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	<title>Gronauer Mühle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Glewe am 21. März 2026 um 13:48 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-21T13:48:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gronauer Mühle.jpg|mini|Die Gronauer Mühle gegen Ende des 19. Jahrhunderts; Deckfarbenmalerei von [[Wilhelm Scheiner]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gronauer Mühle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil im Stadtteil [[Stadtmitte (Bergisch Gladbach)|Stadtmitte]] von [[Bergisch Gladbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andree Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Bergisch Gladbach Stadtgeschichte in Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Stadtarchiv Bergisch Gladbach und Bergischer Geschichtsverein Rhein-Berg e. V., Bergisch Gladbach 1995, S. 132f., ISBN 3-9804448-0-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1904 stand hier eine [[Getreidemühle]] an der [[Strunde]], die dem Ortsteil den Namen gab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brenner&amp;quot;&amp;gt;[[Hans Leonhard Brenner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Strunde und ihre Bergisch Gladbacher Mühlen&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Bergischer Geschichtsverein Rhein-Berg e. V. in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Bergisch Gladbach, Bergisch Gladbach 2012, S. 118ff. ISBN 3-932326-67-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Liste der Straßen im Bergisch Gladbacher Stadtteil Stadtmitte#Gronauer-Mühlenweg*|Gronauer Mühlenweg]] erinnert heute an die Gronauer Mühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung der Mühle stammt von 1413, als Herzog [[Adolf (Jülich-Berg)|Adolf I.]]&amp;lt;ref&amp;gt;In der alten Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Adolf VII. von Jülich-Berg&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;lt;/ref&amp;gt; das alte [[Bensberger Rathaus|Schloss Bensberg]], die [[Kirchspiel]]e [[Bensberg]] und [[Herkenrath]] sowie die Gronauer Mühle verpfändete. Am 4. Februar 1483 wurde der Gronauer Hof mit seiner Mahlmühle und dem inzwischen am zweiten Gefälle errichteten [[Schleifmühle|Schleifkotten]] an Everhard von Schlebusch und seine Frau Katharina in [[Erbpacht]] gegeben. Die Erben des Dietrich von Schlebusch verkauften ihr Erbpachtrecht am 15. August 1588 an die Eheleute Gottfried von [[Steinen (Adelsgeschlecht)|Steinen]] und Maria von Gürtzgen von [[Schloss Lerbach|Haus Lerbach]].&amp;lt;ref name=Brenner /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Buchmühle (Bergisch Gladbach)|Buchmühle]] nicht mehr für die Versorgung der wachsenden Siedlerzahl ausreichte, wurde die Gronauer Mühle die zentrale Frucht- bzw. Getreidemühle in Gladbach und Umgebung. Die [[Herzogtum Berg|Grafen von Berg]] statteten sie mit einem umfangreichen Zwangsmahlrecht aus. Dass es immer wieder Streit wegen dieses Mahlzwangs gab, ist nur zu verständlich, denn es gab für viele der ihm unterliegenden Bauern wesentlich kürzere Wege zu anderen Mühlen. Um 1600 entbrannte deswegen ein Rechtsstreit zwischen den Brüdern David und Dietrich von Zweiffel in [[Burg Zweiffel|Zweiffelstrunden]] und dem damaligen Gronauer Erbpächter Gottfried von Steinen um das [[Mühlenzwang|Zwangsmahlrecht]]. Nach etwa zwei Jahrzehnten Prozessdauer entschied die Hofkammer zugunsten von Steinens und bestätigte das bestehende Recht.&amp;lt;ref name=Brenner /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1870 gehörten zur Gronauer Mühle rund 121 Morgen Land, darunter die Lange Wiese, die Schlemmerwiese, das kleine Wiesgen und der Gronauer Mühlenbusch, der zur [[Gronauer Waldsiedlung]] wurde. Sie stand zu dieser Zeit im Eigentum der Gräfin Karolina von [[Geyr (Adelsgeschlecht)|Geyr-Schweppenburg]]. Nach ihrem Tod am 18. Februar 1892 erbte Josef von Geyr-Schweppenburg die Mühle, der sie 1897 an [[Richard Zanders|Richard]] und [[Anna Zanders]] verkaufte. Sie ließen die Mühle 1904 abreißen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Stahl]] (Redaktion) und andere: &amp;#039;&amp;#039;„[[Gronau (Bergisch Gladbach)|Gronau]]“,&amp;#039;&amp;#039; Bergisch Gladbach 2007, S. 176ff. ISBN 978-3-932326-51-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer ihrer berühmtesten Bewohner war der [[Lucas-Pitter]], ein Bergisch Gladbacher [[Original (Person)|Original]].&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einwohnerentwicklung&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner !! Wohn- &lt;br /&gt;
gebäude &lt;br /&gt;
! Kategorie &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1871&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1871 |Band=XI}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 10&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
 ||  Mühle &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1885&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1885 |Band=XII}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; |  3&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
 || [[Wohnplatz]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1905&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1905 |Band=XII}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
 ||  Wohnplatz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mühlen an der Strunde]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Feststellung und Ordnung für den Strunderbach, gedruckt bei Chr. Illinger, Bergisch Gladbach o.&amp;amp;nbsp;J., (es handelt sich um die Bachordnung und das Bachprotokoll von 1823 nach einer Kopie von 1854)&lt;br /&gt;
* Frank Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Die Mühlen an der Strunde&amp;#039;&amp;#039;, Bergisch Gladbach 1979, ISBN 3-932326-02-4&lt;br /&gt;
* [[Herbert Nicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Bergische Mühlen, Auf den Spuren der Wasserkraftnutzung im Land der tausend Mühlen zwischen Wupper und Sieg&amp;#039;&amp;#039;, Wiehl 1998, S. 246, ISBN 3-931251-36-5&lt;br /&gt;
* Anton Jux: &amp;#039;&amp;#039;Das Bergische Botenamt, die Geschichte Bergisch Gladbachs bis in die Preußische Zeit&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Bergisch Gladbach, Bergisch Gladbach 1964&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile in Stadtmitte (Bergisch Gladbach)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.9831|EW=7.121029|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gronauer Muhle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Stadtmitte (Bergisch Gladbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle in Bergisch Gladbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle an der Strunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Bergisch Gladbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1900er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtmitte (Bergisch Gladbach)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Glewe</name></author>
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