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	<title>Große Petersgrube - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T04:31:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Petersgrube&amp;diff=1778806&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Format</title>
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		<updated>2025-07-04T17:13:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Lübeck - Große Petersgrube.jpg|thumb|Die Große Petersgrube (rot markiert)]]&lt;br /&gt;
[[File:SignGrPetersgrube.JPG|thumb|Straßenschild aus der Mitte des 19. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Große Petersgrube – 1865.jpg|mini|Blick anno 1865]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Große Petersgrube – 2 – 2021.jpg|thumb|Blick die Straße hinauf]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Petersgrube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Straße in der [[Lübecker Altstadt]]. Sie ist Bestandteil des [[Weltkulturerbe]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf == &lt;br /&gt;
Die Große Petersgrube im [[Quartier (Lübeck)#Marien Quartier|Marien Quartier]] ist eine Rippenstraße, die an der [[Petrikirche (Lübeck)|Petrikirche]] von der [[Schmiedestraße (Lübeck)|Schmiedestraße]] abzweigt und zum alten Lübecker Binnenhafen [[An der Obertrave]] vom Lübecker [[Sander]] herabführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Große Petergrube wurde erstmals 1285 lateinisch als &amp;#039;&amp;#039;fossa sancti Petri&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Ab 1383 niederdeutsch &amp;#039;&amp;#039;Petersgrove&amp;#039;&amp;#039; und ab 1550 &amp;#039;&amp;#039;Grote Petergrove&amp;#039;&amp;#039; genannt trägt sie ihre hochdeutsche Bezeichnung erst seit 1852. Die meisten Grundstücke der Straße werden Ende des 13. Jahrhunderts oder Anfang des 14. Jahrhunderts als bebaut erwähnt. Die Straße gilt als eines der bedeutenden Ensembles der Lübecker Altstadt. Die Fassaden der durchweg repräsentativen Bürgerhäuser spiegeln die gesamte Baugeschichte Lübecks von der [[Backsteingotik]] über [[Backsteinrenaissance]], das [[Barock]] und [[Rokoko]] bis zum [[Klassizismus]] der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wider. Die notwendige städtebauliche Sanierung der Großen Petersgrube wurde Mitte der 1970er Jahre begonnen und um 1985 weitgehend abgeschlossen. Der Baublock 61 zur [[Depenau (Lübeck)|Depenau]] hin wurde im westlichen Bereich zur Trave hin zur [[Musikhochschule Lübeck]] ausgebaut, die damit heute etwa zwei Drittel des Blocks 61 für ihre Zwecke als Hochschule nutzt. 2008 diente die Große Petersgrube als einer der wichtigen Außendrehorte für die [[Buddenbrooks (2008)|Neuverfilmung der &amp;#039;&amp;#039;Buddenbrooks&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Blick auf die Große Petersgrube mit dem Ensemble der Musikhochschule vom Petrikirchturm aus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Lubeck Petri 1971.jpg|1971&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Grosse Petersgrube.jpg|2008&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nr. 7 und 9 ===&lt;br /&gt;
Das backsteingotische Dielenhaus Nr. 7 mit seinem Treppengiebel ist seit der Sanierung 1982 gemeinsam mit dem verputzten barocken Nachbargebäude Nr. 9 ein Studentenwohnheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nr. 11===&lt;br /&gt;
Das backsteingotische Giebelhaus an der Ecke zur [[Kleine Kiesau|Kleinen Kiesau]] war seit dem 15. Jahrhundert nachweislich ein [[Backhaus]]. Solche Gebäude durften in Lübeck aus Gründen des Brandschutzes nur auf Eckgrundstücken errichtet werden. Im 19. Jahrhundert gehörte es dem Bäckermeister &amp;#039;&amp;#039;Schabbel&amp;#039;&amp;#039;, auf den die Stiftung des [[Schabbelhaus (Lübeck)|Schabbelhaus]]es in der [[Mengstraße]] zurückgeht. Heute wird das alte Backhaus vom [[CVJM]] als [[Herberge#Hostels|Hostel]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nrn. 17 und 19 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GrPetersgrube19.JPG|thumb|Portal Große Petersgrube 19]]&lt;br /&gt;
[[Johann Daniel Jacobj]]&amp;lt;ref&amp;gt;Namensschreibweise nach: Klaus Bernhard: &amp;#039;&amp;#039;Plastik in Lübeck. Dokumentation der Kunst im öffentlichen Raum (1436–1985)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Senates der Hansestadt Lübeck, Amt für Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Reihe B, H. 8). Graphische Werkstätten, Lübeck 1986, ISBN 3-925402-31-4, Nr. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; wuchs als Sohn des Lübecker Kaufmanns &amp;#039;&amp;#039;Daniel Jacobi&amp;#039;&amp;#039; in der Großen Petersgrube&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lübeckisches Addreß-Buch nebst Lokal-Notizen und topographischen Nachrichten für das Jahr 1798&amp;#039;&amp;#039;: Große Petersgrube Nr. 416 im Marienquartier.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Lübecker Altstadt auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Alken Bruns: &amp;#039;&amp;#039;Szenen aus dem Reisebuch Kaufmanns Johann Daniel Jakobj.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rolf Hammel-Kiesow]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Gedächtnis der Hansestadt Lübeck. Festschrift für Antjekathrin Graßmann zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Schmidt-Römhild, Lübeck 2005, ISBN 3-7950-5555-5, S. 199–208.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Geburtshaus ließ er 1825 abbrechen und von dem dänischen Architekten [[Joseph Christian Lillie]] im Stil des [[Klassizismus]] neu aufbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus J. Groth: &amp;#039;&amp;#039;Weltkulturerbe Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 216 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der modernen Hausnummer 19 steht es heute als Teil des historischen Gebäudekomplexes der Musikhochschule unter Denkmalschutz. Jacobj stellte vor seinem Haus auch die gusseisernen [[Lübecker Löwen]] auf, die heute vor dem [[Holstentor]] ruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nr. 23===&lt;br /&gt;
Der Vorgängerbau dieses 1730 gebauten Hauses mit seiner Rokokofassade fiel den &amp;#039;&amp;#039;Röderschen Unruhen&amp;#039;&amp;#039; vom 2. August 1727 zum Opfer. Die Proteste der einfachen Leute richteten sich gegen den rechtzeitig geflüchteten Juristen &amp;#039;&amp;#039;Joachim Röder&amp;#039;&amp;#039; (* 1672), der wegen angeblicher Münzmanipulationen in Arrest genommen werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://stadtzeitung.luebeck.de/artikelarchiv/2007/471/4710201.html | wayback=20070714224854 | text=Jan Lokers: &amp;#039;&amp;#039;Als sich der &amp;quot;gemeine Pöbel&amp;quot; Luft machte.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Haus wurde von 1729 bis 1876 als Packhaus genutzt und erst dann wieder als Wohnhaus genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nr. 27 ===&lt;br /&gt;
[[File:MemPlaqueGemeinnützige.JPG|thumb|left|Erinnerungstafel an die Gründung der Gesellschaft an Suhls Wohnhaus in der Großen Petersgrube 27]]&lt;br /&gt;
Das klassizistische Gebäude wurde von 1783 bis 1912 als Wohnhaus für den zweiten Pastor der Petrikirche genutzt. Das Grundstück wurde 1294 erstmals als bebaut erwähnt. Die Bausubstanz geht auf bis auf die Zeit der Renaissance zurück. Im Inneren befindet sich eine bemalte Holzbalkendecke aus dem Jahr 1760.&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit]] ist Lübecks älteste Bürgerinitiative und wurde von dem Prediger an der Petrikirche und späteren Advokaten [[Ludwig Suhl]] (1752–1819) in diesem Hause mit seinen Freunden [[Christian Adolph Overbeck]], [[Johann Julius Walbaum]], [[Anton Diedrich Gütschow]], Gottlieb Nicolaus Stolterfoth, Johann Friedrich Petersen und Nicolaus Heinrich Brehmer am 27. Januar [[1789]] ins Leben gerufen, zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Literärische Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; zur wissenschaftlichen Unterhaltung und gegenseitiger Unterrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nr. 29 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Musikhochschule Lübeck.JPG|thumb|Große Petersgrube 29 (links)]]&lt;br /&gt;
Das repräsentative klassizistische Gebäude Große Petersgrube 29 nimmt fast die ganze Front des Blocks 61 zur Trave hin ein, nur rechts zur Ecke An der Obertrave/[[Depenau (Lübeck)|Depenau]] wurde in moderner Architektur das neue Konzertsaalgebäude der Hochschule ergänzt. Dies ist die Fundstelle des [[Lübecker Münzschatz]]es, der hier bei den Bauarbeiten gefunden wurde. Die Bebauung geht bis auf das Jahr 1301 zurück, als das Grundstück als Salzhaus genutzt wurde, weil hier die Boote von den Salinen aus Lüneburg und Oldesloe anlegten. Das Gebäude enthält heute noch bemalte Holzbalken aus der Zeit der Renaissance, ist aber ein 1804–1805 entstandener Neubau des dänischen Architekten [[Joseph Christian Lillie]]. Ab 1865 befand sich hier die Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;[[Lübecker Neueste Nachrichten|Eisenbahn-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/inst/eisenbahnzeitung.html#art Eisenbahn-Zeitung]&amp;lt;/ref&amp;gt;, deren Schriftzug noch bis zur Übernahme durch die Großhandlung &amp;#039;&amp;#039;Engel &amp;amp; Mitterhusen&amp;#039;&amp;#039; in den 1920er Jahren zur Trave hin zu lesen war. Heute steht an dieser Stelle &amp;#039;&amp;#039;Musikhochschule&amp;#039;&amp;#039;. Die Dichterin [[Ida Boy-Ed]] verlebte in diesem Haus ihre Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus J. Groth]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltkulturerbe Lübeck – Denkmalgeschützte Häuser. Über 1000 Porträts der Bauten unter Denkmalschutz in der Altstadt. Nach Straßen alphabetisch gegliedert.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Schmidt-Römhild, Lübeck 1999, ISBN 3-7950-1231-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Große Petersgrube (Lübeck)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.86517|EW=10.68250|type=landmark|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosse Petersgrube}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Lübeck-Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbe Lübeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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