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	<title>Großpaschleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:12:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fpaschleben&amp;diff=422829&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2025-01-29T19:12:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Großpaschleben&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Osternienburger Land&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST 15-0-82-256 Grosspaschleben COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Großpaschleben&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/45/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/55/58/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 75&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.60&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 592&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.osternienburgerland.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=38567 |titel=Großpaschleben – Gemeinde Osternienburger Land |abruf=2025-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06386&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03496&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Bild                   = Großpaschleben HH.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Barockes Herrenhaus Großpaschleben&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großpaschleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der gleichnamigen Ortschaft der Gemeinde [[Osternienburger Land]] im [[Landkreis Anhalt-Bitterfeld]] in [[Sachsen-Anhalt]], (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Großpaschleben liegt zwischen [[Bernburg (Saale)]] und [[Köthen (Anhalt)]] am Rande des [[Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe|Biosphärenreservates Flusslandschaft Mittlere Elbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Großpaschleben bildet sich durch die Ortsteile Frenz und Großpaschleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wurde im Jahr 1159, zur Zeit des Feudalherren Albrecht des Bären erstmals urkundlich erwähnt. Es wurde ausdrücklich ein Heinricus presbyter de Pazlove, d.&amp;amp;nbsp;h. Heinrich Priester von Paschleben als Zeuge einer [[Verfügungsgeschäft|Verfügung]] durch Erzbischof Wichmann von Magdeburg, über die kirchliche Abtrennung der Dörfer Groß und Klein-[[Cattau|Kattau]] von der Pfarrerei [[Hohnsdorf]], am 2. Juni 1159 genannt.&lt;br /&gt;
Namensgebung ist vermutlich die Person oder die Nachkommen von Herric De Pazleba, die es bereits um 1035–1061 gegeben hat und mehrere Personen hier diesen Namen trugen. Dieser Familienname starb jedoch gegen Ende des 14. Jahrhunderts aus. Schon am 2. Oktober 1244 verkaufte Alexander, Ritter von [[Tuchen-Klobbicke|Tuchen]] 2 [[Hufe]]n Land urkundlich an die Marienkirche ([[Coswig (Sachsen)|Coswiger]] Kirche). 1354 erhielten die Liebfrauenkirche und Jacobskirche in Köthen 2 Hufen Land in Großpaschleben. Am 7. März 1400 bewidmeten Hans und Klaus von [[Wettin]] den Altar des Heiligen Blutes in der [[Dessau|Pfarrkirche zu Dessau]] mit einer von den Bauern in Großpaschleben zu entrichtenden Mark. Demzufolge mussten [[Haus Wettin|die von Wettin]] Besitzer des Rittergutes, also der Ortschaft Großpaschleben gewesen sein. Um 1505 gab es auch einen Fischteich zwischen Trinum, Thurau und Großpaschleben. Er gehörte dem Teichgräber Meister Paul. (Ortschronik Großpaschleben von 1990) Ab 1602, nach genealogischer Quellenlage schon ab 13. Mai 1594, war Großpaschleben Eigentum der Familie [[Wuthenau (Adelsgeschlecht)|von Wuthenau]], die sich hier 1706/07 ein von einem Teich umgebenes Schloss erbaute und fortan die Ortshistorie wesentlich prägte. Nachfolgend begann eine längere Ahnenreihe der Familie auf dem hiesigen Gut. Adam von Wuthenau-Großpaschleben agierte als fürstlich-anhalt-cöthenscher Stallmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Christian Friedrich Hempel |Titel=Helden Staats und Lebens Geschichte Des Allerdurchlauchigsten, Großmächtigsten Königs und Herrn, Herrn Friedrichs des A(e)ndern. Jetzt glorwürdigst regierenden Königs in Preussen, Churfürsten von Brandenburg, souverainen und obersten Herzogs von Schlesien etc. |Band=Achter Theil. Welcher die Geschichte vom März 1763 bis zum Oktober des 1765sten Jahres enthält |Nummer=Königs Friedrich II. in Preuss.1765. § 748 |Verlag=Eigenverlag |Ort=Frankfurt, Leipzig |Datum=1766 |Seiten=631 |Online=https://www.google.de/books/edition/Helden_Staats_und_Lebens_Geschichte_Des/BWVgAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gro%C3%9F+Paschleben+Wuthenau&amp;amp;pg=PA631&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2021-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Karl von Wuthenau (1787–1863) war nicht nur Gutsherr, er führte auch einige Ehrentitel, unter anderem herzoglich anhaltinischer Landesdirektor, Stiftsdirektor von Mosigkau und des Gisela-Agnes-Stiftes zu Köthen. Der preußische Major war mit Amalie Marie von Renthe liiert. Ihr zweiter Sohn Fedor wurde der Gutserbe auf Großpaschleben. Er besaß noch weitere Güter und übernahm ebenso die Titulatur des Stiftsdirektors. Angeschlossen an den Gutshof entstand in Großpaschleben im Jahr 1835 die erste Zuckerfabrik [[Anhalt]]s. Diese ging später ein und wurde abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Verein der Deutschen Zucker-Industrie |Titel=Zeitschrift des Vereins für die Rübenzuckerindustrie im Zollverein. 1851 |Band=Erster Band |Nummer=Lieferung I. bis IX. enthaltend |Verlag=Gedruckt auf Kosten des Vereines bei C. Feister |Ort=Berlin |Datum=1851 |Seiten=205 |Online=https://www.google.de/books/edition/Zeitschrift_Des_Vereins_Der_Deutschen_Zu/TD_OAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gro%C3%9F+Paschleben+Wuthenau&amp;amp;pg=PA205&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2021-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ute Nicklisch |url=https://www.mz.de/lokal/koethen/was-de-leite-nich-alles-verkoofen-2487518 |titel=«Was de Leite nich alles verkoofen» |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2010-06-07 |abruf=2022-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.koethen-anhalt.de/de/19-jahrhundert.html |titel=19. Jahrhundert |hrsg=Stadt Köthen (Anhalt) |abruf=2022-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fedors Sohn Karl von Wuthenau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Johann Friedrich Melchert |Titel=Staats- und Adreß-Handbuch für die Herzogthümer Anhalt-Dessau und Anhalt-Köthen 1851 |Sammelwerk=Adressbuch |Nummer=II. Landtag. Anhaltische Landschaft (Ritterschaft) |Verlag=Moritz Katz (Gebrüder Katz) Aue’sche Buchhandlung (C. Aug. Stange) |Ort=Dessau |Datum=1851 |Seiten=44 |Online=https://www.google.de/books/edition/Staats_und_Adre%C3%9F_Handbuch_f%C3%BCr_die_Herz/sP0F_HxqGQAC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gro%C3%9F+Paschleben+Wuthenau&amp;amp;pg=PA44&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2021-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; führte den Grundbesitz vor Ort weiter, war [[Kammerherrenschlüssel|Kammerherr]], Stiftsdirektor&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Wilhelm Hosäus |Titel=Mittheilungen des Verein für Anhaltische Geschichte und Altertumskunde. 1877 |Band=1 |Nummer=Mittheilungen aus dem Leben der Aebtissin Johanne von Treskow zu Stift Mosigkau bei Dessau |Verlag=Eigentum des Vereins |Ort=Dessau |Datum=1877 |Seiten=315 |Online=https://www.google.de/books/edition/Mittheilungen_herausg_von_W_Hos%C3%A4us/djcFAAAAQAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gro%C3%9F+Paschleben+Wuthenau&amp;amp;pg=PA315&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2021-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Rittmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1900 |Nummer=Erster Jahrgang |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1900-01 |Seiten=919–920 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8280462 |Abruf=2021-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fedor jun. von Wuthenau (1821–1894) und seine erste Ehefrau Elise von Kotze übernahmen den Besitz,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook|Hans Friedrich v. Ehrenkrook]],  Jürgen v. Flotow, Carola v. Ehrenkrook geb. v. Hagen, Else v. Bethmann geb. v. Werner, Otto Reichert, Friedrich Wilhelm Freiherr v. Lyncker u. Ehrenkrook, Wilhelm v. Blaschek, [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]] |Hrsg=Ausschuss für adelsrechtlichen Fragen der deutschen Adelsverbände in Gemeinschaft mit dem [[Deutsches Adelsarchiv|Deutschen Adelsarchiv]] |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A (Uradel bis 1400 nobilitiert) 1953 |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]] – Genealogisches Handbuch des Adels, von 1951 bis 2014 |Band=I |Nummer=5 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg/Ostsee |Datum=1953 |ISSN=0435-2408 |Seiten=453–456 |Online=https://d-nb.info/451802462 |Abruf=2021-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ihnen folgte Carl Hans Fedor von Wuthenau (1850–1915) als [[Familienfideikommiss|Fideikommissherr]] auf Basis einer Stiftung zum Erhalt des Gutes für die Gesamtfamilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Letzter Gutsbesitzer auf Großpaschleben sowie den Nebengütern in Thurau und Geuz war nach dem Genealogischen Handbuch des Adels Carl-Adam von Wuthenau (1882–1959), verheiratet mit Gisela Gräfin Lichtenau (1876–1963). Die Familie lebte nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihren Töchtern in Niedersachsen und in Bayern, die beiden Söhne starben im Krieg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Friedrich v. Ehrenkrook, Otto Reichert, Carola v. Ehrenkrook geb. v. Hagen, Friedrich Wilhelm Euler, Jürgen v. Flotow |Hrsg=[[Deutsches Adelsarchiv|Dt. Adelsarchiv]] |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A (Uradel) 1965 |Sammelwerk=GHdA |Band=VII |Nummer=34 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1965 |ISSN=0435-2408 |Seiten=410–416 |Online=https://d-nb.info/451802500 |Abruf=2021-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur heutigen Familienlinie von Wuthenau-Großpaschleben gehören unter anderem die Nachfahren des Oberst a. D. Wilhelm von Wuthenau, Rechtsritter des [[Johanniterorden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. April 1945 gab es schweren Beschuss durch [[United States Army|US]]-[[Artillerie]] auf den Ort, in dessen Verlauf viele Soldaten ihr Leben lassen mussten. Nie wieder!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1961 gründete sich ein neuer Fanfarenzug im Ort, der vorerst aus 12 Kindern und dem Leiter Manfred Schmidt (*13.03.1933 Tischler im VEB Holzbau Köthen) bestand. Am 14. Januar 1963 verpflichtete sich Manfred Schmidt zur Leitung der AG Pionierfreundschaft „Friedrich Schiller“ an der Oberschule Großpaschleben. Im Kreisausscheid 1963 reichte es schon für den 2. Platz, 1964 erreichten sie den 1. Platz in Köthen sowie den 3. Platz im Ausscheid aller Kreissieger in Aschersleben. 1964 umfasste der Fanfarenzug 36 Mitglieder. Herr Schmidt wurde 1964 für seine Arbeit ausgezeichnet und bekam eine Prämie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. September 1990 berichtet die Zeitung von der gelungenen Sanierung beider Teiche im Park Großpaschleben, die durch Engagement des Bürgermeisters Roland Heide mit Hilfe von Wasserbau Halle und dem Umweltamtschef Herrn Haßler hergerichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 gab es 784 Einwohner in Großpaschleben/Frenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Das mittlerweile denkmalgeschützte Wasserschloss sowie der ehemalige Guts- und Landbesitz derer von Wuthenau wurde von der Unternehmensgruppe Burchard Führer erworben und zu einem Seniorenheim umgestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Amalienhof Pflegezentrum GmbH Dessau |url=https://wasserschloss-seniorenpflegeheim.de/ |titel=Wasserschloss Großpaschleben |abruf=2019-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Großpaschleben, [[Chörau]], [[Diebzig]], [[Dornbock]], [[Drosa]], [[Elsnigk]], [[Zabitz (Osternienburger Land)|Zabitz]], [[Kleinpaschleben]], [[Libbesdorf]], [[Micheln]], [[Osternienburg]], [[Reppichau]], [[Trinum]] und [[Wulfen (Anhalt)|Wulfen]] zur Einheitsgemeinde Osternienburger Land zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig wurde die [[Verwaltungsgemeinschaft Osternienburg]], zu der diese Gemeinden gehörten, aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
Als Ortschaft der Einheitsgemeinde Osternienburger Land übernimmt ein so genannter [[Ortschaftsrat]] die Wahrnehmung der speziellen Interessen des Ortes innerhalb bzw. gegenüber den Gemeindegremien. Er wird aus sieben Mitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Als weiteres ortsgebundenes Organ fungiert der Ortsbürgermeister, dieses Amt wird zurzeit von Daniel Helmstedt wahrgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.osternienburgerland.de/politik/aemter.php?ebenentyp=6&amp;amp;titel=Ortschaftsb%C3%BCrgermeister Angaben zu den Ortsbürgermeistern auf der Internetseite der Einheitsgemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 14. Juni 2007 durch den Landkreis Köthen genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Geviert von Blau und Silber; Feld 2 ein steigender roter Löwe mit ausgeschlagener Zunge, Feld 3 eine schwarze Krähe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappensymbole gründen sich auf das Wappen des im 15. Jahrhundert erloschenen Geschlechts derer von Paschleben, die ab 1244 im Ort begütert waren. Diese führten einen steigenden Löwen mit ausgeschlagener Zunge in ihrem Wappen. Das zweite Wappensymbol, die Krähe, nimmt Bezug auf den slawischen Wortstamm des Ortsteils Frenz = Krähe, der zu Großpaschleben zählt. Beide Inhalte beruhen auf dem Beschluss der Gemeindeversammlung vom 18. September 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Magdeburger Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben des Ortes sind Weiß (Silber) - Blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist weiß - blau (1:1) gestreift und das Wappen ist mittig auf die Flagge aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Großpaschleben-Wasserschloss(1).jpg|mini|Großpaschleben-Wasserschloss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Großpaschleben-Grab(1).jpg|mini|Großpaschleben-Grab]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auf dem Friedhof findet sich hinten rechts ein &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsgrab&amp;#039;&amp;#039; {{Coordinate|simple=y|text=(Lage)|NS=51.76003|EW=11.93037|type=landmark|region=DE-ST|name=Gemeinschaftsgrab}} für 26 deutsche Gefallene vom 15. April 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Möller: &amp;#039;&amp;#039;Endkampf an der Mulde&amp;#039;&amp;#039;. Rockstuhl-Verlag, Bad Langensalza 2012. ISBN 978-3-86777-334-8. S. 319&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Grabstätten auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ortsfriedhof&amp;#039;&amp;#039; für vier namentlich bekannte Frauen und Männer sowie einen [[Kriegsgefangene]]n aus der [[Sowjetunion]], die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] Opfer von [[Zwangsarbeit]] wurden.&lt;br /&gt;
* Mittelalterlicher Bauernstein auf dem &amp;#039;&amp;#039;Dorfplatz&amp;#039;&amp;#039;, der 1959 zum Gedenkstein für [[Ernst Thälmann]] umgewidmet wurde, dem 1944 im [[KZ Buchenwald]] ermordeten [[KPD]]-Vorsitzenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Direkt durch die Gemarkung führt die [[Bahnstrecke Köthen–Aschersleben]] ([[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Frenz&amp;#039;&amp;#039;) sowie die [[Liste der Landesstraßen in Sachsen-Anhalt|Landesstraße 73]] [[Nienburg (Saale)]] nach [[Köthen (Anhalt)]] und die [[Liste der Landesstraßen in Sachsen-Anhalt|Landesstraße 148]]. Zwischen den Ortsteilen Frenz und Großpaschleben verläuft die [[Bundesstraße 6n]]. Es existiert eine Auf-/Abfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort, sowie auch durch die Ortslage &amp;#039;&amp;#039;Frenz&amp;#039;&amp;#039;, verläuft der [[Europaradweg R1]], der das [[Frankreich|französische]] [[Boulogne-sur-Mer]] mit [[Sankt Petersburg]] in [[Russland]] verbindet. Auf derselben Routenführung verläuft auf diesem Abschnitt ebenfalls der [[Radweg Deutsche Einheit]] sowie der [[Ostsee–Oberbayern (D11)|D11]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Wäschke]], Autor der &amp;#039;&amp;#039;Paschlewwer Jeschichten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Brandt u. Siegried Schenner: &amp;#039;&amp;#039;Paschlewwer Warterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Dessau: Anhaltische Landesbücherei 2005 (Mitteilungen des Vereins für Anhaltische Landeskunde, Bd. 14). {{ISSN|1430-3647}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann Wäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Paschlewwer Jeschichten&amp;#039;&amp;#039;. 6 Bde. Köthen: Schettler 1900–1911 (Anhältsche Dorfgeschichten, Bd. 1–2, 5–8)&lt;br /&gt;
* Hermann Wäschke: &amp;#039;&amp;#039;De Miehme Wewern ihr Wattenrock&amp;#039;&amp;#039;. Köthen: Schettler 1901 (Anhältsche Dorfgeschichten, Bd. 4)&lt;br /&gt;
* Hermann Wäschke: &amp;#039;&amp;#039;Töffchen un sein Notizbuch&amp;#039;&amp;#039;. Köthen: Schettler 1902 (Anhältsche Dorfgeschichten, Bd. 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.koethener-land.de/grosspaschleben/ Informationen und Bildergalerie zum Ort]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Osternienburger Land}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1146237448|VIAF=9788153411816341700003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosspaschleben}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Osternienburger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1159]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück</name></author>
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