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	<title>Großlohra - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T20:01:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Flohra&amp;diff=264715&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rubikon79: Angaben zur Bürgermeisterin aktualisiert, Angaben zum Gemeinderat überarbeitet</title>
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		<updated>2025-06-03T17:03:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Angaben zur Bürgermeisterin aktualisiert, Angaben zum Gemeinderat überarbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = WappenGroßlohra.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/25//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/39//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Großlohra in NDH.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Nordhausen&lt;br /&gt;
|Erfüllende Gemeinde = [[Bleicherode]]&lt;br /&gt;
|Höhe              = 310&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99759&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036338&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16062009&lt;br /&gt;
|Straße            = Kirchberg 41 OT Großwenden&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Magdalena Grabe&lt;br /&gt;
|Partei            = UBG Großlohra&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lohra Burg Doppelkapelle.JPG|mini|Doppelkapelle auf Burg Lohra (Großlohra)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrichslohra Ev. Bonifatius-Kirche.JPG|mini|Evangelische Bonifatiuskirche in Friedrichslohra (Großlohra)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großlohra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Nordhausen]] in [[Thüringen]]. Sie liegt am nördlichen Rand der [[Hainleite]], etwa 2&amp;amp;nbsp;km von der ehemaligen [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;80]] und der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;38]] sowie etwa 20&amp;amp;nbsp;km von der Kreisstadt [[Nordhausen]] entfernt. Sehenswürdigkeiten sind die [[Burg Lohra]] mit ihrer romanischen [[Doppelkapelle]] und der romanischen Basilika [[St. Gangolf (Münchenlohra)|St. Gangolf in Münchenlohra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Großlohra liegt am Nordrand der westlichen Ausläufer des Höhenzugs [[Hainleite]]. Die Burg Lohra selbst liegt auf einem Bergvorsprung, der etwa 100&amp;amp;nbsp;m über das Umland ragt. Nach Norden fällt die Hainleite schnell in Richtung des [[Wipper (Saale)|Wippertals]] ab, so dass man von der Burg bei gutem Wetter einen weiten Blick über den [[Südharz]] bis hin zum [[Brocken]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind (im Uhrzeigersinn) [[Bleicherode]], [[Sondershausen]], [[Helbedündorf]] und [[Niedergebra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Großlohra besteht aus den vier Ortsteilen:&lt;br /&gt;
* [[Friedrichslohra]]&lt;br /&gt;
* [[Großwenden]]&lt;br /&gt;
* [[Kleinwenden]]&lt;br /&gt;
* [[Münchenlohra]]&lt;br /&gt;
* das heutige Gehöft &amp;#039;&amp;#039;Teichmühle&amp;#039;&amp;#039; im äußersten Osten der Gemeinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der heutigen Burg Lohra existierten wahrscheinlich schon zu germanischen Zeiten befestigte Anlagen. Die heutige Anlage wurde von den [[Grafschaft Lohra|Grafen von Lare]] (Lohra) im 11./12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zur größten Burg des südwestlichen Vorharzes ausgebaut. Bis zum 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war sie unter anderem im Besitz der Grafengeschlechter von Lohra, [[Beichlingen (Adelsgeschlechter)|Beichlingen]], [[Grafschaft Klettenberg|Klettenberg]] und [[Hohnstein (Adelsgeschlecht)|Hohnstein]]. Spätestens während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], in dem die Burg mehrmals erobert und stark beschädigt wurde, verlor sie ihre Bedeutung. Nach dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] fiel sie an [[Preußen]] und wurde als &amp;#039;&amp;#039;Amt Lohra&amp;#039;&amp;#039; bis 1977 als landwirtschaftliches Gut genutzt. Im Jahr 1923 umfasste diese Domäne 385&amp;amp;nbsp;ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Gruhle: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzbuch der Bodenreform.&amp;#039;&amp;#039; Internet, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orte &amp;#039;&amp;#039;Großwenden&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kleinwenden&amp;#039;&amp;#039; entstanden während des Mittelalters als vermutlich [[Wenden|„wendische“]] (d.&amp;amp;nbsp;h. slawische) Siedlungen, &amp;#039;&amp;#039;Münchenlohra&amp;#039;&amp;#039; als Gut um die ehemalige Klosterkirche. Der Ort &amp;#039;&amp;#039;Friedrichslohra&amp;#039;&amp;#039; wurde erst im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch ein Siedlungsprojekt des preußischen Königs [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] gegründet. Dabei wurden im Umland des Amts Lohra Bauern und Weber angesiedelt, vornehmlich aus dem [[Eichsfeld]]. Die Straße, an welcher die ersten 22&amp;amp;nbsp;Häuser errichtet wurden, heißt deshalb heute noch &amp;#039;&amp;#039;22-er Straße&amp;#039;&amp;#039;. Während des 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden vom preußischen Staat in Friedrichslohra Projekte zur Niederlassung von [[Sinti]] durchgeführt,&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Danckwortt, Franz Mettbach: &amp;#039;&amp;#039;Die Konsequenzen der preußischen „Zigeunerpolitik“ für die Sinti in Friedrichslohra.&amp;#039;&amp;#039; In: Barbara Danckwortt, Thorsten Querg, Claudia Schöningh (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historische Rassismusforschung. Ideologien – Täter – Opfer.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg / Berlin 1995, S. 273–295.&amp;lt;/ref&amp;gt; unter anderem in Form eines „Erziehungsheims“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jparticle_00071605 &amp;#039;&amp;#039;Die Zigeuner in Friedrichslohra&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbergisches Nachrichtsblatt.&amp;#039;&amp;#039; 2. Dezember 1833; abgerufen am 26. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das von 1831 bis 1837&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Friedrichslohra |Band=19 |Seite=845 |zenoID=20011381949}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bestand hatte. Heute ist dort ein Kindergarten untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus]] 1933 wurden die Sinti verstärkt diskriminiert, polizeilich überwacht und seit 1939 im „Zigeunerlager“ &amp;#039;&amp;#039;Steinbruch&amp;#039;&amp;#039; in [[Krimderode]] interniert und zur [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] eingesetzt. Sieben von ihnen wurden im [[KZ Auschwitz]] ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtliche Wegweiser.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 186.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 entstand die Gemeinde Großlohra durch die Fusion der bis dahin eigenständigen Gemeinden Friedrichslohra, Großwenden und Kleinwenden. Von 1991 bis Ende 2018 war sie Mitgliedsgemeinde der [[Verwaltungsgemeinschaft Hainleite]]. Seit deren Auflösung ist Bleicherode [[Verwaltungsgemeinschaft und erfüllende Gemeinde (Thüringen)#Erfüllende Gemeinde|erfüllende Gemeinde]] für Großlohra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] von Großlohra hat acht Mitglieder, von denen seit der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl 2024]] zwei von der [[CDU]] und sechs von der Unabhängigen Bürgergemeinschaft (UBG) Großlohra gestellt werden. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,4&amp;amp;nbsp;Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=062&amp;amp;gemnr=62009 |titel=Gemeinderatswahl 2024 in Thüringen – Großlohra |werk=wahlen.thueringen.de |sprache=de |abruf=2024-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Zukunft|2029|6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeisterin ===&lt;br /&gt;
Die ehrenamtliche Bürgermeisterin ist seit 2025 Magdalena Grabe, die der Unabhängigen Bürgergemeinschaft (UBG) Großlohra angehört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=062&amp;amp;gemnr=62009 |titel=Wahlen in Thüringen, Bürgermeisterwahl 2025 in Thüringen, Großlohra |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2025-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung|Beschreibung]]: „Im roten mit vier goldenen Lindenblättern belegten Schild ein silberner goldgekrönter Löwe, in den Vorderpranken ein goldenes [[Krummstab|Pedum]] haltend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Lohra]]&amp;#039;&amp;#039; liegt auf einem Bergsporn und ist bereits aus mehreren Kilometern Entfernung sichtbar. Sie ist die größte Burg des westlichen Südharzes. Bemerkenswert ist die romanische Doppelkapelle mit einer ursprünglichen Trennung zwischen Obergeschoss und Untergeschoss. Die Hypothese der Trennung aus Gründen der Herkunft (Obergeschoss für die Herrschaft und Untergeschoss für das einfache Volk) ist heute umstritten. Sicher wurden Doppelkapellen auch aus Platzgründen errichtet.&lt;br /&gt;
* Die romanische [[St. Gangolf (Münchenlohra)|Basilika St. Gangolf]] in Münchenlohra wurde um 1170 als Klosterkirche eines Benediktinerinnenklosters erbaut. Nach der Reformation verfielen die anderen Klostergebäude. Lediglich die Basilika blieb erhalten und wurde im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert rekonstruiert. Hier finden regelmäßig Abend[[gottesdienst]]e und gelegentlich Konzerte statt.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Großlohra}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Ludwig Smalian]] (1785–1848), Oberforstmeister in Stralsund und Erfinder von Baummeßinstrumenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Lora |Band=12 |Seite=129}}&lt;br /&gt;
* Peter Kuhlbrodt: &amp;#039;&amp;#039;Lohra, Hainleite: eine Entdeckungsreise durch 2000 Jahre Heimatgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1987.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Michael Stampniok&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Meyenburg Museum&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Nonnenkloster St. Gangolf in Münchenlohra&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen&lt;br /&gt;
   |Band=Heft 19&lt;br /&gt;
   |Ort=Nordhausen&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |Seiten=56–62}}&lt;br /&gt;
* Wolfram Siegel: &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Gangolf in Münchenlohra an der Hainleite. Basilika, Kloster und karolingische Vorgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag f. Kunst- u. Geistesgeschichte, 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4791453-1}}&lt;br /&gt;
* [https://statistik.thueringen.de/datenbank/gemeindeblatt.asp?gemnr=62009 Gemeinde Großlohra.] TLS – Thüringer Landesamt für Statistik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Nordhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4791453-1|VIAF=237473477}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großlohra| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hainleite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rubikon79</name></author>
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