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	<title>Gros de Vaud - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;https, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte Gemeinden des Bezirks Gros-de-Vaud.png|mini|Carte du district du Gros-de-Vaud]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gros de Vaud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird im [[Schweiz]]er Kanton [[Waadt]] (französisch: Vaud) eine Landschaft bezeichnet, deren Grenzen nicht genau definiert sind. Dank der fruchtbaren Böden gilt das Gros de Vaud mit seinem Zentrum [[Echallens]] als Kornkammer der Waadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der geographische Begriff Gros de Vaud wurde [[1875]] vom Historiker [[Louis Vulliemin]] geprägt, der damit für die Kernlandschaft (&amp;#039;&amp;#039;Gros&amp;#039;&amp;#039;) der Waadt eine einheitliche Bezeichnung schaffen wollte. Dieses Herzstück der Waadt umfasst die Region des Waadtländer [[Mittelland (Schweiz)|Mittellandes]] zwischen [[Lausanne]] im Süden sowie der [[Orbeebene]] und [[Yverdon-les-Bains]] im Norden. Die östliche Abgrenzung bilden die waldigen Höhen des [[Jorat]] und seine nordöstlichen Ausläufer, welche das Gros de Vaud vom [[Broye (Fluss)|Broyetal]] trennen. Nach Westen erstreckt sich die Landschaft bis an den [[Jura (Gebirge)|Jurafuss]], wobei das etwas höher gelegene, rauere Jurafussplateau (auf [[Kalkstein|Kalkgestein]]) in der Regel nicht mehr dazugezählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gros de Vaud ist charakterisiert durch eine leicht gewellte Plateaulandschaft mit einer durchschnittlichen Höhe von 550 bis 600 m ü. M. In dieses Plateau ist die [[Venoge]] eingetieft, die im Lauf der Zeit ein rund 1&amp;amp;nbsp;km breites und bis zu 100 m tiefes Tal geschaffen hat. Sie entwässert den westlichen Teil der Landschaft nach Süden zum [[Genfersee]] ([[Einzugsgebiet]] der [[Rhone]]). Die [[Wasserscheide]] zwischen Rhône und [[Rhein]] verläuft mitten durch das Plateau des Gros de Vaud, denn das Wasser des [[Talent (Fluss)|Talent]], der für die Entwässerung des nordöstlichen Teils sorgt, fliesst bereits nordwärts zur [[Orbe (Fluss)|Orbe]] (Einzugsgebiet des Rheins). Im äussersten Nordosten geht das Plateau in eine Landschaft über, in der sich breite, im Kammbereich oft bewaldete Höhenrücken (&amp;#039;&amp;#039;Bois de Suchy&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Grand Bois d&amp;#039;Essertines&amp;#039;&amp;#039;) mit den sich nach Norden zum [[Neuenburgersee]] öffnenden Tälern von [[Buron (Schweiz)|Buron]], [[Sauteru]] und [[Mentue]] abwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gros de Vaud im engeren Sinne wird das Gebiet des Bezirks [[Echallens (Bezirk)|Echallens]] auf dem Plateau zwischen dem Venogetal und dem Jorat bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Plateau des Gros de Vaud ist aufgebaut aus [[Sandstein]]en der [[Untere Süsswassermolasse|Unteren Süsswassermolasse]], die in der Zeit vor etwa 30 bis 22 Millionen Jahren im Vorfeld der Alpen abgelagert wurden. Starke Hebungsvorgänge im westlichen Mittelland am Ende des [[Tertiär (Geologie)|Tertiärs]] führten dazu, dass die in weiten Teilen des zentralen und östlichen Mittellandes vorhandenen Schichten der Oberen Meeresmolasse und der Oberen Süsswassermolasse im Bereich des Gros de Vaud vollständig abgetragen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der verschiedenen [[Eiszeitalter|Eiszeiten]] war das Gros de Vaud jeweils von einer mächtigen Eisschicht des [[Rhonegletscher]]s bedeckt. Durch das Eis wurde die Landschaft überformt und im gesamten Gebiet wurde eine bis zu 10 Meter mächtige [[Grundmoräne]]nschicht abgelagert. Die Landschaftsstrukturen, langgezogene Höhenrücken, welche von Südsüdwest nach Nordnordost verlaufen, zeigen die Fliessrichtung des Gletschereises an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Trotz seiner Höhenlage weist das Gros de Vaud ein mildes und verhältnismässig trockenes Klima auf. Im Januar werden mittlere Temperaturen um 0&amp;amp;nbsp;°C, im Juli solche um 18&amp;amp;nbsp;°C gemessen. Aufgrund der Leelage hinter dem Hochjura, welche besonders bei regenbringenden West- und Nordwestlagen hervortritt, werden im Jahresmittel für Schweizer Verhältnisse relativ geringe Niederschlagsmengen von rund 900 bis 1000&amp;amp;nbsp;mm gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Das Gros de Vaud ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Dank der fruchtbaren Böden ([[Parabraunerde]]n) herrscht der [[Ackerbau]] vor (Getreide- und Futtermittelanbau), was der Region die Bezeichnung „Kornkammer der Waadt“ eintrug. Auch die [[Viehzucht]] (insbesondere Rinderzucht) hat einen wichtigen Stellenwert. Das Wiesland ist teilweise mit [[Obstbau|Obstbäumen]] bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region ist nur wenig industrialisiert. Die Industrie konzentriert sich auf [[Echallens]] und das Gebiet bei [[Cossonay]], wobei Baustoffindustrie und Betriebe der Nahrungsmittelverarbeitung vorherrschend sind. An verschiedenen Orten werden Kiesgruben ausgebeutet. Das südliche Gros de Vaud gerät immer mehr in den Sog der Kantonshauptstadt [[Lausanne]], dessen Gewerbezonen bis an den Rand des Hochplateaus reichen. Die stadtnahen Gemeinden erlebten deshalb in den letzten Jahrzehnten einen markanten Bevölkerungszuwachs. Neben den Zentren Echallens (4750 Einwohner) und Cossonay-Penthalaz (zusammen 5100 Einwohner) gibt es zahlreiche kleine Bauerndörfer, die meist weniger als 800 Einwohner zählen. In der ländlichen Region mit guten Verkehrsverbindungen Richtung Lausanne und relativ niedrigen Bodenpreisen entstehen zusehends neue Wohnquartiere. Viele Erwerbstätige pendeln in die Agglomeration Lausanne zur Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Verkehrsmässig ist das Gros de Vaud gut erschlossen. Es wird von den Hauptstrassen durchquert, welche von Lausanne nach [[La Sarraz]], nach Orbe und nach Yverdon-les-Bains führen. Seit den frühen [[1980er]] Jahren verbindet die Autobahn [[A1 (Schweiz)|A1]] die Zentren Lausanne und Yverdon-les-Bains. Sie ist heute die wichtigste Transitachse zwischen der Westschweiz und der Deutschschweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im öffentlichen Verkehr sind die Eisenbahnlinie Lausanne-Cossonay-Yverdon und die Schmalspurbahn [[Chemin de fer Lausanne-Echallens-Bercher]] (LEB) zu nennen. Für die Feinverteilung im öffentlichen Verkehr sorgen verschiedene [[Postauto]]linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.gros-de-vaud.ch/ Website der Region Gros de Vaud]&lt;br /&gt;
*{{HLS|43648|Gros-de-Vaud|Autor= Paola Crivelli}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kanton Waadt)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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