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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gromolo</id>
	<title>Gromolo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:39:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gromolo&amp;diff=649739&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-19T10:09:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gromolo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Gibberisch&amp;#039;&amp;#039;, von englisch &amp;#039;&amp;#039;gibberish&amp;#039;&amp;#039; „Kauderwelsch“&amp;lt;ref&amp;gt;Allison Coudert: &amp;#039;&amp;#039;Der Stein der Weisen. Die geheime Kunst der Alchemisten.&amp;#039;&amp;#039; (Originalausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Alchemy: the Philosopher’s Stone.&amp;#039;&amp;#039; 1980) Lizenzausgabe. Pawlak, Herrsching 1992, ISBN 3-88199-911-6, S. 36 (mit Bezugnahme auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Geber&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Jabir&amp;#039;&amp;#039; für den Alchemisten [[Dschābir ibn Hayyān]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine Art der [[Spielsprache]], die aus einer Aneinanderreihung von phantasievollen, doch sinnlosen Buchstaben- und Wortfolgen besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendung findet Gromolo in Formen des [[Improvisationstheater]]s, bei dem einzelne Sätze oder ganze Dialoge in Gromolo abgehalten werden können. Die Zuschauer und die Schauspieler untereinander sollen hierbei jedoch durch Mimik und Gestik der Gromolo Sprechenden möglichst die Handlung nachvollziehen können. Damit dient die Verwendung von Gromolo außer der Unterhaltung auch der Schulung der Körpersprache der Schauspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gromolo wird auch im Bereich der [[Elektronische Kampfführung|Elektronischen Kampfführung]] eingesetzt, um [[Sprechfunk]]netze zu stören. Tonbänder mit Kauderwelsch ähnlich der Sprache der entsprechenden Zielverbände (oder allgemeines Kauderwelsch) werden durch [[Störsender]] abgestrahlt, um die gegnerische Aufklärung zu täuschen oder Funknetze zu beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fremdsprachiges Gromolo ==&lt;br /&gt;
Eine besondere Form des Gromolos ist es, solche sinnlosen Worte wie eine bestimmte Fremdsprache klingen zu lassen. Dazu bedarf es allerdings der Kenntnisse über typische Laute dieser Sprache, beispielsweise das kehlige [[Ch (Digraph)|&amp;#039;&amp;#039;ch&amp;#039;&amp;#039;]] in der arabischen oder der deutschen Sprache. Ein Beispiel für ein solches [[Grammelot]] (allgemein lautmalerische bzw. makkaronische Spielsprachen) ist die pseudo-deutsche Redeweise von [[Charlie Chaplin]] in seiner Filmsatire &amp;#039;&amp;#039;[[Der große Diktator]]&amp;#039;&amp;#039; (1940). Als „Adenoid Hynkel“ sagt er etwa: „Demokratsie [[Schtonk!]] Liberty Schtonk! Free Sprekken Schtonk!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Pseudoentlehnung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Beispiele ==&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für [[Berndeutsch|berndeutsches]] Gromolo ist die Kurzgeschichte &amp;#039;&amp;#039;[[Totemügerli|Ds Totemügerli]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Franz Hohler]]. Hohler erzählt diese Geschichte mit vielen völlig frei erfundenen Wörtern, die jedoch im Zusammenhang einen Sinn ergeben. Weitere Beispiele für Gromolo sind in den Büchern [[John Lennon]]s zu finden: Die Werke &amp;#039;&amp;#039;In seiner eigenen Schreibe&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel &amp;#039;&amp;#039;In His Own Write,&amp;#039;&amp;#039; 1964) und &amp;#039;&amp;#039;Ein Spanier macht noch keinen Sommer&amp;#039;&amp;#039; (im Original &amp;#039;&amp;#039;A Spaniard in the Works,&amp;#039;&amp;#039; 1965) enthalten mehrere Gedichte, die im englischen Original und in der deutschsprachigen Übersetzung hauptsächlich aus Unsinnswörtern (Kauderwelsch) bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;John Lennon: &amp;#039;&amp;#039;In seiner eigenen Schreibe&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1981, ISBN 3-499-14832-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Beispiele für Gromolo finden sich in lautmalerischen Texten des [[Dadaismus]]; ein bekanntes Beispiel ist die &amp;#039;&amp;#039;[[Ursonate]]&amp;#039;&amp;#039; (1923–1932) des deutschen Dadaisten [[Kurt Schwitters]]. Gromolo kommt auch zur Anwendung im Bereich des [[Grafikdesign]] in der Form von [[Blindtext]]. Solche „Platzhalter“ haben den Zweck, mit gestalterischen Mitteln ein [[Typografie|typographisches]] Schriftbild (Schriftwahl, [[Layout]]) zu veranschaulichen, auch wenn die Texte für ein zu gestaltendes Werk noch nicht vorliegen. Beispielhaft ist der pseudo-lateinische Unsinns-Text &amp;#039;&amp;#039;[[Lorem ipsum]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Grammelot]]&lt;br /&gt;
* [[Kauderwelsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://improwiki.com/de/wiki/improtheater/gromolo Gromolo im Improtheater]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spielsprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Improvisationstheater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektronische Kampfführung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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