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	<title>Großsteingrab Nesenitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:41:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fsteingrab_Nesenitz&amp;diff=1791792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NordNordWest: Umstellung auf neue Koordinatenvorlage</title>
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		<updated>2025-01-01T20:20:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Umstellung auf neue Koordinatenvorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Megalithanlage&lt;br /&gt;
|Alternativname     = &lt;br /&gt;
|Karte              = &lt;br /&gt;
|Mehrfachkarte      = &lt;br /&gt;
|Nebenbox=ja&lt;br /&gt;
|Längengrad1        = 11.135094&lt;br /&gt;
|Breitengrad1       = 52.642933&lt;br /&gt;
|Höhe1              = &lt;br /&gt;
|Label1             = Nesenitz&lt;br /&gt;
|Labelposition1     = none&lt;br /&gt;
|Region-ISO         = DE-ST&lt;br /&gt;
|Höhe               = &lt;br /&gt;
|Ort                = [[Klötze]]&lt;br /&gt;
|Entstehung         = 3700 bis 3350 v. Chr.&lt;br /&gt;
|Ausmaße            = &lt;br /&gt;
|Bild               = Großsteingrab Nesenitz.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung   = Das Großsteingrab Nesenitz&lt;br /&gt;
|Kartenbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Großsteingrab Nesenitz Lage.JPG|miniatur|Lage an der Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Großsteingrab Nesenitz a Krause Schoetensack Plan.jpg|mini|Grundriss des Grabes Nesenitz nach Krause/Schoetensack]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großsteingrab Nesenitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[megalith]]ische Grabanlage der [[jungsteinzeit]]lichen [[Tiefstichkeramik]]kultur in der Nähe des zur Stadt [[Klötze]] gehörenden Dorfes [[Nesenitz]] in der [[Altmark]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe text=&amp;quot;Großsteingrab Nesenitz&amp;quot; longitude=&amp;quot;11.135094&amp;quot; latitude=&amp;quot;52.642933&amp;quot; zoom=&amp;quot;15&amp;quot; width=&amp;quot;600&amp;quot;, height=&amp;quot;250&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;FeatureCollection&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;features&amp;quot;: [&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
      &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;Feature&amp;quot;,&lt;br /&gt;
      &amp;quot;properties&amp;quot;: {&lt;br /&gt;
        &amp;quot;marker-color&amp;quot;: &amp;quot;000080&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;marker-size&amp;quot;: &amp;quot;small&amp;quot;, &lt;br /&gt;
        &amp;quot;title&amp;quot;: &amp;quot;Großsteingrab Nesenitz&amp;quot;&lt;br /&gt;
      },&lt;br /&gt;
      &amp;quot;geometry&amp;quot;: {&lt;br /&gt;
        &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;Point&amp;quot;,&lt;br /&gt;
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      }&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
  ]&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großsteingrab liegt etwa 1,2 Kilometer östlich von Nesenitz an einem kleinen nach Nordwest ausgerichteten Hang. Unmittelbar südlich der Anlage führt die Straße von Nesenitz nach Klötze entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das Grab wurde erstmals 1843 durch [[Johann Friedrich Danneil]] beschrieben. In den 1890er Jahren führten [[Eduard Krause (Prähistoriker)|Eduard Krause]] und [[Otto Schoetensack]] eine erneute Aufnahme der Großsteingräber der Altmark durch. 2003–04 erfolgte eine weitere Aufnahme und Vermessung aller noch existierenden Großsteingräber der Altmark als Gemeinschaftsprojekt des [[Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt|Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt]], des [[Johann-Friedrich-Danneil-Museum]]s [[Salzwedel]] und des Vereins „Junge Archäologen der Altmark“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Bock, Barbara Fritsch, Lothar Mittag: &amp;#039;&amp;#039;Großsteingräber der Altmark.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das nur verhältnismäßig schlecht erhaltene Grab ist wahrscheinlich als [[Großdolmen]] mit Umfassung anzusehen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bock136&amp;quot;&amp;gt;Hartmut Bock, Barbara Fritsch, Lothar Mittag: &amp;#039;&amp;#039;Großsteingräber der Altmark.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Grabhügel ist unregelmäßig rundlich und erreicht eine Höhe von einem Meter. Von der in West-Ost-Richtung ausgerichteten Grabkammer sind noch fünf Wand- und zwei Decksteine erhalten. Der größte Deckstein hat eine Größe von 2 Meter Länge, 1,3 Meter Breite und 0,7 Meter Stärke. Die Kammer selbst ist zumindest 4 Meter lang und 1,9 Meter breit. Die ursprünglich bestehende Grabeinfassung ist nicht mehr erhalten, so dass Größe und Orientierung vor Ort nicht mehr nachvollzogen werden können. Der die Anlage 1843 untersuchende [[Johann Friedrich Danneil]] gab die Außenmaße des damals noch vorhandenen Hünenbettes mit 7,5 m Länge und 3,3 m Breite an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westliche Deckstein weist drei Schälchen mit einem Durchmesser von fünf Zentimeter bei einer Tiefe von bis zu einem Zentimeter auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung der Grabanlage erfolgte etwa im Zeitraum zwischen 3500 und 3000 vor unserer Zeitrechnung. Wie auch bei vielen anderen Großsteingräbern der Altmark und anderer Regionen wurde die Anlage in der Neuzeit beschädigt, um Baumaterial zu gewinnen und Hindernisse beim Ackerbau zu beseitigen. Von den ursprünglich über 200 Großsteingräbern der Altmark blieben nur 48 in Resten erhalten. In den 1990er Jahren versuchte eine [[Steinmetz]]firma aus [[Niedersachsen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Bock, Barbara Fritsch, Lothar Mittag: &amp;#039;&amp;#039;Großsteingräber der Altmark.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt; illegal einen Deckstein des Nesenitzer Großsteingrabes mittels eines Kranes zu entwenden. Von einem Bürger zur Rede gestellt, floh der Kranführer. Die weitere Zerstörung der Anlage konnte so verhindert werden. Der Fall wurde strafrechtlich verfolgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bock136&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nordische Megalitharchitektur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Beier]]: &amp;#039;&amp;#039;Die megalithischen, submegalithischen und pseudomegalithischen Bauten sowie die Menhire zwischen Ostsee und Thüringer Wald&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Wilkau-Haßlau 1991, S. 52.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Blasius]]: &amp;#039;&amp;#039;Die megalithischen Grabdenkmäler im westlichen Theile des Kreises Salzwedel in der Altmark.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;13. Jahresbericht des Vereins für Naturwissenschaft zu Braunschweig für die Vereinsjahre 1901/1902 und 1902/1903.&amp;#039;&amp;#039; 1904, S. 62 ([http://dfg-viewer.de/show?id=9&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fpublikationsserver.tu-braunschweig.de%2Fservlets%2FMCRMETSServlet%2Fdigibib_derivate_00021789%3FXSL.Style%3Ddfg&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=68 Online]).&lt;br /&gt;
* Wilhelm Blasius: &amp;#039;&amp;#039;Führer zu den megalithischen Grabdenkmälern im westlichen Teile des Kreises Salzwedel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Einunddreißigster Jahresbericht des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte und Industrie.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2, 1904, S. 113 ([http://www.altmark-geschichte.de/pdf_jahresberichte/31_JBAGV_02_1904.pdf PDF; 8,1 MB]).&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Bock]], Barbara Fritsch, Lothar Mittag: &amp;#039;&amp;#039;Großsteingräber der Altmark&amp;#039;&amp;#039;. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und Landesmuseum für Vorgeschichte, Halle (Saale) 2006, ISBN 3-939414-03-4, S. 136–137.&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Danneil]]: &amp;#039;&amp;#039;Specielle Nachweisung der Hünengräber in der Altmark&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sechster Jahresbericht des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte und Industrie&amp;#039;&amp;#039;. 1843, S. 115 ([http://www.altmark-geschichte.de/pdf_jahresberichte/06_JBAGV_1843.pdf PDF; 5,5 MB]).&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Kelch: &amp;#039;&amp;#039;Geheimnisvolle Näpfchen. In: Hartmut Bock (Hrsg.): Städte – Dörfer – Friedhöfe. Archäologie in der Altmark 2: Vom Hochmittelalter bis zur Neuzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kulturgeschichte der Altmark und ihrer Randgebiete&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Oschersleben 2002, ISBN 3-935358-36-9, S. 458–469.&lt;br /&gt;
* [[Eduard Krause (Prähistoriker)|Eduard Krause]], [[Otto Schoetensack]]: &amp;#039;&amp;#039;Die megalithischen Gräber (Steinkammergräber) Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. I.: &amp;#039;&amp;#039;Altmark&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Ethnologie&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 25, 1893, S. 159/Nr. 167, Taf. VI/167, VII/167 ([http://ia301517.us.archive.org/3/items/zeitschriftfret01urgegoog/zeitschriftfret01urgegoog.pdf PDF; 39,0 MB]).&lt;br /&gt;
* [[Britta Schulze-Thulin]]: &amp;#039;&amp;#039;Großsteingräber und Menhire. Sachsen-Anhalt • Thüringen • Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2007, ISBN 978-3-89812-428-7, S. 49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Großsteingrab Nesenitz}}&lt;br /&gt;
* The Megalithic Portal: [https://www.megalithic.co.uk/article.php?sid=14876 Nesenitz Steingrab]&lt;br /&gt;
* grosssteingraeber.de: [http://grosssteingraeber.de/seiten/deutschland/sachsen-anhalt/altmark/nesenitz.php Das Großsteingrab Nesenitz bei Salzwedel]&lt;br /&gt;
* tw.strahlen.org: [http://tw.strahlen.org/praehistorie/sachsenanhalt/nesenitz.html Großsteingrab &amp;quot;Nesenitz&amp;quot;, Nesenitz bei Klötze, südlich von Salzwedel, Altmark]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nesenitz Grosssteingrab}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großsteingrab im Altmarkkreis Salzwedel|Nesenitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Klötze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Altmarkkreis Salzwedel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiefstichkeramik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Klötze)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Klötze)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NordNordWest</name></author>
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