<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gro%C3%9Fer_Wasserstein</id>
	<title>Großer Wasserstein - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gro%C3%9Fer_Wasserstein"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Wasserstein&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T17:38:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Wasserstein&amp;diff=2571520&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Feuerwehrmannanwärter am 31. März 2026 um 01:45 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Wasserstein&amp;diff=2571520&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-31T01:45:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2012 Naturdenkmal Wassersteintor Betzenstein.JPG|miniatur|Das Naturdenkmal Wassersteintor am Großen Wasserstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Wasserstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine etwa 25&amp;amp;nbsp;Hektar große [[Felsgruppe]] nordöstlich von [[Kröttenhof]], einem Ortsteil der [[Oberfranken|oberfränkischen]] Stadt [[Betzenstein]] in Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das zerklüftete Areal liegt im [[Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura]] etwa 1,4&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von Betzenstein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?X=5506432.95&amp;amp;Y=4457614.22&amp;amp;zoom=11&amp;amp;lang=de&amp;amp;topic=ba&amp;amp;bgLayer=tk&amp;amp;catalogNodes=122 BayernAtlas: Großer Wasserstein] (Abgerufen am 16. Januar 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das [[Dolomit (Gestein)|Dolomitmassiv]] gliedert sich in zwei große Felsgruppen aus Riffdolomit des oberen [[Kimmeridgium]]. Seine Größe beträgt etwa 250&amp;amp;nbsp;Meter in der Länge und 100&amp;amp;nbsp;Meter in der Breite bei einer Höhe von bis zu zwanzig Metern. Der Große Wasserstein liegt auf etwa {{Höhe|520.0|DE-NN|link=true}}. Die Felsen sind vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] als Geotop 472R144&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=472R144 Geotop: Großer Wasserstein und Wassersteintor D33] (Abgerufen am 26. August 2013; PDF; 184&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Naturdenkmal]] ausgewiesen. &lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Geotope im Landkreis Bayreuth}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders sehenswert ist das Wassersteintor, ein 12&amp;amp;nbsp;Meter tiefes [[Felsentor]] (Naturbrücke), das 2,50&amp;amp;nbsp;bis zu 7,50&amp;amp;nbsp;Meter breit und bis zu sechs Meter hoch ist. Diese [[Durchgangshöhle]] war vermutlich in [[Urgeschichte|vorgeschichtlicher]] Zeit eine Zufluchtsstätte für [[steinzeit]]liche Jäger, was durch Funde belegt wurde. Die Höhle mit Funden des [[Mesolithikum]]s, des [[Neolithikum]]s, der späten [[Hallstattzeit]], der [[Frühlatènezeit]] und des Mittelalters ist als [[Bodendenkmal]] (D-4-6334-0016)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_472118.pdf Denkmalliste Betzenstein] (Abgerufen am 16. Januar 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgewiesen. Die Durchgangshöhle ist im [[Höhlenkataster Fränkische Alb]] (HFA) als D 33 registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas nördlich von dieser [[Höhle]] befindet sich ein weiteres kleineres Höhlensystem mit einem etwa zehn Meter hohen [[Überhang (Felsformation)|Überhang]]. Über Treppen gelangt man dort an den Wasserstein (HFA-Nr. D 250). Dieser [[Abri]] wurde u.&amp;amp;nbsp;a. durch [[Markus Bock]] mit drei extrem schweren [[Kletterroute]]n erschlossen. Östlich davon liegt die Wassersteingrotte (HFA-Nr. D 250a), ein etwa 15 Meter langer Felsüberhang, der von einigen Felspfeilern zergliedert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe dieses Überhanges wurde eines der kleinsten europäischen Säugetiere, die eiszeitliche [[Knirpsspitzmaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Sorex minutissimus&amp;#039;&amp;#039;) gefunden. Die [[fossil]]en Überreste der Maus sind in der [[Paläontologisches Museum München|Paläontologischen Staatssammlung]] in München ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich der Felsgruppe befindet sich eine weitere [[Karsthöhle]], die Buchnerhöhle (HFA-Nr. D 128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Weißer Jura|Weißen Jura]] vor etwa 161 bis 150 Millionen Jahren lag ganz Süddeutschland im Bereich eines Flachmeeres. In dieser Zeit wurden wegen ständiger Absenkung der Erdkruste mächtige Gesteinsfolgen am Meeresgrund abgelagert. Die Jura-Sedimente bilden den größten Teil der auf der [[Frankenalb]] auftretenden Gesteine und sind auch Grundmaterial des Großen Wassersteines.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Hebungen der europäischen Kontinentalplatte gegen Ende des Oberen Jura zog sich das Meer zurück und größere Flächen wurden zu Beginn der folgenden Kreidezeit zunächst Festland. Während dieser Zeit herrschte tropisches Klima und es kam zu einer intensiven Verwitterung der vorher entstandenen Kalk- und Dolomitgesteine. Durch diese Verkarstung entstanden die unterirdischen Hohlräume wie die Buchnerhöhle, die Durchgangshöhle des Wassersteintores, das Wasserstein-Höhlenlabyrinth und die Wassersteingrotte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Tertiär]] erfolgte durch regionale Hebung ein erneuter Meeresrückgang sowie eine teilweise Freilegung der Juralandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhalten geblieben ist auch ein ausladender Überhang, ein so genannter [[Abri|Balmen]], im nördlichen Teil des Wassersteines.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
2012 Grosser Wasserstein Ueberhang.JPG|Der große Überhang am Großen Wasserstein&lt;br /&gt;
Wasserstein 05.jpg|Die Wassersteingrotte&lt;br /&gt;
Wasserstein 08.jpg|Die nördliche Felsgruppe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Großer Wasserstein}}&lt;br /&gt;
* [http://www.betzenstein.de/tourismus-freizeit/sehenswuerdigkeiten/naturdenkmaeler.html Der Große Wasserstein auf www.betzenstein.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.frankenjura.com/klettern/poi/412 Klettern am Großen Wasserstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{coordinate|article=DMS |NS=49/41/39/N |EW=11/24/47/E |dim=100|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosser Wasserstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Betzenstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kletterfelsen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle der Fränkischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Feuerwehrmannanwärter</name></author>
	</entry>
</feed>