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	<title>Großwerther - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T21:02:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fwerther&amp;diff=2508122&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ErwinMeier: besseres Bild (Belichtung, Bildausschnitt, Perspektive)</title>
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		<updated>2025-08-20T12:02:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;besseres Bild (Belichtung, Bildausschnitt, Perspektive)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                =&lt;br /&gt;
| Alternativname          =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             =&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Werther (Thüringen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Werther&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Großwerther.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51/28/7/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10/44/38/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                =&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             =&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 195 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  =&lt;br /&gt;
| Einwohner               =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1951&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 99735&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 03631&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                =&lt;br /&gt;
| Lagekarte               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  =&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                    = Großwerther St. Nicolai 02.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Evangelische Kirche St. Nicolai in Großwerther (2025)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Großwerther Gutshaus.JPG|miniatur|Gutshaus in Großwerther (jetzt Gemeindeverwaltung) (2013)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Großwerther Gutsspeicher.JPG|miniatur|Früherer Gutsspeicher in Großwerther (2013)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großwerther&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortslage innerhalb des Ortsteils Werther in der gleichnamigen [[Werther (Thüringen)|Gemeinde]] im [[Landkreis Nordhausen]] in [[Thüringen]]. Zur [[Gemarkung]] gehört der unmittelbar südlich vorgelagerte [[Weiler]] [[Schate]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Großwerther liegt südlich der [[Helme]] und grenzt im Südosten auch an die [[Goldene Aue]]. Die Kreisstadt Nordhausen ist etwa 3 Kilometer nordöstlich entfernt. Die [[Landesstraße]] 3080 ist am Nordende der Ortslage [[Kleinwerther]] zu erreichen. Das Gleiche trifft für die [[Bundesautobahn 38]] zu. Großwerther besitzt einen [[Haltepunkt]] an der [[Bahnstrecke Halle–Hann. Münden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge ===&lt;br /&gt;
Als höchste Erhebung gilt der [[Butterberg (Werther)|Butterberg]] ({{Höhe|298.8|DE-NHN}}) im Südwesten der Gemarkung. Erwähnenswert sind ferner der [[Schernberg (Thüringen)|Schernberg]] ({{Höhe|291.7|DE-NHN}}, unmittelbar westlich des Butterberges), der &amp;#039;&amp;#039;Siechenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|267.5|DE-NHN}}, südwestlich), der &amp;#039;&amp;#039;Schatberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|242|DE-NHN}}, südlich), der &amp;#039;&amp;#039;Ritterberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|247.4|DE-NHN}}, südöstlich), der &amp;#039;&amp;#039;Warteberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|240.7|DE-NHN}}, östlich), der &amp;#039;&amp;#039;Kramberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|231.8|DE-NHN}}, nordwestlich) und der &amp;#039;&amp;#039;Rangenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|252.2|DE-NHN}}, nordwestlich). In Klammern ist jeweils die Höhe und Lage der Erhebungen von Großwerther aus gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die urkundliche Ersterwähnung für Großwerther fand am 20. Mai 1246 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kahl: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, S. 104. ISBN 978-3-86777-202-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der norddeutsche Name Werder/Werther heißt auf Hochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;Insel&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Melioration]] der feuchten Flächen wurde durch [[Mönchtum|Mönche]] aus dem [[Kloster Walkenried]] im 12. Jahrhundert vorgenommen. Herren von [[Werthern (Adelsgeschlecht)|Werthern]] wurden 1209 urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag, Langenweißbach 2001, S. 273. ISBN 3-910141-43-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es hat sich bei ihrem Ursprungssitz aber eher um [[Kleinwerther]] gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1613 bis 1918 besaß die Familie von [[Arnstedt (Adelsgeschlecht)|Arnstedt]] das große [[Rittergut]] im Ort. Sie bildete bald eine eigene Familienlinie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser 1904 |TitelErg=Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel) |Sammelwerk=GGT. &amp;quot;Der Gotha&amp;quot; |Band=Arnstedt |Nummer=3. Zweig. Großwerther |Auflage=5. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1903 |Seiten=23 f. |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8285199 |Abruf=2023-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Großwerther heraus und brachte Landräte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Lemcke |Titel=Puncte Geißelschaft tägliches Vornehmen. 1760 |Hrsg=Vorstand des Magdeburger Geschichts-Vereins |Sammelwerk=Geschichts-Blätter für Stadt und Land Brandenburg |WerkErg=Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Alterthumskunde des Herzogtums und Erzstifts Magdeburg |Auflage=25. |Verlag=Schäfer Buchhandlung (M. Liebscher) |Ort=Magdeburg |Datum=1890 |Seiten=57 |Online=https://www.google.de/books/edition/Geschichts_Bl%C3%A4tter_f%C3%BCr_Stadt_und_Land/jeGoFG9BlaoC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Arnstedt+Gro%C3%9Fwerther&amp;amp;pg=PA57&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2023-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für die [[Grafschaft Hohnstein]] hervor. Auch der Hofmarschall des preußischen Kronprinzen [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelm]], [[Christian Heinrich Wilhelm von Arnstedt]], war Gutsherr auf Großwerther. Die Töchter aus der Familie heirateten preußische Offiziere. Der bekannteste Spross einer solchen Verbindung war der spätere Generalfeldmarschall [[Karl Eberhard Herwarth von Bittenfeld]] (1796–1884). Dessen Geburtszimmer wurde Besuchern stolz gezeigt und existierte bis zum Teilabriss des Herrenhauses 1947. Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Herren von Arnstedt-Großwerther Mitglied der regionalen Ritterschaft und damit berechtigt zur Landratswahl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Handbuch der Provinz Sachsen 1854 |Band=Civil-Behörden. e) Kreis Nordhausen |Nummer=B. Kreisstände. a) Ritterschaft |Verlag=Emil Baensch |Ort=Magdeburg |Datum=1854 |Seiten=336 |Online=https://www.google.de/books/edition/Handbuch_der_Provinz_Sachsen/8joBAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Arnstedt+Gro%C3%9Fwerther&amp;amp;pg=PA336&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2023-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzte Vertreter derer von Arnstedt waren der Gerichtsrat Friedrich Adam von Arnstedt (1801–1872), liiert mit Sidonie von Arnstedt, dann deren Sohn der Oberleutnant Busso von Arnstedt (1849–1911), verheiratet mit Katharina von Loos, Tochter Editha, verehelichte Gräfin Rantzau. Mitinhaber war bis zuletzt Henning von Arnstedt (1854–1919), dessen Ehefrau Emma Bertram 1936 in Großwerther starb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser 1942 A |TitelErg=A (Uradel). Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]]. |Sammelwerk=GGT. &amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; |Band=Arnstedt |Nummer=II. Linie.Großwerther |Auflage=41. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1941 |DNB=01078103X |Seiten=6 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rittergut wurde 1918 an die Familie Franck in Halle/Saale und Ludwigsburg (Kornfranck) verkauft. Den Speicher mit dem Wintersitz der Arnstedter (jetzt Dorfstraße 21) verkaufte man an die Gemeinde. Ein Gemeindehaus (jetzt Dorfstraße 23) wurde anstelle abgetragener Wirtschaftsgebäude gebaut. Den sehr reizvollen Gutspark hat man gerodet und an seiner Stelle eine Gärtnerei errichtet. 1923 hatte das Rittergut 394&amp;amp;nbsp;ha und das Stiftsgut (Milde Stiftungen Nordhausen) 130&amp;amp;nbsp;ha Nutzfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 besetzten [[US-Truppen]] den Ort, abgelöst von [[Rote Armee|Roter Armee]] im Juli des gleichen Jahres. Großwerther wurde damit Teil der [[SBZ]] und ab 1949 der [[DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großwerther und Kleinwerther wurden 1951 in die neu geschaffene Gemeinde Werther eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rittergut wurde nach entschädigungsloser Enteignung [[Volkseigenes Gut]] mit einer Fläche von 89&amp;amp;nbsp;ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Schöps und Manfred Graf: &amp;#039;&amp;#039;Die Betriebsform des volkseigenen Güterkombinats Salza mit den Nebenbetrieben VEG Darre und VEG Gross-Werther&amp;#039;&amp;#039; Hausarbeit 1953 der Fachschule für Landwirtschaft Triptis, S. 1–39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauern des Ortes mussten in den 1950er Jahren die [[Kollektivierung]] ihres Besitzes hinnehmen. Das Herrenhaus des ehemaligen Ritterguts wurde für die Gemeindeverwaltung in Anspruch genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] 1990 orientierte sich die Landwirtschaft neu und hat die Eigentumsverhältnisse anders geordnet. Daneben sind schon seit längerer Zeit andere Erwerbsmöglichkeiten entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinwerther, Großwerther und Schate bilden den Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Werther&amp;#039;&amp;#039; in der gleichnamigen Einheitsgemeinde. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Großwerther&amp;#039;&amp;#039; ist im Ortsmund noch gebräuchlich, findet jedoch von offiziellen Stellen keine Verwendung mehr. Durch das Neubaugebiet &amp;#039;&amp;#039;Lehmkuhle&amp;#039;&amp;#039; bilden die beiden Ortschaften heute eine beinahe geschlossene Siedlungsstruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[St. Nikolai (Großwerther)|Kirche St. Nicolai]]: In der Kirche befindet sich eine metallene Ehrentafel für die zwei 1870 im Deutsch-Französischen Krieg gefallenen Männer aus Großwerther und eine große Gedächtnistafel mit den Namen der im Ersten Weltkrieg Gefallenen.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Werther (Thüringen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Cyriacus Höfer]] (1605–1667), evangelischer Pfarrer und theologischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Carl Adrian von Arnstedt]] (1716–1800), Gutsherr und Direktor der Direktor der Kammerdeputation in Ellrich&lt;br /&gt;
* [[Karl Eberhard Herwarth von Bittenfeld]] (1796–1884), preußischer Generalfeldmarschall&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kerp]] (1866–1953), Chemiker und Hygieniker&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Henne]] (1943–2025), Tierarzt, Naturschützer und Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, S. 104. ISBN 978-3-86777-202-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8230652?query=Gro%C3%9Fwerther Stammbaum der Familie von Arnstedt, II. Linie, Großwerther, Stand 4. November 1905.], in [[Gothaischer Hofkalender|GGT]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Werther}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1049898745}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosswerther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Werther, Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1246]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ErwinMeier</name></author>
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