<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gro%C3%9Fer_Hecht</id>
	<title>Großer Hecht - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gro%C3%9Fer_Hecht"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Hecht&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T01:35:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Hecht&amp;diff=362745&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tramhendi: Bereinigung von Redundanzen zwischen /* Geschichte */ und /* Einsatz */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Hecht&amp;diff=362745&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-29T10:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bereinigung von Redundanzen zwischen  &lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; und  &lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einsatz&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
|Farbe1=EADEBD&lt;br /&gt;
|Farbe2=000000&lt;br /&gt;
|Baureihe=Großer Hecht&lt;br /&gt;
|Abbildung=Dresdner Straßenbahn Großer Hecht.JPG&lt;br /&gt;
|Baujahre=1929–1954&lt;br /&gt;
|Ausmusterung=1973&lt;br /&gt;
|Anzahl=35 Triebwagen&lt;br /&gt;
|Hersteller=[[Christoph &amp;amp; Unmack]], [[Linke-Hofmann-Busch|LHB]], [[LOWA]], [[Sachsenwerk]]&lt;br /&gt;
|LängeÜberKupplung=15.500 mm&lt;br /&gt;
|Breite=2150 mm&lt;br /&gt;
|Höhe=2990 mm&lt;br /&gt;
|Sitzplätze=36&lt;br /&gt;
|Stehplätze=75&lt;br /&gt;
|Stundenleistung=4×55 kW = 220 kW&lt;br /&gt;
|Höchstgeschwindigkeit=70 km/h&lt;br /&gt;
|Leermasse=21,0 t&lt;br /&gt;
|Betriebsart=[[Zweirichtungsfahrzeug|Zweirichtungs-Triebfahrzeug]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Hecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Straßenbahn]]-[[Triebwagen]]typ in [[Großraumwagen (Straßenbahn)|Großraumbauweise]], der im [[Straßenbahn Dresden|Dresdner Straßenbahnnetz]] eingesetzt wurde. Er wurde im September 1930 auf der Tagung des [[Verband Deutscher Verkehrsunternehmen|Verbandes deutscher Verkehrsverwaltungen]] vorgestellt. Mit den vielfältigen technischen Neuerungen brach mit diesen Wagen eine neue Epoche im Straßenbahnbau an. Die über 15,5 Meter langen Fahrzeuge sind an den Enden stark verjüngt, sodass sie nach den [[Hechtwagen|Hechtwagen bei der Eisenbahn]] mit ähnlichem Grundriss ihren geläufigen Namen erhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] setzte in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] und in [[Europa]] die individuelle Motorisierung ein. In den 1920er Jahren wurden [[Automobil]]e und [[Omnibus]]se zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die Straßenbahnbetriebe, die meist nur einen recht veralteten Fuhrpark vorweisen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuentwicklung eines Straßenbahnwagens mit einer hohen [[Reisegeschwindigkeit]], guten Fahreigenschaften, großem [[Fassungsvermögen]], mehr Sicherheit und besserem Fahrkomfort war notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928, als [[Alfred Bockemühl]] die Werkstättenabteilung der [[Dresdner Straßenbahn AG]] übernahm, hatte das Unternehmen deshalb gerade [[BVG Gelenkwagen-Züge|Gelenkwagen-Prototypen]] beschafft, die jedoch in der Praxis je zwei [[Schaffner (Beruf)|Schaffner]] benötigten, mit ihren starren [[Laufwerk (Eisenbahn)|Fahrwerken]] keine komfortablen Fahreigenschaften boten und durch ihre komplizierten Gelenkverbindungen als aufwändig instandzuhalten galten. Bockemühl strebte stattdessen einen einteiligen [[Drehgestellwagen]] mit hoher Beschleunigung und bequemer Innenausstattung an, der mit einem Schaffner auskam. Der technische Direktor Josef Zehnder unterstützte diese Idee.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Meschede, Axel Reuther, Josef Schöber |Titel=Straßenbahn-Großraumwagen |Verlag=[[EK-Verlag]] |Ort=Freiburg |Datum=2017 |ISBN=978-3-8446-6850-6 |Seiten=23 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Finanzierung eines Probewagens wurde dadurch ermöglicht, dass die Waggonbaufirma [[Christoph &amp;amp; Unmack]] eine Serie 25 zweiachsiger Stahlbeiwagen (Nr. 1310 bis 1334) für weniger Geld als veranschlagt baute,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; nachdem Bockemühl sie zu einer Nachkalkulation veranlasst hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; details=&amp;quot;S. 157&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Kochems |Titel=Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland |Band=Band 18: Sachsen (1) – Ost |Verlag=[[EK-Verlag]] |Ort=Freiburg |Datum=2017 |ISBN=978-3-8446-6854-4 |Seiten=157}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie galt als innovationsfreudig und stimmte auch mit der Hoffnung auf Folgebestellungen und weitere Interessenten zu, für den Differenzbetrag den von Bockemühl angedachten Triebwagen umzusetzen. Für die elektrische Ausrüstung wurde auf Vorschlag des Waggonbauers das [[VEM Sachsenwerk|Sachsenwerk Niedersedlitz]] beauftragt. Bei den Vorbereitungen entschieden die Beteiligten, sofort einen zweiten Probewagen zu bauen. Zu dessen Finanzierung ließ sich die Dresdner Straßenbahn AG die letzten zwei Stahlbeiwagen nur als Rohbauten liefern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklungskosten des Hechtwagens betrugen wenige tausend Reichsmark, im Gegensatz zu den Entwicklungskosten von über 750.000 US$ für den [[PCC-Wagen|PCC-Straßenbahnwagen]] (1932–1936, Vorläufer des [[Tatra T4|T4D]]). Trotzdem waren die Testergebnisse sehr zufriedenstellend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Dezember 1929 wurde der erste Probewagen (Nummer 1701) nach [[Dresden]] geliefert. Am 6. Juli 1930 folgte der zweite Wagen (1702). Diese beiden Fahrzeuge wurden auf der [[Straßenbahnschnelllinie|Eillinie]] E15 zwischen [[Coswig (Sachsen)|Coswig]] und [[Dresden Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] ausgiebig getestet. Bereits direkt nach der öffentlichen Vorstellung etablierte sich aufgrund ihrer Form die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hechtwagen&amp;#039;&amp;#039;, ab 1934 in Abgrenzung zu kürzeren Zweiachsern gleichen Aussehens (siehe [[Großer Hecht#Kleiner Hecht|Kleiner Hecht]]) dann &amp;#039;&amp;#039;Großer Hecht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 schaffte die Dresdner Straßenbahn AG 22 Serienfahrzeuge an; die Triebwagen 1703 bis 1714 baute die Firma Christoph &amp;amp; Unmack in [[Niesky]], während die Triebwagen 1715 bis 1724 in der [[Waggonbau Bautzen|Waggonfabrik Linke-Hofmann-Busch]] in [[Bautzen]] hergestellt wurden. 1932 kamen weitere neun Triebwagen hinzu. Bei den Wagen 1725 bis 1729 lieferte Christoph &amp;amp; Unmack nur die Kastengerippe und die Dresdner Straßenbahn AG komplettierte sie in ihren eigenen Werkstätten. Die Wagen 1730 bis 1733 wurden wieder komplett geliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; details=&amp;quot;S. 157&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1937 bestellte die Dresdner Straßenbahn AG weitere 22 Triebwagen mit angepassten Drehgestellen bei Christoph &amp;amp; Unmack. Aufgrund des 1939 beginnenden [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde der Auftrag jedoch nicht mehr ausgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; details=&amp;quot;S. 157&amp;quot; /&amp;gt; Um nach Zerstörung einiger Hechte im Krieg die Straßenbahnlinie 11 wieder komplett mit diesen Wagen bestücken zu können, fertigte der [[Waggonbau Görlitz|VEB Lowa Waggonbau Görlitz]] zwei weitere Hechttriebwagen (1726&amp;lt;sup&amp;gt;II&amp;lt;/sup&amp;gt; und 1727&amp;lt;sup&amp;gt;II&amp;lt;/sup&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; details=&amp;quot;S. 157&amp;quot; /&amp;gt;. Diese wurden im Oktober 1954 ausgeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Große Hecht wies mit seiner Länge, seinem Fassungsvermögen, dem ungeteilten Innenraum und dem relativ niedrigen sowie stufenfreien Fußboden bereits die meisten Merkmale auf, die sich später als typisch für Straßenbahn-Großraumwagen herausbildeten. Lediglich der [[Fahrgastfluss]] mit festem [[Schaffnerplatz]] und automatische Türen fehlten. So gilt er als erster deutscher Großraumwagen im späteren Sinne. Dennoch beeinflusste er die weitere Großraumwagen-Entwicklung kaum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hechtwagen Lichtraumprofil Schema.png|mini|Schemazeichnung der Bauform eines Hechtwagens aufgrund des vorgegebenen Lichtraumes (grau)]]&lt;br /&gt;
Das vierachsige [[Drehgestell]]fahrzeug ist 15.500 mm lang ([[Länge über Puffer|LüK]]), 2150&amp;amp;#x202f;mm breit und 2990&amp;amp;#x202f;mm hoch. Der [[Wagenkasten]] verjüngt sich an den Plattformen auf 560&amp;amp;#x202f;mm, damit auch in Bögen eine gefahrlose Begegnung mit entgegenkommenden Zügen möglich ist. Die Fußbodenhöhe im Wageninnenraum beträgt mit den ursprünglichen, gleitgelagerten Drehgestellen 700&amp;amp;#x202f;mm. Bei der späteren Modernisierung erhielten die Wagen neue Drehgestelle mit rollengelagerten Radsätzen. Die Fußbodenhöhe stieg bei diesen Triebwagen auf 760&amp;amp;#x202f;mm. Das Fahrzeug wiegt im Leerzustand 21 Tonnen und bietet insgesamt 111 Fahrgästen Platz (36 Sitz- und 75 Stehplätze).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen beachteten Fortschritt stellt die halbautomatische Steuerung des Straßenbahnwagens dar. Für die gewünschte hohe Beschleunigung und Geschwindigkeit zu erzielen, erhielten die Hechtwagen vier [[Fahrmotor|Halbspannungsmotoren]] – das sind zwei ständig in Reihe geschaltete Fahrmotore – mit einer Leistung von je 55&amp;amp;#x202f;kW. Das Kernstück ist der elektromechanisch betriebene Unterflurzentralfahrschalter. Dieses Gerät hat einen getrennten Fahr- und Bremsschalter und ist unterflur in Wagenmitte untergebracht. Der 16-stufige Fahrschalter wird mittels Drucktasten in der Fahrerkabine über ein elektromagnetisches System angesteuert. Die Schaltgeschwindigkeit regelt ein Stromwächter abhängig von der Belastung selbsttätig. Die Drehung der Fahrwalze spannt eine Rückzugfeder, die, wenn das Bremspedal betätigt wird, die Fahrwalze zurück in die Nullstellung bringt. Der ebenfalls 16-stufige Bremsschalter wird über ein Pedal angesteuert, das über ein Gestänge verbunden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|1=Die Nachlieferung eines Belegs wurde zwar Anfang 2023 angekündigt, ist aber auch drei Jahre später noch nicht erfolgt. --[[Benutzer:Tramhendi|Tramhendi]] ([[Benutzer Diskussion:Tramhendi|Diskussion]]) 16:59, 26. Jan. 2026 (CET)|2=Der folgende Textabsatz}}Diese Grundidee der Steuerung wurde zwar den (damals noch in Entwicklung befindlichen) PCC-Wagen entnommen, jedoch für die Verhältnisse in Deutschland erheblich modifiziert: Anders als bei den amerikanischen Entwicklungen ging es nicht um eine möglichst starke Annäherung an Fahr- und Bremsverhalten eines einzelnen Personenkraftwagens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrzeug ist mit drei voneinander unabhängigen [[Bremse|Bremssystemen]] ausgestattet: der elektrischen [[Widerstandsbremse]] als Betriebsbremse, vier [[Magnetschienenbremse]]n und einer [[Feststellbremse]], wobei letztere nur manuell bedient werden kann. Die erste Tür wird über einen Kettenzug durch den Fahrer bedient, die hinteren Türen können von den Fahrgästen geöffnet und geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den gesamten Fahrzeugraum effektiv auszunutzen, kann der jeweils nicht benötigte hintere Führerstand eingeklappt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|1=Die gesamten Geschwindigkeitsangaben oberhalb 70 km/h ist durch die im Artikel angegebenen Einzelnachweise und Literaturangaben nicht belegt. --[[Benutzer:Rote4132|Rote4132]] ([[Benutzer Diskussion:Rote4132|Diskussion]]) 22:09, 22. Jul. 2025 (CEST)|2=Der folgende Textabsatz}}&lt;br /&gt;
Da der Hechtwagen als Drehgestellfahrzeug ausgeführt ist, werden die Fahreigenschaften auf gerader und kurviger Strecke als „sehr gut“ beschrieben: Auf ebener Strecke ist ein vollbesetztes Fahrzeug für eine Maximalgeschwindigkeit von 70&amp;amp;#x202f;km/h zugelassen. Allerdings wurde vom Fahrpersonal bereits kurz nach Indienststellung berichtet, dass „die Hechte“ auf der Überlandlinie 15 nach [[Weinböhla]] (heutige Linie 4) Geschwindigkeiten von bis zu 120&amp;amp;#x202f;km/h erreicht haben sollen. Der offizielle Rekord steht bei 98&amp;amp;#x202f;km/h, gemessen bei Testfahrten auf der Königsbrücker Landstraße. Dieser Wert gilt bis heute als Geschwindigkeitsweltrekord für Straßenbahnwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Bockemühl hatte die Hechtwagen als einzeln einzusetzende Fahrzeuge konzipiert und es wurden dementsprechend keine formgleichen Beiwagen gebaut. Dennoch war der durch das Fahrgastaufkommen gebotene Beiwagenbetrieb antriebsseitig problemlos möglich, auch auf den in Dresden vorkommenden starken Steigungsstrecken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Meist verkehrten sie mit einem der für Zweiachserverhältnisse sehr langen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; details=&amp;quot;S. 156&amp;quot; /&amp;gt; (11,17&amp;amp;nbsp;Meter Länge, 3,5&amp;amp;nbsp;Meter Achsstand)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://strassenbahnmuseum-dresden.de/fahrzeuge/fahrzeuge-beiwagen/bw_1314/ |titel=1314 – Stahlbeiwagen |werk=Straßenbahnmuseum Dresden e. V. |sprache=de |abruf=2026-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stahlbeiwagen (Nr. 1310 bis 1334).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; details=&amp;quot;S. 157&amp;quot; /&amp;gt; Der planmäßige Linieneinsatz der &amp;#039;&amp;#039;Großen Hechte&amp;#039;&amp;#039; erfolgte ab dem 20. Oktober 1931 auf den Linien 11 (Hauptbahnhof–[[Bühlau (Dresden)|Bühlau]]), 15 ([[Niedersedlitz]]–Weinböhla) und teilweise auf der Linie 25 ([[Trachau]]–[[Gruna (Dresden)|Gruna]], später [[Radebeul]] West–[[Leuben]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Luftangriffe auf Dresden|Luftangriffen von Februar bis April 1945]] wurden acht große Hechtwagen zerstört (1704, 1710, 1716, 1725, 1727, 1728, 1729, 1730). Der stark beschädigte Wagen 1732 wurde 1951 vom VEB Lowa Waggonbau Bautzen wieder aufgebaut. Nach einer Umnummerierung im Jahr 1952 endete die Fahrzeugreihe der Großen Hechte vorerst mit der Wagennummer 1725, bis die zwei Neubauten eintrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1950er Jahre traten bei den ersten Hechtwagen Verschleißerscheinungen auf. Es zeigten sich Risse an den Drehgestellrahmen, so dass in Zusammenarbeit mit dem VEB Waggonbau Görlitz neue [[Drehgestell]]e konstruiert wurden. Diese Drehgestelle mit geschweißten Rahmen sind an wichtigen Stellen verstärkt und erhielten eine neue Federung. Eingebaut wurden die Drehgestelle bei der Generalreparatur (1951–1954), bei der die Hechte auch eine neue Innenbeleuchtung, eine Kleinspannungsanlage und neue Sitzbezüge erhielten. Mit der Auslieferung der [[Tatra T4D]] ab 1967 wurden in Dresden die „Hechtwagen“, auch auf Grund ihres Alters, aus dem Linienverkehr verdrängt. Nach über 40 Jahren Dienstzeit hatten die meisten der großen Hechttriebwagen über 3 Millionen Kilometer im Dresdner Streckennetz zurückgelegt, mit der „Linienreform“ von 1969, die sich auch auf die „T4D“ ausrichtete, war das Ende ihres planmäßigen Linieneinsatzes geplant und erfolgte schließlich 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind noch der Wagen 1702 im [[Verkehrsmuseum Dresden]] und der [[Museumsfahrzeuge des Straßenbahnmuseums Dresden|Wagen 1716 mit dem Beiwagen 1314]] betriebsfähig im [[Straßenbahnmuseum Dresden]] erhalten. Die Wagen 1701, 1710, 1712, 1719, 1720 und 1722 hatten bis zu ihrem Ende noch die originale Lederbestuhlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleiner hecht.jpg|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Kleine Hecht&amp;#039;&amp;#039; für weniger frequentierte Linien]]&lt;br /&gt;
== Kleiner Hecht ==&lt;br /&gt;
Der kleine Hecht wurde von 1934 bis 1938 für weniger frequentierte Linien gebaut und optisch an den großen Hecht angepasst. Jedoch liefen diese Wagen auf zwei statt vier Achsen, sie verfügten dementsprechend über nur zwei Fahrmotoren mit je 55 kW und 24 statt 36 Sitzplätze. Die Länge beträgt 12,68 m statt 15,50 m. Wie in den großen Hechten gab es lederbezogene Sitzbänke und sogar Vorhänge an den Fenstern. Ausgemustert wurden die Wagen bis Anfang der 1970er Jahre. Vorhanden ist heute nur noch der in Bautzen gebaute Wagen 1820, der für Sonderfahrten zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hechtwagen}}&lt;br /&gt;
* [https://strassenbahnmuseum-dresden.de/fahrzeuge/fahrzeuge-triebwagen/tw_1716/ Straßenbahnmuseum Dresden zum Großen Hecht 1716]&lt;br /&gt;
* [https://strassenbahnmuseum-dresden.de/fahrzeuge/fahrzeuge-triebwagen/tw_1820/ Straßenbahnmuseum Dresden zum Kleinen Hecht 1820]&lt;br /&gt;
* [http://www.strassenbahn-dresden.de Geschichte der Dresdner Straßenbahn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbahnfahrzeug (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbahnfahrzeug (Christoph &amp;amp; Unmack)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbahnfahrzeug (LHB)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tramhendi</name></author>
	</entry>
</feed>