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	<title>Groswin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T08:00:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.4</title>
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		<updated>2023-05-18T05:30:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.4&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Blason Groetswiin (Poméranie) (selon Gelre).svg|mini|hochkant=0.8|Wappen der „Herzöge von Groswin“ aus dem Codex Gelre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Groswin-2015-03-18.jpg|mini|Burgwall Groswin in PUM 1835]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Groswin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer ehemaligen [[Burg]] und der umliegenden Provinz im Bereich südlich der [[Peene]]. Sie befand sich wahrscheinlich  zwischen [[Stolpe an der Peene]] und [[Anklam]]. Die genaue Lage ist nicht bekannt. [[Johannes Micraelius]] vermutete sie in der Nähe des Stolper Ortsteils Neuhof. Anderen Thesen nach befand sich die Burg in der Nähe von Grüttow, [[Postlow|Görke]] oder [[Neuenkirchen (bei Anklam)|Müggenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Becker: {{Webarchiv|url=http://www.pfr-g-becker.de/forscher/groswin/groswin.html |wayback=20110719072609 |text=&amp;#039;&amp;#039;Zur Groswin-Frage&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-05-18 05:30:51 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der auf das Jahr 946 datierten Stiftungsurkunde des [[Bistum Havelberg|Bistums Havelberg]] wurde das Land Groswin als &amp;#039;&amp;#039;Brothwin&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;PommUB&amp;#039;&amp;#039;. Nr.  10 (Cod. No. 6), S. 4–5&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot;&amp;gt;Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd.&amp;amp;nbsp;2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S.&amp;amp;nbsp;44&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings gilt diese Urkunde heute vermutlich als Fälschung.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Schlesinger: &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zu der sogenannten Stiftungsurkunde des Bistums Havelberg von 946 Mai 9&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 5, 1956, S. 1–38&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lässt man diese umstrittene Urkunde außer Acht, ist die nächste und dann damit erste Urkunde von 1136 mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Groswine&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich als Burg bezeichnet wurde Groswin mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Groswim&amp;#039;&amp;#039; 1140 bei der Festlegung der Grenzen des [[Bistum Cammin|pommerschen Bistums]] durch Papst [[Innozenz II.|Innozenz&amp;amp;nbsp;II.]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;PommUB&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 30 (Cod. No. 16), S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;provincia&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;castrum&amp;#039;&amp;#039; Groswin bildeten das östlichste Zentrum im mittleren Peeneraum. Über Groswin wurde im Zusammenhang mit den Kriegszügen [[Waldemar I. (Dänemark)|Waldemar I.]] von 1164 und 1174 berichtet. 1185 wurde Groswin von den [[Dänemark|Dänen]] unter [[Knut VI.]] und deren [[Fürstentum Rügen|rügischen]] Verbündeten zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1234 wurde Groswin letztmals urkundlich erwähnt und ein [[Kastellan]] namens Jacobus genannt. Teile des Landes Groswin und der [[Zehnt]] aus diesem Gebiet waren bereits im 12. Jahrhundert dem [[Kloster Stolpe]] übereignet worden. Die Bedeutung Groswins sank mit dem Aufstieg [[Anklam]]s im 13. Jahrhundert vom [[Minderstadt|Marktflecken]] zur [[Hansestadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem [[Codex Gelre]], einem Wappenbuch aus dem Ende des 14. Jahrhunderts, ist ein Wappen der „hertoge va groetswün“, also wohl der „Herzöge von Groswin“, abgebildet. Damit dürfte eine Seitenlinie des in Pommern regierenden [[Greifen]]hauses gemeint sein, die in Groswin residierte oder der Groswin zumindest gehörte. In Betracht kommt etwa Herzog [[Bogislaw VII.]] († 1404), ein jüngerer Bruder des regierenden Herzogs [[Swantibor III.]] (~1351–1413). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Burgwall unweit westlich von Neuhof am südlichen Hochufer wurde 1835 im [[Preußisches Urmesstischblatt|Preußischen Urmeßtischblatt]] mit „Grosswin“ bezeichnet, Kunkel nennt ihn ebenfalls 1932 in seinem Burgwallregister mit „Groswin“. Oberflächenfunde datieren den Burgwall in die Mittelslawische Zeit. Der Burgwall ist registriertes Bodendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert Klempin]]: &amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gustav Kratz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Städte der Provinz Pommern. Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden&amp;#039;&amp;#039;. A. Bath, Berlin 1865, Nachdruck: Sändig Reprint Verlag, Vaduz 1991, S. 27ff.&lt;br /&gt;
* Robert Klempin: &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]]&amp;#039;&amp;#039;. (PommUB), I. Band 786–1253, 1. Abteilung, Stettin 1868.&lt;br /&gt;
* Hans Heinrich Reclam: &amp;#039;&amp;#039;Herzogtum Groswin in Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baltische Studien]].&amp;#039;&amp;#039; Band 62 N.F., 1976, {{ISSN|0067-3099}}, S. 23–27.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Wächter]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Besiedlung des mittleren Peeneraums.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte Vorpommerns: die Demminer Kolloquien 1985–1994&amp;#039;&amp;#039;. Thomas Helms Verlag, Schwerin 1997, ISBN 3-931185-11-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neuhof --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/51/38/N |EW=13/36/54/E |type=landmark |region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzogtum Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Vorpommern-Greifswald)]]&lt;/div&gt;</summary>
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