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	<title>Großromstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:10:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fromstedt&amp;diff=202651&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg</title>
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		<updated>2025-11-02T10:30:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt und Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Sulza&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/58/45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/29/34/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Thüringen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 314 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 301&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bad-sulza.de/startseite/kur-weinstadt-bad-sulza/landgemeinde/Grossromstedt-2/ |titel=Ortschaft Großromstedt |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Sulza |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1996-03-15&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Saaleplatte]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99518&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036425&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Kirche in Großromstedt.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Kirche in Großromstedt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großromstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt und [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] [[Bad Sulza]] im [[Landkreis Weimarer Land]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Großromstedt befindet sich mitten in einem Ackerbaugebiet auf der [[Ilm-Saale-Platte]]. Westlich liegt [[Kapellendorf]] und östlich [[Kleinromstedt]]. Die [[Kreisstraße]] 103 von Großromstedt kommend bindet in Kleinromstedt an die [[Landesstraße]]  1060 von Jena nach [[Apolda]] an. Im Mittel liegt die überlösste Gemarkung bei 310 Meter über NN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei Großromstedt liegt ein großes elbgermanisches [[Gräberfeld von Großromstedt|Brandgräberfeld]] der späten vorrömischen [[Eisenzeit]] (2. Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr.) und der frühen [[Römische Kaiserzeit|Römischen Kaiserzeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gustav Eichhorn (Prähistoriker)|Gustav Eichhorn]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Urnenfriedhof auf der Schanze bei Großromstedt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mannus-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; 41, {{ISSN|0720-7158}}). Curt Rabitzsch Verlag, Leipzig 1927.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde von 1907 bis 1913 ausgegraben und ist namengebend geworden für den &amp;#039;&amp;#039;Großromstedter Horizont&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Elbgermanen|elbgermanische]] Kulturgruppe, die sich in den Jahrzehnten vor Christi Geburt auch nach [[Böhmen]] und [[Mainfranken]] ausbreitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Urkunde des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]], die etwa auf das Jahr 860 (876) datiert, findet der Ort &amp;#039;&amp;#039;Romstat&amp;#039;&amp;#039; erstmals Erwähnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DobeneckerI&amp;quot;&amp;gt;[[Otto Dobenecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;(ca. 500 – 1152).&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer, Jena 1896, [http://archive.thulb.uni-jena.de/hisbest/rsc/viewer/HisBest_derivate_00004790/ThG_135708079_Regesta_1896_01_0078.tif S. 50 f., Nr. 227].&amp;lt;/ref&amp;gt; Da hierbei nicht klar wird, ob Groß- oder Kleinromstedt gemeint ist, nehmen beide Orte die Urkunde als ihre Ersterwähnung an. Der Ort gehörte zu dem im 14. Jahrhundert gegründeten [[Ernestiner|ernestinischen]] [[Amt Dornburg]], das aufgrund mehrerer Teilungen zu verschiedenen [[Ernestinische Herzogtümer|Ernestinischen Herzogtümern]] gehörte. Ab 1815 war der Ort Teil des [[Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach|Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach]], das ihn 1850 dem Verwaltungsbezirk Weimar II ([[Verwaltungsbezirk Apolda]]) angliederte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im landwirtschaftlich geprägten Ort wohnten 2009 273 Einwohner. Die Bauern hatten ab 1952 auch den Weg der [[Kollektivierung]] der Landwirtschaft zu gehen und betreiben heute gemeinsam eine große Stallanlage für Rinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saaleplatte.info/der_ort-2.html Großromstedt auf der offiziellen Website der Gemeinde Saaleplatte.] Abgerufen am 20. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die besonders wohl tönende große Glocke im Kirchturm der [[St. Michael (Großromstedt)|St.-Michaelis-Kirche]] ist die Sage überliefert, der Weimarer Herzog [[Ernst August I. (Sachsen-Weimar-Eisenach)|Ernst August]] habe die Großromstedter gezwungen, ihm diese Glocke für den [[Weimar]]er Schlossturm zu überlassen. Als sie jedoch mitten in der Nacht von selbst mit Läuten begann und dem Glöckner beim Läuten am Tage manchmal Unangenehmes zustieß, hat der Herzog sie nach Großromstedt zurückbringen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Kühn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Legenden aus Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Wartburg-Verlag, Jena 1990, ISBN 3-374-01062-8, S. 73 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Oßwald sen.]] (1861–1942), Landwirt und Hobby-Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Karl Oßwald jun.]] (1889–1976), Landwirt und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Manfred Toegl |Herausgeber=Apoldaer Geschichtsverein e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Die große Glocke von Großromstedt in Geschichte und Sage |Sammelwerk=Apoldaer Heimat – Beiträge zur Natur und Heimatgeschichte der Stadt Apolda und ihrer Umgebung |Band=Heft 7 |Verlag= |Ort=Apolda |Jahr=1989 |Seiten=4–5 |ISBN= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Bad Sulza}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7583265-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grossromstedt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Sulza)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weimarer Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weimarer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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