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	<title>Großer Zschand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T03:14:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Zschand&amp;diff=1772969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Norbert Kaiser: ergänzt</title>
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		<updated>2025-12-13T16:46:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grosser zschand nord teil.jpg|mini|Großer Zschand zwischen [[Neumannmühle (Sächsische Schweiz)|Neumannmühle]] und [[Zeughaus (Sächsische Schweiz)|Zeughaus]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Zschand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das längste [[Trockental]] der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]] und führt über etwa 6&amp;amp;nbsp;km von der [[Neumannmühle (Sächsische Schweiz)|Neumannmühle]] im [[Kirnitzsch]]tal bis zur Roßmaulwiese in der [[Böhmische Schweiz|Böhmischen Schweiz]]. Der Große Zschand hat keine durchgehende Wasserführung; zur Zeit der [[Schneeschmelze]] oder nach starken [[Regen]]fällen bilden sich einzelne, lokal abgegrenzte, Wasserläufe bzw. kleine versumpfte Flächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Große Zschand wurde schon vor der Erschließung der Sächsischen Schweiz als Handelsverbindung zwischen [[Böhmen]] und [[Sachsen]] genutzt. Am [[Zeughaus (Sächsische Schweiz)|Zeughaus]] befand sich eine Zollstation. Bis zum durchgängigen Ausbau der heutigen [[Bundesstraße 172]] von [[Schmilka]] über [[Hřensko]] nach [[Děčín]] wurde der Große Zschand als Verkehrsverbindung von [[Bad Schandau]] genutzt. [[Leckstein|Salzlecken]] und Bärenfanggruben sind Zeugnisse der jagdlichen Nutzung des Gebietes. Seit Herbst 2012 existiert der Teich unterhalb des Teichsteins am Zeughaus wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der nördliche Teil des Großen Zschandes schneidet sich [[klamm]]artig in die umliegenden Felsen ein und weist ein feuchtes, kühles Kellerklima auf. Der südliche Teil, ab dem Zeughaus, ist ein etwas breiteres Tal mit bewaldeten ([[Monokultur|Fichtenmonokultur]]) Hängen und darauf anschließenden Felsformationen ([[Thorwalder Wände]] und [[Partschenhörner]]). Von beiden Seiten zweigen tief eingeschnittene schmale Seitentäler, sogenannte Schlüchte, vom Großen Zschand ab. Das mit gut zwei Kilometer längste Seitental ist die südlich des Zeughauses abzweigende &amp;#039;&amp;#039;Weberschlüchte&amp;#039;&amp;#039;, an deren Ende mit der [[Webergrotte]] eine der größten [[Klufthöhle]]n der Sächsischen Schweiz liegt. Durch die großbankige Schichtung des Sandsteins weisen die Felswände und die [[Kletterfelsen]] im Großen Zschand eine Höhe von oft über 50 Metern auf. An den Zwischenlagen der Sandsteinschichten haben sich vielfach Überhänge gebildet, ebenso die zweitgrößte Höhle der Sächsischen Schweiz, die [[Hickelhöhle]]. Diese typische Schichtfugenhöhle liegt im südlichen Teil des Großen Zschands in den Thorwalder Wänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Neben der historischen Handelsverbindung zwischen Sachsen und Böhmen und der jagdwirtschaftlichen Nutzung, dienten die Wälder des Großen Zschandes bis in die 1980er zur Holzgewinnung und zum Holztransport ins Kirnitzschtal. In einzelnen Seitenschlüchten sind Wegebefestigungen und Wegeausbauten für den Holzabtransport noch heute sichtbar. Der Parkplatz an der Neumannmühle war früher ein Ausschwemmplatz für die Flößerei auf der Kirnitzsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalpark ==&lt;br /&gt;
Der Große Zschand befindet sich vollständig im [[Nationalpark Sächsische Schweiz]] und ab dem Zeughaus in der besonders geschützten Kernzone. Zur Eröffnung des Nationalparkes war angedacht, zukünftig im Großen Zschand einen [[Grenzübergang|Fußgängergrenzübergang]] in den erst zehn Jahre später ausgerufenen [[Nationalpark Böhmische Schweiz]] zu eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.1999er.gipfelbuch.de/pagenp10.htm |titel=Streit um legale Wanderpfade |autor=Gunnar Saft |werk=Sächsische Zeitung |datum=1998-09-11 |zugriff=2013-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser ist bis heute nicht eingerichtet worden. Im Rahmen der Wegekonzeption im Nationalpark aus dem Jahr 2000 wurde der Große Zschand ab der Hickelschlüchte gesperrt und damit ist ein Fußgängergrenzübergang nicht mehr möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023 wurden durch den [[Ústecký kraj]], den [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]], den Tourismusverband Sächsische Schweiz und zahlreiche Gemeinden beiderseits der Grenze Vorschläge zur Ergänzung der bestehenden Grenzübergänge an die Umweltministerien in Sachsen und Tschechien gerichtet. Angesichts der Erfahrungen aus dem Waldbrand 2022 zählte dazu auch die Anlage eines durchgehenden, auch für Wanderer nutzbaren, Rettungsweges durch den Großen Zschand. Die Vorschläge wurden vom zuständigen sächsischen Minister [[Wolfram Günther]] mit Verweis auf die Durchschneidung von Ruheräumen und bestehendes EU-Recht abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Rölke: &amp;#039;&amp;#039;Wandergrenzübergänge im Nationalpark zwischen Sachsen und Böhmen&amp;#039;&amp;#039;, in: Sächsische-Schweiz-Initiative Heft 42 (2025), S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
An der Neumannmühle beginnt der Lehrpfad [[Flößersteig]], der parallel zur Kirnitzsch bis [[Bad Schandau]] verläuft. Im nördlichen Teil des Großen Zschandes befindet sich unter einem Felsüberhang ein mit einer Eisentür verschlossener Hohlraum, der am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] als Schwarzpulverkammer diente. Das [[Schwarzpulver]] wurde für Wurzelsprengungen gerodeter Bäume verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wanderkarte Sächsische Schweiz – Großer Zschand, 1:10 000, Rolf Böhm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Nationalpark Sächsische Schweiz Kleiner Lorenzstein lub 2020-08-02 img01 Aussicht.jpg|Nördlicher Teil der Schlucht, Blick vom [[Lorenzsteine|Kleinen Lorenzstein]]&lt;br /&gt;
Datei:Nationalpark Sächsische Schweiz Goldsteinaussicht lub 2023-09-23 img02.jpg|Südlicher Teil der Schlucht, Blick von der Goldsteinaussicht &lt;br /&gt;
Datei:Zeughaus July 2019.jpg|Das [[Zeughaus (Sächsische Schweiz)|Zeughaus]] im Großen Zschand&lt;br /&gt;
Datei:Hinweisschild grosser Zschand.jpg|Hinweisschild Großer Zschand&lt;br /&gt;
Datei:Grosser zschand grenze cz.jpg|Grenze im Großen Zschand zur Tschechischen Republik&lt;br /&gt;
Datei:Großer Zschand Teich am Teichstein.JPG|Teich am [[Zeughaus (Sächsische Schweiz)|Zeughaus]] unterhalb des Teichsteins &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|2|Lemma=Der Große Zschand|Auflage=3|Jahr=1966|Seite=122–123, 184}}&lt;br /&gt;
* [[Alfred Meiche]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographische Beschreibung der Amtshauptmannschaft Pirna&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1927 (ND Sebnitz 1991). ([http://digital.slub-dresden.de/id501478221 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Großer Zschand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.90866 |EW=14.29885 |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ottendorf (Sebnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sächsische Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trockental]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sebnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Norbert Kaiser</name></author>
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