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	<title>Großkochberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:42:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fkochberg&amp;diff=369342&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aschroet am 12. April 2026 um 17:32 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-12T17:32:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Uhlstädt-Kirchhasel&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/46/28/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/21/21/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 346 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.70&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/164133 |titel=Gemarkung Großkochberg, Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel |werk=GEOindex |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 455&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = [[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/thuringen/saalfeld_rudolstadt/16073109x0XFL__gro%C3%9Fkochberg/ |titel=Uhlstädt-Kirchhasel-Großkochberg |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2007-12-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 07407&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036743&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Großkochberg Schloss und Dorf.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Großkochberg Dorf und Schloss&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großkochberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Uhlstädt-Kirchhasel]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Saalfeld-Rudolstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Nordöstlich des Dorfs erhebt sich der 515 m hohe [[Hummelsberg (Kleinkochberg)|Hummelsberg]] mit dem [[Luisenturm (Kleinkochberg)|Luisenturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Großkochberg Kirche.JPG|mini|Kirche St. Michael]]&lt;br /&gt;
Das Dorf Großkochberg wurde am 21. Februar 1125 erstmals urkundlich erwähnt. Die Ortsteile Clöswitz und Kleinkochberg wurden erstmals 1378 schriftlich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 102, 49 und 145&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im oberen Teil des Haselbachtales liegt das Wasserschloss Großkochberg. Nach der hier erbauten [[Wasserburg]] nannte sich ein Herrengeschlecht. Dieses verkaufte die Burg an die Herren [[Berlepsch (Adelsgeschlecht)|von Berlepsch]]. 1517 wurden die Herren von Schönfeld, darunter [[Siegfried von Schönfeld]], Besitzer. Diese bauten das Schloss so, wie es sich heute noch darstellt. 1733 erwarb der kaiserliche Reichshofrat Freiherr [[Friedrich Christian Ludwig von Stein]] das Rittergut samt größerer umliegender Ländereien. Späterer Eigentümer war der Herzoglich Weimarer [[Oberstallmeister]] Freiherr [[Gottlob Ernst Josias Friedrich von Stein]] (1735–1793), der seit 1764 mit Freifrau [[Charlotte Albertine Ernestine von Stein]], geb. von Schardt, verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Großkochberg durch häufige Besuche [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]], der vermutlich am 6. Dezember 1775 im Alter von 26 Jahren erstmals dort weilte, weil der [[Weimar]]er Herzog [[Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757–1828)|Karl August]] einige Tage im nahe gelegenen [[Rudolstadt]] verbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Wolfgang von Goethe: &amp;#039;&amp;#039;Briefe. Historisch-kritische Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;8. November 1775 – Ende 1779.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, A: &amp;#039;&amp;#039;Kommentar.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Georg Kurscheidt und Elke Richter. de Gruyter, Berlin u. a. 2014, ISBN 978-3-05-006504-5, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Schreibtisch seiner Vertrauten und Geliebten Charlotte von Stein hinterließ Goethe eine Gravur mit dem Datum. Die Inschrift ist bis heute in Großkochberg zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 161.&amp;lt;/ref&amp;gt; An Frau von Stein schrieb Goethe in seinem Leben ca. 1700 Briefe, was die enge Beziehung der beiden belegt. Das Landgut Großkochberg liegt ca. 28 Kilometer von Weimar entfernt, ein Weg, für den Goethe nach eigener Aussage zu Fuß etwa vier Stunden brauchte. Zum letzten Mal kam Goethe am ersten September-Wochenende 1788 nach Großkochberg, als sein Verhältnis zur Frau von Stein bereits zerrüttet war. Sie soll ihn „ohne Herz“ empfangen haben: „Das verstimmte ihn den ganzen Tag“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Caroline Herder]] in einem Brief an ihren Mann vom 12. September 1788, abgedruckt in: Renate Grumach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Goethe. Begegnungen und Gespräche.&amp;#039;&amp;#039; Band: 3: &amp;#039;&amp;#039;1786–1792.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin u. a. 1977, ISBN 3-11-006836-2, S. 231.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Friedrich Schiller]] kam im Sommer 1788 nach Großkochberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1775 oder 1780 soll Goethe, als Bauer verkleidet, in Großkochberg seinen Herzog, der auf der Durchreise war, begrüßt und ihm eine „Regierungsanleitung“ in Knittelversen vorgelesen und überreicht haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Wolfgang von Goethe: &amp;#039;&amp;#039;Briefe. Historisch-kritische Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;8. November 1775 – Ende 1779.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, B: &amp;#039;&amp;#039;Kommentar.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Georg Kurscheidt und Elke Richter. de Gruyter, Berlin u. a. 2014, ISBN 978-3-05-006504-5, S. 1099.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl von Stein, Charlotte von Steins ältester Sohn, wurde Erbe des Ritterguts und richtete sich einen „Musenhof“ nach dem Weimarer Vorbild ein. Um 1800 wurde ein privates Liebhabertheater mit klassizistischer Fassade am Eingang zum Schlosspark eingeweiht. Carl von Stein ließ dafür das ursprünglich am Eingang zum Park stehende zweigeschossige barocke Gartenhaus umbauen. Von 2009 bis 2011 sanierte die [[Klassik Stiftung Weimar]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.klassik-stiftung.de/ klassik-stiftung.de], abgerufen am 24. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; das Gebäude umfassend. Seitdem finden im Theater wieder regelmäßig Veranstaltungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.liebhabertheater.com/ Liebhabertheater Schloss Kochberg, ein Musenhof en miniature], abgerufen am 24. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St. Michael (Großkochberg)|Michaelskirche]] wurde im 15. Jahrhundert spätgotisch umgestaltet. Der spätromanische Chorturm stammt aus den Jahren um 1200.&amp;lt;ref&amp;gt;Lieselotte Swietek, Wolfgang Swietek: &amp;#039;&amp;#039;Dorfkirchen in Thüringen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Thüringen-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 27). Verlagshaus Thüringen, Erfurt 1993, ISBN 3-86087-014-9, S. 44 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort war bis 1920 eine zum [[Landkreis Saalfeld]] des [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Herzogtums Sachsen-Meiningen]] gehörende [[Enklave]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.deutsche-schutzgebiete.de/herzogtum_sachsen-meiningen.htm |text=Herzogtum Sachsen-Meiningen |wayback=20191216181012 |archiv-bot=2025-06-05 13:48:36 InternetArchiveBot}} auf deutsche-schutzgebiete.de, abgerufen am 24. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Großkochberg gehörte das etwa 3 km nördlich vom Ort gelegene [[Wüstung Studnitz|Vorwerk Studnitz]], ein bis 1954 bewohnter Einzelhof, der in den 1960er Jahren abgebrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Dezember 2007 ist die ehemals verwaltungstechnisch selbständige Gemeinde ein Ortsteil der Gemeinde [[Uhlstädt-Kirchhasel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung und Politik ==&lt;br /&gt;
Zur ehemals selbständigen Gemeinde Großkochberg gehörten die Ortsteile [[Clöswitz]] und [[Kleinkochberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Eingemeindung war die Gemeinde [[Uhlstädt-Kirchhasel]] bereits erfüllende Gemeinde für Großkochberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der letzte Gemeinderat Großkochbergs setzte sich aus acht Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 1 Sitz&lt;br /&gt;
* SV: 7 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahl]] am 27. Juni 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Letzter ehrenamtlicher Bürgermeister vor der Eingemeindung war der parteilose Jürgen Ryll. Er wurde am 27. Juni 2004 gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Schloss Kochberg]]&lt;br /&gt;
* Die [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]], die ansehnlichen Höfe und das gesamte Ortsbild des Dorfes Kleinkochberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Heinrich Schultze]] (1724–1790), Oberkonsistorialrat und Waisenhaus-Direktor in Weimar und Jena&lt;br /&gt;
* [[Johann Adolf Jacobi]] (* 9. August 1769 in Großkochberg, † . August 1847), evangelischer Theologe&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|13|592|593|Jacobi, Johann Adolf|[[Gustav Moritz Redslob]]|ADB:Jacobi, Johann Adolf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hilmar Scherf]] (1861–1951), Politiker (Meininger Bauernverein) und ehemaliger Abgeordneter des Landtags des Freistaates Sachsen-Meiningen in der Weimarer Republik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uhlstaedt-kirchhasel.de/ortsteile/grosskochberg.html Großkochberg auf www.uhlstaedt-kirchhasel.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Uhlstädt-Kirchhasel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1054961824|LCCN=n2001032882|VIAF=309662048}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosskochberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Uhlstädt-Kirchhasel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1125]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2007]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aschroet</name></author>
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