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	<title>Großer Möseler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T22:26:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fer_M%C3%B6seler&amp;diff=709589&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jamiri: Linkfix</title>
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		<updated>2024-04-04T17:05:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME-ZUSATZ=Grande Mèsule&lt;br /&gt;
|BILD=Grosser_moeseler_suedwest.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Großer Möseler (mittig) von Südwesten (Gletscherstand Juli 2022) mit Furtschaglkees (links) und Schlegeiskees (mittig bis rechtes), rechts im Hintergrund der [[Turnerkamp]], links hinten die [[Reichenspitzgruppe]]&lt;br /&gt;
|HÖHE=3480&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], [[Österreich]] und [[Südtirol]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Zillertaler Alpen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46.9925&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=11.781667&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-7/IT-BZ&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Zillertaler Alpen&lt;br /&gt;
|DOMINANZ= 4.7&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE= 3480-3025 &lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG= [[Hochfeiler]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE=Neveser Sattel&amp;lt;ref&amp;gt;Clem Clements, Jonathan de Ferranti, [[Eberhard Jurgalski]], Mark Trengove: &amp;#039;&amp;#039;[https://sites.google.com/site/europeaklist/Home/austria The 3000&amp;amp;nbsp;m SUMMITS of AUSTRIA – 242 peaks with at least 150&amp;amp;nbsp;m of prominence]&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 2011, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Metamorphes Gestein|Meta]]-[[Granodiorit]], Meta-[[Tonalit]] und Meta-[[Granit]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geofast-Karte 1:50.000&amp;#039;&amp;#039;, [[Geologische Bundesanstalt]] 2013, Blatt 176 Mühlbach.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ALTER=[[Jungpaläozoikum]]&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=16. Juni 1865 durch [[Douglas Freshfield|Douglas William Freshfield]], George Henry Fox und [[Francis Fox Tuckett]], geführt durch François Devouassoud und Peter Michel&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
|BILD1=Waxeggkees_rossrugggrat_rossruggsptze_schwarzenstein_hornspitzen_turnerkamp_großer_möseler.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG=Waxeggkees, dahinter [[Schwarzenstein (Zillertaler Alpen)|Schwarzenstein]], [[Hornspitzen]], Rossrugggrat, [[Turnerkamp]], Rossruggspitze, Möselernock, Kleiner Möseler und Großer Möseler (von links nach rechts, Gletscherstand Juli 2021)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Möseler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ItS|&amp;#039;&amp;#039;Grande Mèsule&amp;#039;&amp;#039;}}) ist mit {{Höhe|3480|AT|link=true}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;amap&amp;quot;&amp;gt; [[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen]] Österreich: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E280395%7E345380%7E283658%7E344173%7E%40282027%7C344773%7E0%7ELAM_ETRS89%7E822%7E304 Großer Möseler auf der Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000)]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;  der zweithöchste Berg der [[Zillertaler Alpen]] nach dem [[Hochfeiler]] ({{Höhe|3509}}). Er liegt im [[Zillertaler Hauptkamm]], der hier die Staatsgrenze zwischen dem österreichischen Bundesland [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] und der italienischen Autonomen Provinz [[Südtirol]] bildet. Er ist durch seine Masse der beherrschende Berg des Gebietes. Von Nordwesten aus betrachtet erscheint er als [[Firn|firnbedeckter]] Dom, von Nordosten als ebenmäßig geformter Felskegel. Der Berg ist vom [[Furtschaglhaus]] aus leicht erreichbar und wird daher oft begangen. Die Erstbesteigung fand am 16. Juni 1865 durch George Henry Fox, [[Douglas Freshfield|Douglas William Freshfield]] und [[Francis Fox Tuckett]] mit den [[Bergführer]]n François Devouassoud aus Chamonix und Peter Michel aus Grindelwald sowie zwei namentlich nicht bekannten Trägern statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Douglas William Freshfield in: &amp;#039;&amp;#039;The Alpine Journal&amp;#039;&amp;#039;, Band VII, London 1875, S. 281.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gipfelaufbau_Großer_Möseler.jpg|mini|links|Gipfelaufbau des Großen Möseler von Norden mit Furtschaglkees]]&lt;br /&gt;
Der Große Möseler ist Bestandteil des Zillertaler Hauptkamms, einer dominierenden Bergkette von über 3000 Meter hohen Gipfeln. Im weiteren Verlauf des Hauptkamms sind benachbarte Berge im Südwesten, getrennt durch die &amp;#039;&amp;#039;Westliche Möselerscharte&amp;#039;&amp;#039;, der Nebengipfel &amp;#039;&amp;#039;Möselekopf&amp;#039;&amp;#039; mit einer Höhe von {{Höhe|3390}}, und in der Folge der [[Hoher Weißzint|Hohe Weißzint]] mit {{Höhe|3371}} Höhe; Richtung Osten folgen, getrennt durch die auf {{Höhe|3240}} Höhe gelegene &amp;#039;&amp;#039;Östliche Möselerscharte&amp;#039;&amp;#039;, die {{Höhe|3304}} hohe &amp;#039;&amp;#039;Rossruggspitze&amp;#039;&amp;#039; und der [[Turnerkamp]] mit {{Höhe|3420}} Höhe. Gegen Norden löst sich am Möseler vom Hauptkamm der Greinerkamm, der den [[Zamser Grund|Schlegeisgrund]] und den [[Zemmgrund]] voneinander trennt und in dessen Verlauf die {{Höhe|3190}} hohe [[Furtschaglspitze]] den nächsten Gipfelpunkt darstellt. Richtung Süden fällt der Bergstock ins [[Mühlwalder Tal|Lappachtal]] ab. Der Möseler ist umgeben von den [[Gletscher]]gebieten &amp;#039;&amp;#039;Schlegeiskees&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Furtschaglkees&amp;#039;&amp;#039; im Westen, [[Waxeggkees]] im Norden und dem &amp;#039;&amp;#039;Westlichen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Östlichen Nevesferner&amp;#039;&amp;#039; im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besteigungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war man der Ansicht, dass der [[Schwarzenstein (Zillertaler Alpen)|Schwarzenstein]] der höchste Berg der Zillertaler Alpen sei. Als der österreichische Alpenforscher und Geograf [[Anton von Ruthner]] 1858 jedoch auf dem Gipfel dieses Berges stand, wurde ihm klar, dass der westlich gelegene, von ihm &amp;#039;&amp;#039;Schneeberg&amp;#039;&amp;#039; genannte Möseler deutlich höher sein musste. Am 12.&amp;amp;nbsp;August 1863 versuchte von Ruthner mit zwei Bergführern aus &amp;#039;&amp;#039;Breitlahner&amp;#039;&amp;#039; im [[Zemmgrund]] eine Besteigung des Möselers, gelangte aber in dichtem Nebel nur bis zum Nevesattel, den man zunächst für den Möseler hielt. Als sich später der Nebel lichtete, erkannte man den Fehler.  Allerdings waren sie nicht die Ersten auf diesem schon seit langem benutzten Wegübergang. Erst die Tour der Engländer um Francis Fox Tuckett, ihren Schweizer Bergführern und einheimischen Trägern, am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 1865 führte zum Erfolg. Man begann die Tour im Südtiroler [[Lappach (Mühlwald)|Lappach]] im [[Mühlwalder Tal|Lappachtal]] (heute Teil der Gemeinde [[Mühlwald]]) um vier Uhr morgens und ging in nördlicher Richtung bis zum &amp;#039;&amp;#039;Östlichen Nevesferner&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Überquerung des Gletschers erreichte man bei Nebel den &amp;#039;&amp;#039;Südgrat&amp;#039;&amp;#039; des Möselers, gelangte allerdings nur auf den südlichen Vorgipfel, den deutlich niedrigeren &amp;#039;&amp;#039;Möselekopf&amp;#039;&amp;#039;. Als sich der Nebel hob, erkannte man, dass der Hauptgipfel noch nicht erreicht war, im Nordosten erschien der höchste Punkt als breiter Felsgipfel. Über den vereisten Südgrat gelangte man schließlich nach zweieinhalb weiteren Stunden um 12:30 Uhr auf den Großen Möseler. Im aufklarenden Wetter erkannte Tuckett allerdings nun, dass auch der mühsam bezwungene Große Möseler nicht der höchste Berg der Zillertaler Alpen war. Im Westen ragte eine Eisspitze höher empor. Eine Winkelmessung brachte die unwillkommene Gewissheit: Diese Eisspitze, später [[Hochfeiler]] genannt, musste der lang gesuchte höchste Punkt sein. Der Abstieg der Gruppe führte Richtung Norden zum Schlegeistal hinunter, um 21&amp;amp;nbsp;Uhr erreichten sie die Almhütten bei Breitlahner.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Diener|Carl Diener]] in [[Eduard Richter]] (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen, III. Band&amp;#039;&amp;#039;, Verlag des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Berlin 1894, S. 18 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Großer Möseler.jpg|mini|links|Historische Aufnahme, etwa 1890]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stützpunkte und Routen ==&lt;br /&gt;
Der heutige [[Normalweg]] von Nordtirol führt von Westen in einer kombinierten Eis- und Felstour ([[Hochtour]]) in vier Stunden vom [[Furtschaglhaus]] ({{Höhe|2293}}) über das [[Gletscherspalte|spaltenreiche]] Schlegeiskees und den &amp;#039;&amp;#039;Westgrat&amp;#039;&amp;#039; zum Gipfel (laut Literatur am vereisten Gipfelgrat oft unterschätzt und problematisch). Alpine Erfahrung und Ausrüstung für Gletscherbegehungen sind erforderlich. Nach dem Gletscherübertritt erfolgt die Begehung durch eine Firnrinne, in späteren Sommermonaten weicht der Anstieg links der Rinne in Blockgelände aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Normalweg von Südtirol, der im Sommer meist eisfrei ist, führt in ebenfalls vier Stunden von der [[Chemnitzer Hütte]] (2419&amp;amp;nbsp;m) über den &amp;#039;&amp;#039;Neveser Höhenweg&amp;#039;&amp;#039; und die ausgeprägte, westliche Moräne des &amp;#039;&amp;#039;Östlichen Nevesferners&amp;#039;&amp;#039; in ein Kar südöstlich des Gipfels und über die Scharte zwischen Großem und Kleinem Möseler zum Ostgrat. Die Moräne ist über das andere Ende des &amp;#039;&amp;#039;Neveser Höhenwegs&amp;#039;&amp;#039; von der [[Edelrauthütte]] (2545&amp;amp;nbsp;m) ebenfalls erreichbar. Außerdem ist ein Abstieg zur [[Berliner Hütte]] möglich. Dieser Abstieg ist zunächst identisch zur Südtiroler Route, führt dann jedoch nach erstem steilen Blockgelände über den &amp;#039;&amp;#039;Östlichen Nevesferner&amp;#039;&amp;#039; und die Östliche Möselerscharte auf den spaltenreichen Waxeggkees und dann auf den [[Berliner Höhenweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Namensbestandteil &amp;#039;&amp;#039;Möseler&amp;#039;&amp;#039; ist eine Verhochdeutschung des Dialektworts &amp;#039;&amp;#039;Messila&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung „kleines Hochmoor“. Der Bergname ist somit von einem am Bergfuß befindlichen Gelände aufgewandert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Ortner |Titel=Messila und Mëisules |Sammelwerk=Berge erleben – Das Magazin des Alpenvereins Südtirol |Datum=2017 |Nummer=1|Seiten=58–59}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Klier|Heinrich]] und [[Walter Klier]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Zillertaler Alpen&amp;#039;&amp;#039;, [[Bergverlag Rother]], München 1996, ISBN 3-7633-1269-2&lt;br /&gt;
* [[Alpenvereinskarte]] 1:25.000, Blatt 35/1, &amp;#039;&amp;#039;Zillertaler Alpen West&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*[http://www.alpin-welt.at/v2/index.php/grosser-moeseler-3478m.html Routenbeschreibung Eistouren – Himmelsleiter und Firndreieck]&lt;br /&gt;
* [http://www.wandernsuedtirol.info/2015/08/28/grosser-moeseler-vom-neves-stausee-lappach-aus/ Bergtour Großer Möseler vom Neves Stausee aus auf www.wandernsuedtirol.info]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Moseler, Grosser}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Zillertaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Finkenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orographie des Einzugsgebiets Zemmbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zamser Bach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserscheide Rienz – Ziller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zemmgrund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Italien und Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jamiri</name></author>
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