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	<title>Grolland - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-13T12:47:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bremen 24 Huchting.svg|mini|hochkant|Bremen: Huchting in rot mit hell rot Bremen Süd. Grolland ist ein Ortsteil des Stadtteils Huchting.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grolland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Bremen]] und bildet zusammen mit [[Kirchhuchting]], [[Mittelshuchting]] und [[Sodenmatt]] den Stadtteil [[Huchting (Bremen)|Huchting]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC limit|3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Huchting OchtumPark.jpeg|mini|Park links der Weser an der Ochtum]]&lt;br /&gt;
Grolland liegt links der Weser im Süden Bremens und hat eine Fläche von 180&amp;amp;nbsp;Hektar sowie 3332 Einwohner. Der Ort liegt zwischen zwei Flussläufen der [[Ochtum]] (neue und alte Ochtum) und zwischen der östlichen [[Neustadt (Bremen)|Neustadt]] und dem westlichen Kirchhuchting. Im Süden schließt die Gemeinde [[Stuhr]] an ([[Landkreis Diepholz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der städtebauliche Zusammenhang der Huchtinger Ortsteile und Grolland wird gebildet durch die beiden Verkehrsachsen [[Bundesstraße 75]] und die Straßenbahnlinie 1 und 8 sowie durch den [[Park links der Weser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das um den &amp;#039;&amp;#039;Grollander See&amp;#039;&amp;#039; gelegene Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Kuhlen&amp;#039;&amp;#039; der Gemeinde Stuhr grenzt direkt an Grolland. Kuhlen bilden eine Art [[Enklave]] und ist von der Startbahn des [[Flughafen Bremen|Bremer Flughafens]], die hier teilweise auf [[Niedersachsen|niedersächsisches]] Gebiet reicht, vom Rest des Landkreises getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Das kleine Dorf ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gronland&amp;#039;&amp;#039; fand am 11. März 1189 erstmals Erwähnung. Es war eine Kolonialgründung des [[Welfen|welfischen]] [[Ministeriale]]n und [[Lokator]]s (Grundstücksverteiler) Friedrich von Mackenstedt, der auch das Kloster [[Heiligenrode (Stuhr)|Heiligenrode]] gründete. Er und der [[Erzbischof von Bremen]] waren die Grundherren und betrieben in Grolland wie an vielen Orten die [[Hollerkolonisation]] durch die Entwässerung des „nassen Dreiecks“ zwischen Brinkum, Neustadt und „War sub Gronlande“. 1201 erlaubte der Erzbischof den holländischen Wasserbauspezialisten Hermann und Heinrich die Urbarmachung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem kleinen Dorf &amp;#039;&amp;#039;Ware&amp;#039;&amp;#039; (Ware = [[Fischwehr]]), das erstmals 1201&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Bremisches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; 1. Band, 1863, Lieferung 2-3, S. 106 Nr. 92 ([http://brema.suub.uni-bremen.de/content/pageview/24478?query=Ware brema.suub.uni-bremen.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und mehrfach nach 1290 erwähnt wurde, sind urkundlich drei bis vier Häuser genannt worden. Aus dem Gebiet auf der linken Ochtumseite wurde das &amp;#039;&amp;#039;Warfeld&amp;#039;&amp;#039; und die Straße von Bremen nach [[Delmenhorst]] hieß später &amp;#039;&amp;#039;Wardamm&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Nach dem [[Stedingerkrieg|Stedinger Krieg]] von 1233 bis 1234 war die Zeit der freien Bauern mit der [[Bauernlegen (Geschichte)|Bauernlege]] vorbei. Es nahmen die [[Grafschaft Oldenburg|Grafen von Oldenburg]] stärkeren Einfluss auf das Gebiet, während Bremer Bürger als Grundherren auftraten. [[Johann Hemeling (Bürgermeister)|Johann Hemeling]] (* um 1358–1428), Bürgermeister von Bremen besaß ausgedehnten Landbesitz auch in Grolland, jedoch erlangte die Reichsstadt Bremen hier keine Jurisdiktion, anders als im östlich benachbarten [[Vieland (Bremen)|Vieland]] und im westlich benachbarten Huchting. Die noch sehr kleine Siedlung in dem Zipfel der [[Grafschaft Oldenburg]] bzw. zeitweise [[Grafschaft Delmenhorst]] lag an der &amp;#039;&amp;#039;Grollander Straße&amp;#039;&amp;#039;, die auch &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Weg&amp;#039;&amp;#039; hieß. Kirchlich gehörte Grolland zunächst zu Stuhr und erst seit 1914 zu Huchting. 1309 Errichtete Bremen mit Einverständnis der Oldenburger Grafen als Teil der [[Landwehr]] zum Schutz des Vielandes drei Wehrtürme, den [[Warturm und Storchennest|Warturm]], den [[Obervieland#Kattenturm|Kattenturm]] und den [[Arsten|Arster]] oder [[Ahlken|Ahlker]] Turm. Der kleine Fluss wurde, verstärkt nach 1390, zum breiten, geraden Wehrgraben ausgebaut, so wie der alte Ochtumarm noch besteht. 1311 hatten die [[Grafschaft Delmenhorst|Grafen von Delmenhorst]] und der Bremer Stadtrat vereinbart, den Weg zwischen Bremen und Delmenhorst für den Verkehr von Fußgängern und Wagen herzurichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://brema.suub.uni-bremen.de/content/pageview/25132?query=mercatorum%20et%20omnium%20per%20vias Bremer Urkundenbuch, Bd. 2, 1876, &amp;#039;&amp;#039;Urkunden von 1301–1350.&amp;#039;&amp;#039; S. 122, Nr. 115]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1344 kaufte Bremen von der Grafschaft Delmenhorst einen Landstreifen zum Bau des Wardamms. Von damals bis 1803 verlief die Grenze zwischen Grolland und dem [[Freie Hansestadt Bremen#Mittelalter und Frühe Neuzeit|bremischen Territorium]] entlang der Ochtum bis zum Warturm und von dort entlang des Wardamms zum ebenfalls bremischen Huchting. Bei Kirchhuchting ragte Grolland bis an das Huchtinger Fleet, während weiter südlich die Huchtinger Feldmark bis in die Nähe der Ochtum reichte, so dass Grolland nur durch einen schmalen Landstreifen mit Kladdingen verbunden war. Gepflastert wurde der Wardamm erst 1530. Bis 1888 war er die einzige Straßenverbindung zwischen Bremen und Delmenhorst.&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte des Dorfes Grolland 1804.jpg|mini|Grolland 1804]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-08-08-fotoflug-bremen zweiter flug 0068.JPG|mini|Links: [[Park links der Weser]], Mitte: neue [[Ochtum]], Rechts: Grolland, Grollander See und [[Stuhr]], Ortsquartier Kuhlen]]&lt;br /&gt;
Im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entstand das befestigte Gut Grolland aus Oldenburgischen und Heiligenroder Ländereien. Das Gut wurde 1653 an den Bremer Ratskellermeister Wilken Meyer verkauft und wechselte danach mehrfach seinen Besitzer, um 1742 an [[Christian Eberhard Niemeyer]] zu gelangen, der ein zweigeschossiges Herrenhaus baute. Das Herrenhaus, in dem 1795 der Bruder des Königs von Frankreich [[Ludwig XVI.]], der [[Karl X. (Frankreich)|Graf von Artois]] – später König von Frankreich – nächtigte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erich Grisebach |Titel=Geschichte der Familie Grisebach |Ort=Hamburg |Datum=1936 |Seiten=105-125}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, stand noch bis 1965. Das Gut wurde noch bis in die 1960er-Jahre bewirtschaftet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10486504?page=546 |titel=&amp;#039;Königlich Preußischer Staats-Anzeiger. 1868, 4 - 6&amp;#039; - Digitalisat {{!}} MDZ |abruf=2024-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Teile der Ländereien waren für den Bau der Siedlung in den 1930er-Jahren und in den 1960er-Jahren verkauft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1577 entstand am [[Warturm und Storchennest|Warturm]] am Ostufer der Ochtum (also außerhalb Grollands) ein Zollhaus für den seit dem 14. Jahrhundert erhobenen [[Wegezoll]], in dem seit 1724 die Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Zum Storchennest&amp;#039;&amp;#039; betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 kam im Rahmen des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es das bis dahin oldenburgische Grolland mit seinem Gut zu Bremen zum [[Gohe (Bremen)|Gohgericht]] Obervieland. Als das [[Königreich Hannover]] 1854 dem [[Deutscher Zollverein|Deutschen Zollverein]] beitrat war das Stadtgebiet von Bremen bis 1888 Zollausland. So blühte der Schmuggel als Nebenerwerb. Zu Eindämmung des Schmuggels wurde 1857 das bremische Landgebiete westlich bzw. links von der Ochtum, also Huchting und Grolland, vertraglich Teil des Deutschen Zollvereins.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Schwarzwälder: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Freien Hansestadt Bremen&amp;#039;&amp;#039;. Band I S. 542f, Band II S. 232f. Edition Temmen, Bremen 1995, ISBN 3-86108-283-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1867 führte die Bahnstrecke Bremen–Oldenburg an Grolland vorbei. 1820 erfolgte der Abbruch des Befestigungsturm. 1870 wurde Grolland Teil der bremischen Landgemeinde Huchting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 hatte Grolland nur um die 30 Einwohner, die im Gut und in zwei weiteren Höfen am &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Weg&amp;#039;&amp;#039; wohnten. 1909 wurde eine neue Straße von Bremen über Grolland nach Huchting gebaut durch das Wirken von Franz Schütte (*1836-1911), Kaufmann und „Petroleumkönig“ in Bremen. Schüttes Erben wollten damit Land, das er hier besaß, als Bauland erschließen und 1913 wurde ein Bauwettbewerb für seine Grundstücke ausgelobt. Lediglich der Grollander Krug und zwei Doppelhäuser konnten noch vor dem Ersten Weltkrieg gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstadtsiedlung als „Heimstätte“ ===&lt;br /&gt;
Erst nach dem Krieg entwickelte sich aus dem Dorf eine Vorstadtsiedlung zwischen &amp;#039;&amp;#039;Storchennest&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gut Grolland&amp;#039;&amp;#039;. Als erste größere bremische Siedlung bauten die Bürger von 1935 bis 1940, betreut durch die gemeinnützige &amp;#039;&amp;#039;Siedlungs- und Baugenossenschaft Grolland&amp;#039;&amp;#039; (ab 1938 &amp;#039;&amp;#039;Brebau&amp;#039;&amp;#039;), „eine inszenierte Ländlichkeit“ als [[Gartenstadt]]-Projekt für kinderreiche Familien, für rd. 5000 Einwohner, bestehend aus 750 Siedlerstellen mit 42 verschiedenen Siedlerhaustypen. 1938 war der Nordteil &amp;#039;&amp;#039;Grolland I&amp;#039;&amp;#039; fertig; es folgten die Gebäude an der Brakämpe im Süden mit Eigenheimen und Kleinsiedlungen, auch „Volkswohnungen“ genannt. Die Grundstücksgröße lag bei 1000&amp;amp;nbsp;m². Chefplaner war der konservative Architekt [[Friedrich Heuer]], ein Schüler von [[Paul Schmitthenner (Architekt)|Paul Schmitthenner]] und [[Paul Bonatz]]. Heuer, Falge, Ahlemann und Logemann und Friedrich Schumann im Norden sowie Bothe und Enno Huchting im Süden waren die Architekten der einzelnen Gebäude; als Gartenplaner wirkte Friedrich Eisenbarth. Die Generalplanung von Heuer wurde beeinflusst von Baurat [[Wilhelm Wortmann]] und Baudirektor [[Gerd Offenberg]]. Die ländlich, konservative Architektur der roten, steilen [[Walmdach]]häuser entsprach dem Zeitgeist der 1920er-/1930er Jahre. Als Schule mussten kriegsbedingt Baracken bis 1951 und teilweise bis 1954 dienen; 1951 wurde die seit 2019 denkmalgeschützte [[Schule Grolland]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteil von Bremen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiterer Ausbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde die bremischen Landgemeinden Huchting mit dem Ortsteil Grolland in Bremen als Stadtteil eingemeindet, um mögliche Ansprüche von einem künftigen Bundesland [[Niedersachsen]] auszuschließen. Im November 1945 wurden die beiden Siedlergemeinschaften &amp;#039;&amp;#039;Grolland I&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Grolland II&amp;#039;&amp;#039; (später in Siedlervereinigung Grolland-Süd) ins Leben gerufen. 1951 konnte die [[Schule Grolland]] eingeweiht werden. Von 1950 bis 1970 kam die Bebauung durch die Brebau und private Bauherren. Das „rote“ Grolland ist baulich geprägt durch seine rotsteinigen Einfamilien- und Reihenhäuser mit seiner eher bürgerlichen, sozial mittelständischen Bewohnerschaft. Von 1950 bis 1952 entstanden Reihen- und Mietshäuser An der Wurth, Am Vorfeld und am Deichhauser Weg und ein kleiner Läden- und Dienstleistungsbereich an der Emslandstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;Ottmar Hinz: &amp;#039;&amp;#039;Grolland – Ein Dorf am Reissbrett&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 war auch Golland durch das [[Hochwasser in Bremen]] betroffen, die Deiche hielten jedoch. 1964 wurde die evangelische [[St.-Lukas-Kirche (Bremen-Grolland)|St.-Lukas-Kirche]] eingeweiht. 1973 erfolgte die Eröffnung der Hochstraße für die [[Bundesstraße 75]], die Grolland deutlich zertrennt. Die Linie 16, später 6 der [[Straßenbahn Bremen]] endete von 1955 bis 1976 an der Grenze zwischen Grolland und der Neustadt. Grolland und Huchting wurden durch Busse erschlossen. 1976 folgte der Ausbau der Linie 6 (später Linien 1 und 8) als Hochbahn durch Grolland zum &amp;#039;&amp;#039;Roland-Center&amp;#039;&amp;#039; in [[Kirchhuchting]]. Erst 2013 können die Bahnsteige durch Aufzüge erreicht werden. Die katholische Franziskuskirche wurde 1995 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Park an der Ochtum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1958 wurde der Forderung nach einem Park zwischen Grolland und Huchting Nachdruck verliehen und 1976 ein Verein dafür gegründet. Im [[Flächennutzungsplan]] Bremens von 1965 war hingegen hier die Trasse einer Autobahn enthalten und im &amp;#039;&amp;#039;Stadtentwicklungskonzept Bremen&amp;#039;&amp;#039; von 1971 die Autobahn und noch dazu eine Eisenbahntrasse. Auch sollte die Startbahn des [[Flughafen Bremen|Flughafens Bremen]] zunächst noch erheblich verlängert, später dann lediglich in der vollen vorhandenen Länge von 2&amp;amp;nbsp;km Länge wieder nutzbar gemacht werden. Dazu war es erforderlich, die Ochtum aus Sicherheitsgründen um ca. 300 bis 400 Meter nach Westen zu verlegen. Die örtlichen Politiker forderten, dass die Planung der Autobahn und einer Güterumgehungsbahn zwischen Huchting und Grolland aufgegeben wird und ein Landschaftspark hier entstehen sollte. 1978 folgte die Landesregierung diesen Vorstellungen. Seit 1983 entstand und entsteht der [[Park links der Weser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Grolland hatte 1812 nur 22 Einwohner. Die Einwohnerzahl nahm in den 1930er-Jahren auf Grund des Siedlungsbaus deutlich zu. Die Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg in Zahlen:&lt;br /&gt;
* 1955: 4.523 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1975: 4.306 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995: 3.465 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2009: 3.332 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik, Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Grolland wird als Ortsteil vom [[Ortsamt (Bremen)|Ortsamt]] Huchting verwaltet. Im [[Beirat (Stadtteilparlament in Bremen)|Beirat Huchting]] sind auch die Grollander Mitglieder vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe bei [[Huchting (Bremen)#Öffentliche Einrichtungen|Huchting]] bei Öffentliche Einrichtungen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünanlagen, Gewässer ===&lt;br /&gt;
* Der [[Park links der Weser]] zwischen Grolland und Huchting wurde ab 1976 entlang der Ochtum angelegt.&lt;br /&gt;
* Die [[Ochtum]] fließt südlich an Grolland vorbei. Ein zweiter, gerader Ochtumarm – der ursprüngliche Flussverlauf – fließt nördlich an Grolland vorbei und vereinigt sich im westlichen Naturschutzgebiet mit dem Hauptlauf.&lt;br /&gt;
* Der Grollander See befindet sich bereits auf dem Gebiet der Gemeinde Stuhr im Gebiet Kuhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung, Soziales, Sport ===&lt;br /&gt;
* Die inklusive [[Schule Grolland]], Brakkämpe 4, ist eine Grundschule für rd.&amp;amp;nbsp;200 Schüler.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kinder und Familienzentrum Grolland&amp;#039;&amp;#039;, Osterstader Straße 2&lt;br /&gt;
* Private &amp;#039;&amp;#039;Kindergruppe He, du da&amp;#039;&amp;#039; von 1992, Obervielander Str. 39 und Am Kirchdeich 2c&lt;br /&gt;
* Der [[TSV Grolland]] (&amp;#039;&amp;#039;Turn- und Sportverein Grolland&amp;#039;&amp;#039;), Osterstader Straße 7&lt;br /&gt;
* Die Sportanlage Grolland, Osterstader Straße 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Huchting Golland Kirche.jpeg|mini|Grolland: [[St.-Lukas-Kirche (Bremen-Grolland)|St.-Lukas-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
In der Straße Am Vorfeld befindet sich die [[St.-Lukas-Kirche (Bremen-Grolland)|St.-Lukas-Kirche]], eine Stahlnetzkonstruktion, geplant von dem Bremer Architekten [[Carsten Schröck]] mit Beratung durch [[Frei Otto]]. Sie steht, obwohl erst 1962 bis 1964 gebaut, unter Denkmalschutz. Die Kirche hat Ähnlichkeit mit der [[Kongresshalle (Berlin-Tiergarten)|Kongresshalle]] in Berlin. Im Gegensatz zur Kongresshalle, bei der die Dachbügel aus Beton von konventionellen Wänden getragen werden, werden hier die Bügel aus [[Leimholz]]bindern nur von dem Stahlnetz verbunden. Die Kirchenfenster sind von [[Erhart Mitzlaff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Franziskuskirche als einschiffiger Ziegelbau von 1960 an der Emslandstraße wurde 1995 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmale ===&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe dazu die [[Liste der Kulturdenkmäler in Huchting]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Grolland ist eine reine &amp;#039;&amp;#039;Wohnstadt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Huchting Stadtbahn.jpeg|mini|Straßenbahn in Grolland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentlicher Personennahverkehr ====&lt;br /&gt;
Die Straßenbahn wird in Grolland in Hochlage geführt. Folgende [[Bremer Straßenbahn AG|BSAG]] – Linien tangieren Grolland:&lt;br /&gt;
* Straßenbahnlinie 1: Huchting–Grolland–[[Am Brill]]–Hauptbahnhof–[[Osterholz (Bremen)|Osterholz]]–Bf Mahndorf&lt;br /&gt;
* Straßenbahnlinie 8: Huchting–Grolland–[[Domshof]]–Hauptbahnhof–[[Kulenkampffallee]]&lt;br /&gt;
* Straßenbahnnachtlinie N1: Huchting–Grolland–Zentrum–Osterholz–Bf Mahndorf&lt;br /&gt;
* Buslinie 52: ([[Obervieland#Kattenturm|Kattenturm]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Im Westen führt die [[Bahnstrecke Bremen–Oldenburg]] an Grolland vorbei. Eine Stichstrecke führt zum Güterbahnhof Bremen-Grolland, über den der [[Häfen (Bremen)#Neustädter Hafen|Neustädter Hafen]] und das [[Güterverkehrszentrum Bremen]] angebunden sind. Von den 8.640 Güterzügen auf den Gleisanlagen der [[Bremische Hafeneisenbahn|Bremischen Hafeneisenbahn]] in der Stadt Bremen 2015 entfielen 61 Prozent auf Grolland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
Über die [[Bundesstraße 75]]&lt;br /&gt;
* in südwestlicher Richtung nach Delmenhorst mit Anschluss auf die [[Bundesautobahn 28|A 28]] nach Oldenburg.&lt;br /&gt;
* in nordöstlicher Richtung nach Bremen über das Autobahnkreuz Bremen-Neustadt ([[Bundesautobahn 281|A 281]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die örtliche Erschließung führt über die [[Norderländer Straße]] von Grolland nach [[Stuhr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rad- und Wanderwege ====&lt;br /&gt;
* Von Grolland in den [[Park links der Weser]] an der [[Ochtum]] über &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Klaukamp&amp;#039;&amp;#039; nach Mittelshuchting&lt;br /&gt;
* Von Grolland durch den Park über den &amp;#039;&amp;#039;Achterfeldweg&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Höhpost&amp;#039;&amp;#039; nach Kirchhuchting&lt;br /&gt;
* Von Kirchhuchting über den &amp;#039;&amp;#039;Hohenhorster Weg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Heulandsweg&amp;#039;&amp;#039; durch den Park nach Grolland&lt;br /&gt;
* Von Grolland zum &amp;#039;&amp;#039;Wardamm&amp;#039;&amp;#039; durch die Ochtumniederung nach Mittelshuchting&lt;br /&gt;
* Von Grolland zum &amp;#039;&amp;#039;Wardamm&amp;#039;&amp;#039; nach [[Woltmershausen]]&lt;br /&gt;
* Von Grolland über die Deiche der Ochtum im &amp;#039;&amp;#039;Park Links der Weser&amp;#039;&amp;#039; vorbei am Flughafen Bremen nach [[Brinkum (Stuhr)|Brinkum]] oder Altstuhr&lt;br /&gt;
* Von Grolland über die beiden Deiche der &amp;#039;&amp;#039;Grollander Ochtum&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Storchennest&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Wardamm&amp;#039;&amp;#039; und zur &amp;#039;&amp;#039;Alten Ochtum&amp;#039;&amp;#039; oder nach Mittelshuchting sowie umgekehrt über den &amp;#039;&amp;#039;Westerlandweg&amp;#039;&amp;#039; zur [[Neustadt (Bremen)|Neustadt]] bzw. über den Deich zum &amp;#039;&amp;#039;Park Links der Weser&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßennamen und ihre Bedeutung ====&lt;br /&gt;
* In Grolland befinden sich aus der Zeit des Nationalsozialismus als Straßennamen von „de Stedinger Buren [de] streden for her billige Freedom un Vaderland unner dat Leit van Bolke van Bardenfleth, Tammo van Huntorp und Detmar tom Dyk“. 1234 wurden die [[Stedinger]] im [[Stedingerkrieg]] in der [[Schlacht bei Altenesch]] von einem Heer der Bündnispartner des Erzbischofs von Bremen, der Stadt Bremen und weiterer über 20 Grafen und Fürsten vernichtend geschlagen. Anführer des Heers der Stedinger waren Thammo von Huntorp, Detmar tom Dyk (tom Dieke) und Bolko von Bardenfleth. Die Stedingsehre hat denselben historischen Hintergrund.&lt;br /&gt;
* [[Friesland|Friesische]] Landschaftsnamen in Grolland wie [[Landkreis Ammerland|Ammerländer]]-, [[Emsland|Emsländer]]-, [[Friesland|Friesländer]]-, [[Jeverland|Jeverländer]]-, [[Harlingen|Harlinger]]-, [[Norderland|Norderländer]]-, [[Ostfriesland|Ostfriesische]]-, [[Wangerland|Wangenländer]] Straße;&lt;br /&gt;
* Nordniedersächsische Landschaftsnamen in Grolland wie [[Altes Land|Altländer]]-, [[Land Hadeln|Hadeler]]-, [[Kehdingen|Kehdinger]]-, [[Landwürden|Land-Wührdener]]-, Moorriemer- (Marschenland bei [[Brake (Unterweser)|Brake]]), [[Osterstade]]r-, Süderbroker-, [[Land Wursten|Wurster Straße]]&lt;br /&gt;
* Auf die lokale &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsgeographie&amp;#039;&amp;#039; beziehen sich Namen wie Grollander Deich&lt;br /&gt;
* Die [[Flurname]]n wie Am Vorfeld, Brakkämpe, Hemmelskamp, Vehrels (Verdel = Viertel)&lt;br /&gt;
* Der Wardamm führte zur Siedlung Ware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Gerold Fuchs]] (1939–2021), Pädagoge, Landschaftsmaler, Vorsitzender des Vereins [[Park links der Weser]] und 1998/99 Mitglied der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]] (AfB).&lt;br /&gt;
* Friedrich Heuer (1897–1960), Architekt von Siedlungsbauten (1935–1940) in Grolland&lt;br /&gt;
* Henry (Ernst) Meyer, Volkswirt (1906–1990), 1935 bis 1938 Genossenschaftsvorsitzender der Siedlungs- und Baugenossenschaft Golland, 1938 bis 1945 und 1960 bis 1972 Geschäftsführer der daraus hervorgegangenen &amp;#039;&amp;#039;Brebau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Oppermann (Politiker)|Manfred Oppermann]] (1951–2023), Kaufmann, von 1999 - 2015 Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Annegret Pautzke]] (* 1937), selbstständige Kauffrau, von 1987 bis 1995 Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (FDP)&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Stiering]] (1931–2012), Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Welke]] (* 1943), Pädagoge und Politiker (FDP), Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, seit 2009 Vorsitzender des Vereins Park links der Weser.&lt;br /&gt;
* Heinz Meyer (1911–1986), Buchdrucker, Politiker und Ortsamtsleiter, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (SPD) von 1946 bis 1967, Ortsamtsleiter Huchting von 1948 bis 1974, langjähriger Schriftführer in der Siedlervereinigung Grolland-Süd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ottmar Hinz: Grolland. &amp;#039;&amp;#039;Ein Dorf vom Reissbrett&amp;#039;&amp;#039;. Bremer Verlagsgesellschaft, Bremen, 1990, ISBN 3-926028-65-3.&lt;br /&gt;
* Heinz Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Huchting. Einst und Jetzt&amp;#039;&amp;#039;. Hauschild, Bremen 1981.&lt;br /&gt;
* Gerwin Möller: &amp;#039;&amp;#039;Grollander Geschichte(n) Zur Entstehung und Entwicklung einer Bremer Gartenstadtsiedlung&amp;#039;&amp;#039;. [[Klaus Kellner Verlag|Kellner Verlag]], Bremen 2017, ISBN 978-3-95651-137-0.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;; Temmen, Bremen, 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Huchting (Bremen)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.huchting.bremen.de/ Huchting auf www.bremen.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.grollandeins.de/ Siedlergemeinschaft Grolland Nord]&lt;br /&gt;
* [http://www.grolland-sued.de/ Siedlergemeinschaft Grolland Süd]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Huchting (Bremen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank63</name></author>
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