgelegenen Insel Staffa in den schottischen [[Hebriden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technischer Innovationsschub im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Pioniere des Betonbaus wie zum Beispiel der Gärtner, Erfinder und Zementhersteller [[Joseph Monier]] (1823–1906) waren Erfinder des Stahlbetons. Im Jahr 1867 meldete er ein erstes Patent für „un système de construction de caisses, bassins mobiles, en fer et en ciment, applicables à l‘horticulture“ an ein Verfahren zur Herstellung von Kisten, Becken aus Eisen und Zement bei Gartenkunst anwendbar an. Nach diesem ersten Patent kamen noch viele weitere Patente bis in die 1880er Jahre. Nach dem Verfahren Moniers, das sowohl für die Gartenkunst als auch für die Hochbaukonstruktion geeignet war, bildet man eine Form mit Eisenstäben – runder oder quadratischer Querschnitt – und Draht. Diese wird dann von Zement mit 1 bis 4 Zentimetern Dicke ummantelt und war ein haltbares Gerüst für künstliche Grotten. Die Felsenstücke des [[Bois de Boulogne]] (die zweite Phase findet zwischen 1855 und 1858 statt), der gesamte Park [[Buttes-Chaumont]] (1863–1867) sowie die zahlreichen Zementausstattungen und Konstruktionen der Weltausstellungen von 1867 und 1878 in Paris können als Vorläufer angesehen werden. Formbar war nahezu alles: Matterhorn-Miniaturen, Lourdes-Grotten und Steingärten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[August Dirigl]] entwickelte um 1870 ein preisgünstiges Verfahren, das künstlichen Grotten mehr Leichtigkeit und Stabilität verlieh. Aufgrund des relativ geringen Gewichts konnten die künstlichen Felswände – im Vergleich zu einer Zement-Konstruktion – sogar zerlegt und transportiert werden. Dirigl war der Hauptgestalter der [[Venusgrotte]] im Park von [[Schloss Linderhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzeit ==&lt;br /&gt;
Obwohl Grotten inzwischen weitgehend aus der Mode gefallen sind, versuchen Architekten und Künstler gelegentlich, die Grotte in zeitgenössischen Werken neu zu definieren. Zu diesen Beispielen gehören Frederick Kieslers Grotte der Meditation für neue Harmonie (1964),&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news |author=Alderslade, Jessica |date=2014 |title=An Introduction to the Grotto and Its Place within Contemporary Design |work=Reinterpreting the Grotto in Contemporary Design |location=Australia |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ARM&amp;#039;st postmodern Storey Hall (1995), Aranda/Lasch&amp;#039;s Grotto Concept, (2005), Callum Moreton&amp;#039;s Grotto pavilion (2010) und Antonino Cardillo&amp;#039;s Grottoes series (2013–2023).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web |last=Cardillo |first=Antonino |date=2025-09-18 |title=Grottoes |url=https://www.antoninocardillo.com/en/topics/grottoes/ |url-status=live |archive-url=https://web.archive.org/web/20240608140041/https://www.antoninocardillo.com/en/works/grottoes/ |archive-date=2024-06-08 |access-date=2024-06-08 |website=antoninocardillo.com |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mariengrotten ==&lt;br /&gt;
Eine weitere wichtige Gruppe von Grotten sind die [[Mariengrotte]]n.&lt;br /&gt;
Meist gehen sie auf die [[Lourdesgrotte|Grotte von Lourdes]] zurück, eine ursprünglich natürliche Höhle von geringer Ausdehnung, kaum mehr als ein überhängender Fels. Mariengrotten wurden infolge der Popularität der Grotte von Lourdes weltweit künstlich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Firenze-boboligrotta2.jpg|Italienische Grotte des 16. Jahrhunderts: Anlage von [[Bernardo Buontalenti]] im [[Boboli-Garten]]&lt;br /&gt;
Neptungrotte Park Sanssouci.jpg|Neptungrotte im Park von [[Sanssouci]]&lt;br /&gt;
Grotte_Landschaftpark_Bärwalde.jpg| Grotte im Landschaftspark [[Bärwalde (Boxberg)|Bärwalde]], nach 1875&lt;br /&gt;
Waldsassen-Grotte.jpg|Grotte bei [[Waldsassen]]. Sie wurde der berühmten Grotte von Lourdes nachgebildet.&lt;br /&gt;
Miniaturgrotte.jpg|Miniatur-Grotte mit Darstellung der Madonna von Lourdes im Oberpfälzer [[Stiftland]].&lt;br /&gt;
Remexio 5866355n.jpg|Mariengrotte in [[Remexio]], [[Osttimor]]&lt;br /&gt;
Moresnet Kalvarienberg XIV.jpg|[[Illumination (Beleuchtung)|Belichtung]] eines [[Relief]]s durch einen Schlitz in der Grottendecke am [[Kreuzweg]] in Park der [[Wallfahrtsstätte Moresnet-Chapelle]] (Belgien)&lt;br /&gt;
Datei:Ilmpark Weimar - Leutraquelle mit Sphinxgrotte &amp;amp; Sprudelquelle (1784-86).jpg|[[Sphinxgrotte]] im [[Park an der Ilm]] in [[Weimar]]&lt;br /&gt;
Bruce Peninsula National Park – The Grotto–Ontario (1).jpg|Grotte, [[Ontario]], [[Kanada]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adjektive des Typs „grottenhässlich“ ==&lt;br /&gt;
Wer das [[Adjektiv]] „grottenhässlich“ benutzt, beabsichtigt damit nicht anzudeuten, dass er Grotten für hässlich hält („X ist so hässlich wie eine Grotte“). Am häufigsten anzutreffen ist die alternative Interpretation, wonach der erste Teil des Attributs auf das [[Schwäbischer Dialekt|schwäbische]] bzw. pfälzische Wort „Krott“ ([[Standarddeutsch|hochdeutsch]] „Kröte“) zurückzuführen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Gauger: [https://www.deutscheakademie.de/de/aktivitaeten/projekte/sprachkritik/2010-11-15/grottenfalsch-ist-krottenfalsch &amp;#039;&amp;#039;Grottenfalsch ist krottenfalsch&amp;#039;&amp;#039;]. Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. 15. November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Attribute wie „grottenschlecht“ oder „grottenfalsch“ sind vermutlich [[Analogie (Sprachwissenschaft)|Analogiebildungen]] zu dem Wort „grottenhässlich“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Hennebo]], Alfred Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Gartenkunst, Bd. 2: Der architektonische Garten&amp;#039;&amp;#039;. Broschek, Hamburg 1965, S. 71–74&lt;br /&gt;
* Uta Hassler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Felsengärten, Gartengrotten, Kunstberge: Motive der Natur in Architektur und Garten.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer, München 2014, ISBN 978-3-7774-2269-5.&lt;br /&gt;
* Kilian Jost: &amp;#039;&amp;#039;Felsenlandschaften – Eine Bauaufgabe des 19. Jahrhunderts: Grotten, Wasserfälle und Felsen in landschaftlichen Gartenanlagen.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation ETH Zürich 2015.&lt;br /&gt;
* [[Uta Hassler]], Julia Berger, Kilian Jost: &amp;#039;&amp;#039;Konstruierte Bergerlebnisse – Wasserfälle, Alpenszenerien, illuminierte Natur&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, München 2015, ISBN 978-3-7774-2579-5.&lt;br /&gt;
* Brigitta Mader: &amp;#039;&amp;#039;Observations on historical terminology: Grotte and Höhle in German texts&amp;#039;&amp;#039;. ACTA CARSOLOGICA, XXXII/II, Ljubljana 2003, Seite 83–90.&lt;br /&gt;
* Stéphanie Quantin-Biancalani: &amp;#039;&amp;#039;Plastiker, „Rocailleur“ oder Konstrukteur? Der Landschaftsplastiker August Dirigl als Mittler zwischen Paris und Linderhof&amp;#039;&amp;#039;, in: Die Venusgrotte im Schlosspark Linderhof. Illusionskunst und High Tech im 19. Jahrhundert. München 2017, S. 93–114.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Grotte}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Grottoes|Grotten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4158326-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speläologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenkunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhlenbauwerk|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Felsbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterirdische Bauform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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