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	<title>Grosses Moos - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Müllt-Renner: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-08-28T12:02:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Grosses, Moos-LBS H1-016969.tif|mini|Im Vordergrund das Grosse Moos, der [[Murtensee]] und rechts davon der bewaldete [[Mont Vully]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grosse Moos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (frz.: „Grand-Marais“) ist ein Teil des [[Schweiz|schweizerischen]] [[Seeland (Schweiz)|Seelands]] und liegt zwischen  dem [[Murtensee]], dem [[Broyekanal]], dem [[Neuenburgersee]], [[Gampelen]], [[Ins BE|Ins]], dem Seerücken vor dem [[Bielersee]], dem [[Hagneckkanal]], und einem Landrücken zwischen [[Aarberg]] und [[Kerzers]].  In ihm floss in der Eiszeit der nördliche Arm des [[Rhonegletscher#Der eiszeitliche Rhonegletscher |Rhonegletschers]]. Seit dem 17. Jahrhundert versumpfte die Gegend, woran die Bezeichnung Grosses Moos erinnert. Die Entwässerung in die Aare nördlich von Aarberg wurde durch [[Geschiebe#Fachbegriff der Limnologie und des Wasserbaus|Geschiebeablagerungen]] der Aare zunehmend behindert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|10298|Grosses Moos – 3 Juragewässerkorrektionen und Urbarisierung|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]|Datum=2010-09-17|Zugriff=2019-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolge der [[Juragewässerkorrektion]]en wurde das Grosse Moos zu einem der wichtigsten [[Gemüse]]-Anbaugebiete der Schweiz. Es ist auch eine der grössten Ebenen der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Innondations - Correction des eaux du Jura.jpg|mini|250px|Das überschwemmte Grosse Moos im November 1950: im Hintergrund der [[Neuenburgersee]]]]&lt;br /&gt;
Während der Juragewässerkorrektionen fanden sich steinzeitliche Siedlungen (4000–1800 v. Chr.) sowie Funde aus der Bronzezeit (1800-750 v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Ausserdem fand man an der Zihl eine keltische Brücke (zweite Hälfte des 2. Jahrhunderts v.Chr) sowie eine römische Militärbrücke. Die römische Brücke wurde unter [[Kaiser Augustus]] gebaut und war bis in die zweite Hälfte des 3. Jahrhunderts in Benutzung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanni Schwab, Archäologie bei der zweiten Juragewässerkorrektion&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu den Juragewässerkorrektionen war das Grosse Moos ein unwegsames Sumpfland. Während Jahrhunderten diente es fahrendem Volk wie z.&amp;amp;nbsp;B. den [[Jenische]]n als Aufenthalts- und Rückzugsgebiet. Die fahrenden [[Korbmacher|Korber]] fanden hier auch das für ihre Arbeit notwendige Rohmaterial, die [[Weiden (Botanik)|Weiden]]. Der 1879 als Nachfahre zwangsassimilierter Fahrender geborene jenische Schriftsteller [[Albert Minder]] verbrachte seine ersten Lebensjahre teils im Grossen Moos, teils in [[Bern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strafanstalten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellechasse 1987.jpg|mini|Bellechasse (1987)]]&lt;br /&gt;
Im Gebiet des Grossen Moos befinden sich die Strafanstalten [[Bellechasse FR|Bellechasse]] (FR), [[Anstalten Witzwil|Witzwil]] (BE) und St. Johannsen (BE). In der 1898 gegründeten Anstalt Bellechasse wurden bis 1970 neben Kriminellen auch Minderjährige und vom fürsorgerischen Freiheitsentzug Betroffene inhaftiert. Das &amp;#039;&amp;#039;Hilfswerk [[Kinder der Landstrasse]]&amp;#039;&amp;#039; platzierte eine grosse Zahl jenischer Kinder, die ihren Eltern entrissen wurden, in dieser Strafanstalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1883&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.portal-stat.admin.ch/prison/files/de/prison.php?p=STJ&amp;amp;c=BE&amp;amp;submit=Go|titel=Bundesamt für Statistik - Katalog der Einrichtungen des Freiheitsentzuges|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=portal-stat.admin.ch|seiten=|datum=|zugriff=2015-08-12|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20150924075900/http://www.portal-stat.admin.ch/prison/files/de/prison.php?p=STJ&amp;amp;c=BE&amp;amp;submit=Go|archiv-datum=2015-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;Strafanstalt für Männer und Frauen&amp;#039;&amp;#039; eröffnete Anstalt Massnahmezentrum St. Johannsen diente 1911 bis 1956 als &amp;#039;&amp;#039;Kant. Arbeitsanstalt für Trinker, Arbeitsscheue und Liederliche&amp;#039;&amp;#039;. Diese Anstalt hat noch heute [[Korb (Behälter)#Korbwaren|Korbwaren]] im Verkaufsangebot, ein Sortiment, das ursprünglich von freien Jenischen selbst hergestellt und vertrieben, später von denselben als sogenannte „arbeitsscheue“ Insassen auf Rechnung der staatlichen Anstalten produziert wurde.&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Lüdi, &amp;#039;&amp;#039;Das Grosse Moos im westschweizerischen Seelande und die Geschichte seiner Entstehung&amp;#039;&amp;#039;, 1935, in Veröffentlichungen des Geobotanischen Institutes Rübel in Zürich, 11. Band&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|10298|Grosses Moos|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|24751|Bellechasse|Autor= Marianne Rolle}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pom.be.ch/pom/de/index/freiheitsentzug-betreuung/vollzugseinrichtungen_erwachsene/massnahmezentrumstjohannsen.html Anstalt Massnahmezentrum St. Johannsen]&lt;br /&gt;
* [https://ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/usys/tdlab/docs/csproducts/Band_1994.pdf ETH-UNS Fallstudie «Perspektive Grosses Moos – Wege zu einer nachhaltigen Landwirtschaft»]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS= 46.977596 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|575|203||koor=B }} --&amp;gt;|EW=7.110073 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|575|203||koor=L }} --&amp;gt;|type=landmark|region=CH-BE/CH-FR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jenische]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Müllt-Renner</name></author>
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