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	<title>Große Kirche Aplerbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:22:47Z</updated>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Glocken */</title>
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		<updated>2026-02-01T17:41:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Glocken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aplerbeck Grosse Kirche IMGP0446 wp.jpg|mini|Die Große Kirche von der Märtmannstraße aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Kirche Aplerbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 1867–1869 erbaute, unter [[Denkmalschutz]] stehende [[Evangelische Kirche|evangelische]] [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] in [[Aplerbeck]], Märtmannstraße 13. Sie wird von der evangelischen Georgs-Kirchengemeinde Dortmund genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur der Kirche ==&lt;br /&gt;
Die dreischiffige [[Hallenkirche]] im [[Neugotik|neugotischen]] Stil umfasst fünf [[Joch (Architektur)|Joche]] und einen [[Chor (Architektur)|Chor]] mit [[Fünfachtelschluss|{{Bruch|5|8}} Schluss]]. Sie wird von Anbauten flankiert, der [[Kirchturm|Turm]] steht westlich. Die gequaderten [[Langhaus (Kirche)|Langhausmauern]] sind durch [[Strebepfeiler]] und [[Maßwerk]]fenster mit Brücken gegliedert. Die Ostpartie ist durch den Chor und die beiden nach Süden und Norden gerichteten [[Polygon]]e mit [[Sakristei]]en und [[Empore]]n auffällig gestaltet. Der unten quadratische, weiter oben in ein Achteck übergehende Turm ist mit einem spitzen, kupfergedeckten [[Helm (Architektur)|Helm]] bekrönt. Im hellen Innenraum ruhen steile [[Kreuzrippengewölbe]] auf sehr schlanken, durch zwei Reihen gegliederten Säulen und Halbsäulen mit [[Kapitell|Blattkapitellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GroßeKircheAplerbeck.JPG|mini|hochkant|Die Große Kirche von der Süd-Westseite]]&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Grund für den Kirchenbau war die durch die [[Industrialisierung]] sprunghaft angestiegene Bevölkerung Aplerbecks. Die alte Kirche der Gemeinde, die [[Georgskirche (Aplerbeck)|Georgskirche]] an der Ruinenstraße, konnte die Gottesdienstbesucher nicht mehr fassen. Nach längeren Streitigkeiten über den geeigneten Standort wurde die Große Kirche 1867–1869 in nur zweieinhalb Jahren an der heutigen Märtmannstraße erbaut. Unter den Pfarrern Moritz Lohoff und Gustav Meinberg erfolgte am 21. Juni 1867 die [[Grundsteinlegung]] am östlichen [[Fünfachtelschluss|Chorabschluss]] der Kirche. Am 15. Dezember 1869 wurde sie schließlich eingeweiht. Auf dem Grundstein befindet sich die [[latein]]ische Inschrift: &amp;#039;&amp;#039;ANNO DOMINI MDCCC LX VII&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt: &amp;#039;&amp;#039;Im Jahre des Herrn 1867&amp;#039;&amp;#039;. Gebaut wurde die Kirche aus [[Sandstein]], der aus dem benachbarten [[Naturschutzgebiet Steinbruch Schüren (Dortmund)|Steinbruch Schüren]] stammt. Der Bau der Kirche kostete die Gemeinde seinerzeit über 60.000 [[Reichstaler]]. Der Architekt der Kirche war [[Christian Heyden (Architekt)|Christian Heyden]], der unter anderem auch die baugleiche [[Martin-Luther-Kirche (Gütersloh)|Martin-Luther-Kirche]] in [[Gütersloh]] errichten ließ. Als Hallenkirche sollten in der Großen Kirche auch [[Empore]]n eingebaut werden. Doch die von Heyden ursprünglich geplanten Seitenemporen wurden nie ausgeführt, weil es schließlich doch keinen Bedarf nach zusätzlichen Plätzen gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einbauten und Restaurierungen der Kirche seit 1869 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Innenansicht der Großen Kirche in Aplerbeck um 1967..jpg|mini|hochkant|Innenansicht der Großen Kirche mit der alten neugotischen Bestuhlung vor 1968]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Große Kirche Aplerbeck Anfang der 1960ger Jahre..jpg|mini|hochkant|Der Turm der Großen Kirche Anfang der 1960er Jahre; Deutlich sind die aus Zink gefertigten Zierfialen an der Balustrade zu erkennen. Die Fialtürmchen aus Zink wurden durch die Firma Lecking demontiert.]]&amp;lt;!-- 1959 Die Fialtürme wurden durch die Firma Lecking demontiert. (Unverträglichkeit ZINK / KUPFER) Für die Fialtürme aus Zink bestand Absturzgefahr. Die kupferne Turmabdeckung hatte die Zinktürme zersetzt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. September 1869 baute die Firma [[Felten &amp;amp; Guilleaume]] einen [[Blitzableiter]] ein. Die Planungen im Jahr 1892 für den Einbau der [[Empore|Seitenemporen]] wurden nicht realisiert. 1893 folgte die [[Fuge (Bauwesen)|Neuverfugung]] des Mauerwerks am Turm und Rückbau der baufälligen, krabbengeschmückten [[Fiale|Fialtürmchen]] auf den [[Strebewerk|Strebepfeilern]] des quadratischen Turmunterbaus und das Aufsetzen von vereinfachten Ersatztürmchen vom Baumeister Knebel. Die Firma Heinrich Scharpenberg aus Aplerbeck baute eine neue Niederdruck-[[Dampfheizung]] und eine [[Gasbeleuchtung]] ein. Der Blitzableiter wurde ebenfalls erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Innenausmalung der Kirche sowie des [[Gewölbe|Deckengewölbes]] mit einer dunkel gehaltenen Ornamentik im Jahr 1897 verlieh der Kirche später die Bezeichnung die „schwarze Kirche“. 1903 wurde wiederholt der Einbau der [[Empore|Seitenemporen]] geplant, die aber wieder nicht ausgeführt wurden. Im Jahr 1905 erfolgte die Neuverfugung des Turm-Mauerwerks und Instandsetzung des [[Dachstuhl]]s und der Kirchenfenster, die Erneuerung und Vereinfachung der Fialtürmchen aus [[Zink]] an der Balustrade und die komplette Beseitigung der Fialtürmchen auf den [[Strebewerk|Strebepfeilern]] des quadratischen Turmunterbaus durch [[Klempner]]meister Schmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 wurden die zwei alten Bronzeglocken mit den Tönen c- und e- für die Rüstungsindustrie des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] abgeliefert, die 1920 durch drei neue Gussstahlglocken des [[Bochumer Verein]]s in den Tönen ais, cis und e ersetzt wurden. Die Gemeinde ließ 1934–1935 eine Neugestaltung des Kirchenraums und Zumauerung der geöffneten Seitenemporen wegen Akustikproblemen durchführen. Die Kunstmalerin Hilde Viering (1898–1981), im Volksmund auch „Pinsel-Hilde“ genannt, malte die zugemauerten Seitenemporen mit Darstellungen der [[Apostel]] und Sprüchen auf weißem Hintergrund neu aus. Der alte neugotische [[Altar]]aufbau, der mit Fialtürmchen geschmückt war, wurde abgebaut und stattdessen ein neues großes Holzkreuz mit sechs geschmiedeten Kerzenständern auf den alten Altarunterbau aufgesetzt. Eine Generalüberholung der Orgel erfolgte durch die Firma [[Eberhard Friedrich Walcker|Walcker]]. Am Turmhelm wurden Reparaturarbeiten durchgeführt. Im Jahr 1939 stellte die Firma Walcker die Orgel auf eine [[Traktur#Elektro-pneumatisch|elektropneumatische]] [[Traktur]] um und disponierte einige [[Register (Orgel)|Register]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bochumer Kirchenmaler Fritz Mannewitz gestaltete 1953 die drei Chorfenster (das Weihnachts-, Passions- und Osterfenster) neu und übermalte die Apostelbilder an den zugemauerten Seitenemporen. 1958 folgte eine Generalüberholung der Kirche an Dach, Turm und Fenstern, ein Jahr später die Erneuerung der Fialtürmchen aus Zink an der Balustrade durch die Firma Lecking. Eine Innen- und Außenrenovierung in den Jahren 1968–1969 beinhaltete die Renovierung und Umgestaltung der Ehrenhalle, eine Dachneueindeckung, Turm- und Fenster-Reparatur, Entfernung der alten neugotischen [[Kirchengestühl|Bänke]] und Einbau der neuen, gepolsterten, schallschluckenden Bänke, Maßnahmen zur Verbesserung der [[Akustik]] und eine neue Innenausmalung in hellen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reparaturarbeiten am Turmhelm erfolgten 1974. Die Firma [[Gustav Steinmann Orgelbau|Steinmann]] aus Vlotho renovierte die neugotische Orgel für ca. 300.000&amp;amp;nbsp;DM und setzte sie instand. Die komplette Restaurierung des Kirchturms, Neuverfugung und neue Sandsteineinsetzung sowie eine neue Turmhelmeindeckung mit Kupferblech in einer Doppelfalztechnik wurden 2000–2001 durchgeführt. In den Jahren 2002–2003 wurden das Deckengewölbe und die Kirchenfenster an der südlichen Außenwand restauriert. Die Gemeinde veranlasste 2004–2005 eine Restaurierung und Neuverfugung der Nord- und Südwand des Mittelschiffs. Im Jahr 2012 wurden die 1934–1935 zugemauerten Seitenemporen geöffnet und die Deckengewölbe der Seitenschiffe in der ursprünglichen Farbgebung gestrichen sowie Sanierungsarbeiten und Instandsetzung der Fenster an den Seitenschiffen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 folgten der Abbau der alten Ölbrenndampfheizung und der Einbau einer neuen Warmluftheizung für ca. 200.000 Euro, die Umgestaltung des Altarraums durch den Künstler Lutzenberger &amp;amp; Lutzenberger aus [[Bad Wörishofen]], der Abbau des alten Altars und die Einlagerung in das Seitenschiff, der Einbau eines neuen Beleuchtungssystems mit hellen Bodenfliesen sowie eines neuen Rednerpults aus geräucherter Eiche und Kupferplatten und eines Altars mit einem schlicht geformten schmalen Kreuz aus Metall. Die Einweihung des neuen Altarraumes fand am 9. November 2014 statt. Im Jahr 2016 wurde eine digital gesteuerte Beleuchtungsanlage installiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ev-kirche-dortmund.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.ev-kirche-dortmund.de/ueber-uns/aktuelles/artikel/news/detail/neuer-glanz-fuer-kirchenfenster.html |wayback=20200921071855 |text=&amp;#039;&amp;#039;Neuer Glanz für Kirchenfenster&amp;#039;&amp;#039;}}. Evangelischer Kirchenkreis Dortmund, 7.&amp;amp;nbsp;Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die äußere Acrylverglasung an den drei Chorfenstern wurde 2018 erneuert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ev-kirche-dortmund.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:N DJI 20260110152039 0502 D GRUETZNER.jpg|mini|Große Kirche im Januar 2026]]&lt;br /&gt;
Ebenfalls wurde auf dem Dach des Kirchenschiffs eine Blitzableiter-Vorrichtung installiert, nachdem zuvor nur auf dem Kirchturm ein Blitzableiter installiert war. Grund für die Blitzableiter-Vorrichtung war ein Blitzeinschlag in den Kirchturm vor einigen Jahren, bei dem die Orgel leicht beschädigt wurde. Damit Blitzeinschläge nicht weiterhin auf das Kirchenschiff übergreifen und Teile der Kirche beschädigen, wurde die Installation notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensgebung ===&lt;br /&gt;
Wie es damals bei evangelischen Kirchen üblich war, bekam sie bei ihrer Einweihung am 15. Dezember 1869 keinen besonderen Namen. Die Bewohner Aplerbecks nannten sie deshalb einfach „Evangelische Kirche“. Später wurde sie im Volksmund auch die „Schwarze Kirche“ genannt, nachdem sich die Gewölbeausmalung mit den Jahren schwarz verfärbt hatte. Nach der Eingemeindung Aplerbecks nach Dortmund im Jahr 1929 wurde sie mitunter zur besseren Unterscheidung von anderen Kirchen in Dortmund inoffiziell als „Märtmannkirche“ bezeichnet, weil die Straße im Zuge der Eingemeindung von „Kirchstraße“ in „Märtmannstraße“ umbenannt worden war. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kirchen erhielt sie aber auch nach 1945 keinen richtigen Namen. Die individuelle Bezeichnung „Große Kirche“ erhielt sie erst im Jahre 1999 und setzte sich endgültig durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzertkirche ===&lt;br /&gt;
Schon 1870 klagte man darüber, dass in der Kirche das gesprochene oder gesungene Wort durch die überlange [[Nachhall|Hallzeit]] von bis zu 7&amp;amp;nbsp;Sekunden nicht deutlich zu verstehen sei. Dafür kamen zum Beispiel das Volumen und der Klang der [[Posaune]]n umso besser zur Geltung. Das änderte sich 1967, als Albert Eisenberg, ein Akustiker vom internationalen Ruf, gebeten wurde, diese Probleme zu beheben. Aufgrund seiner Analyse wurden neue [[Kirchengestühl|Kirchenbänke]] mit einer schallschluckenden Polsterung eingebaut, die im Mittelschiff als Block quer mit der Ausrichtung der Polsterung zum Altar hin und in den Seitenschiffen in Längsrichtung mit der Ausrichtung der Polsterung zum Mittelschiff hin aufgestellt wurden. Außerdem wurden an den Wänden Akustikplatten angebracht und ein [[Lautsprecher]]system mit [[Mikrofon]]anlage installiert. Der Nachhall konnte damit zwar nicht aufgehoben, aber doch halbiert werden. Seit 2001 wird die Kirche für Konzerte genutzt und hat sich einen guten Ruf bis weit über die Dortmunder Stadtgrenzen hinaus erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmalschutz ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1967 wendete sich die Gemeinde an die [[Denkmalbehörde]] des Landes mit den Antrag, die Kirche unter [[Denkmalschutz]] zu stellen, da die Kirche renovierungsbedürftig war und das Geld für die nötige Restaurierung fehlte. Am 27. November 1967 lud der [[Landeskonservator]] [[Hermann Busen]] Vertreter der Stadt, des Landes, des [[Landschaftsverband]]es, der [[Landeskirche]] und der Denkmalbehörde sowie [[Pfarrer]] und [[Presbyter]] der Gemeinde und den Organisten Wilhelm Koch zu einer Ortsbesichtigung der Evangelischen Kirche in Aplerbeck ein und überprüften sie auf die Denkmalwürdigkeit. Am 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 1967 stellte Busen offiziell fest, dass die Kirche „ein Beispiel einer neugotischen Hallenkirche von seltener Geschlossenheit“ sei und er mit der Aufnahme in die Denkmalschutzliste einverstanden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Liesenberg: &amp;#039;&amp;#039;Der Zeigefinger Gottes. Zur Geschichte der Großen Kirche Aplerbeck in der Märtmannstraße.&amp;#039;&amp;#039; Aplerbecker Geschichtsverein, 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Turm ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aplerbeck Grosse Kirche IMGP0484 wp.jpg|mini|hochkant|Der Kirchturm von der Schmerkottenstraße aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Großen Kirche in Aplerbeck Achteckiger Turmaufbau..jpg|mini|hochkant|Achteckiger Turmaufbau]]&lt;br /&gt;
Besonders markant und von Weitem sichtbar ist der hohe Westturm. Er bildet bis auf halber Höhe einen quadratischen Grundriss und wird an den Ecken von massiven [[Strebewerk|Strebepfeilern]] gestützt. Dann ändert er seine Form zum [[Achteck]]. Die vier parallel zum Unterbau stehenden Wandsegmente sind mit vier lang gestreckten und dreifach gestaffelten [[Klangarkade|Schallluken]] durchbrochen, die diagonal stehenden Wandsegmente sind durch je eine gestufte, in einem kleinen Dreiecksgiebel endende [[Lisene]] gegliedert. Darauf folgt eine mit [[Arkade]]n gegliederte umlaufende [[Balustrade]]. Den Abschluss bildet ein achteckiger, mit Kupferblech gedeckter [[Turmhelm]]. An der Spitze des Turmhelms markiert ein [[Windrichtungsgeber|Wetterhahn]] den höchsten Punkt Aplerbecks und der Umgebung. Die Gesamthöhe des Turmes beträgt 60,90 Meter. Seine Höhe und Form sind prägend und bestimmt bis heute das Ortsbild Aplerbecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. April 1945 sorgten [[Anton Kalt]] und Dietrich Hans dafür, dass auf dem Turm der Großen Kirche eine weiße [[Fahne]] als Zeichen der Kapitulation gehisst wurde. Der Küster Milo kletterte auf den Turm und brachte eine Fahne, gefertigt aus einem weißen Betttuch an der Balustrade an. Anton Kalt ging als [[Parlamentär]] nach [[Sölde (Dortmund)|Sölde]], um dem Kommandanten der Besatzungstruppen zu erklären, dass in Aplerbeck kein Widerstand geleistet werde. Damit war für Aplerbeck der Krieg beendet und ohne weitere Kampfhandlungen rückten die US-Streitkräfte in Aplerbeck ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/sueden/Der-Tag-des-Friedens-erinnert-an-Befreiung;art2575,1615088 &amp;#039;&amp;#039;Aplerbecker Gedenken. Der „Tag des Friedens“ erinnert an Befreiung.&amp;#039;&amp;#039;] Ruhrnachrichten Dortmund, 13. April 2012, abgerufen am 7. Dezember 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Kurz vor der Fertigstellung der Kirche sollten drei Bronzeglocken bei der [[Glocken- und Kunstgießerei Rincker]] in [[Westhofen (Schwerte)|Westhofen]] bestellt werden. Sie war einer von mehreren sogenannten Sammel-Gussstätten, die sich in Westhofen niederließ und für Rincker Glocken produzierte. Dafür wurden die zwei alten Glocken aus dem Turm der [[Georgskirche (Aplerbeck)|Georgskirche]] geholt und nach Westhofen abgeliefert. Doch um Kosten zu sparen, behielt man die alte c-Glocke bei, während die zweite Glocke für das neue Geläut der Großen Kirche zur e-Glocke umgegossen wurde. Nur die g-Glocke wurde neu gegossen. Die Kosten betrugen 1933 1/3 Reichstaler. Danach wurde ein hölzerner Glockenstuhl im Turm installiert. Die drei Glocken, welche in der Tonart des [[C-Dur|C-Dur-Accord]] erklangen, trugen diese Aufschriften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Nr.&lt;br /&gt;
! [[Schlagton]]&lt;br /&gt;
! Gussjahr&lt;br /&gt;
! Gießer, Gussort&lt;br /&gt;
! Aufschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1820 ||style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{0}}– ||style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| „Soli Deo Gloria“ (Allein Gott die Ehre)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 1869 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Glocken- und Kunstgießerei Rincker, Westhofen ||style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|„Kommet, denn es ist alles bereit“ (Einladung zum Abendmahl)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ (Weihnachtsbotschaft der Engel)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Große Kirche Aplerbeck - Turm.jpg|alternativtext=Turm der Großen Kirche 2026|mini|Turm der Großen Kirche 2026]]&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] mussten die c- und die e-Glocke für Rüstungszwecke abgeliefert werden. Der Gemeinde verblieb daraufhin nur die kleine g-Glocke. Im Jahre 1920 bestellte die Gemeinde drei neue [[Gussstahl]]glocken, die vom [[Bochumer Verein]] gegossen wurden. Wegen der Größe und Schwere des neuen Geläuts wurde der alte hölzerne [[Glockenstuhl]] entfernt und durch einen neuen Glockenstuhl aus Stahl ersetzt. Am 2. Juli 1920 feierte man unter großer Beteiligung der Kirchengemeinde die Ankunft der drei neuen Gussstahlglocken, die nach der Installation im Turm am 23. Juli 1920 zum ersten Mal läuteten. Die Glocken tragen diese Aufschriften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Nr.&lt;br /&gt;
! [[Schlagton]]&lt;br /&gt;
! Gussjahr&lt;br /&gt;
! Gießer, Gussort&lt;br /&gt;
! Aufschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ais&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||rowspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 1920 ||rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Bochumer Verein, Bochum||style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| „Unser Glaube ist der Sieg der die Welt überwunden hat“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;cis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| „Meinen Frieden gebe ich euch“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| „Ein feste Burg ist unser Gott“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1869 ||style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Glocken- und Kunstgießerei Rincker, Westhofen ||style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ (Weihnachtsbotschaft der Engel)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Große Gussstahlglocke.jpg|Die große Gussstahlglocke&lt;br /&gt;
 Die mittelgroße Gussstahlglocke.jpg|Die mittelgroße Gussstahlglocke&lt;br /&gt;
 Die kleine Gussstahlglocke links und die Uhrenglocke rechts.jpg|Die kleine Gussstahlglocke (links) und die alte Uhrenglocke (rechts)&lt;br /&gt;
 Glocken der Großen Kirche in Aplerbeck.jpg|Die Glocken mit dem stählernen Glockenstuhl&lt;br /&gt;
 Die [[Läutemaschine]]n der Großen Gussstahlglocken.jpg|Die Elektromotoren, die die großen Glocken antreiben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Gussstahlglocken tragen zusätzlich noch diese Aufschrift: „Ersatz für die im Weltkriege 1914–1919&amp;lt;ref&amp;gt;sic! Datumsangabe auf den Glocken.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Vaterlande geopferten Bronzeglocken“. Die erhaltene kleine g-Glocke wurde umfunktioniert, da sich der Klang nicht in das Geläut der neuen Gussstahlglocken einfügte. Sie ist die heute zur halben und zur vollen Stunde zu hörende [[Uhrschlag|Uhrenglocke]], auch „Vater-unser-Glocke“ genannt.&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sollte die g-Glocke zum wiederholten Male abgeliefert werden, weil Bronze ein wichtiges Material zur Herstellung in der [[Rüstungsindustrie]] war. Doch durch ein geschicktes Taktieren konnte dies verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] mit einem großen, neugotischen [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] wurde 1869 durch [[Schulze (Orgelbauerfamilie)#Edmund Schulze|Edmund Schulze]] aus [[Paulinzella]] in Thüringen erbaut. 1939 wurde durch die Firma [[E. F. Walcker &amp;amp; Cie.]] die [[Traktur]] [[Traktur#Elektro-pneumatisch|elektrifiziert]] und die [[Disposition (Orgel)|Disposition]] geändert. [[Gustav Steinmann Orgelbau|Gustav Steinmann]] baute die Orgel 1984 neu auf, wobei das bestehende Pfeifenmaterial aus den Jahren 1869 und 1939 größtenteils wiederverwendet wurde. Einige neue [[Register (Orgel)|Register]] wurden hinzugefügt und die gesamte Spieltraktur wurde nun mechanisch ausgeführt. Die [[Prospekt (Orgel)|Prospektpfeifen]] sind stumm. Die Firma Stockmann ersetzte 2005 die von Walcker eingebaute Mixtur&amp;amp;nbsp;V. im [[Pedal (Orgel)|Pedal]] durch einen Oktavbass&amp;amp;nbsp;8´&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Register (Orgel)|Register]] stammen aus dem Jahr 1869, sofern in der folgenden Disposition nicht anders angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgbase.nl/scripts/ogb.exe?database=ob2&amp;amp;%250=2010333&amp;amp;LGE=EN&amp;amp;LIJST=lang |titel=Dortmund, Deutschland (Nordrhein-Westfalen) – Evangelische Kirche Aplerbeck |werk=Organ database |datum=2018-04-12 |abruf=2018-12-06 |sprache=nl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bourdon || 16′|| &amp;lt;small&amp;gt;(S)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hohlflöte || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Viola da Gamba || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blockflöte || {{0}}4′ || &amp;lt;small&amp;gt;(W)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flöte || {{0}}2′ || &amp;lt;small&amp;gt;(W)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cornett I–IV || {{Bruch|5|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rauschquinte II || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur V ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || {{0}}8′|| &amp;lt;small&amp;gt;(S)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Oberwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedeckt || 16′ || &amp;lt;small&amp;gt;(S)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geigenprinzipal || {{0}}8′ || &amp;lt;small&amp;gt;(S)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lieblich Gedeckt || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Salicional || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fugara || {{0}}4′ || &amp;lt;small&amp;gt;(S)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nasard || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flautino || {{0}}2′ || &amp;lt;small&amp;gt;(W)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cymbel III || || &amp;lt;small&amp;gt;(W)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krummhorn || {{0}}8′ || &amp;lt;small&amp;gt;(W)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;lt;small&amp;gt;(S)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktavbass || {{0}}8′ || &amp;lt;small&amp;gt;(n)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Violon || {{0}}8′ || &amp;lt;small&amp;gt;(S)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Choralbaß || {{0}}4′ || &amp;lt;small&amp;gt;(W)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || {{0}}8′ || &amp;lt;small&amp;gt;(S)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spielhilfe (Orgel)|Spielhilfen]]:&amp;#039;&amp;#039; 3999 [[Kombination (Orgel)#Setzerkombination|Setzerkombinationen]], [[Registerschweller|Crescendo-Walze]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;lt;small&amp;gt;(S)&amp;lt;/small&amp;gt; = Register von 1984 (Steinmann)&lt;br /&gt;
: &amp;lt;small&amp;gt;(W)&amp;lt;/small&amp;gt; = Register (vermutlich) von 1939 (Walcker)&lt;br /&gt;
: &amp;lt;small&amp;gt;(n)&amp;lt;/small&amp;gt; = neues Register von 2005 (Stockmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
* Das [[Altarbild]] wurde 1870 von [[Paul Händler]] aus Berlin geschaffen.&lt;br /&gt;
* Der ursprüngliche Altar und die Kanzel, entworfen von Christian Heyden, wurden von Herwart Schulze, einem Bruder der Orgelbauer von Schulze &amp;amp; Söhne, gefertigt.&lt;br /&gt;
* Der Taufstein, entworfen von Christian Heyden wurde vom Bildhauer Michael Stephan gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ursula Quednau (Red.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen II: Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutscher Kunstverlag]], Berlin / München 2011, ISBN 978-3-422-03114-2, S. 269.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Große Kirche (Aplerbeck)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.georgsgemeinde.de/index.html Internetpräsenz der Georgs-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://www.evkkdo.de/kirche-und-stadt/fundraising/stiftung-denkmalswerte-kirchen/kirchen/kirchen-in-dortmund/22-grosse-kirche-aplerbeck/ Stiftung Denkmalswerte Kirchen der Ev. Kirche in Dortmund und Lünen]&lt;br /&gt;
* [https://www.route-industriekultur.ruhr/standorte-der-route/themenrouten/26-sakralbauten/ Beschreibung aller Standorte auf dieser Themenroute] als Teil der [[Route der Industriekultur]]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=7ATRhlP8ktI Uhrschlag und Vollgeläut] auf [[YouTube|Youtube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 26: Sakralbauten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosse Kirche Aplerbeck}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1860er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelischen Kirche von Westfalen|Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Nordrhein-Westfalen|Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude|Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
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