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	<title>Große Moschee von Mopti - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:24:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Moschee_von_Mopti&amp;diff=1531653&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Einleitung wieder an Anfang, Überschriftsebene korrigiert</title>
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		<updated>2024-03-04T07:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einleitung wieder an Anfang, Überschriftsebene korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mosque Mopti.jpg|mini|Die Große Moschee von Mopti]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Moschee von Mopti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Moschee von Komoguel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Name leitet sich daher, dass sie im Ortsteil Komoguel liegt, in der Nähe des Verbindungsdamms zum Handels- und Hafenviertel&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, wurde zwischen 1933 und 1935 im [[Sudan (Region)|Sudanstil]] an Stelle einer früheren, 1908 entstandenen Moschee in der [[mali]]schen Stadt [[Mopti]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Marty, Études sur l&amp;#039;Islam et les tribus du Soudan, S. 239 (s. Lit.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Erstellt wurde sie von Maurern aus [[Djenné]] im frühislamischen Stil einer [[Sahn|Hofmoschee]].&amp;lt;ref Name=Gruner&amp;gt;Dorothee Gruner, &amp;#039;&amp;#039;Die Lehmmoschee am Niger&amp;#039;&amp;#039;, S. 200 f. (s. Lit.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 31 Meter lang und 17 Meter breit, ist sie aus „Banco“, dem Flusslehm des [[Niger (Fluss)|Niger]], errichtet. Sie entspricht einer verkleinerten Nachbildung der berühmten [[Große Moschee von Djenné|Großen Moschee von Djenné]]. Das Betraumgebäude umfasst eine Fläche von 530 Quadratmetern. Dieses ist als Queranlage konzipiert und liegt in exzentrischer Stellung im Hof. Der Innenraum ist durch acht Längs- und vier Transversalschiffe gegliedert. Der [[Mihrāb]]-Turm ist 17 Meter hoch, etwas kleiner ein Seitenturm mit 13,5 Metern. 2 Straußeneier dekorieren als Abschluss den Zentralkegel.&amp;lt;ref Name=Gruner /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moschee befand sich 1976 in einem ordentlichen Zustand mit lediglich geringen Erosionsspuren. Eine 1978 durchgeführte Restaurierung führte zu Ausbesserungen mit Zement. Diese vertrug sich mit dem traditionellen Lehmmaterial nicht, denn es entstanden Risse durch eindringendes Wasser. 2004 wurde die Moschee mit Mitteln der [[Aga-Khan-Stiftung]] erneut und im traditionellen Stil mit Flusslehm restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=ArchNet |url=http://www.archnet.org/library/sites/one-site.jsp?site_id=10301 |wayback=20100619201949 |archiv-bot=2018-04-13 01:00:31 InternetArchiveBot }}: Bildern der Restaurierung&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 wurde die Moschee in die Reihe der Nationalen Monumente von Mali aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://whc.unesco.org/en/tentativelists/5442/ |titel=La Mosquée de Komoguel |werk=UNESCO World Heritage Centre |hrsg= |datum= |zugriff=2018-04-11 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontext ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;sudanesisch&amp;quot; taucht im frühen 20. Jahrhundert nach der französischen Eroberung des Westsudan auf und bezog sich auf westafrikanische Regionen, darunter [[Mauretanien]], [[Mali]], [[Burkina Faso]], den Norden der [[Elfenbeinküste]] und [[Ghana]], popularisiert durch französische Medien und koloniale Ausstellungen&amp;lt;ref&amp;gt;Prussin, The architecture of Djenné: Afrikanische Synthese und Transformation (1973): S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Moscheen, die in den genannten Ländern zu finden sind, sind mit dem Transsaharahandel verbunden und weisen typischerweise eine Lehmziegelkonstruktion mit dekorativen Elementen wie Toron, Strebepfeilern und Fialen auf&amp;lt;ref&amp;gt;Maas &amp;amp; Mommersteeg, Djenné, chef-d&amp;#039;oeuvre architectural (1992): 142.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese als &amp;quot;Moscheen der Nigertäler&amp;quot; bekannten Bauwerke zeigen verschiedene architektonische Stile, die von der Geschichte der Subsahara, politischen Expansionen und der Verbreitung des [[Islam]] durch Handelsnetze beeinflusst wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Pradines, Stéphane. Historic Mosques in Sub-Saharan Africa: From Timbuktu to Zanzibar. Vol. 163. Brill, 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bautechnik ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu ostafrikanischen Moscheen sind die Bautechniken westafrikanischer Moscheen aufgrund ihrer fortgesetzten Verwendung während der Kolonialzeit gut dokumentiert&amp;lt;ref&amp;gt;Decque, &amp;quot; Les chefs-d&amp;#039;oeuvre en terre du peuple de l&amp;#039;eau &amp;quot; (1994): 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Spezialisten oder kollektive dörfliche Bemühungen, oft unter der Leitung erfahrener Maurer, waren am Bau beteiligt&amp;lt;ref&amp;gt;Haselberger, &amp;quot;Zur traditionellen Architektur der westafrikanischen Niger: der Bauvergang in den westlichen Guinealändern und im Westsudan&amp;quot; (1963): 193.&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit einer umfassenden Beteiligung, die die traditionellen Geschlechterrollen widerspiegelt&amp;lt;ref&amp;gt;Prussin, Die Architektur von Djenné: Afrikanische Synthese und Transformation (1973): S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Moscheen, die vor allem in den Tälern des Niger zu finden sind, bestehen aus einer Lehmbauweise mit hölzernen Verstärkungen und befinden sich in der Regel im Zentrum von Städten oder Dörfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dorothee Gruner: &amp;#039;&amp;#039;Die Lehmmoschee am Niger. Dokumentation eines traditionellen Bautyps.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1990, ISBN 3-515-05357-3.&lt;br /&gt;
* Paul Marty: &amp;#039;&amp;#039;Études sur l&amp;#039;Islam et les tribus du Soudan. La région de Tombouctou (Islam songai). Dienné, le Macina et dépendances (Islam Peul).&amp;#039;&amp;#039; E. Leroux, Paris 1920–21, 2 vol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=14/29/38/N|EW=4/11/48/W|type=landmark|region=ML-5|dim=200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosse Moschee von Mopti}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moschee in Mali]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk aus Lehm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mopti]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moscheebau in Mali]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moscheebau in Afrika]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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