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	<title>Großes Springkraut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T03:50:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fes_Springkraut&amp;diff=383644&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-21T16:56:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Großes Springkraut&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Impatiens noli-tangere&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Springkräuter&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Impatiens&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Balsaminengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Balsaminaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Heidekrautartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Ericales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Illustration Impatiens noli-tangere0.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Großes Springkraut (&amp;#039;&amp;#039;Impatiens noli-tangere&amp;#039;&amp;#039;), Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Springkraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Impatiens noli-tangere&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Echtes Springkraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rühr-mich-nicht-an&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wald-Springkraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altweiberzorn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist der einzige Vertreter der Gattung [[Springkräuter]] (&amp;#039;&amp;#039;Impatiens&amp;#039;&amp;#039;), der ursprünglich in Mitteleuropa vorkommt, also kein [[Neophyt]] ist wie die anderen hier mittlerweile heimischen Arten. Das [[Epitheton]] &amp;#039;&amp;#039;noli-tangere&amp;#039;&amp;#039; ist verkürzt aus vorlinnéischem „[[Noli me tangere]]“, was „Rühr mich nicht an“ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Impatiens noli-tangere Erlenbach.jpg|mini|links|hochkant|Großes Springkraut]]&lt;br /&gt;
Die [[Einjährige Pflanze|einjährige]], [[krautige Pflanze]] erreicht Wuchshöhen von 30 bis 70 (bis 100) Zentimetern. Der saftige [[Stängel]] ist an den Knoten aufgeschwollen. Er ist im unteren Teil einfach, im oberen Teil ästig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt; Die Blätter sind wechselständig, gestielt, eiförmig bis eilänglich, spitzig, am Grund keilförmig und grob gesägt-gezähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt; Die oberen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind meist kleiner als die unteren und haben an jeder Seite 7 bis 16 (bis 20), meist stumpfliche Zähne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achseln der oberen Blätter hängen je ein bis vier gestielte Blüten. Die zwittrigen, goldgelben, [[zygomorph]]en [[Blüte]]n werden (15 bis) 20 bis 35&amp;amp;nbsp;mm lang. Die Anzahl der Kelchblätter ist 3, zwei fehlen, die beiden vorderen sind zu Schüppchen verkleinert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt; Das hintere Kelchblatt ist sehr groß, 2,5 bis 3 Millimeter lang, gelb mit rötlichen Punkten, mit gekrümmtem [[Sporn (Botanik)|Sporn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt; Von den 5 Kronblättern ist das obere, nierenförmige kleiner und bedeckt die übrigen größeren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt; Die seitlichen und die hinteren [[Kronblatt|Kronblätter]] sind paarweise miteinander verbunden und innen braunrot punktiert. Die 5 kurzen Staubfäden sind oben miteinander verwachsen, die verwachsenen Staubbeutel sind herzförmig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt; Der oberständige [[Fruchtknoten]] besteht aus 5 miteinander verwachsenen Fruchtblättern. Die [[Narbe (Botanik)|Narbe]] ist geteilt mit sehr kurzem [[Griffel (Botanik)|Griffel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frucht ist eine walzliche bis schmal-eiförmige, rippige und vielsamige, fleischige, lokulizidale Kapsel; sie ist 15 bis 25 Millimeter lang und grün oder braun gestreift&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anthese|Blütezeit]] ist von Juli bis August.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 10 oder 40.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die einjährige Pflanze ist ein sehr produktiver Flachwurzler und eine ausgesprochene Schattenpflanze. Ihre Blätter sind durch einen Wachsüberzug unbenetzbar. Der Blattrand ist mit Wasserspalten, sogenannten [[Hydathoden]] ausgestattet, an denen vor allem morgens Tropfen zu finden sind. Diese Wasserabscheidung wird als [[Guttation]] bezeichnet. Die Stängel sind saftig und durchscheinend, so dass die [[Leitbündel]] gut zu sehen sind. Die Blätter sind mit extrafloralen [[Nektarien]] versehen und besitzen ein Gewebe mit Oxalatkristallen, sogenannten Drusen, das vermutlich dem Fraßschutz dient. Die Art ist frostempfindlich und geht nach den ersten Frösten zugrunde; sie ist damit ein sogenannter Frostlochzeiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1024 Fliege-4310.jpg|mini|links|Blüte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kahlquelle (03).jpg|mini|Großes Springkraut mit Guttationströpfchen an Blatträndern]]&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n sind ausgesprochen vormännliche, hängende „Rachenblumen“. Der Sporn ist mit Nektarien ausgestattet und dient als sogenannter Safthalter. Die [[Staubblätter]] sind zu einer Röhre verwachsen und der [[Pollen]] ist durch Fäden miteinander verbunden. Die Narbenentwicklung beginnt erst nach dem Abfallen der [[Staubbeutel]]. [[Bestäuber]] sind [[Hummeln]] und andere Bienenverwandte. Neben den gewöhnlich auftretenden großen Blüten finden sich manchmal auch bedeutend kleinere, etwa 2 Millimeter lange kleistogame Blüten, die einer geschlossenen Knospe ähneln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt; Spontane [[Selbstbestäubung]] erfolgt in diesen winzigen, geschlossen bleibenden Blüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kapselfrucht|Fruchtkapseln]] sind durch Zellsaftdruck gespannt und reißen bei Berührung an vorgebildeten Nähten blitzschnell auf. Dabei werden die Samen bis über drei Meter fortgeschleudert (Explosionsfrüchte), siehe [[Saftdruckstreuer]] und [[Ballochorie]]. [[Fruchtreife]] ist von August bis Oktober.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Impatiens noli-tangere20090914 407.jpg|mini|rechts|Frucht]]&lt;br /&gt;
Das Kraut wird von [[Hirsche]]n und [[Rinder]]n gefressen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hatcher,&lt;br /&gt;
Paul E.: &amp;#039;&amp;#039;Impatiens noli-tangere L.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Ecology, Band 91, Nr. 1, 2003, S. 147–167, Absatz IV (A) [[doi:10.1046/j.1365-2745.2003.00741.x]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Markov, M.V.: &amp;#039;&amp;#039;Population biology of touch-me-not Impatiens noli-tangere L.&amp;#039;&amp;#039; Soviet Journal of Ecology, Band 22, 1991, S. 12–20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Vorwiegend eurasiatische Verbreitung von den Britischen Inseln und den Pyrenäen ostwärts bis zum Pazifik, darüber hinaus im westlichen Nordamerika.&lt;br /&gt;
Als Standort werden schattig-feuchte bis nasse Waldstellen, Schluchtwälder, Auwälder, Bachränder bis in Höhenlagen von 1300 m NN bevorzugt. Die Art wächst in Mitteleuropa auf sickerfeuchten oder sickernassen, nährstoffreichen, mäßig sauren bis milden, humosen, gut durchlüfteten Lehm- oder Tonböden, auch auf Gleyböden oder sickerfeuchten Braunerden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist eine Charakterart der Gesellschaften des Verbands Alno-Ulmion, kommt aber auch in frischen Gesellschaften der Verbände Fagion oder Tilio-Acerion vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Außerhalb des natürlichen Areals steht sie auch in Gesellschaften des Verbands Alliarion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Sie steigt in Südtirol am [[Monte Baldo]] bis 1500 Meter Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 4w (sehr feucht aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 2 (schattig), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dankwart Seidel: &amp;#039;&amp;#039;Blumen. Treffsicher bestimmen mit dem 3er-Check.&amp;#039;&amp;#039; 2., durchgesehene Auflage. blv, München/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-405-15766-8.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]], Wolfgang Adler, Karl Oswald: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2005, ISBN 3-85474-140-5.&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinrich Waggerl]]: &amp;#039;&amp;#039;Heiteres Herbarium&amp;#039;&amp;#039;. Salzburg 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. Seite 649.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3489720210|Seite=314–317}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1024420|WissName=Impatiens noli-tangere L.|Abruf=2022-10-23}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Impatiens noli-tangere|Großes Springkraut}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|3064}}&lt;br /&gt;
* {{VKFloraweb|3064}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [https://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Balsaminengewaechse/impatiens_gelb.htm#Gro%C3%9Fes%20Springkraut  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosses Springkraut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balsaminengewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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