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	<title>Groissiat - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2: genauer (Rathaus = Hôtel de ville)</title>
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		<updated>2024-06-06T16:20:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;genauer (Rathaus = Hôtel de ville)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Groissiat&lt;br /&gt;
|armoiries=&lt;br /&gt;
|région=[[Auvergne-Rhône-Alpes]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Ain|Ain]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Nantua|Nantua]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Nantua|Nantua]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Haut-Bugey Agglomération]]&lt;br /&gt;
|insee=01181&lt;br /&gt;
|cp=01100&lt;br /&gt;
|latitude=46/13/17/N&lt;br /&gt;
|longitude=05/36/24/O&lt;br /&gt;
|alt mini=507&lt;br /&gt;
|alt maxi=940&lt;br /&gt;
|siteweb=&lt;br /&gt;
|image=Mairie Groissiat 3.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=[[Mairie]] (Bürgermeisteramt)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Groissiat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|01181}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|01181}}) im [[Département Ain]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Auvergne-Rhône-Alpes]]. Sie gehört zum [[Kanton Nantua]] im [[Arrondissement Nantua]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Groissiat liegt auf {{Höhe|550|FR|link=true}}, etwa sechs Kilometer südwestlich der Stadt [[Oyonnax]] und 30&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich der [[Präfektur (Frankreich)|Präfektur]] [[Bourg-en-Bresse]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich im nördlichen [[Bugey]], leicht erhöht am westlichen Rand der breiten Talniederung der Ange im [[Jura (Gebirge)|Jura]], am Westfuß der &amp;#039;&amp;#039;Grande Côte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des {{FLdez|FR|01181|2}} km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des südlichen französischen Juras. Der zentrale Teil wird vom Tal der [[Ange (Fluss)|Ange]] eingenommen, das hier eine Breite von ungefähr 1,5 km aufweist und eine [[Synklinale]] im [[Faltenjura]] bildet. Das Talbecken wird gegen Süden zum [[Oignin]] entwässert. Nach Westen reicht der Gemeindeboden auf den Kamm des Höhenzuges (bis {{Höhe|810|FR}}), der die Täler von Ange und Oignin trennt und dicht bewaldet ist (&amp;#039;&amp;#039;Bois de Ban&amp;#039;&amp;#039;). Nördlich der Mulde von &amp;#039;&amp;#039;Ijean&amp;#039;&amp;#039; steigt der Kamm von &amp;#039;&amp;#039;Châtelard&amp;#039;&amp;#039; an. Östlich der Talsenke erstreckt sich das Gemeindeareal in einem schmalen Streifen über einen dicht bewaldeten Hang (&amp;#039;&amp;#039;Forêt de Nerciat&amp;#039;&amp;#039;) auf die [[Antiklinale]] des &amp;#039;&amp;#039;Mont Jora&amp;#039;&amp;#039;. Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Haut Crêt&amp;#039;&amp;#039; wird mit {{Höhe|950|FR}} die höchste Erhebung von Groissiat erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Groissiat gehören neben dem eigentlichen Ort auch mehrere Weiler und Gehöfte, darunter:&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Alex&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|530|FR}}) am östlichen Rand des Talbeckens der Ange&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ijean&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|600|FR}}) in einer Mulde zwischen Bois de Ban und Forêt de Châtelard&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Groissiat sind [[Géovreisset]] und [[Bellignat]] im Norden, [[Apremont (Ain)|Apremont]] im Osten, [[Martignat]] im Süden sowie [[Izernore]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wird Groissiat im Jahr 1084 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Grossiacum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot; /&amp;gt; Im Lauf der Zeit wandelte sich die Schreibweise über &amp;#039;&amp;#039;Groisya&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gruisia&amp;#039;&amp;#039; (1394) und &amp;#039;&amp;#039;Groyssiacus&amp;#039;&amp;#039; (1483) zu &amp;#039;&amp;#039;Groissiaz&amp;#039;&amp;#039; (1593). Der Ortsname geht auf den gallorömischen Geschlechtsnamen &amp;#039;&amp;#039;Grossius&amp;#039;&amp;#039; zurück und bedeutet so viel wie &amp;#039;&amp;#039;Landgut des Grossius&amp;#039;&amp;#039;. Der Ursprung von Groissiat liegt vermutlich in der Gründung eines Priorats durch die Mönche von Saint-Claude. Im 14. Jahrhundert kam das Dorf an die Herrschaft Martignat und teilte fortan deren Schicksal. Mit dem [[Vertrag von Lyon]] gelangte Groissiat im Jahre 1601 an Frankreich. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfuhr Groissiat zusammen mit den anderen Gemeinden der Talschaft von Oyonnax einen wirtschaftlichen Aufschwung durch die Einführung der Industrie (Seidenindustrie und Kammfabrikation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 216 || 182 || 310 || 511 || 611 || 747 || 1135 || 1230&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=9 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ|FR|01181}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|01181}}){{EWR|FR|01181}} gehört Groissiat zu den kleinen Gemeinden des Départements Ain. Seit Ende der 1960er Jahre wurde eine markante Bevölkerungszunahme verzeichnet. In dieser Zeit hat sich die Einwohnerzahl des Dorfes versechsfacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cassini&amp;quot; /&amp;gt; Die Ortsbewohner von Groissiat heißen auf Französisch &amp;#039;&amp;#039;Groissiatis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die [[Romanik|romanische]] Pfarrkirche Notre-Dame de Pitié wurde im 11. Jahrhundert erbaut und 1960 letztmals umfassend restauriert. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen das Kloster Croix de Jésus und die Mühle Nerciat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ancien couvent Groissiat 3.jpg|Ehemaliges Kloster&lt;br /&gt;
082 Groissiat (01100).jpg|Kirche Notre-Dame&lt;br /&gt;
Monument morts Groissiat 2.jpg|Gefallenendenkmal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Groissiat war lange Zeit ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]], insbesondere Milchwirtschaft und Viehzucht, sowie die Forstwirtschaft geprägtes Dorf. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ließen sich dank der Nähe zu Oyonnax auch in Groissiat verschiedene Betriebe nieder. Heute gibt es in der Talebene östlich von Groissiat eine größere Gewerbe- und Industriezone. Zu den wichtigen Industriezweigen zählen die Kunststofffabrikation und die feinmechanische Industrie. Viele Erwerbstätige sind auch Wegpendler, die in den größeren Ortschaften der Umgebung ihrer Arbeit nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft ist verkehrsmäßig sehr gut erschlossen. Sie liegt an einer [[Route départementale|Departementsstraße]], die von Martignat nach Géovreisset führt. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit Oyonnax und Izernore. Der nächste Anschluss an die Autobahn [[Autoroute A404|A404]] (Saint-Martin-du-Frêne – Oyonnax), die das Gemeindegebiet durchquert, befindet sich in einer Entfernung von rund drei Kilometern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Groissiat gibt es eine staatliche &amp;#039;&amp;#039;[[Bildungssystem in Frankreich|école primaire]]&amp;#039;&amp;#039; (Grundschule mit eingegliederter [[Vorschule]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Marie-Claude Guigue |Titel=Topographie Historique du Département de l’Ain |Verlag=Bourg-en-Bresse et Lyon, A. Brun |Datum=1873 |Seiten=176 |Sprache=fr |Online=[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k58209136 online] |Abruf=2014-01-18}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;cassini&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=16248 |titel=Groissiat – notice communal |werk=cassini.ehess.fr |zugriff=2015-06-14 |sprache=fr |kommentar=ab 1968 Einwohnerzahlen von [[INSEE]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Nantua}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Auvergne-Rhône-Alpes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1084]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2</name></author>
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