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	<title>Große Windschar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:46:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Windschar&amp;diff=1657903&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rhabarber83: Vorname von Seyerlen korrigiert, einige Verlinkungen</title>
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		<updated>2024-07-07T17:17:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorname von Seyerlen korrigiert, einige Verlinkungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD=WindscharFromN.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Große Windschar von Norden (ganz links), rechts davon die Kleine Windschar, ganz rechts die Wasserfallspitze&lt;br /&gt;
|HÖHE=3041&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=IT&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Südtirol]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Rieserfernergruppe]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46/53/23/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=12/01/03/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=IT-BZ&lt;br /&gt;
|TYP=Felsgipfel&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=5. August 1878 durch Rudolf Seyerlen und Stefan Kirchler von Nordosten und den Südostgrat&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=Grubscharte und Südostgrat&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=beeindruckender Rundblick&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Windschar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Cima del Vento Grande&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Lanebachspitze&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein 3041 Meter hoher Berg in der [[Rieserfernergruppe]], einem Gebirge im westlichen Teil der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]. Er liegt in der [[Italienische Provinzen|italienischen Provinz]] [[Südtirol]] im [[Naturpark Rieserferner-Ahrn]] (&amp;#039;&amp;#039;Parco Naturale Vedrette di Ries-Aurina&amp;#039;&amp;#039;). Der ebenmäßig geformte Berg hat die Form einer steilen Pyramide und sendet nach Norden, Südosten und Westen stark ausgeprägte Grate aus. &lt;br /&gt;
Wegen seiner leichten Erreichbarkeit wurde der Gipfel schon 1854 im Rahmen der [[Franziszeische Landesaufnahme|Franziszeischen Landesvermessung]] bestiegen, ist aber auch heute noch wegen seines eindrucksvollen Rundblicks bei Touristen beliebt. Die erste in der Literatur exakt dokumentierte touristische Besteigung fand am 5. August 1878 durch den Jenaer Professor der Philosophie und Alpinisten [[Reinhold Seyerlen]] mit dem [[Bergführer]] [[Stefan Kirchler]] aus dem &amp;#039;&amp;#039;Gelttal&amp;#039;&amp;#039; von Nordosten ausgehend über den Südostgrat statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Centralalpen östlich vom Brenner und die südlichen Kalkalpen |Hrsg=Deutscher und Österreichischer Alpenverein |Sammelwerk=Die Erschließung der Ostalpen |Band=3 |Datum=1894 |Seiten=125 |Online=https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/20342/138}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wird die Windschar meist vom südlich gelegenen [[Mühlbach (Gais)|Mühlbach]] bzw. [[Mühlbachtal (Taufers)|Mühlbachtal]] aus begangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Beikircher: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Rieserfernergruppe&amp;#039;&amp;#039;. [[Bergverlag Rother]], München 1983, S. 108&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Windschar&amp;#039;&amp;#039; liegt am westlichen Ende des in einem Bogen von Nordosten nach Westen verlaufenden &amp;#039;&amp;#039;Rieserferner-Hauptkamms&amp;#039;&amp;#039;. Gletscher gibt es in der unmittelbaren Umgebung nicht. Benachbarte Berge sind im Verlauf des Große-Windschar-Westgrats die &amp;#039;&amp;#039;Kleine Windschar&amp;#039;&amp;#039; mit 2981 Metern Höhe und, weiter entfernt, die 2652 Meter hohe [[Wasserfallspitze]]. Im Osten liegen, getrennt durch den hochalpinen Wegübergang der &amp;#039;&amp;#039;Grubscharte&amp;#039;&amp;#039; (2802&amp;amp;nbsp;m), der &amp;#039;&amp;#039;Große&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Kleine Rauchkofel&amp;#039;&amp;#039; (mit 3006 und 3043 Metern Höhe). Der Südgrat leitet über die Winterstallscharte (2474&amp;amp;nbsp;m) zum [[Bramstaller]] (2559&amp;amp;nbsp;m). Die nächstgelegenen Orte sind im Westen das gut 5&amp;amp;nbsp;km [[Luftlinie]] entfernte [[Mühlen in Taufers]] im [[Tauferer Tal]] und das etwa 5&amp;amp;nbsp;km im Südwesten liegende Mühlbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erschließung und Routen zum Gipfel ==&lt;br /&gt;
Der Weg von Reinhold Seyerlen und Stefan Kirchler im Sommer 1878 führte vom nordöstlich gelegenen Gelttal aus über die &amp;#039;&amp;#039;Elferscharte&amp;#039;&amp;#039; (2841&amp;amp;nbsp;m) und die Grubscharte über den Südostgrat zum Gipfel. Der Philosoph Seyerlen geriet auf dem Gipfel bei bestem Wetter ins Schwärmen, Zitat: „&amp;#039;&amp;#039;Was ein Panorama besonders reizend macht, ist neben der Großartigkeit und Reichhaltigkeit der Gebirgsgruppen der Blick zu den Stätten menschlicher Cultur, in Thäler und Ansiedlungen hinunter, und in dieser Beziehung kenne ich trotz [[Monte Cevedale|Cevedale]] und [[Weißkugel]] keine Spitze, die der unsrigen den Rang streitig machen dürfte [...]&amp;#039;&amp;#039;.“&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Beikircher: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Rieserfernergruppe&amp;#039;&amp;#039;. [[Bergverlag Rother]], München 1983, S. 181&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1885 wurde vom Alpenverein ein Steig angelegt, der auch weniger erfahrenen Touristen einen Aufstieg ermöglichen sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute wird die Große Windschar über den Südostgrat (Weg der Erstbesteiger) in leichter Kletterei im [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad UIAA I]] über allerdings brüchiges Gestein begangen. Der Anstieg zum Südostgrat beginnt typischerweise im südlich gelegenen [[Mühlbachtal (Taufers)|Mühlbachtal]]. Alternativ gelangt man auch vom nördlich verlaufenden [[Reintal (Taufers)|Reintal]] aus durch das nach Süden abzweigende &amp;#039;&amp;#039;Gelttal&amp;#039;&amp;#039; hinauf zur Elferscharte und von dort zur Grubscharte und auf den Südostgrat in, laut Literatur, etwa 5 Stunden Gehzeit. Geklettert wird an der Windschar am Nordgrat; durch das dort anstehende äußerst feste [[Tonalit]]gestein sind Kletterrouten dort lohnend. [[Hans Kammerlander]] und J. Volgger eröffneten 1974 eine ernste [[Kletterroute|Führe]] über den Nordgrat mit einer [[Schlüsselstelle]] im Schwierigkeitsgrad UIAA IV, die über 720 [[Höhenmeter]] verläuft, aber durch ihren langen Zustieg nur noch selten begangen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Beikircher: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Rieserfernergruppe&amp;#039;&amp;#039;. [[Bergverlag Rother]], München 1983, S. 183&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* [[Hanspaul Menara]]: &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten 3000er in Südtirol. 70 lohnende Hochtouren.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 2014. ISBN 978-88-8266-911-9&lt;br /&gt;
* Werner Beikircher, Karl Hellweger: &amp;#039;&amp;#039;Alpinführer Tauferer-Ahrntal. Wanderungen, Berg- und Skitouren.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1981. ISBN 88-7014-205-1, S. 326–331&lt;br /&gt;
* Werner Beikircher: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Rieserfernergruppe&amp;#039;&amp;#039;. [[Bergverlag Rother]], München 1983. ISBN 3-7633-1227-7&lt;br /&gt;
* Helmut Dumler: &amp;#039;&amp;#039;Gebietsführer Südtirol 3&amp;#039;&amp;#039;. [[Bergverlag Rother]], München 1987. ISBN 3-7633-3300-2&lt;br /&gt;
* [[Casa Editrice Tabacco]], Tavagnacco, Wanderkarte 1:25.000, Blatt 035, &amp;#039;&amp;#039;Valle Aurina/Ahrntal, Vedrette di Ries/Rieserferner-Gruppe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosse Windschar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Rieserfernergruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gais (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sand in Taufers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Rieserferner-Ahrn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rhabarber83</name></author>
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