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	<title>Große Fuge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T11:10:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Fuge&amp;diff=1658301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: typografische Anführungszeichen korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Fuge&amp;diff=1658301&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-17T06:25:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Beethoven 6.jpg|mini|hochkant|Beethoven-Porträt (Johann Decker, 1824)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf-habsburg-olmuetz.jpg|mini|hochkant|Widmungsträger Erzherzog Rudolf von Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Große Fuge.jpg|mini|hochkant|Manuskriptseite der &amp;#039;&amp;#039;Großen Fuge&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Fuge op. 133 B-Dur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein in den Jahren 1825 bis 1826 entstandenes Stück für Streichquartett von [[Ludwig van Beethoven]]. Das dem [[Rudolph von Österreich (Kardinal)|Erzherzog Rudolph]] gewidmete Werk war ursprünglich das Finale von Beethovens [[13. Streichquartett (Beethoven)|Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1826 veröffentlichte Beethoven für die &amp;#039;&amp;#039;Große Fuge&amp;#039;&amp;#039; unter der [[Opus (Werk)|Opus]]-Nummer 134 eine Klavierbearbeitung zu vier Händen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die &amp;#039;&amp;#039;Große Fuge&amp;#039;&amp;#039; als Finalsatz des [[13. Streichquartett (Beethoven)|Streichquartetts B-Dur op. 130]] vorgesehen. Aufgrund der Neuartigkeit der Tonsprache, die die aufführenden Musiker überforderte, wurde Beethoven von seinem Verleger Mathias Artaria gebeten, ein konventionelles Finale für op. 130 zu schreiben. Beethoven kam dieser Bitte nach und gab den ursprünglichen Finalsatz mit der eigenständigen Opusnummer 133 heraus. Nach Meinung des Musikwissenschaftlers Gerd Indorf ist die Annahme, Beethoven hätte diesen Schritt gegen seinen Willen vorgenommen, nach heutigem Stand der Forschung nicht gerechtfertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Indorf: &amp;#039;&amp;#039;Beethovens Streichquartette: Kulturgeschichtliche Aspekte und Werkinterpretation&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Rombach, Freiburg / Berlin / Wien 2007, S. 425 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Musik ==&lt;br /&gt;
Dem Werk liegt die namensgebende [[Fuge (Musik)|Fuge]] zugrunde. Das Werk ist jedoch keine reine Fuge im Sinne von [[Johann Sebastian Bach]], vielmehr wird die Fuge dieses Stückes durch zusätzliche Elemente ergänzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lewis Lockwood]]: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven: Seine Musik – Sein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel / Metzler, Stuttgart / Weimar 2009.&amp;lt;!-- Seitenangabe fehlt--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Tat ist der Fugenanteil des Werkes auf 40 % beschränkt; der Rest der &amp;#039;&amp;#039;Fuge&amp;#039;&amp;#039; besteht aus freierem Fugatostil und homophonen Elementen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Indorf: &amp;#039;&amp;#039;Beethovens Streichquartette: Kulturgeschichtliche Aspekte und Werkinterpretation&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Rombach, Freiburg / Berlin / Wien 2007, S. 431.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Sinne erinnerte sich Beethovens Freund [[Karl Holz (Violinist)|Karl Holz]], zweiter Violinist des Beethoven nahestehenden [[Schuppanzigh-Quartett]]s:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=‚Eine Fuge zu machen‘, sagte Beethoven, ist keine Kunst, ich habe deren zu Dutzenden in meiner Studienzeit gemacht. Aber die Phantasie will auch ihr Recht behaupten, und heut’ zu Tage muß in die alt hergebrachte Form ein anderes, ein wirklich poetisches Element kommen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm von Lenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven. Eine Kunststudie&amp;#039;&amp;#039;. 5 Bände (Bände 1–2 Kassel 1855, Bände 3–5 Hamburg 1860). Band 5, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beethoven beschrieb bei der Veröffentlichung der &amp;#039;&amp;#039;Großen Fuge&amp;#039;&amp;#039; die Art seiner Sonatenfuge als „tantôt libre tantôt recherchée“ („bald frei, bald gebunden“). Dies bezieht sich auf die [[Durchführung (Musik)|Durchführung]] der Fuge, in der sich freie und gebundene Bestandteile abwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Overtura. Allegro – Fuga&amp;#039;&amp;#039; beginnt mit einer drohend klingenden Phrase, der ein sanftmütiger Abschnitt folgt. Doch wenig später setzt die schroffe [[Fuge (Musik)|Fuge]] mit ihren Variationen ein. Als wesentliches Element der Fuge erscheint eine Variation der Viertongruppe, die bereits Grundlage von Beethovens [[14. Streichquartett (Beethoven)|Streichquartett Nr.&amp;amp;nbsp;14 cis-Moll op.&amp;amp;nbsp;131]] und [[15. Streichquartett (Beethoven)|Streichquartett Nr. 15 in a-Moll op.&amp;amp;nbsp;132]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgelöst wird die &amp;#039;&amp;#039;Overtura&amp;#039;&amp;#039; von einem sanftmütigen &amp;#039;&amp;#039;Meno mosso e moderato&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt ein beschwingtes &amp;#039;&amp;#039;Allegro molto e con brio&amp;#039;&amp;#039; mit seinen energischen Variationen, das Thema der Fuge fließt mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem schließt sich ein erneuter &amp;#039;&amp;#039;Meno-mosso-e-moderato&amp;#039;&amp;#039;-Abschnitt an, in dem das Thema des ersten &amp;#039;&amp;#039;Meno mosso e moderato&amp;#039;&amp;#039;, diesmal in einem zügigeren Habitus, wiederholt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Abschnitt, erneut ein &amp;#039;&amp;#039;Allegro molto e con brio&amp;#039;&amp;#039;, bringt ein unbeschwertes Allegro-Thema, das zwischenzeitlich auch zur Ruhe findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im abschließenden &amp;#039;&amp;#039;Allegro&amp;#039;&amp;#039; werden die Themen der &amp;#039;&amp;#039;Fuga&amp;#039;&amp;#039;, des ersten &amp;#039;&amp;#039;Meno mosso e moderato&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Overtura&amp;#039;&amp;#039; wiederholt; das Werk findet zu einem lebhaften Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Reaktionen auf die &amp;#039;&amp;#039;Große Fuge&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Nach einer Aufführung des [[13. Streichquartett (Beethoven)|Streichquartetts op.&amp;amp;nbsp;130]] am 21. März 1826 durch das [[Schuppanzigh-Quartett|Streichquartett-Ensemble]] von [[Ignaz Schuppanzigh]] (vor dem Austausch des Finalsatzes) beschrieb die „[[Allgemeine Musikalische Zeitung]]“ die ersten Sätze des op. 130 mit Attributen wie „mystisch“, und „voll von Frohsinn“ und „Schalkhaftigkeit“, schrieb jedoch über die Fuge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Aber den Sinn des fugirten Finale wagt Ref. nicht zu deuten: für ihn war es unverständlich, wie Chinesisch. Wenn die Instrumente in den Regionen des Süd- und Nordpols mit ungeheuern Schwierigkeiten zu kämpfen haben, wenn jedes derselben anders fugirt und sie sich per transitum irregularem unter einer Unzahl von Dissonanzen durchkreuzen, wenn die Spieler, gegen sich selbst misstrauisch, wohl auch nicht ganz rein greifen, freylich, dann ist die babylonische Verwirrung fertig; dann giebt es ein Concert, woran sich allenfalls die Marokkaner ergötzen können, denen bey ihrer hiesigen Anwesenheit in der italienischen Oper nichts wohlgefiel, als das Accordiren der Instrumente in leeren Quinten, und das gemeinsame Präludiren aus allen Tonarten zugleich. Vielleicht wäre so manches nicht hingeschrieben worden, könnte der Meister seine eigenen Schöpfungen auch hören. Doch wollen wir damit nicht voreilig absprechen: vielleicht kommt noch die Zeit, wo das, was uns beym ersten Blicke trüb und verworren erschien, klar und in wohlgefälligen Formen erkannt wird.&lt;br /&gt;
 |Quelle=„[[Allgemeine musikalische Zeitung]]“, 1826&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine musikalische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, [1826], 28, Sp. 310 f. Zitiert nach: &amp;#039;&amp;#039;Konzertberichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Was um alles in der Welt soll das sein, und in welcher Bibliothek kann ich die nachlesen???????????? --&amp;gt;. S. 559 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Musiker hatten Probleme mit dem musikalischen Stil der Fuge, vor allem Karl Holz,&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig van Beethoven: &amp;#039;&amp;#039;[[Konversationshefte (Beethoven)|Konversationshefte]]&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Karl-Heinz Köhler, Grita Herre, Dagmar Beck u.&amp;amp;nbsp;a. 11 Bände. Leipzig 1968–2001, Band 8, S. 225 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; worüber sich [[Ignaz Schuppanzigh]] amüsierte: »Holz schläft jezt ein, das lezte Stück hat ihn caput gemacht«.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig van Beethoven: &amp;#039;&amp;#039;[[Konversationshefte (Beethoven)|Konversationshefte]]&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Karl-Heinz Köhler, Grita Herre, Dagmar Beck u.&amp;amp;nbsp;a. 11 Bände. Leipzig 1968–2001, Band 8, S. 246.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst Beethovens Sekretär und späterer Biograf [[Anton Schindler]] hasste die Fuge und bezeichnete dieses Werk Beethovens „als die höchste Verirrung des speculativen Verstandes“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schindler-II-115&amp;quot;&amp;gt;[[Anton Felix Schindler]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographie von Ludwig van Beethoven&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Münster 1871. Reprint: Hildesheim etc. 1994, Band 2, S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch Musikkritiker [[Eduard Hanslick]] nannte sie „ein merkwürdiges Document seiner gewaltigen, aber bereits seltsam kranken Phantasie“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eduard Hanslick]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Concert-Saal.&amp;#039;&amp;#039; Wien / Leipzig 1897, S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Bedenken des Verlegers Artaria über die Verkäuflichkeit des [[13. Streichquartett (Beethoven)|op. 130]] mit der Fuge und seiner Idee von deren Abtrennung berichtete Karl Holz 1857:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der Kunsthändler Math. Artaria, welchem ich im Namen Beethovens das Eigenthumsrecht für das B-Dur-Quartett verkauft hatte (das Honorar war 80 Dukaten) stellte nun an mich die äußerst schwierige Aufgabe, Beethoven dahin zu bringen, anstatt der schwer faßlichen Fuge ein anderes, den ausführenden wie dem Fassungsvermögen des Publikums, zugänglicheres, letztes Stück zu schreiben. Ich stellte nun Beethoven vor, daß diese Fuge, ein außer dem Bereich der gewöhnlichen, ja selbst seiner neuesten ungewöhnlichen Quartettmusik, liegendes Kunstwerk sei, daß es für sich allein abgesondert dastehen müsse, auch allerdings eine eigene opus-Zahl verdiene. Artaria sei gern bereit, ein neues Finale besonders zu honorieren. Beethoven wollte Bedenkzeit, doch schon am folgenden Tage erhielt ich einen Brief, worin er sich bereit erklärte, den Wünschen zu entsprechen; für das neue Finale sollte ich 12 Dukaten verlangen&lt;br /&gt;
 |Autor=Karl Holz&lt;br /&gt;
 |Quelle=[[Wilhelm von Lenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven. Eine Kunststudie&amp;#039;&amp;#039;. 5 Bände (Bände 1–2 Kassel 1855, Bände 3–5 Hamburg 1860). Band 5. S. 219.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Musikwissenschaftler [[Klaus Kropfinger]] sieht in dem gemeinsamen Vorgehen von Artaria und Holz ein „Zusammenspiel“;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kropfinger-1987&amp;quot;&amp;gt;Klaus Kropfinger: &amp;#039;&amp;#039;Das gespaltene Werk. Beethovens Streichquartett Op. 130/133&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zu Beethovens Kammermusik&amp;#039;&amp;#039;. Symposion Berlin 1984. München 1987, S. 295–335, hier S. 335, Anm. 109 (Sieghard Brandenburg, Helmut Loos [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Beethoven-Hauses Bonn&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge, 4. Reihe, Band 10).&amp;lt;/ref&amp;gt; durch dieses sei die Abtrennung der Fuge „bereits vorprogrammiert“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kropfinger-1987&amp;quot; /&amp;gt; gewesen; besonders Holz’ Verhalten interpretiert Kropfinger als „kontinuierliche ‚psychologische Kriegsführung‘“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kropfinger-1987&amp;quot; /&amp;gt; Demgegenüber steht eine Mitteilung von Karl Holz an Beethoven: „Gestern wurde das Quartett bey Artaria probirt; […] wir haben es zweimal gespielt; Artaria war ganz entzückt, und die Fuge fand er, als er sie zum drittenmal hörte, schon ganz verständlich“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig van Beethoven: &amp;#039;&amp;#039;[[Konversationshefte (Beethoven)|Konversationshefte]]&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Karl-Heinz Köhler, Grita Herre, Dagmar Beck u.&amp;amp;nbsp;a. 11 Bände. Leipzig 1968–2001, Band 10, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beethovens Streichquartett op. 130 war lange Zeit mit dem neu komponierten Finale akzeptiert und erlebte in dieser Form in den ersten 50 Jahren nach Entstehung 214 Aufführungen, wie eine Statistik des Kardiologen und Amateurquartettisten [[Ivan Mahaim]] ergab; die &amp;#039;&amp;#039;Große Fuge&amp;#039;&amp;#039; dagegen erklang in diesem Zeitraum lediglich 14 Mal.&amp;lt;ref&amp;gt;Ivan Mahaim: &amp;#039;&amp;#039;Naissance et Renaissance des Derniers Quartuors&amp;#039;&amp;#039;. Band I. Paris 1964, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussion um die Abtrennung der &amp;#039;&amp;#039;Großen Fuge&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem wurde über die Jahre vehement diskutiert, ob Beethovens Entscheidung, das ursprüngliche Finale separat zu veröffentlichen und durch eine neue Finalkomposition zu ersetzen, als definitiv anzusehen ist. [[Anton Schindler]] hielt das neue Finale, das seiner Meinung nach „in Bezug auf Stylistisches und Klarheit vielen andern der in früherer Periode geschriebenen Quartett-Sätze“ ähnele, für viel eingänglicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schindler-II-115&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegenseite dieses Disputs, zu der u.&amp;amp;nbsp;a. [[Arnold Schönberg]] und seine Kollegen im [[Kolisch-Quartett]] gehörten, vertritt die Ansicht, Beethovens Entscheidung sei nicht künstlerischer, sondern vermarktungstechnischer Natur gewesen; er wäre von Verleger und Freunden dazu gedrängt worden. In diesem Sinne schrieb der Beethoven-Experte [[Erwin Ratz]]:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Daß Beethoven sich bewegen ließ, ein neues Finale zu komponieren, war ein Akt der Resignation […]. Bei aller Genialität, die auch dem neuen Finale nicht abzusprechen ist, müssen wir doch mit äußerster Entschiedenheit feststellen, daß dieser Satz keinerlei innere Beziehung zum übrigen Quartett besitzt. In jedem empfindsamen Musiker wird das Einsetzen des leichten Rondofinales nach dem Verklingen der überirdischen Cavatine immer einen unerträglichen Schock auslösen&lt;br /&gt;
 |Autor=Erwin Ratz&lt;br /&gt;
 |Quelle=Für die Originalfassung des B-Dur-Streichquartetts op. 130/133, 1952&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Ratz: &amp;#039;&amp;#039;Für die Originalfassung des B-Dur-Streichquartetts op. 130/133&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Musikzeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, 1952, 7, S. 83 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Kropfinger sieht den Grund für Beethovens Vorgehensweise in Beethovens Geldnöten: „In diesem Kontext ist auch Beethovens späte Einwilligung in die Abtrennung des Fugenfinales zu sehen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kropfinger: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven – Im Zeichen des Janus. Op. 133 ± op. 133. Der widerwillig gefaßte Entschluß&amp;#039;&amp;#039;. In: B. Bischoff u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Über Musik im Bilde&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Köln-Rheinkassel 1995, S.&amp;amp;nbsp;277–323, hier S. 310&amp;lt;/ref&amp;gt; Gerd Indorf indessen hält es für unwahrscheinlich, dass Beethoven seine künstlerischen Überzeugungen einem zusätzlichen Honorar von lediglich zwölf Dukaten untergeordnet hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Indorf: &amp;#039;&amp;#039;Beethovens Streichquartette: Kulturgeschichtliche Aspekte und Werkinterpretation&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Rombach, Freiburg / Berlin / Wien 2007, S. 428&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso skeptisch beurteilt Indorf die These, die Abtrennung als „Akt der Resignation“ (Ratz) zu sehen, in dem Sinne, dass Beethoven auf die negative Reaktion durch das Publikum eingegangen wäre: Wie [[Hermann Scherchen]] es formulierte, „mißfiel die Schlußfuge so sehr, daß Beethoven sich bewegen ließ, nach Verwerfung eines ersten Entwurfs einen neuen Schlußsatz zu komponieren“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Scherchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Beethovens Große Fuge Opus 133&amp;#039;&amp;#039;. In: G. Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur musikalischen Analyse&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 1974, S. 161–185, hier S. 164 (&amp;#039;&amp;#039;Wege zur Forschung&amp;#039;&amp;#039;, Band 257).&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch da Beethoven im Lauf seines Lebens bereits mehrmals souverän mit dem Unverständnis des Publikums auf seine Werke hatte umgehen können, sei es, so Indorf, unwahrscheinlich, dass er nun dem Publikumsgeschmack nachgegeben hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Indorf: &amp;#039;&amp;#039;Beethovens Streichquartette: Kulturgeschichtliche Aspekte und Werkinterpretation&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Rombach, Freiburg / Berlin / Wien 2007, S. 429 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem niederländischen Musikwissenschaftler Jan Caeyers zufolge war Beethovens Vorgehen rein musikalisch begründet: Demzufolge sei Beethoven zu der Erkenntnis gelangt, dass das Ungleichgewicht zwischen den ersten fünf Sätzen des Streichquartetts op. 130, die harmonisch angelegt waren und die Zuhörer dementsprechend in gelöste Stimmung versetzen, und der kraftvollen, energischen Fuge zu extrem sei; demzufolge hätte er es als notwendig angesehen, ein neues, friedvolleres Finale zu komponieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Caeyers: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven – Der einsame Revolutionär&amp;#039;&amp;#039;, C. H. Beck-Verlag, 2013, ISBN 978-3-406-65625-5, S. 734f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beethoven war in der Vergangenheit bereits ähnlich verfahren. So stammt der Finalsatz der „[[Violinsonate Nr. 9 (Beethoven)|Kreutzer-Sonate]]“ ursprünglich aus der [[Violinsonate Nr. 6 (Beethoven)|Violinsonate op. 30,1]], die nun von einem Variationssatz beendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Lewis Lockwood: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven: Seine Musik – Sein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, 2009, S. 361&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Anekdote weiß zu berichten, dass Beethoven angeblich sogar erwog, das Chorfinale der „[[9. Sinfonie (Beethoven)|Neunten Sinfonie]]“ durch einen Instrumentalsatz zu ersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Wheelock Thayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Thayer’s Life of Beethoven&amp;#039;&amp;#039;. Revidiert und hrsg. von Elliot Forbes. Princeton NJ 1964, S. 895.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aufführung des [[13. Streichquartett (Beethoven)|Streichquartetts Nr.&amp;amp;nbsp;13 B-Dur op.&amp;amp;nbsp;130]] mit der Fuge als Finale fand erst im Jahre 1887 statt; auch diese Aufführung sollte für lange Zeit die Ausnahme bleiben. Noch in den Auflagen von 1910 und 1921 von Theodor Halms 1885 verfasster Quartett-Monographie wird die Fuge als „vielleicht die genialste Augenmusik, die je geschrieben wurde“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helm&amp;quot;&amp;gt;Theodor Helm: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven’s Streichquartette. Versuch einer technischen Analyse dieser Werke im Zusammenhang mit ihrem geistigen Inhalt&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1885.  3. Auflage: 1921, S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet; „aber beim Anhören will sich ein reiner, künstlerisch befriedigender Eindruck nur teilweise einstellen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert schließlich schenkte man der &amp;#039;&amp;#039;Großen Fuge&amp;#039;&amp;#039; mehr Aufmerksamkeit und schätzte sie gegenüber dem neukomponierten Finale als höherwertig ein. Heute befindet sich das [[Autograph]] der &amp;#039;&amp;#039;Großen Fuge&amp;#039;&amp;#039; in der [[Jagiellonische Bibliothek|Biblioteka Jagiellońska]] in [[Krakau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Heidrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Streichquartette&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven-Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter-Verlag Karl Vötterle, Kassel 2009, ISBN 978-3-476-02153-3, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klavierfassung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grosse Fuge Manuscript.jpg|mini|Manuskript der Klavierfassung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während die &amp;#039;&amp;#039;Große Fuge&amp;#039;&amp;#039; Bestandteil des Quartetts op. 130 war, machte Verleger Artaria Beethoven das Angebot, dass dieser „zum besseren Verstehen“ eine Klavierfassung der Fuge herstellen solle. Als Beethoven ablehnte, wurde auf einen Vorschlag von Holz hin der Pianist [[Anton Halm]] mit der [[Transkription (Musik)|Transkription]] betraut; diese Aufgabe war Ende April erfüllt. Beethoven fand jedoch keinen Gefallen an Halms Klavierfassung, konnte aber erst in der zweiten Augusthälfte 1826, nach Vollendung des [[14. Streichquartett (Beethoven)|Streichquartett Nr.&amp;amp;nbsp;14 (cis-Moll) op.&amp;amp;nbsp;131]], mit der Erstellung einer eigenen Klavierfassung beginnen. An Karl Holz schrieb er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=… ersuche ich Sie, Herrn Mathias A. zu sagen, daß ich ihn durchaus nicht zwingen will, meinen Klavierauszug zu nehmen, ich sende Ihnen deshalb den Halmischen K. A. mit, damit Sie, (falls Artaria ihn ablehnen sollte) sobald Sie meinen K. Auszug empfangen haben, den Halm(schen) M(athias) A(rtaria) gleich einhändigen – will aber Herr A. meinen Klavierauszug behalten für das aus 12 Dukaten in Gold bestehende Honorar, so verlange ich nichts, als daß dieses schriftlich von ihm gegeben wird.&lt;br /&gt;
 |Autor=Beethoven&lt;br /&gt;
 |Quelle=1826&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig van Beethoven: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;. Sieghard Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gesamtausgabe&amp;#039;&amp;#039;. 7 Bände. München 1996–1998, Band 6, Nr. 2194, S. 274 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in dieser Phase entstand in der ersten Septemberhälfte die Idee, die Fuge als selbstständiges Werk zu veröffentlichen und für op.&amp;amp;nbsp;130 ein neues Finale zu komponieren. So berichtete Karl Holz: „Artaria ist entzückt, daß sie seinen Vorschlag annehmen, er gewinnt sehr viel dabei, daß beide Werke einzeln gesucht werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig van Beethoven: &amp;#039;&amp;#039;[[Konversationshefte (Beethoven)|Konversationshefte]]&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Karl-Heinz Köhler, Grita Herre, Dagmar Beck u.&amp;amp;nbsp;a. 11 Bände. Leipzig 1968–2001, Band 10, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von September bis November 1826 war Beethoven mit der Komposition des neuen Finales für op.&amp;amp;nbsp;130 beschäftigt und konnte dieses schließlich am 22. November 1826 an Mathias Artaria schicken. Dieser veröffentlichte die &amp;#039;&amp;#039;Große Fuge&amp;#039;&amp;#039; in Wien gemeinsam mit deren Klavierfassung sowie dem Streichquartett op.&amp;amp;nbsp;130 am 10. Mai 1827, kurze Zeit nach Beethovens Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für lange Zeit letzte Information über den Verbleib der Originalpartitur der Klavierfassung war, dass sie in Berlin versteigert wurde und an einen Industriellen in [[Cincinnati]] ([[Ohio]]) ging. Dessen Tochter übergab die Partitur gemeinsam mit weiteren Manuskripten –&amp;amp;nbsp;unter denen sich auch eine Sonate und eine Fantasie von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] (beide in c-Moll) befanden&amp;amp;nbsp;– im Jahr 1952 an eine Kirche in [[Philadelphia]] ([[Pennsylvania]]). Wiederum ist unbekannt, was danach mit der Partitur geschah, bis sie im Juli 2005 von einer Bibliothekarin bei Aufräumarbeiten im „Palmer Theological Seminary“ in [[Wynnewood (Pennsylvania)|Wynnewood]] (Pennsylvania) aufgefunden wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nytimes.com/2005/10/13/arts/music/a-historic-discovery-in-beethovens-own-hand.html A Historic Discovery, in Beethoven’s Own Hand.] [[The New York Times]], 13. Oktober 2005 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.cbc.ca/arts/story/2005/10/13/beethoven_051013.html |text=„CBC News“, 13. Oktober 2005. |wayback=20070312010237}} „Handwritten Beethoven score resurfaces“ (in Englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einer Auktion durch [[Sotheby’s]] am 1. Dezember 2005 erwarb ein zunächst anonymer Käufer das Manuskript für umgerechnet 1,95 Millionen US-Dollar. Bei dem Käufer handelte es sich um den öffentlichkeitsscheuen Multimilliardär Bruce Kovner, der seine Identität später preisgab und die Partitur im Februar 2006 der [[Juilliard School]] übergab, die die Partitur in ihre online verfügbare Manuskriptsammlung aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Matthias Moosdorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig van Beethoven. Die Streichquartette&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Bärenreiter, 2007, ISBN 978-3-7618-2108-4.&lt;br /&gt;
* Gerd Indorf: &amp;#039;&amp;#039;Beethovens Streichquartette: Kulturgeschichtliche Aspekte und Werkinterpretation&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Rombach, 2007, ISBN 978-3-7930-9491-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Harenberg Kulturführer Kammermusik&amp;#039;&amp;#039;. Bibliographisches Institut &amp;amp; F. A. Brockhaus, Mannheim 2008, ISBN 978-3-411-07093-0.&lt;br /&gt;
* Jürgen Heidrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Streichquartette&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven-Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bärenreiter-Verlag Karl Vötterle GmbH &amp;amp; Co. KG, Kassel, 2009, ISBN 978-3-476-02153-3, S. 173–218&lt;br /&gt;
* [[Lewis Lockwood]]: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven: Seine Musik – Sein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, 2009, ISBN 978-3-476-02231-8, S. 344–383&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiterführende Literatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Theodor Helm: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven’s Streichquartette. Versuch einer technischen Analyse dieser Werke im Zusammenhang mit ihrem geistigen Inhalt&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1885. 3. Auflage: 1921.&lt;br /&gt;
* Ludwig van Beethoven: &amp;#039;&amp;#039;Werke. Neue Ausgabe sämtlicher Werke&amp;#039;&amp;#039;. Abteilung VI, Band 5, Streichquartette III (op.&amp;amp;nbsp;127–135). Hrsg.: Beethoven-Archiv Bonn (J. Schmidt-Görg u.&amp;amp;nbsp;a.). München / Duisburg 1961 ff.&lt;br /&gt;
* Ivan Mahaim: &amp;#039;&amp;#039;Naissance et Renaissance des Derniers Quartuors&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Paris 1964&lt;br /&gt;
* Joseph Kerman: &amp;#039;&amp;#039;The Beethoven Quartets&amp;#039;&amp;#039;. New York 1967.&lt;br /&gt;
* Ekkehard Kreft: &amp;#039;&amp;#039;Die späten Quartette Beethovens. Substanz und Substanzverarbeitung&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1969.&lt;br /&gt;
* [[Arno Forchert]]: &amp;#039;&amp;#039;Rhythmische Probleme in Beethovens späten Streichquartetten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über den internationalen musikwissenschaftlichen Kongreß Bonn&amp;#039;&amp;#039;, 1970. Kassel u.&amp;amp;nbsp;a., 1971, S. 394–396.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Stephan]]: &amp;#039;&amp;#039;Zu Beethovens letzten Quartetten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Musikforschung&amp;#039;&amp;#039;, 1970, 23. Jahrgang, S. 245–256.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Scherchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Beethovens Große Fuge Opus 133&amp;#039;&amp;#039;. In: G. Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur musikalischen Analyse&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 1974, S. 161–185 (= &amp;#039;&amp;#039;[[Wege der Forschung]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 257).&lt;br /&gt;
* [[Emil Platen]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Notierungsproblem in Beethovens späten Streichquartetten&amp;#039;&amp;#039;. In: Paul Mies, Joseph Schmidt-Görg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beethoven-Jahrbuch 1971/72&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1975, S. 147–156.&lt;br /&gt;
* Klaus Kropfinger: &amp;#039;&amp;#039;Das gespaltene Werk. Beethovens Streichquartett Op.&amp;amp;nbsp;130/133&amp;#039;&amp;#039;. In: Sieghard Brandenburg, Helmut Loos  (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zu Beethovens Kammermusik&amp;#039;&amp;#039;. München 1987, S. 296–335.&lt;br /&gt;
* Emil Platen: &amp;#039;&amp;#039;Über Bach, Kuhlau und die thematisch-motivische Einheit der letzten Quartette Beethovens&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zu Beethovens Kammermusik.&amp;#039;&amp;#039; Symposion Bonn 1984. München 1987, S. 152–164 (Sieghard Brandenburg, Helmut Loos [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Beethoven-Hauses Bonn&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge, 4. Reihe, Band 10).&lt;br /&gt;
* Ulrich Siegele: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven. Formale Strategien der späten Quartette. Musik-Konzepte&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Heinz-Klaus Metzger, Rainer Riehn. Heft 67/68, München 1990.&amp;lt;!-- Struktur Aufsatz ./. Sammelwerk kann nicht stimmen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Klaus Kropfinger: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven – Im Zeichen des Janus. Op.&amp;amp;nbsp;130 ± op.&amp;amp;nbsp;133. Der widerwillig gefaßte Entschluß&amp;#039;&amp;#039;. In: R. Bischoff u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Über Musik im Bilde&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Köln-Rheinkassel 1995, S. 277–323.&lt;br /&gt;
* Klaus Kropfinger: &amp;#039;&amp;#039;Fuge B-Dur für Streichquartett »Große Fuge« op.&amp;amp;nbsp;133&amp;#039;&amp;#039;. In: A. Riethmüller u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beethoven. Interpretationen seiner Werke&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. 2. Auflage. Band 2. Laaber, 1996, S. 338–342.&lt;br /&gt;
* [[Martin Geck]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Philosophie von Beethovens Großer Fuge&amp;#039;&amp;#039;. In: Christoph-Hellmut Mahling, Ruth Seiberts (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für [[Walter Wiora]] zum 90. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Tutzing 1997, S. 123–131.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMSLP2|id=Große Fuge, Op.133 (Beethoven, Ludwig van)|cname=Große Fuge, Op. 133}}&lt;br /&gt;
* [https://juilliardmanuscriptcollection.org/ Online-Manuskriptsammlung „JuillardManuscript Collection“.]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=XEZXjW_s0Qs Video.] youtube.com; Das [[Alban Berg Quartett]] spielt 1989 die große Fuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Streichquartette von Ludwig van Beethoven}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=300015305|LCCN=n81140267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Streichquartett von Ludwig van Beethoven]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einsätziges Instrumentalwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik 1826]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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