<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gro%C3%9Fsteingrab_Blankensee</id>
	<title>Großsteingrab Blankensee - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gro%C3%9Fsteingrab_Blankensee"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fsteingrab_Blankensee&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T12:21:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fsteingrab_Blankensee&amp;diff=1810021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Concord: /* Literatur */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fsteingrab_Blankensee&amp;diff=1810021&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-02-08T19:53:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Luebeck-Blankensee_Grosssteingrab_SW.JPG|thumb|Das Großsteingrab Lübeck-Blankensee (aus Südwesten)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Luebeck-Blankensee_Grosssteingrab_Gesamtansicht.JPG|thumb|Das Großsteingrab Lübeck-Blankensee – Gesamtansicht (aus Südosten)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großsteingrab Blankensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Steingrab bei Blankensee&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Hünengrab Blankensee&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Dolmen]] in einem Waldstück in [[Lübeck-Blankensee]] (im [[Lübeck]]er Stadtteil [[Lübeck-St. Jürgen|St. Jürgen]]) in [[Schleswig-Holstein]] – nahe der [[Bundesstraße 207|B&amp;amp;nbsp;207]] und [[Bundesautobahn 20|A&amp;amp;nbsp;20]] – mit der [[Liste der norddeutschen Megalithanlagen nach Sprockhoff-Nummer|Sprockhoff-Nummer]] 249. Die [[Megalith]]anlage der [[Trichterbecherkultur]] (TBK) entstand zwischen 3500 und 2800 v.&amp;amp;nbsp;Chr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das [[Ganggrab]] befindet sich in einer leichten Eintiefung des Geländes umgeben von einem niedrigen Zaun. Das in West-Ost-Richtung errichtete Grab hat eine Länge von etwa acht Metern und (mit Teilen des Ganges) eine Breite von etwa 3,5&amp;amp;nbsp;m und eine Höhe von etwa zwei Metern. Der Innenraum ist etwa fünf Meter lang, etwa 1,5&amp;amp;nbsp;m breit und weniger als einen Meter hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vom Typ her als „[[Holsteiner Kammer]]“ bezeichnete Ganggrab besteht aus großen [[Findling]]en. Vier Tragsteine auf der nördlichen, fünf (oder sechs) Tragsteine auf der südlichen Längsseiten tragen die vier Decksteine (von denen die beiden westlichen von erheblicher Größe sind); zwei Endsteine an der westlichen und ein Endstein an der östlichen Schmalseite schließen die Kammer. Einer der Trägersteine unter dem größten Deckstein scheint abgesunken zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verstürzte [[Zugang zu Megalithanlagen|Zugang]] zur Kammer befand sich im Osten der südlichen Längsseite. Die Decksteine fehlen bzw. befinden sich nicht mehr auf den (teilweise als solche identifizierbaren) Tragsteinen, der Übergang ist – durch den abgesunkenen Tragstein – kaum erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Randsteine des Erdhügels (die die ursprüngliche Größe des deckenden Erdhügels anzeigen) sind noch vorhanden und teilweise sichtbar. Im Nordwesten befinden sich (in einem Abstand von etwa drei bis vier Metern von der Grabkammer) zehn im Bogen stehende Findlinge; im Südwesten befindet sich (in einem Abstand von etwa drei bis 1,5&amp;amp;nbsp;m von der Grabkammer) eine Reihe von fünf [[Findling]]en, die an jene Steine, die den Zugang zur Kammer bilden, anschließen. Damit ist der Hügel einer der neben [[Dannau|Gowens]], Kreis Plön ganz seltenen D-förmigen Exemplare, in dem die Kammer schräg angeordnet liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Alter der [[jungsteinzeit]]lichen [[Megalith]]anlage wird auf 5000 bis 5500 Jahre geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Großsteingrab wurde 1857 [[Archäologie|archäologisch]] untersucht. Dabei wurde der ursprüngliche, flache Erdhügel um die Kammer herum abgetragen bzw. zur Seite geräumt, weshalb sich das Grab heute in einer rund 1,5&amp;amp;nbsp;m messenden Eintiefung befindet. Die sich ursprünglich zwischen den heute sichtbaren Steinen befindliche Verfüllung wurde entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Untersuchungen des Grabhügels wurden in der Grabkammer menschliche Knochen und zwei Tonscherben gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Erde des Grabhügels wurden, ggf. als Spuren einer oder mehrerer [[bronzezeit]]licher (Nach-)Bestattungen, ein [[Beil]] aus [[Feuerstein]] und ein [[Messer]] aus [[Bronze]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;175&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bild:Lübeck-Blankensee Großsteingrab NO.jpg|Das Großsteingrab Lübeck-Blankensee (aus Nordost)&lt;br /&gt;
 Bild:Luebeck-Blankensee_Grosssteingrab_O.JPG|Das Großsteingrab Lübeck-Blankensee (aus Osten) – auf der linken Seite befinden sich die Reste des Eingangs&lt;br /&gt;
 Bild:Luebeck-Blankensee_Grosssteingrab_Steinreihe_N.JPG|Die nordwestlich gelegenen Stützsteine am Großsteingrab Lübeck-Blankensee &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Das Großsteingrab ist als archäologisches [[Denkmalschutz|Denkmal]] geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nordische Megalitharchitektur]]&lt;br /&gt;
* [[Ganggräber in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Neugebauer: &amp;#039;&amp;#039;Das Megalithgrab von Blankensee, Hansestadt Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern. Band 10. Hansestadt Lübeck· Ostholstein · Kiel.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1968, S. 101–104.&lt;br /&gt;
* Peter Schemainda: &amp;#039;&amp;#039;Lübeck und Umgebung. Teil 3: Ein Reiseführer zu ausgewählten archäologischen, kunsthistorischen, technischen und naturkundlichen Denkmalen in und um Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; [[Herausgeber|Hrsg.]] [[Ingrid Sudhoff]] für die Hansestadt Lübeck, [[Lübeck]] 2005; darin Kapitel 40, S. 93 u. 94.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Sprockhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der Megalithgräber Deutschlands. Teil 1: Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; Rudolf Habelt Verlag, Bonn 1966, S. 65–66.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* The Megalithic Portal: [https://www.megalithic.co.uk/article.php?sid=11299 Blankensee Huenengrab]&lt;br /&gt;
* strahlen.org: [https://tw.strahlen.org/praehistorie/schlholst/blankensee.html &amp;#039;&amp;#039;Großsteingrab &amp;quot;Blankensee&amp;quot;, Blankensee bei Lübeck&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* cruptorix.nl: [http://www.cruptorix.nl/megalieten/duitsland/D282-en.html Blankensee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53.7908|EW=10.7013|type=landmark|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Blankensee Grosssteingrab}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großsteingrab in Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jungsteinzeitlicher Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordgruppe der Trichterbecherkultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Lübeck-St. Jürgen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ganggrab]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Lübeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Concord</name></author>
	</entry>
</feed>