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	<title>Großsteingrab Stuer 3 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T01:34:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-01T00:56:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Megalithgrab Stuer 3.jpg|mini|Großsteingrab Stuer 3]]&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großsteingrab Stuer 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um einen [[Rechteckdolmen|erweiterten]] [[Dolmen]], der als eine in etwa quer gestellte Kammer in einem [[Hünenbett]] mit zwei [[Wächtersteine]]n liegt. In der Nähe befinden sich weitere zum Teil stark beschädigte Anlagen. Die [[Großsteingrab|Großsteingräber]] der [[Trichterbecherkultur]] (TBK) entstanden zwischen 3500 und 2800&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. Die Anlage trägt die [[Ernst Sprockhoff#Sprockhoff-Katalog|Sprockhoff-Nr.]] 440.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Dolmen 3 von [[Stuer]] liegt in Stuer bei [[Malchow]] im [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das ost-west orientierte etwa 12,5&amp;amp;nbsp;m lange und 7,1&amp;amp;nbsp;auf 4,5&amp;amp;nbsp;m breite, trapezoide [[Hünenbett]] (mit vier unparallelen Seiten) ist gut erhalten. Von den ursprünglich 21 fehlen nur fünf Randsteine. Die 1,4&amp;amp;nbsp;m hohe, 2,8&amp;amp;nbsp;m lange und 1,5&amp;amp;nbsp;m breite quergestellte Kammer liegt nahe dem breiteren Ostende des Hünenbettes. Sie weist an den Längsseiten zwei bzw. drei Tragsteine auf. Der nördliche Deckstein ist [[in situ]] vorhanden, der zweite fehlt. Im Süden lag der Zugang von dem jedoch kein Stein erhalten ist. Ein im Norden des Hünenbettes, vor der Breitseite postierter [[Wächterstein]] war umgestürzt und erhielt in liegender Position während der [[Bronzezeit]] 49 [[Schalenstein|Schälchen]]. Er wurde bei der 1968 durch [[Adolf Hollnagel]] (1907–1975) erfolgten Rekonstruktion wieder aufgerichtet. Auch einer der Steine der Einfassung trägt neun Schälchen. Die Diele bestand aus geglühtem [[Feuerstein]] und durch [[Nordische Megalitharchitektur#Ausfeuerung|Ausfeuerung]] rot geglühtem [[Lehmestrich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde durch die Träger der [[Kugelamphorenkultur]] [[Nachnutzung|nachgenutzt]]. Die Funde bestanden neben Knochen und 54 Scherben aus vier [[Querschneider]]n, zwei Flachbeilen, zwei [[Bernstein]]perlen, zwei Kugelamphoren, zwei Näpfen, einer kugeligen Schale, einem [[Schlagstein (Archäologie)|Schlagstein]], einem Schmalmeißel, einer [[Klinge#Klingen der Steinzeit|Klinge]] und einer Felsaxt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nordische Megalitharchitektur]]&lt;br /&gt;
* [[Megalithik in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Hollnagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Großsteingräber von Stuer, Kreis Röbel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bodendenkmalpflege in Mecklenburg. Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1969 (1970), S. 111–142.&lt;br /&gt;
* Luise Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Keramiklaufzeiten und die Nutzungsdauer nordostdeutscher Megalithgräber.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Hinz, [[Johannes Müller (Prähistoriker)|Johannes Müller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Siedlung, Grabenwerk, Großsteingrab. Studien zur Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt der Trichterbechergruppen im nördlichen Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Frühe Monumentalität und soziale Differenzierung.&amp;#039;&amp;#039; 2). Rudolf Habelt, Bonn 2012, ISBN 978-3-7749-3813-7, S. 61–86, ([https://www.academia.edu/4202363/L._Lorenz_Keramiklaufzeiten_und_die_Nutzungsdauer_nordostdeutscher_Megalithgr%C3%A4ber Online]).&lt;br /&gt;
* [[Ewald Schuldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die mecklenburgischen Megalithgräber. Untersuchungen zu ihrer Architektur und Funktion&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte der Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg.&amp;#039;&amp;#039; 6). Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1972.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Sprockhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der Megalithgräber Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburg – Brandenburg – Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Rudolf Habelt, Bonn 1967, S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://tw.strahlen.org/praehistorie/mvp/stuer3.html Beschreibung und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.37798|EW=12.33202|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Grosssteingrab Stuer 3}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großsteingrab im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte|Stuer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordgruppe der Trichterbecherkultur|Stuer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kugelamphoren-Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Stuer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schalenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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