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	<title>Großkoschen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fkoschen&amp;diff=1316884&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Z thomas: /* Ortsgeschichte */ ortsvorsteher geändert, siehe https://www.senftenberg.de/B%C3%BCrger/Stadtportrait/Ortsteile/Gro%C3%9Fkoschen-K%C3%B3-yna/Start/</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fkoschen&amp;diff=1316884&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T06:38:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ortsgeschichte: &lt;/span&gt; ortsvorsteher geändert, siehe https://www.senftenberg.de/B%C3%BCrger/Stadtportrait/Ortsteile/Gro%C3%9Fkoschen-K%C3%B3-yna/Start/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Kóšyna&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Senftenberg&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/29/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/3/34/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 106&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 15.69&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 1332&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2019-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2001-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 01968&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 03573&lt;br /&gt;
| Bild                  = Dorfkirche Großkoschen 2016 NE.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = [[Dorfkirche Großkoschen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großkoschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|dsb|Kóšyna}}, ist ein [[Ortsteil]] der [[brandenburg]]ischen Kreisstadt [[Senftenberg]] im [[Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]. Bis zur Eingemeindung am 31. Dezember 2001 war Großkoschen eine eigenständige Gemeinde. Zu Großkoschen gehört der Gemeindeteil [[Kleinkoschen]] &amp;#039;&amp;#039;(Kóšynka)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ElsterwehrGroßkoschen.jpg|mini|Elsterwehr]]&lt;br /&gt;
Der Ort liegt in der [[Niederlausitz]] am Fuße des Koschenbergs. Westlich und nordwestlich grenzt der [[Senftenberger See]] unmittelbar an Großkoschen. Südwestlich liegen die Senftenberger Ortsteile [[Hosena]] und [[Peickwitz]], nördlich von Großkoschen, durch die [[Schwarze Elster]] getrennt, liegt der Gemeindeteil Kleinkoschen. Im Osten und Süden grenzen die [[Sachsen|sächsische]] Gemeinde [[Elsterheide]] mit den Gemeindeteilen [[Geierswalde]] und [[Tätzschwitz]] sowie die Kleinstadt [[Lauta]] an den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Deutung und Entwicklung des Ortsnamens ===&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Koschen&amp;#039;&amp;#039; ist vom [[Slawische Sprachen|slawischen]] &amp;#039;&amp;#039;Kosua&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Weidenkorb&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[Reuse|Fischreuse]]&amp;#039;&amp;#039;. Dies deutet darauf hin, dass sowohl die Korbflechterei als auch der Fischreichtum der Gegend eine wichtige Erwerbsquelle der Einwohner war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1408 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. In einer am 14. Mai 1461 ausgestellten Urkunde wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Grosen Koscho&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Name entwickelte sich von &amp;#039;&amp;#039;Grosse Koschin&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1474 zum heute bekannten Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Großkoschen wurde als [[Sorben|sorbisches]] [[Angerdorf]] am Fuße des [[Koschenberg]]s gegründet. Siedlungs- und Bodenfunde am Koschenberg reichen bis in die [[Bronzezeit]] zurück. Bei der Urkunde der heute bekannten Ersterwähnung aus dem Jahr 1408 handelt es sich um den &amp;#039;&amp;#039;Zinßbrief [[Hans von Polenz]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem die Hammermühle am Weg nach Großkoschen Erwähnung findet. Diese befand sich westlich des Dorfes und wurde in den Jahren 1960/61 durch den [[Tagebau Niemtsch]] [[Devastierung|devastiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lr-online.de/regionen/seenland/Senftenberg;art1054,2047108,0 |titel=Koschener Urkunde könnte älter sein |autor=Torsten Richter |werk=[[Lausitzer Rundschau]], Ausgabe Senftenberg |datum=2008-05-27 |zugriff=2015-09-28 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080225022044/http://www.lr-online.de/regionen/seenland/senftenberg/ |archiv-datum=2008-02-25 |archiv-bot=2018-04-13 02:01:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Senftenberger See.JPG|mini|Koschenberg hinter dem Senftenberger See]]&lt;br /&gt;
Der Koschenberg ist mit seiner Höhe von 176,4 Metern über dem Meeresspiegel eine weithin sichtbare Erhebung in den Niederungen des Lausitzer [[Urstromtal]]s. Er trug den klangvollen Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Olymp]] des Elstertals&amp;#039;&amp;#039;. Der Koschenberg wird als [[Steinbruch]] genutzt; [[Grauwacke]], [[Diabas|Grünstein]] und [[Granit]] werden hier gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 1400 stand auf dem Koschenberg eine durch die [[Köckritz (Adelsgeschlecht)|Herren von Köckritz]] gestiftete [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], die dem heiligen [[Laurentius von Rom|Laurentius]] geweiht war. Jährlich zum Namenstag des Heiligen, am 10.&amp;amp;nbsp;August, fand der Laurentiusmarkt auf dem Koschenberg statt. Erst in nachreformatorischer Zeit verlegte Kurfürst [[Moritz (Sachsen)|Moritz]] den Markt nach Senftenberg. Anschließend verfiel die Kapelle, das Material wurde zum Häuserbau verwendet. Die 1512 gegossene Glocke wurde in der (später auch danach benannten) [[Laurentius-Kirche (Lauta-Dorf)|Laurentius-Kirche]] weitergenutzt. Zu Zeiten des sächsischen Kurfürsten [[Christian I. (Sachsen)|Christian&amp;amp;nbsp;I.]] wurde auf dem Gipfel des Koschenbergs ein Wartturm errichtet. 1628 war er bereits baufällig. 1633, während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], wurde die Ruine des Turms durch [[Kroaten]] endgültig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufschluss der [[Tagebau]]e in der Niederlausitz siedelten sich zunehmend deutsche Industriearbeiter an, wodurch die [[sorbische Sprache]] weiter zurückgedrängt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grosskoschen sauer.JPG|mini|Denkmal für die Häftlinge im Außenlager des KZ Groß-Rosen]]&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde in Großkoschen ein [[Liste der Außenlager des KZ Groß-Rosen|Außenlager]] des [[KZ Groß-Rosen]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] |Titel=Der Ort des Terrors |TitelErg=Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager |Verlag=Verlag C. H. Beck |Ort=München |Datum= |Kommentar=9&amp;amp;nbsp;Bände; 2005–2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Isabell Sprenger |Titel=Groß-Rosen |TitelErg=Ein Konzentrationslager in Schlesien |Verlag=Böhlau Verlag |Datum=1997 |ISBN=3-412-11396-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1974 wurde der Nachbarort Kleinkoschen nach Großkoschen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1992 bis Ende 2001 gehörte Großkoschen zum [[Amt Am Senftenberger See]]. Am 31. Dezember 2001 erfolgte die Eingemeindung von Großkoschen nach Senftenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2001.html StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2001]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ortsvorsteher ist Matthias Leiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 9. September 2016 gehört Großkoschen mit dem Gemeindeteil [[Kleinkoschen]] zu dem das Prädikat [[Staatlich anerkannter Erholungsort]] tragenden Stadtbereich von Senftenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mwe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.458728.de Presseinformation des Brandenburgischen Ministeriums für Wirtschaft und Energie vom 9. September 2016]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;12&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Einwohnerentwicklung in Großkoschen von 1875 bis 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBB&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2015/SB_A01-99-08_2006u00_BB.pdf |titel=Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 |titelerg=Landkreis Oberspreewald-Lausitz |hrsg=Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg |datum=2006-12 |zugriff=2015-09-28 |format=PDF; 331&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr || Einwohner &lt;br /&gt;
!Jahr || Einwohner &lt;br /&gt;
!Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
!Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
!Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
!Jahr || Einwohner  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1875 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|439&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1933 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|730&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1964 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1003&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1989 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1026&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1993 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1028&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1997 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1377&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1890 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|470&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1939 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|890&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1971 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|987&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1990 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1011&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1994 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1042&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1998 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1441&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1910 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|701&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1946 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1014&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1981 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1051&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1991 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1010&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1995 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1147&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1999 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1508&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1925 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|727&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1950 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1010&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1985 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1076&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1992 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1015&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;1996 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1240&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;2000 &amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot;|1524&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauernmuseumgroßkoschen.jpg|mini|Museumshof Großkoschen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleuse-Koschen.jpg|mini|links|Schleuse Koschen zwischen Geierswalder und Senftenberger See]]&lt;br /&gt;
Die evangelische [[Dorfkirche Großkoschen|Dorfkirche]] wurde 1881/1882 im Stil der [[Neugotik]] erbaut. Vor der Dorfkirche steht ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]]. Am gegenüberliegenden Ende des Dorfplatzes befindet sich ein Denkmal zur einhundertjährigen Wiederkehr der Befreiungskriege.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferienparkgroßkoschen - 1.jpeg|mini|links|Empfangsgebäude des Ferienparks]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amphitheater großkoschen2.JPG|mini|Amphitheater]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Großkoschen-anlegestelleschiff.jpeg|mini|Anlegestelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem typischen &amp;#039;&amp;#039;Senftenberger [[Vierseithof|Vierseitenhof]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1864 befindet sich am Ende des Dorfangers der Museumshof Großkoschen. Der Hof steht unter [[Denkmalschutz]] und ist einer der letzten und zugleich sehr gut erhaltenen historischen Höfe der Region. Das Museum gibt einen Einblick in historische Wirtschaftsformen eines Bauernhofes um 1900. So können neben einer Vielzahl landwirtschaftlicher Geräte auch die täglich anfallenden Arbeiten auf dem Hof erlebt und angesehen werden. Der Anbau alter [[Kulturpflanze]]n wie [[Lein]], [[Echter Buchweizen|Buchweizen]], [[Waid (Gattung)|Waid]], [[Acker-Spark|Ackerspörgel]] sowie die Haltung vom Aussterben bedrohter Haustierrassen und deren Nutzung, beispielsweise [[Imker]]ei, stehen dabei im Mittelpunkt. Zum Hof gehören ein [[Pferdegöpel]], bäuerliche Hausmüllerei und eine [[Backstube]]. Der Heimatkundler [[Wilhelm Ratthey]] bemerkte bei seinen Wanderungen im Umkreis von Senftenberg, dass spezielle Hofformen besonders häufig vorkommen. Er unterschied 6 verschiedene Arten. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Senftenberger Vierseitenhof&amp;#039;&amp;#039; stammt von Ratthey. Die Höfe wurden meist von 1820 bis 1880 errichtet und aus Feldsteinen gebaut. Die wuchtige und geschlossene Bauweise ist ebenfalls ein markantes Zeichen. Die Vierseitenform besteht aus Torhaus, Wohnhaus, Stallgebäuden. Nach hinten ist er durch Schuppen oder angebauter Scheune geschlossen. Der Museumshof ist ein [[Liste der Baudenkmale in Senftenberg|Baudenkmal der Stadt Senftenberg]], genau wie das Bauerngehöft am Dorfplatz 22 sowie der Gaststätte am Dorfplatz 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Flutung des ausgekohlten Tagebaus Niemtsch bis 1973 wurde der [[Senftenberger See]] angelegt. Dieser entwickelte sich mit Badestränden, Ferienparks, Kinderferienlager (zwischenzeitlich rückgebaut) und Seesportzentrum schnell zum beliebten Naherholungsgebiet für Einheimische und Urlaubsgebiet für Touristen.&lt;br /&gt;
In Großkoschen befindet sich eine Anlegestelle des Motorschiffes Santa Barbara und des Solarbootes Aqua Phönix, das Ausflugsfahrten auf dem See bzw. die Überfahrt durch den Koschener Kanal (inkl. [[Schiffstunnel]] und Schleuse) zum [[Geierswalder See]] anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2001 wurde in Großkoschen direkt am Senftenberger See ein [[Amphitheater]] eröffnet. Das Theater bietet Platz für 600 Zuschauer. Es vereint klassische und moderne Elemente. Die halbrunde Spielfläche und die ansteigenden Sitzbänke sind im Stil des [[Theater der griechischen Antike|griechischen Theaters]] angelegt. Darüber hinaus verfügt es über moderne Licht-, Ton- und Bühnentechnik. Die 17 mal 30 Meter große Spielfläche sowie der Balkon über der Bühne als weitere Spielebene sind gut geeignet für Sprech- und Musiktheater. Während der Sommersaison werden Theaterstücke, Bühnenshows und Open-Air-Konzert aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 2008 wurde der für ca. 460.000 Euro neugestaltete Ortskern eingeweiht. Es wurde ein Kreisverkehr angelegt und ein Brunnenplatz geschaffen. Der Brunnen besteht aus mehreren Steinblöcken aus Grünstein. Aus dem größten fließt Wasser täglich von 8 bis 22 Uhr. Der Brunnen ist mit einem Metalldreieck eingefasst, auf dem die Sage vom Koschenberg dargestellt ist. Die Spitze des Dreiecks zeigt zum Koschenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lr-online.de/regionen/seenland/Senftenberg;art1054,2028597,0 |titel=Großkoschen freut sich über neue Ortsmitte |autor=Torsten Richter |werk=Lausitzer Rundschau, Ausgabe Senftenberg |datum=2008-05-09 |zugriff=2015-09-28 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080225022044/http://www.lr-online.de/regionen/seenland/senftenberg/ |archiv-datum=2008-02-25 |archiv-bot=2018-04-13 02:01:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der sportlich erfolgreichste Verein Großkoschens ist der RSV Großkoschen 1921 e. V., der im [[Radball]] mehrfach DDR-Meister wurde und auch nach der Wende im Jugendbereich zahlreiche deutsche Meistertitel holte. Tim und Eric Lehmann waren vier Mal Deutscher Meister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[LSC Großkoschen]] wird jährlich der [[Großkoschener Seelauf]] veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großkoschener Fußballverein, die TSG Großkoschen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tsg-grosskoschen.de Homepage der TSG Großkoschen]&amp;lt;/ref&amp;gt; bestehen aus zwei Herrenmannschaften und einer Nachwuchsmannschaft. Die erste Mannschaft spielte in der Saison 2014/2015 in der Kreisliga Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im 1973 gegründeten Familienpark stehen ca. 2.300 Übernachtungsplätze zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lr-online.de/lausitz/senftenberg/familienpark-weiht-25-neue-ferienhaeuser-ein_aid-4120529 Lausitzer Rundschau vom 14. Juni 2017]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Koschenberg.JPG|mini|Das Basaltwerk auf dem Koschenberg]]&lt;br /&gt;
Neben dem Tourismus ist die Basalt AG, die am Koschenberg Grauwacke abbaut, der größte Arbeitgeber Großkoschens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunnen Blaue Blume vom Koschenberg 2023-02-26 1.jpg|mini|Brunnen, der an die Sage erinnert]] &lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sage der blauen Blume vom Koschenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erzählt von einem [[Schäferei|Schäfer]], der die blaue Blume pflückte und damit Zugang zum Schatz im Koschenberg bekam. Im Berg nahm er vom Schatz, vergaß dort aber das wichtigste, nämlich die Blume, die der Schlüssel zum Koschenberg war. So blieb ihm ein erneuter Zugang zum Schatz verwehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Isolde Rösler, Heinz Noack (Herausgeber [[Kreismuseum Senftenberg]]): &amp;#039;&amp;#039;Senftenberger See Historische Wanderungen durch Buchwalde, Kleinkoschen, Großkoschen, Hosena, Peickwitz, Niemtsch, Brieske, Kolonie Marga&amp;#039;&amp;#039;, 1993, Geiger-Verlag Horb am Neckar, ISBN 3-89264-872-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://ortsteil-grosskoschen.senftenberg.de/ Ortswebsite von Großkoschen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Senftenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1068481889|VIAF=315100404}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosskoschen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Senftenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberspreewald-Lausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1408]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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