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	<title>Große Sterndolde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:42:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Sterndolde&amp;diff=168281&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-11T14:55:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Große Sterndolde&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Astrantia major&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Sterndolde&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Astrantia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Saniculoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Doldenblütler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Apiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Doldenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Apiales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Euasteriden II&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Illustration Astrantia major clean1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Große Sterndolde (&amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039;), Illustration in [[Otto Wilhelm Thomé]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Gera 1885&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Sterndolde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Sterndolde]] (&amp;#039;&amp;#039;Astrantia&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Doldenblütler]] (Apiaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Apiaceae - Astrantia major-1.JPG|mini|Laubblatt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Astrantia major Mitterbach 01.JPG|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Astrantia major HC1.jpg|mini|Detailansicht der Einzelblüten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Astrantia major MHNT.BOT.2007.43.8.jpg|mini|Fruchtstand und Achänen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Astrantia major var. major sl46.jpg|mini|Achänen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Astrantia major var. involucrata sl1.jpg|mini|Kärntner Groß-Sterndolde (&amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;involucrata&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Astrantia Ruby Cloud.jpg|mini|Sorte ‘Ruby Cloud’]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Große Sterndolde wächst als [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von meist 30 bis 100, selten bis zu 150 Zentimetern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die Grundachse ist schief, dick walzlich und mit langen schwarzen Fasern besetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Der hohe kahle, aufrechte oder aufsteigende, wenig verzweigte Stängel ist nur wenig beblättert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die fünf- bis siebenteiligen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] haben grob gezähnte Lappen. Die beiden seitlichen Lappen sind hierbei oft miteinander verwachsen. Die [[Blatt (Pflanze)#Blattstellung|Grundblätter]] sind 10 bis 20 Zentimeter breit und sind somit etwas größer als die Stängelblätter. Die unteren Laubblätter sind langgestielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Stängel verzweigt sich am oberen Ende und trägt je eine Dolde. Eine große Dolde überragt meist die übrigen. Jede [[Dolde]] wird von vielen derben [[Hüllblatt|Hüllblättern]] umgeben, die schmal lanzettlich sind und grünlich-weiß bis rötlich gefärbt sein können. Am Grund verwachsen, enden sie spitz mit gut erkennbaren Quernerven. Die sehr kleinen [[Blüte]]n stehen zahlreich in einer dichten, einfachen Dolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die männlichen und die zwittrigen Blüten stehen regellos gemischt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Sie besitzen noch einen deutlichen Kelch. Die Kelchzähne sind so lang oder länger als die Kronblätter und sind am Rand fein gesägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die weißlichen [[Kronblatt|Kronblätter]] sind bei einer Länge von 1 bis 1,5 Millimetern verkehrt-eiförmig bis keilförmig und haben ein rechteckiges oder dreieckiges, an der Spitze gefranstes, eingebogenes Läppchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Staubblätter]] ragen weit vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dichtgeschuppte und rippige [[Achäne|Doppelachäne]] ist 4 bis 6, selten bis zu 7 Millimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 14 oder 28.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Phänologie ==&lt;br /&gt;
Die Große Sterndolde ist ein [[Hemikryptophyt]] und eine Schaftpflanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sternförmigen Hüllblätter täuschen eine einzige große [[Blume]] vor, was für Doldenblütler untypisch ist. Die [[Blüte]]n sind „Körbchenblüten“ in Analogie zu den Korbblütlern. Neben zwittrigen Blüten kommen auch rein männliche mit langen Stielen und verkümmerten [[Fruchtknoten]] sowie kurzstielige weibliche Blüten vor. Die Blüten sind [[vormännlich]]; die männlichen Blüten können benachbarte zwittrige Blüten bestäuben, man spricht in diesem Fall von Nachbarbestäubung. Bei einbrechender Dunkelheit krümmen sich die Doldenstiele nach unten, so dass der [[Pollen]] vor Feuchtigkeit geschützt ist. Der Insektenbesuch ist spärlich. Die [[Phänologie|Blütezeit]] reicht von Juni bis August, oder von Mai bis September&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Diaspore]]n sind als Doppelachänen ausgebildete Spaltfrüchte; sie sind Windstreuer, wahrscheinlich kommt es auch zur Zufallsausbreitung durch Weidetiere. [[Fruchtreife]] ist von September bis Oktober. Die Doppelachänen sind [[Kältekeimer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Großen Sterndolde leben die Pilzarten &amp;#039;&amp;#039;[[Puccinia]] aegopodii&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Puccinia enormis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Leptosphaeria]] umbrosa&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Fabraea]] astrantiae&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
In Europa reicht das [[Verbreitungsgebiet]] von [[Spanien]] über den [[Balkanhalbinsel|Balkan]] bis zum [[Kaukasien|Kaukasusraum]]. Die Sterndolde ist in den [[Alpen]] häufig. Sie ist bis zu einer Höhenlage von 2000 Metern anzutreffen, die sie z.&amp;amp;nbsp;B. auf der Mutte an der [[Jöchelspitze]] in den Allgäuer Alpen in Tirol erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot; /&amp;gt; Auch in [[Graubünden]] und im [[Aostatal]] steigt sie bis zu einer Höhenlage von 2000 Meter auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Auf der Iberischen Halbinsel erreicht &amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; eine Höhenlage von 2280 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraVascular&amp;quot; /&amp;gt; Die tiefsten Vorkommen liegen in Baden-Württemberg bei einer Höhenlage von etwa 390 Metern und im [[Kanton Wallis]] bei einer Höhenlage von etwa 390 Metern, im [[Kanton Tessin]] bei 220 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Philippi1992&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standorte sind meist Bergwiesen, Bergwälder und Hochstaudenfluren auf feuchte, kalkhaltigen [[Lehm]][[Boden (Bodenkunde)|böden]]. Die Große Sterndolde kommt in [[Pflanzengesellschaft]]en des Verbands Caricion ferrugineae sowie des Polygono-Trisetion vor, auch im Alno-Ulmion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3+ (feucht), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 2+ (unter-subalpin und ober-montan), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus I, Seite 235.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;major&amp;#039;&amp;#039; für „größer“ bezieht sich auf die Wuchshöhe im Vergleich zur [[Kleine Sterndolde|Kleinen Sterndolde]] (&amp;#039;&amp;#039;Astrantia minor&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Ralf Hand]] gibt es einige Unterarten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;apenninica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Wörz}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;apenninica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Wörz) Reduron}}): Dieser [[Endemit]] kommt in Italien nur im [[Apennin]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;biebersteinii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Trautv.) I.Grinţ.}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Astrantia biebersteinii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Trautv.}}): Sie kommt in [[Aserbaidschan]] und im Kaukasusraum vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;elatior&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Friv.) K.Malý}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Astrantia elatior&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Friv.}}): Sie kommt in [[Serbien]], [[Bosnien und Herzegowina]], [[Montenegro]] und in [[Nordmazedonien]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kärntner Groß-Sterndolde (&amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;involucrata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(W.D.J.Koch) Ces.}}, Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;involucrata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|W.D.J Koch}}; &amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;carinthiaca&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Hoppe) Arcang.}}): Die Hülle ist fast zweimal so lang wie die Dolde. Sie kommt in Spanien, Frankreich, Deutschland, Italien, Slowenien, Österreich, Montenegro und Bulgarien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; Diese Unterart fehlt in Österreich nur in [[Wien]], [[Burgenland]] und [[Niederösterreich]]. In „Großbritannien“ ist sie ein [[Neophyt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; Sie gedeiht in Pflanzengesellschaften der Verbände Caricion ferrgineae, Polygono-Trisetion oder Adenostylion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gewöhnliche Groß-Sterndolde (&amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;major&amp;#039;&amp;#039;): Die Hülle ist meist so lang wie oder nur wenig länger als die Dolde. Sie kommt in Frankreich, Deutschland, in der Schweiz, Tschechien, Polen, Slowakei, Österreich, Liechtenstein, Slowenien, Italien, Ungarn, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Albanien, Bulgarien und Rumänien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; In Großbritannien ist sie ein Neophyt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; Diese Unterart kommt in Österreich in allen Bundesländern vor.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;pyrenaica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Wörz}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;pyrenaica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Wörz) Reduron}}): Dieser Endemit kommt nur in den Pyrenäen von Spanien sowie Frankreich vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Weitere volkstümliche Namen sind auch Sternblume, Große Strenze, Stränze, Moister, Rietdolden und Holznägeli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Ähnlichkeit ihrer Blätter mit dem [[Wald-Sanikel]] (&amp;#039;&amp;#039;Sanicula europaea&amp;#039;&amp;#039;) wird sie auch als Schwarzer Sanikel (nach dem schwarzen „Wurzelstock“) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschsprachigen Raum werden oder wurden für diese Pflanzenart, zum Teil nur regional, auch die folgenden weiteren [[Trivialname]]n verwandt: Astrentza, Astrenza, Schwarz Astrenz, Astrenze ([[Bern]], [[Graubünden]]), Bibernell ([[St. Gallen]] bei [[Sargans]]), Schwarze Gärisch (Bern), Isächrut (St. Gallen bei [[Obertoggenburg]]), Kaiserwurz, Magistranz, Schwarze Meisterwurz, Mutterwurz, Ostranz ([[Schlesien]]), Ostrik (Schlesien), Ostritz (Schlesien), Sanikel ([[Unterwalden]]), Schwarze Stränze ([[Uri]]), Talstern ([[Thüringen]]), Schwarz Ustranz und Wohlstand (Schlesien).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Zierpflanze ===&lt;br /&gt;
Wegen der hübschen Blütenstände wird die Große Sterndolde auch als [[Zierpflanze]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heilpflanze ===&lt;br /&gt;
Das Kraut enthält als wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoffe [[Rosmarinsäure]], [[Flavonoide]], Flavonolglykoside und [[Saponine]] (0,1 bis 0,2 Prozent). In der [[Volksheilkunde]] wird es bei Erkrankungen der Atemwege, Blutungen im Magen-Darm-Trakt sowie als Wundheilmittel eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.spektrum.de/lexikon/arzneipflanzen-drogen/astrantia-major/1198 Astrantia major.]&amp;#039;&amp;#039; Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wurzeldroge hatte eine Bedeutung als Verwechslung und Verfälschung von [[Meisterwurz]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhizoma Imperiatorae (albae)&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;List, Hörhammer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis]]. Chemikalien und Drogen Teil A: N-Q.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 1977. ISBN 9783642650352. S. 547.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Große Sterndolde in der Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Albrecht von Haller]] beschreibt in seinem Lehrgedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Die Alpen (Gedicht)|Die Alpen]]&amp;#039;&amp;#039; die Sterndolde 1729 wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Dort wirft ein glänzend Blatt, in Finger ausgekerbt, &lt;br /&gt;
auf einen hellen Bach den grünen Widerschein. &lt;br /&gt;
Der Blumen zarter Schnee, den matter Purpur färbt, &lt;br /&gt;
schließt ein gestreifter Stern in weißen Strahlen ein.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3576114823}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800134616}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3494013977}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783494014241}}&lt;br /&gt;
* [[Gunter Steinbach]] (Hrsg.), Bruno P. Kremer et&amp;amp;nbsp;al.: &amp;#039;&amp;#039;Wildblumen. Erkennen &amp;amp; bestimmen.&amp;#039;&amp;#039; Mosaik, München 2001, ISBN 3-576-11456-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=1700325|WissName=Astrantia major|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1006020|WissName=Astrantia major L.|Abruf=2024-01-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800131315|Seite=698–699}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 50 f., [http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n69/mode/2up eingescannt.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ralf Hand]] (2011): &amp;#039;&amp;#039;Apiaceae.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/9d978f64-dce0-4912-b95d-aa397a0b1046 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039; In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Albert Thellung]]: &amp;#039;&amp;#039;Umbelliferae.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 2. Verlag Carl Hanser, München 1965. S. 964–969.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraVascular&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.floravascular.com/index.php?spp=Astrantia%20major Datenblatt bei &amp;#039;&amp;#039;Flora Vascular&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Philippi1992&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Georg Philippi]]: &amp;#039;&amp;#039;Apiaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Oskar Sebald]] et&amp;amp;nbsp;al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Band 4, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1992. ISBN 3-8001-3315-6, S. 229.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Astrantia major|Große Sterndolde (&amp;#039;&amp;#039;Astrantia major&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|741}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|741}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|356}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosse Sterndolde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doldenblütler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenflora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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