<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gro%C3%9Fgrimma</id>
	<title>Großgrimma - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gro%C3%9Fgrimma"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fgrimma&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T07:54:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fgrimma&amp;diff=342645&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fgrimma&amp;diff=342645&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-08T14:12:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dorfstraße in Großgrimma.jpg|mini|Straßenzug in Großgrimma vor dem Abriss im November 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großgrimma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Gemeinde des ehemaligen [[Landkreis Weißenfels|Landkreises Weißenfels]] im Bundesland [[Sachsen-Anhalt]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1998&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/1998.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Großgrimma zur Stadt [[Hohenmölsen]] eingemeindet. Der Ort Großgrimma ist inzwischen [[Devastierung|devastiert]] und abgerissen. Zur Gemeinde gehörten außerdem die ebenfalls abgetragenen Ortschaften [[Grunau (Hohenmölsen)|Grunau]], Bösau, [[Domsen]], Mödnitz und Deumen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Abriss von Großgrimma.jpg|mini|Abrissarbeiten in Großgrimma im November 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großgrimma und seine ehemaligen fünf Ortsteile gehörten wie die Nachbarorte [[Steingrimma]], [[Queisau]] und [[Köttichau]] bis 1815 zum [[Kurfürstentum Sachsen]] bzw. zum [[Königreich Sachsen]]. Großgrimma, Deumen, Domsen, Grunau und Bösau lagen im Osten des kursächsischen [[Amt Weißenfels|Amts Weißenfels]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas 1790&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Klaus Gumnior, Chemnitz 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S. 36f.&amp;lt;/ref&amp;gt; das zwischen 1656/57 und 1746 zum Sekundogenitur-Fürstentum [[Sachsen-Weißenfels]] gehörte. Mödnitz lag ebenfalls im Osten des Amts Weißenfels, unterstand aber als [[Exklave]] dem [[Hochstift Merseburg|hochstift-merseburgischen]] [[Amt Lützen]], das seit 1561 unter kursächsischer Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1738 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Merseburg]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas 1790&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Klaus Gumnior, Chemnitz 2009, S. 84f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kamen die sechs Orte im Jahr 1815 zu Preußen. Sie wurden 1816 dem [[Landkreis Weißenfels|Kreis Weißenfels]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/weissenfels.htm |titel=Der Landkreis Weißenfels im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert | offline=2025-10-10 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241130111023if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/weissenfels.htm | archiv-datum=2024-11-30 | abruf=2025-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt. Mit der zweiten Kreisreform 1952 kam Großgrimma und seine fünf Ortsteile zum [[Kreis Hohenmölsen]] im [[Bezirk Halle]], der 1994 im Landkreis Weißenfels aufging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Großgrimma |val=GROMMAJO61BE |abruf=2025-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Januar 1985 wurde die Flur des 1984 devastierten Orts [[Dobergast]] nach Großgrimma eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auflösung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deumen090598A.jpg|mini|Der Ortsteil Deumen vor dem Abriss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grunau090598B.jpg|mini|Der Ortsteil Grunau vor dem Abriss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wurde im Vorfeld der [[Braunkohle]]ngewinnung durch die [[Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft]] (MIBRAG) im Zeitz-Weißenfelser-Revier aufgelöst. Das mächtige Braunkohleflöz unter der Ortslage war seit langem bekannt. Großgrimma hatte deshalb schon seit Jahrzehnten den Status „Bergbauschutzgebiet“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 kam es zum Vertragsabschluss, der die Umsiedlung der Einwohner von Großgrimma nach Hohenmölsen regelte. Im Jahr darauf begannen in Hohenmölsen-Süd die Bauarbeiten für die Ersatz-Siedlung. Es entstanden Eigenheime, Mietwohnungen und ein [[Agricolagymnasium Hohenmölsen|Gymnasium]]. 1998 war die Umsiedlung der gut 800 Einwohner und damit auch die Eingemeindung nach Hohenmölsen abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadt-hohenmoelsen.de/index.php?id=118055000018&amp;amp;cid=118055000046 Chronik der Stadt Hohenmölsen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Großgrimma war Sabine Meinhardt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren nach der Umsiedlung nutzte die Bundeswehr die leerstehende Siedlung Großgrimma für die Ausbildung zum [[KFOR|Kosovo-Einsatz]]. Als die  Häuser dafür nicht mehr benötigt wurden, begann im Jahr 2006 der Abriss, der Anfang 2013 noch nicht beendet war. Dagegen wurden die Ortsteile [[Bösau (Hohenmölsen)|Bösau]], [[Domsen]], [[Mödnitz (Hohenmölsen)|Mödnitz]], [[Deumen (Hohenmölsen)|Deumen]] und der überwiegende Teil von [[Grunau (Hohenmölsen)|Grunau]] schon kurz nach dem Auszug der Bewohner abgetragen. Neben den zahlreichen im [[Franken (Region)|fränkischen]] Stil errichteten Bauernhöfen der Ortschaften war ein herausragendes Baudenkmal die im Februar 2005 abgerissene [[Grunau (Hohenmölsen)|Grunauer]] Kirche mit ihrer [[barock]]en Turmhaube. Das Gebäude stand auf einem Hügel und war auch von weitem gut zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Nachbarorte in der näheren Umgebung von Großgrimma, die aufgrund der Braunkohlenförderung im [[Tagebau Profen]] verschwunden sind, waren [[Steingrimma]], [[Dobergast]] (am 1. Januar 1985 nach Großgrimma eingemeindet&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt;), [[Queisau]] und [[Köttichau]], wobei einzig Queisau keine Kirche hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ortsfriedhof&amp;#039;&amp;#039; von Großgrimma ruhten zehn namentlich unbekannte [[Ostarbeiter|polnische Zwangsarbeiter]], die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nach Deutschland verschleppt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Großgrimmaer [[Landschaft]] fließt die [[Grunau (Bach)|Grunau]], die einst in [[Köttichau]] entsprang, bis der Tagebau ihren ursprünglichen Lauf veränderte. Ab 2017 gehört die Gemarkung Großgrimma zum Baufeld Domsen des [[Tagebau Profen|Tagebaus Profen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auskohlung soll ab dem Jahr 2035 als [[Bergbaufolgelandschaft]] ein 920 Hektar großer Tagebausee namens [[Domsener See]] entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mz-web.de/weissenfels/blick-ueber-landschaft-mit-74-seen-2239614 Blick über Landschaft mit 74 Seen] Mitteldeutsche Zeitung vom 5. März 2013, abgerufen am 3. April 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Daehn]] (1929–2021), Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
* [[Rita Kirst]] (* 21. Oktober 1950), Leichtathletin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heimatverein Großgrimma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Großgrimmaer Heimatblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1. Großgrimma, 1997.&lt;br /&gt;
* Jochen Ehmke: &amp;#039;&amp;#039;Und alles wegen der Kohle. Großgrimma – Ein Dorf zieht um.&amp;#039;&amp;#039; 1998.&lt;br /&gt;
* Stefan Tresch: &amp;#039;&amp;#039;Neues Leben am Südhang.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 2005, S. 3&lt;br /&gt;
* NN: &amp;#039;&amp;#039;Kein zurück mehr!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MIBRAG-Info.&amp;#039;&amp;#039; 05/2005, S. 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hohenmölsen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS|NS=51/9/56.532334/N|EW=12/8/43.243546/E|type=city|name=Großgrimma|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4740961-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grossgrimma}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Hohenmölsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Burgenlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1998]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
	</entry>
</feed>