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	<title>Großer Treck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:54:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Treck&amp;diff=95306&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seemannssonntag: wl</title>
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		<updated>2025-05-20T08:09:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Uittog, panele 1 &amp;amp; 2, Voortrekkermonument.jpg|mini|Die ersten beiden der [[Basrelief]]s des [[Voortrekkerdenkmal|Voortrekkermonuments]] zeigen den Auszug der Voortrekker 1836/1837]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großer Treck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[afrikaans]] &amp;#039;&amp;#039;Groot Trek&amp;#039;&amp;#039;) wird die Migration der [[Buren]] aus der [[Kapkolonie]] ([[Südafrika]]) zwischen 1835 und 1841 bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Die Vorbedingungen für den Großen [[Treck]] liegen in der verstärkten [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|britischen]] Einwanderung in das [[Kapkolonie|Kapland]] ab etwa 1820, in deren Folge die Buren ihre demografisch dominierende Stellung verloren. Ein erster Auslöser wird im [[Slagtersnek-Aufstand]] (1815) gesehen. Englisch wurde 1828 zur offiziellen Gerichtssprache erhoben. Neben dem Niederländischen als Amtssprache wurde die Möglichkeit, vor Gericht niederländisch bzw. Afrikaans zu sprechen, abgeschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Giliomee]]: &amp;#039;&amp;#039;The Afrikaners – biography of a people.&amp;#039;&amp;#039; Kapstadt 2003, S. 75ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gouverneur hatte sich künftig mit einem Aufsichtsgremium (Council of Advice) abzustimmen. Auch die Aufhebung des Hafenmonopols von Kapstadt veränderte die Wirtschaftsstrukturen gravierend. Zudem wurde das [[Common Law|englische Recht]] eingeführt, das unter anderem die Gleichstellung von Weißen und freien Nicht-Weißen vorsah. Durch einen Erlass im Jahre 1828 war es den „[[Hottentotten]]“ erstmals möglich, Land zu erwerben. Dies bedeutete für die Buren insofern einen tiefen Einschnitt, als sie diese nun nicht mehr als Arbeitskräfte benutzen konnten. Die Eingeborenen wurden aufgrund ihrer Besitzlosigkeit nämlich &amp;quot;prinzipiell als Vagabunden betrachtet, [die] als solche […] zur Arbeit gezwungen werden konnten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Pierre Bertaux: Weltbild Weltgeschichte, Afrika, Augsburg 2000, S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gesetz entzog vielen Buren ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage und war für die nachfolgenden Ereignisse entscheidender als die [[Abolitionismus#Großbritannien|Abschaffung der Sklaverei im Britischen Empire]], zumal es in der Kapkolonie lediglich wenige zehntausend Sklaven gab. Auch ideologisch stieß die rechtliche Gleichstellung der [[Khoikhoi]]-Bevölkerung mit den europäischen Einwanderern bei den Buren auf starke Ablehnung. Eines ihrer Ziele lautete demzufolge, „ein angemessenes Verhältnis zwischen Herren und Knechten“ beizubehalten. Dieser Auffassung verhaftet, schlossen die Verfassungen der später gebildeten [[Burenrepubliken]] eine Gleichstellung im öffentlichen Leben und den Kirchen aus. Der Verlust der Machtstellung der ländlichen Oberschicht erzeugte ab Mitte der 1830er Jahre eine Wanderungsbewegung unterschiedlicher Gruppen der burischen Bevölkerung. Um sich dem Einflussbereich des britischen Rechts zu entziehen, wichen sie erneut ins [[Hinterland]] aus. Insgesamt begaben sich Ende der 1830er Jahre rund 15.000 Buren mit Ochsenwagen, sogenannte „[[Voortrekker]]“, auf den Weg Richtung Norden und verließen dabei über den [[Oranje (Fluss)|Oranje]] die Kapkolonie. [[Pieter Retief]] hatte dazu ein Manifest verfasst und war einer der Anführer dieser Bewegung. Darunter gab es besonders konservative Gruppen, als &amp;#039;&amp;#039;Doppers&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, die aus Traditionspflege altertümliche Kleidung trugen und von [[Andries Hendrik Potgieter|Andries Potgieter]] angeführt wurden. Diese fanden in Westtransvaal eine neue Heimat. Zu ihnen gehörte auch der damals noch junge [[Paul Kruger]]. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Großer Treck&amp;#039;&amp;#039; kam erst zum Ende des 19. Jahrhunderts auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christoph Marx (Historiker, 1957)|Christoph Marx]]: &amp;#039;&amp;#039;Südafrika. Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2012, S. 101–105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Marx: &amp;#039;&amp;#039;Im Zeichen des Ochsenwagens: der radikale Afrikaaner-Nationalismus in Südafrika und die Geschichte der Ossewabrandwag.&amp;#039;&amp;#039; LIT, Münster 1998, ISBN 3825839079, S. 1. [https://books.google.de/books?id=qHZqr_x_jKoC&amp;amp;pg=PA1&amp;amp;lpg=PA1&amp;amp;dq=Gro%C3%9Fer+Trek+12000&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=gMgkG2JawN&amp;amp;sig=B8BUmzJ1ddwBNsqAcc5Zlv7xcGM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiE7JLrg_LdAhVRKuwKHQESBPAQ6AEwCHoECAQQAQ#v=onepage&amp;amp;q=Gro%C3%9Fer%20Trek%2012000&amp;amp;f=false Auszüge bei books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Quellen nennen abweichende Migrantenzahlen für unterschiedliche Zeitabschnitte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan C. Visagie: &amp;#039;&amp;#039;Voortrekkerstamouers 1835–1845.&amp;#039;&amp;#039; Protea Boekhuis, Pretoria, 2010. S. 14–15, ISBN 978-1869193720&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albrecht Hagemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte Südafrikas.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. H. Beck, 2007, S. 36, ISBN 978-3-40645949-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Migrationsrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Great Trek map full.png|mini|400px|Karte der größeren Treckzüge während der ersten Welle des Großen Trecks (1835–1840) mit den wichtigsten Ereignissen und Schlachten. Gezeigt werden die Züge unter:&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#6600ff|[[Louis Tregardt]]}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#483737|[[Johannes Janse van Rensburg]]}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#d45500|[[Andries Hendrik Potgieter]]}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00aa00|[[Gerrit Maritz]]}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#800000|[[Pieter Retief]]}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#0000ff|[[Piet Uys]]}}]]&lt;br /&gt;
Der Haupttreck teilte sich nach der Überquerung des Oranje-Flusses: Einige Züge fuhren weiter nördlich, andere östlich nach [[Kolonie Natal|Natal]], wo sie 1839 die erste der unabhängigen [[Burenrepubliken]], namentlich &amp;#039;&amp;#039;[[Republik Natalia|Natalia]]&amp;#039;&amp;#039;, gründen. Ein großer Teil der Siedler in Natal verließ es bald wieder, weil sie von [[Zulu (Volk)|Zulu]] angegriffen wurden und die Briten die Küste besetzten. Sie zogen weiter ins Gebiet zwischen [[Oranje (Fluss)|Oranje]] und [[Vaal]], wo sie den [[Oranje-Freistaat]] gründeten, und schließlich in das Gebiet zwischen Vaal und [[Limpopo (Provinz)|Limpopo]], wo sie die Burenrepublik „[[Südafrikanische Republik|Transvaal]]“ errichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Auseinandersetzungen ==&lt;br /&gt;
Im Zuge des Großen Trecks kam es immer wieder zu Zusammenstößen mit der einheimischen Bevölkerung, vor allem mit den Zulu. 1838 tötete der Zulukönig [[Dingane]] 500 Voortrekker, darunter [[Pieter Retief]], in [[uMgungundlovu]], woraufhin eine [[Strafexpedition]], angeführt von [[Andries Pretorius]], am 16. Dezember 1838 die Zulu in der „[[Schlacht am Blood River]]“ vernichtend schlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit den [[Ndebele (Simbabwe)|Ndebele]] unter [[Mzilikazi]] kam es häufig zu Zusammenstößen. Da die einheimischen Stämme aber durch die Unterwerfungskriege [[Shaka]]s und deren Folgen (die „[[Mfecane]]“) geschwächt waren, siegten die Buren und konnten sich in den Gebieten ausbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Folge des Großen Trecks ==&lt;br /&gt;
Die Verdrängung der einheimischen afrikanischen Bevölkerung löste erneut&amp;lt;!--Einwanderung von Bantugruppen ab etwa 16. Jh. und Verdrängung indigener Bevölkerung--&amp;gt; eine [[Völkerwanderung]] im gesamten südlichen Afrika aus. Dies und militärische Niederlagen führten zu einer Schwächung des mächtigen Zulureiches, was schließlich die Unterwerfung durch Großbritannien erleichterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Natalia bereits 1843 britisch besetzt wurde, hatten die beiden anderen genannten Burenrepubliken längeren Bestand. In der [[Sand River Convention]] 1852 überließen die Briten den Buren sämtliche Gebiete nördlich des [[Vaal]]s und erkannten die Unabhängigkeit der Republiken an. Hier unterlagen die Buren erst im [[Zweiter Burenkrieg|Zweiten Burenkrieg]] (1899–1902). 1910 wurden die Gebiete der [[Südafrikanische Union|Südafrikanischen Union]] einverleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henry Cloete (Autor), W. Brodrick-Cloete (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The History of the Great Boer Trek and the Origin of the South African Republics&amp;#039;&amp;#039;. J. Murray London 1900 ([https://dn790001.ca.archive.org/0/items/historygreatboe00cloegoog/historygreatboe00cloegoog.pdf PDF-Datei; 2,9 MB])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Great Trek|Großer Treck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosser Treck}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großer Treck| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapkolonie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seemannssonntag</name></author>
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