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	<title>Großer Hafner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:01:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Hafner&amp;diff=873279&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-39401-75 am 27. Dezember 2025 um 21:24 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-27T21:24:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Berg in den Hohen Tauern. Zur Insel im Zürichsee siehe [[Grosser Hafner]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME             = Großer Hafner&lt;br /&gt;
| BILD             = Großer_kleiner_hafner_wastlkarkees_normalweg.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Wastlkarkees, Großer Hafner mit Normalweg (rechts unten von der Marschneid zum Grat hinauf und weiter zum Gipfel) und Gipfelkreuz sowie Kleiner Hafner (rechts) gesehen von Südwesten&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 3076&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG       = AT&lt;br /&gt;
| LAGE             = [[Kärnten]] und [[Land Salzburg|Salzburg]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = [[Ankogelgruppe]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 47/04/12/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 13/24/3/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = AT-2/AT-5&lt;br /&gt;
| DOMINANZ         = 6.34&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE     = 3076-2252&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG   = [[Ankogelgruppe#Gipfel|Oberlercherspitze]]&lt;br /&gt;
| SCHARTE          = Arlscharte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Jurgalski]]: {{Webarchiv |url=http://viewfinderpanoramas.org/reascent/AlpsOver589m.xls |text=&amp;#039;&amp;#039;Complete table of summits in the Alps separated by 590 metres of re-ascent&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20170928103438}}, 12. Dezember 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| TYP              = &lt;br /&gt;
| GESTEIN          = [[Zentralgneis]] ([[Migmatit]]ischer Ortho[[gneis]])&lt;br /&gt;
| ALTER            = Jung[[paläozoikum]]&lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG   = &amp;lt;!-- 1825 durch Gorizzutti im Rahmen der Vermessung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
| BILD1            = Hafner 3076m.JPG&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG = Großer Hafner von Westen (Arlhöhe) mit [[Kölnbreinspeicher]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Hafner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|3076|AT|link=true}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;amap&amp;quot;&amp;gt; [[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen]] Österreich: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E403043%7E352910%7E407162%7E351520%7E%40405103%7C352215%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1038%7E350 Großer Hafner auf der Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000)]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; hoher, leicht ver[[gletscher]]ter Berg in der [[Ankogelgruppe]] an der Grenze zwischen [[Kärnten]] und [[Land Salzburg|Salzburg]]. Er ist die höchste Erhebung des [[Lungau]]s sowie der &amp;#039;&amp;#039;Hafnergruppe&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Katschtal (Kärnten)|Katschtal]] (oberstes [[Liesertal]]), [[Maltatal]] und [[Oberes Murtal|Murtal]], jener Untergruppe der Ankogelgruppe, in der sich die östlichsten [[Dreitausender]] der Alpen befinden. Die Nordflanke des Großen Hafners ist seit 1991 größtenteils Teil des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotgueldensee-grHafner.jpg|thumb|links|Großer Hafner von Nordosten ([[Rotgüldensee|Unterer Rotgüldensee]]) mit Nordwand und Rotgüldenkees]]&lt;br /&gt;
Der Hauptgipfel bildet mit seinem Vorgipfel „Kleiner Hafner“ oder „Lanischhafner“ ({{Höhe|3018}}) sowie dem östlich anschließenden [[Malteiner Sonnblick]] ({{Höhe|3030}}), Kleinem ({{Höhe|2992}}) und [[Mittlerer Sonnblick|Mittleren Sonnblick]] ({{Höhe|3000}}) eine steile Wasserscheide zwischen den hier nah benachbarten Tälern der oberen Lieser und der tief eingeschnittenen Malta. Der Hafner selbst befindet sich an der Landesgrenze [[Kärnten]]-[[Land Salzburg|Salzburg]], wo die Einzugsgebiete der zwei [[Drau]]-Nebenflüsse (Lieser, Malta) und der [[Mur (Fluss)|Mur]] zusammenstoßen. Nur 3&amp;amp;nbsp;km nordwestlich kommt an der Nordflanke der [[Kölnbreinspitze]] ({{Höhe|2934}}) auch noch jenes der [[Salzach]] hinzu, die die Alpen nur im Oberlauf nach Osten, dann jedoch nach Norden durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen dieser Besonderheit verläuft der Alpenhauptkamm hier zwar schroff, aber in relativ einheitlicher Höhe um die {{Höhe|3000}}, und seine Übergänge liegen nur wenig tiefer: beispielsweise in der [[Wastlkar-Scharte]] ({{Höhe|2720}}), wo ein Weitwanderweg die Hohen Tauern quert, oder im [[Karschneideck]] ({{Höhe|2972}}). Die Region ist ein interessantes Studienobjekt der [[Landformenkunde]] und wegen ihrer wasserreichen [[Kar (Talform)|Kare]] und vielen Hochgebirgsseen auch der Hydrologie und [[Energiewirtschaft]]. Die Gletscher sind allerdings relativ klein, im Gegensatz zur nahen Ankogel- und Hochalmspitze ({{Höhe|3360}}): die Eisflächen von [[Wastelkarkees|Wastelkar-]], [[Lanischkees|Lanisch]]- und [[Rotgülden-Kees]] messen kaum 0,5&amp;amp;nbsp;km², sind aber von weiten Karen umgeben. An ihrem Fuß liegen im Osten u.&amp;amp;nbsp;a. die flachen [[Lanischsee]]n, im Norden die zwei zauberhaften [[Rotgüldensee]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hafnergruppe wird von den folgenden Gebirgsketten umgeben:&lt;br /&gt;
* im Südwesten die [[Ankogelgruppe]] (höchster Gipfel [[Hochalmspitze]] {{Höhe|3360}}, deren riesiger Gletscher am Nachmittag das Sonnenlicht fast „herüberspiegelt“)&lt;br /&gt;
* im Süden die [[Kreuzeckgruppe|Kreuzeck]]-[[Reißeckgruppe]] ({{Höhe|2965}}) Oberkärntens&lt;br /&gt;
* im Osten –&amp;amp;nbsp;etwas weiter entfernt&amp;amp;nbsp;– die sanften [[Gurktaler Alpen]]&lt;br /&gt;
* und im Nordosten die [[Radstädter Tauern]], unter deren dicht gedrängten Gipfeln (aber 1300 m tiefer) der nördliche der zwei [[Tauerntunnel (Autobahn)|Tauerntunnel]] der Autobahn verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anstiege ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochalmspitze Hafner vom Kleinen-Königstuhl.jpg|thumb|links|Beilförmige Ansicht des Gipfelgrats des Großen Hafners (rechts) von Osten]]&lt;br /&gt;
Der Große Hafner wird üblicherweise von Süden (Maltatal, [[Kölnbreinsperre]]) bestiegen, von wo man nach etwa 3 Stunden zur [[Kattowitzer Hütte]] ({{Höhe|2319}}) gelangt, die am Südabhang seines hier schildartig erscheinenden Hauptkamms liegt. Nach weiteren 200 Höhenmetern teilt sich der Weg im Ochsenkar zum Hafner bzw. östlich zur [[Lanisch-Scharte]] und den gleichnamigen [[Lanischsee]]n. Auf der Marschneid zweigt dann die alpine, markierte Route auf den Gipfel ab und führt über den Grat teils ausgesetzt zum Gipfelkreuz. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpine Erfahrung sind erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg von Norden (via [[Rotgüldenseehütte]]) ist ebenfalls auf markiertem Steig möglich. Dieser führt von der Hütte am Unteren und Oberen Rotgüldendsee vorbei steil hinauf über die Wastlkarscharte und weiter zur Marschneid, wo der weitere Aufstieg wie auf der Südroute verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kletterern vorbehalten ist dagegen der direkte Aufstieg von Norden über den Steilhang mit den sprechenden Namen „Wildes Wagendrischl-Kar“. Der Ost-West-[[Gebirgsgrat|Grat]] ist stellenweise äußerst zackig mit Hangneigungen bis über 60°. Von Osten ([[Katschberg]]-Pass und [[Tauernautobahn]] bei Rennweg) bietet sich –&amp;amp;nbsp;dem Oberlauf der Lieser folgend&amp;amp;nbsp;– eine zwar 15&amp;amp;nbsp;km lange, aber landschaftlich reizvolle Wanderung durch die Almböden des [[Pöllatal]]s an, die am [[Lieserfall]] und den beiden Lanischseen vorbeiführt. Für den nicht leichten Anstieg vom Seekar zum Lanischkees wird man aber nahe am Grat für einen Blick zum Hauptgipfel belohnt, der von der Schmalseite –&amp;amp;nbsp;seitlich der Südwand&amp;amp;nbsp;– wie ein scharfes Beil aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Hafner und seine benachbarten Gipfel, die zur [[Hafnergruppe]] zusammengefasst werden, bestehen großteils aus [[Schiefer]]n und [[gneis]]artigen Gesteinen. Die Gebirgskette hat eine Länge von etwa 20 Kilometern und stellt den Ostrand des sogenannten [[Tauernfenster]]s dar, wo Gesteine aus [[Tektonik|tektonisch]] tiefer liegenden Einheiten, dem [[Penninikum]], ans Tageslicht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Liselotte Buchenauer]], Peter Holl: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Ankogel- und Goldberggruppe&amp;#039;&amp;#039;. [[Bergverlag Rother]], München 1986. ISBN 3-7633-1247-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hafner, Grosser}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ankogelgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Malta, Kärnten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Muhr (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserscheide Lieser – Mur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Spittal an der Drau)]]&lt;/div&gt;</summary>
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