<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gro%C3%9Fer_Plessower_See</id>
	<title>Großer Plessower See - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gro%C3%9Fer_Plessower_See"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Plessower_See&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T00:17:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Plessower_See&amp;diff=1295129&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Plessower_See&amp;diff=1295129&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T19:17:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
| NAME = Großer Plessower See&lt;br /&gt;
| BILD = Werder.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Blick über Werder/Havel in Richtung Großer Plessower See&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 52/22/51/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 12/53/55/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = DE-BB&lt;br /&gt;
| LAGE = [[Mitteleuropa]], [[Deutschland]], [[Brandenburg]], &lt;br /&gt;
| ZUFLUSS = Grenzgraben&lt;br /&gt;
| ABFLUSS = Torfgraben&lt;br /&gt;
| UFERORT = Werder/Havel&lt;br /&gt;
| NAHERORT = &lt;br /&gt;
| HÖHE = 24&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 3.22&lt;br /&gt;
| SEELÄNGE = 5.11&lt;br /&gt;
| SEEBREITE = 1.325&lt;br /&gt;
| VOLUMEN = 20e6&lt;br /&gt;
| UMFANG = &lt;br /&gt;
| MAX-TIEFE = 16&lt;br /&gt;
| MED-TIEFE = 4.5&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN = Grundwassersee&lt;br /&gt;
| BILD1=Havelland.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Plessower See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[See]] im Stadtgebiet von [[Werder/Havel]] im Landkreis [[Potsdam-Mittelmark]]. Der See ist etwa 3,22&amp;amp;nbsp;km² groß und 5,1&amp;amp;nbsp;km lang. Seine größte Breite ist 1325&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lagekarte zum Großen Plessower See.png|mini|links|Lagekarte]]&lt;br /&gt;
Der Große Plessower See liegt westlich von Werder/Havel in einer Linie beginnend am [[Schwielowsee]] mit dem Petzower Haussee, dem [[Glindow-See]] und dem inzwischen verlandeten Krielower See&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.landesrecht.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=land_bb_bravors_01.c.15758.de |text=Verordnung über das Naturschutzgebiet „Krielower See“ - Brandenburgisches Vorschriftensystem |archivebot=2019-04-14 19:59:13 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Richtung Schmergow fast parallel zur Havel. Er hat im Süden eine nicht immer Wasser führende grabenartige Verbindung mit dem Glindow-See. Dieser Graben wurde bereits vor siebenhundert Jahren zum Ableiten des Seehochwassers angelegt. Nordöstlich entwässert er seit 1777 zur Havel in der Nähe des Dorfes Phöben über den Torfgraben. Der schmale nördliche Seeabschnitt am Dorf Kemnitz wird von der [[Bundesautobahn 10|A&amp;amp;nbsp;10]] überquert. Dort an der Autobahn befinden sich Ruinen der ehemaligen sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Zolchow]]&amp;#039;&amp;#039;. Westlich des Sees liegt das Dorf [[Plessow]] als Namensgeber für dieses Gewässer und der unzugängliche [[Kleiner Plessower See|Kleine Plessower See]]. Im Süden, auf einer Landenge zwischen dem Glindow-See und dem Großen Plessower See verläuft die [[Bundesstraße 1|B&amp;amp;nbsp;1]] von Westen nach Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Große Plessower See liegt in einer eiszeitlichen Rinne, die vor etwa 19.000 Jahren im Zuge des [[Weichseleiszeit|Weichselhochglazials]] entstand. Getrennt wird er von der Havel durch einen bis zu 70 Meter hohen Höhenzug, der aus Resten von [[Endmoräne|Stauchmoränen]] besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hydromorphologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wassertiefen und Schichtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Wassertiefe des Sees beträgt 4,5&amp;amp;nbsp;m und die tiefste Stelle wird mit 16&amp;amp;nbsp;m angegeben. Der See wird als [[mesotroph]] und das Wasser als gering [[eutroph]] bezeichnet. Es ist ein Gewässer ohne Schichtung der Wassermassen in verschiedene Temperatur- bzw. Konvektionsebenen. Die Sichttiefen liegen auch im Sommer auf Grund des geringen Anteils an [[Phytoplankton]] bei zwei Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Seegrund ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seegrund ist überwiegend feinsandig bis grobkiesig. In einigen unmittelbaren und schwer zugänglichen Uferbereichen gibt es schlammige Ablagerungen durch verrotteten Pflanzeneintrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Plessower See (3).JPG|mini|links|Kleine Badestelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Uferbereich / Pflanzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See ist fast vollständig von Wald umgeben. Die östliche flach abfallende Seite wird von einem sumpfigen [[Schwarzerle]]nwald gesäumt. Seeseitig vorgelagert gibt es einen breiten [[Schilfrohr]]gürtel mit dichten [[Rohrkolben]]beständen und [[Binsenschneide|Binsenbewuchs]] (Cladium mariscus). Im flachen Wasser wächst [[Kalmus (Gattung)|Kalmus]]. Der Schilfgürtel hat jedoch in den letzten Jahren an Vitalität verloren. Es gibt nur wenige Zugänge zum See, die als Badestellen genutzt werden können. Weiter im Norden wird das Ufer höher und alte [[Eiche]]n und [[Buche]]n wachsen bis unmittelbar an das Wasser. In den meisten Bereichen gibt es dort wegen des steil abfallenden Ufers keinen Schilfbestand. Die westliche Seite ist teilweise von Nadelbäumen bewachsen, die dort während der Herrschaft der Familie [[Hans Wichard von Rochow|von Rochow]] angepflanzt wurden. In Seenähe gab es früher einen Weinberg, worauf ein Straßenname in Plessow heute noch hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tierwelt ==&lt;br /&gt;
Auf Grund der geringen Wassertiefe im Uferbereich und des vorhandenen Schilfgürtel gibt es ausreichende Laichzonen im See. Der See wird als fischreich beschrieben. Es kommen alle wichtigen mitteleuropäischen Fischarten im See vor, wie [[Brachse|Bleie]] (Brassen), [[Rotauge|Plötzen]], [[Rotfeder]]n, [[Schleie]], [[Güster (Fisch)|Güster]], [[Flussbarsch|Barsche]], [[Zander]], [[Europäischer Hecht|Hechte]], [[Wels (Fisch)|Welse]] und [[Flussaale|Aale]]. Als Hauptvertreter der Lurche ist der Teichfrosch zu nennen. Ringelnattern sind verbreitet. Als häufigste Wasservögel sind die [[Blessralle]]n und der [[Haubentaucher]] anzutreffen. [[Höckerschwan|Höckerschwäne]] und [[Stockente]]n leben auf dem See. In den Wintermonaten bildet der See einen wichtigen Rastplatz für durchziehende Wasservögel. Der Plessower See dient vielen Zugvögeln wie [[Gänsesäger]], [[Zwergsäger]], [[Zwergtaucher]] und [[Schellente]]n als Rastgebiet. Gut zu beobachten sind [[Eisvogel|Eisvögel]]. [[Silberreiher]] wurden in großer Anzahl gesichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.abbo-info.de/archiv/rb40.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Besiedlung ==&lt;br /&gt;
Im Wald von Kemnitz am nördlichen Seeufer in der Vogelsangheide befindet sich eine der größten Begräbnisstätten der [[Semnonen]], mit über 1000 Fundstellen aus dem ersten bis vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Archaeologiebüro Nordholz |url=http://www.archaenord.de/html/kemnitz.html |wayback=20070803082740 |archiv-bot=2018-04-13 01:24:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurden neben Waffen und römischen Metallgefäßen auch Gold und Silberschmuck gefunden. Um das Jahr 700 erreichten slawische Siedler, auch &amp;#039;&amp;#039;[[Wenden]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, die fast leere Gegend zwischen dem Plessower See und der Havel. Durch die Vermischung der restlichen Germanen, welche die [[Havel]] &amp;#039;&amp;#039;Habula&amp;#039;&amp;#039; nannten, entstand im Neuhochdeutschen der Stammesname &amp;#039;&amp;#039;Heveller&amp;#039;&amp;#039; und somit der Flussname &amp;#039;&amp;#039;Havel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologisches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserqualität des Sees wird regelmäßig geprüft. Motor- und Segelboote sind auf dem See nicht erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseite des Sees befindet sich das Strandbad Werder. Bis auf die Nutzung dessen sowie ein paar wenigen kleinen Badestellen durch die Einheimischen und der Tagesbesucher aus dem Umland und einem Ruderbootverleih eines Fischerhofes am Südende des Sees hat das Gewässer keine größere touristische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Seen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Großer Plessower See}}&lt;br /&gt;
{{Commons|Kleiner Plessower See}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosser Plessowersee}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Potsdam-Mittelmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Werder (Havel))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>