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	<title>Große Fechterschnecke - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Große Fechterschnecke&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Aliger gigas&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Aliger&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Aliger (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Strombidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Stromboidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Littorinimorpha&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Hypsogastropoda&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Queen Conch (Lobatus gigas).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Große Fechterschnecke&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strombus gigas Duclos in Chenu 1844 pl 1.jpg|mini|Männchen von &amp;#039;&amp;#039;Strombus gigas&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Aliger gigas&amp;#039;&amp;#039;), mit krallenartigem [[Operculum]]. Der Penis ragt links aus dem Haus hervor. [[Jean-Charles Chenu|Chenu]], 1844]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lobatus gigas eye.jpg|mini|Fühler der Fechterschnecke mit Auge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fechterschnecke.JPG|mini|Im Sand liegende Fechterschnecke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pleuroploca eats Lobatus gigas.jpg|mini|Ein &amp;#039;&amp;#039;[[Triplofusus giganteus]]&amp;#039;&amp;#039; frisst eine Große Fechterschnecke, [[Dry-Tortugas-Nationalpark]], Florida, Juni 2010.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Conch graveyard.jpg|mini|Tausende Gehäuse von &amp;#039;&amp;#039;Aliger gigas&amp;#039;&amp;#039;, weggeworfen, nachdem ihr Fleisch gegessen wurde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lobatus gigas - Shell.jpg|mini|Gehäuse der großen Fechterschnecke (&amp;#039;&amp;#039;Aliger gigas&amp;#039;&amp;#039;) von allen Seiten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Strombus gigas02.jpg|mini|Gehäuse von &amp;#039;&amp;#039;Aliger gigas&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Fechterschnecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riesen-Flügelschnecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Aliger gigas&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WoRMS1&amp;quot;&amp;gt;[[World Register of Marine Species]], [http://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&amp;amp;id=1429769 &amp;#039;&amp;#039;Aliger gigas&amp;#039;&amp;#039; (Linnaeus, 1758)]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Lobatus gigas&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WoRMS2&amp;quot;&amp;gt;[[World Register of Marine Species]], [http://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&amp;amp;id=564730 &amp;#039;&amp;#039;Lobatus gigas&amp;#039;&amp;#039; (Linnaeus, 1758)]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Eustrombus gigas&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;WoRMS3&amp;quot;&amp;gt;[[World Register of Marine Species]], [http://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&amp;amp;id=419693 &amp;#039;&amp;#039;Eustrombus gigas&amp;#039;&amp;#039; (Linnaeus, 1758)]&amp;lt;/ref&amp;gt; früher &amp;#039;&amp;#039;Strombus gigas&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;linnaeus&amp;quot;&amp;gt;[[Carl von Linné|Carolus Linnaeus]]: Systema Naturae. 10. ed. , Lars Salvius: Stockholm 1758, S.&amp;amp;nbsp;745. &amp;#039;&amp;#039;434. Strombus Lucifer. 434. S. testae labro antice rotundato integro, ventre dupliciter striato, spira carinata: tuberculis superioribus minutis. Habitat ad Americam australem. Differt a sequenti testa minus crassa, et imprimis spinis spirae minimis, nec magnis crassis pollicaribus ut in illa.  Strombus Gigas. 435. S. testa labro rotundato maximo, coronata ventre spiraque spinis conicis patentibus. Habitat in America. Testae color internus vividissimus.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Karibisches Meer|karibische]] Meeresschneckenart und der größte Vertreter der [[Fechterschnecken]]. Sie ist die zweitgrößte Art der [[Flügelschnecken]] und eine der größten [[Schnecken]]arten überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Schale der ausgewachsenen Schnecke misst 15 bis 31&amp;amp;nbsp;cm und hat einen ausladenden Mündungsrand („Flügel“). Das Haus ist kreiselförmig mit einem sehr bauchigen Körperumgang, quer gefurcht und runzelig. Die Umgänge des Gewindes und der Körperumgang sind zur Spitze des Gehäuses hin mit kegelförmigen, abstehenden Zapfen besetzt. Die Färbung variiert erheblich. Die Grundfarbe ist weiß, im Bereich der Mündung rosenrot.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brueggemann&amp;quot;&amp;gt;C. Brüggemann: &amp;#039;&amp;#039;Die Naturgeschichte in getreuen Abbildungen und mit ausführlicher Beschreibung derselben.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Eduard Eisenach, Leipzig 1838. &amp;#039;&amp;#039;Die Weichthiere.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;77. &amp;#039;&amp;#039;Die Riesen-Flügelschnecke. Strombus Gigas L.; Strombus Lucifer L. ist ein junges Exemplar.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Ellen Rogers: &amp;#039;&amp;#039;The Shell Book.&amp;#039;&amp;#039; Doubleday, Page &amp;amp; Company, New York 1908, {{archive.org |shellbook00roge}}, S.&amp;amp;nbsp;117 ff: &amp;#039;&amp;#039;The Queen Conch. Strombus gigas, Linn.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anatomie der Großen Fechterschnecke ist erst durch Colin Little 1965 und Luiz R. L. Simone 2005 genauer beschrieben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schnecke hat eine stark verlängerbare [[Proboscis]], an deren Basis die beiden Fühler sitzen. An der Spitze eines jeden Fühlers sitzt ein [[Linsenauge]] mit einer schwarzen Pupille und einer gelben [[Regenbogenhaut|Iris]], und unterhalb dessen zweigt je ein kleinerer kurzer sensorischer Fühler ab. Die Fühler samt Linsenaugen werden bei Verlust [[Regeneration (Biologie)|regeneriert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier hat einen großen und kräftigen Fuß. Am Grunde seines Vorderendes befindet sich eine Grube mit der Schleim absondernden Drüse. Am Hinterende auf etwa einem Drittel des Fußes befindet sich das hornige, krallenförmige, durch eine Zentralrippe verstärkte [[Operculum]], mit Hilfe dessen sich die Schnecke durch Kontraktionen des Fußes ruckweise und ohne Schleimspur recht schnell fortbewegen kann. Beim Kriechen berührt nur das vordere Drittel des Fußes den Untergrund, denn dahinter hat der Fuß einen runden Querschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fleischfarbene [[Mantel (Weichtiere)|Mantel]] ist vorn dunkel gefärbt und hinten heller, ins Graue übergehend. Der Mantelsaum ist ebenso wie der [[Sipho (Organ)|Sipho]] in der Regel orangefarben oder gelb. Der Fuß ist am Rand braun gefleckt und geht zum Eingeweidesack hin ins Weiße über. Der Kopf und die Fühler haben eine besonders dunkle Fleckenzeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenszyklus ==&lt;br /&gt;
Die Weibchen dieser Art sind in der Regel größer als die Männchen, wobei beide Geschlechter jeweils etwa die Hälfte der Individuen ausmachen. Die Schnecken erreichen die [[Geschlechtsreife]] im Alter von etwa 3 bis 4 Jahren bei einer Gehäuselänge von etwa 18&amp;amp;nbsp;cm und einer Körpermasse von etwa 2,5&amp;amp;nbsp;kg, wenn der Flügel an der Gehäusemündung bereits voll ausgebildet ist. Sie werden im flacheren Wasser bis zu 7 Jahre und im tieferen Wasser etwa 20 bis 30 Jahre, nach manchen Schätzungen bis zu 40 Jahre alt.&amp;lt;ref&amp;gt;Megan Davis (2005): &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.ca.uky.edu/wkrec/QueenConch.pdf |text=Species Profile Queen Conch, Strombus gigas |wayback=20120324224803 |archiv-bot=2019-04-14 19:10:59 InternetArchiveBot}} (PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039;. Southern Regional Aquaculture Center, SRAC Publication No. 7203&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Melany P. Puglisi: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.sms.si.edu/IRLSpec/Strombus_gigas.htm Strombus gigas (Queen Conch)].&amp;#039;&amp;#039; Smithsonian Marine Station at Fort Pierce, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;noaa&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.nmfs.noaa.gov/pr/species/invertebrates/queenconch.htm Queen Conch (Strombus gigas)]&amp;#039;&amp;#039;. NOAA Fisheries Office of Protected Species.&amp;lt;/ref&amp;gt; Meist begatten mehrere Männchen ein Weibchen, wobei ein langer [[Penis]] zum Einsatz kommt. Das Schneckenweibchen legt zwischen März und Oktober etwa 8 bis 9 Gallertschnüre ab, die bis zu 23&amp;amp;nbsp;m lang sein können und jeweils etwa 180.000 bis 460.000, bisweilen bis zu 750.000 Eier enthalten, die verschiedene Väter haben. Nach etwa 5 Tagen entschlüpfen den Eiern [[Veliger]]-Larven, die sodann etwa 16 bis 40 Tage [[pelagisch]] von [[Phytoplankton]] leben. Die [[Metamorphose (Zoologie)|Metamorphose]] findet bei einer Gehäuselänge von etwa 1,2&amp;amp;nbsp;mm statt.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Robertson: &amp;#039;&amp;#039;Observations on the spawn and veligers of conchs (Strombus) in the Bahamas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J. Molluscan Stud.&amp;#039;&amp;#039; 33 (4): 1959, 164–171, [[doi:10.1093/oxfordjournals.mollus.a064817]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kevin McCarthy: &amp;#039;&amp;#039;[http://sedarweb.org/docs/wpapers/S14DW04%20Conch%20life%20history.pdf A review of queen conch (Strombus gigas) life-history].&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 114&amp;amp;nbsp;kB). Sustainable Fisheries Division NOAA. SEDAR 14-DW-4, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Jungschnecken verbringen ihr erstes Lebensjahr meist vergraben im Sand.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Medley: &amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=ftp://ftp.fao.org/docrep/fao/011/i0256e/i0256e.pdf |text=Monitoring and managing queen conch fisheries: A manual |archivebot=2018-04-13 00:54:48 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039;. FAO Fisheries Technical Paper, S.&amp;amp;nbsp;514. Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO), Rome 2008, ISBN 978-92-5-106031-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie andere [[Fechterschnecken]] macht &amp;#039;&amp;#039;Aliger gigas&amp;#039;&amp;#039; auch nach der eigentlichen Metamorphose im Laufe ihres Lebens noch einen erheblichen Gestaltwandel durch und bildet erst als erwachsene Schnecke den „Flügel“ aus. So beschrieb [[Carl von Linné]] in seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Systema Naturæ]]&amp;#039;&amp;#039; verschiedene Altersstadien der Großen Fechterschnecke als unterschiedliche Arten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;linnaeus&amp;quot; /&amp;gt; Bereits in der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war man sich der Synonymie von &amp;#039;&amp;#039;Strombus lucifer&amp;#039;&amp;#039; [[Carl von Linné|L.]] mit &amp;#039;&amp;#039;Strombus gigas&amp;#039;&amp;#039; [[Carl von Linné|L.]] bewusst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brueggemann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen, Verbreitung und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Große Fechterschnecke ist im westlichen [[Atlantik]] von [[Florida]] bis Nord-[[Brasilien]] und in der gesamten [[Karibisches Meer|Karibik]] heimisch, also auch an den Küsten von [[Mexiko]], den [[Vereinigte Staaten|USA]], den [[Bahamas]] und [[Bermuda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schnecke lebt in [[Seegraswiese]]n (&amp;#039;&amp;#039;[[Thalassia (Gattung)|Thalassia]]&amp;#039;&amp;#039; spp., insbesondere &amp;#039;&amp;#039;[[Thalassia testudinum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Syringodium]]&amp;#039;&amp;#039; spp., &amp;#039;&amp;#039;[[Cymodocea]]&amp;#039;&amp;#039; spp.) und auf [[Sand]] in Tiefen von etwa 0,3&amp;amp;nbsp;m bis 18&amp;amp;nbsp;m. Jungtiere leben in Seegraswiesen an seichteren Gewässern als die Adulten und verlassen im Alter von etwa 2 Jahren in Massenwanderungen während der Wintermonate diese Jugendquartiere.&amp;lt;ref&amp;gt;A. W. Stoner: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.aoml.noaa.gov/general/lib/CREWS/Cleo/Exuma/RG_exu17.pdf Winter mass migration of juvenile queen conch Strombus gigas and their influence on the benthic environment].&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB). Marine Ecology Progress Series 56, 1988, S.&amp;amp;nbsp;99–104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Große Fechterschnecke kann sich gemessen an anderen Schnecken rasch fortbewegen. Hierzu versenkt sie das krallenförmige [[Operculum]] im Substrat und wirft durch eine ruckartige Bewegung des Fußes das Haus nach vorn. Auf diese Weise vermag die Schnecke, ohne auf der Fußsohle kriechen zu müssen, auch senkrechte Betonwände zu erklimmen. Da sie dabei keine Schleimspur hinterlässt, ist sie auch vor Feinden besser geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;George Howard Parker: &amp;#039;&amp;#039;The leaping of the stromb (Strombus gigas Linn.).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Experimental Zoology.&amp;#039;&amp;#039; 36 (2), 1922, S.&amp;amp;nbsp;205–209, [[doi:10.1002/jez.1400360204]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;K. O. Hesse: &amp;#039;&amp;#039;Gliding and climbing behaviour of the queen conch, Strombus gigas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Caribbean Journal of Science.&amp;#039;&amp;#039; 16, 1980, S.&amp;amp;nbsp;105–108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Große Fechterschnecke ernährt sich von [[Detritus (Hydrologie)|Detritus]] und Algen, die auf dem Seegras wachsen, aber auch vom Seegras selbst. Bevorzugtes Futter sind unter anderen die [[Rotalgen]] der Art &amp;#039;&amp;#039;[[Batophora oerstedii]]&amp;#039;&amp;#039; sowie der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Gracilaria]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hypnea]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mantel (Weichtiere)|Mantel]] der Schnecke wird manchmal [[Kommensalismus|kommensalisch]] von [[Kardinalbarsche]]n (&amp;#039;&amp;#039;[[Astrapogon stellatus]]&amp;#039;&amp;#039;) bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feinde ==&lt;br /&gt;
Trotz der beachtlichen Größe, welche die Große Fechterschnecke erreichen kann, und ihrer raschen [[Fluchtverhalten|Fluchtreaktionen]], bei denen sie keine Schleimspur hinterlässt und so als Adulttier zahlreichen Feinden entweicht, hat sie insbesondere als Jungtier viele Feinde. Zu ihren Fressfeinden gehören verschiedene räuberische [[Schnecken]], insbesondere die zu den [[Fasciolariidae]] gehörenden Arten &amp;#039;&amp;#039;[[Triplofusus giganteus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Fasciolaria tulipa]]&amp;#039;&amp;#039;, daneben auch die [[Stachelschnecken|Stachelschnecke]] &amp;#039;&amp;#039;[[Phyllonotus pomum]]&amp;#039;&amp;#039;. An leeren Gehäusen von Jungtieren sind Bohrlöcher von [[Mondschnecken]] und [[Stachelschnecken]] gefunden worden. Weitere Feinde sind einige [[Zehnfußkrebse]] wie die [[Blaukrabbe]] (&amp;#039;&amp;#039;Callinectes sapidus&amp;#039;&amp;#039;), die [[Schamkrabbe]] (&amp;#039;&amp;#039;Calappa gallus&amp;#039;&amp;#039;), die [[Karibik-Languste]] (&amp;#039;&amp;#039;Panulirus argus&amp;#039;&amp;#039;) und insbesondere der [[Riesen-Einsiedlerkrebs]] (&amp;#039;&amp;#039;Petrochirus diogenes&amp;#039;&amp;#039;). Krebse brechen oft Stücke der Schale vom Mündungsrand, um an die Beute zu gelangen, doch vermögen Fechterschnecken diese Schäden nach erfolgreicher Flucht zu reparieren. Solche reparierten Gehäuse werden insbesondere ab einer Gehäuselänge von 7,5 cm gefunden. [[Seesterne]] kommen als Räuber junger Fechterschnecken in Frage, jedoch griffen in Versuchen Exemplare der in der Region häufigsten Art [[Genetzter Kissenstern]] (&amp;#039;&amp;#039;Oreaster reticulatus&amp;#039;&amp;#039;) in keinem Fall junge oder alte Fechterschnecken an und lösten nicht einmal bei direktem Kontakt Fluchtreaktionen aus. Unter den [[Fische]]n sind [[Stachelmakrelen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Trachinotus falcatus]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Gepunkteter Igelfisch|Gepunktete Igelfische]] (&amp;#039;&amp;#039;Diodon hystrix&amp;#039;&amp;#039;) beim Fressen Großer Fechterschnecken beobachtet worden, außerdem tut dies die [[Unechte Karettschildkröte]] (&amp;#039;&amp;#039;Caretta caretta&amp;#039;&amp;#039;). Der wichtigste Feind ist der Mensch.&amp;lt;ref&amp;gt;E. S. Iversen, E. E. Jory, S. P. Bannerot: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.ingentaconnect.com/content/umrsmas/bullmar/1986/00000039/00000001/art00003 Predation on queen conchs, Strombus gigas, in the Bahamas].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of Marine Science.&amp;#039;&amp;#039; 39(1), 1986, S.&amp;amp;nbsp;61–75. &amp;#039;&amp;#039;[http://www.ingentaconnect.com/contentone/umrsmas/bullmar/1986/00000039/00000001/art00003?crawler=true&amp;amp;mimetype=application/pdf online]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 963&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;E. E. Jory: &amp;#039;&amp;#039;An incident of predation on queen conch, Strombus gigas L. (Mollusca, Strombidae), by Atlantic permit, Trachinotus falcatus L. (Pisces, Carangidae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Fish Biology.&amp;#039;&amp;#039; (The Fisheries Society of the British Isles) 28 (2), 2006, S.&amp;amp;nbsp;129–131, [[doi:10.1111/j.1095-8649.1986.tb05149.x]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Das [[Schnecke (Lebensmittel)|Fleisch der Schnecke]], in der [[Dominikanische Republik|Dominikanischen Republik]] „Lambi“ genannt, wird im rohen und gegarten Zustand gegessen. Die Gehäuse werden an Touristen verkauft.&lt;br /&gt;
Die [[Kariben]] und die Indigenen in [[Florida]] ([[Tequesta]]) stellten aus dem Rand der Gehäuse [[Messer]], [[Axt|Äxte]] und [[Meißel]] her. Auf Grund von Überfischung ist die Art stark gefährdet und steht unter Artenschutz. Sie ist in Anhang II des [[Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen]]s sowie in Anhang B der [[Bundesartenschutzverordnung]] gelistet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WISIA&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wisia.de/servlets/wisia/GetTaxInfo?knoten_id=2237&amp;amp;check_viewimg=1&amp;amp;lang=deu |titel=Taxon Information |hrsg=Bundesamt für Naturschutz |abruf=2009-10-12 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Ein- oder Ausreise in die Europäische Union unterliegen die als [[Souvenir]] beliebten Gehäuse der Fechterschnecke Beschränkungen, so dürfen im persönlichen Reisegepäck höchstens drei Stück dokumentenfrei mitgeführt werden (Stand 2013).&amp;lt;ref name=&amp;quot;euzoll&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Rueckkehr-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Einschraenkungen/Tiere-und-Pflanzen/Artenschutz/artenschutz_node.html&amp;amp;lang=deu |titel=Artenschutz, inwiefern bin ich hiervon als Reisender betroffen? |hrsg=Bundesministerium der Finanzen |abruf=2013-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Perlenzucht ==&lt;br /&gt;
Untersuchungen zur Perlenzucht haben gezeigt, dass auch die Große Fechterschnecke dazu gebracht werden kann, [[Perle]]n zu bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/begehrter-schmuck-forscher-zuechten-perlen-aus-meeresschnecken-a-659188.html |titel=Bericht aus dem Bereich Wissenschaft |hrsg=Spiegel Online |abruf=2009-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Colin Little (1965): &amp;#039;&amp;#039;[http://docserver.ingentaconnect.com/deliver/connect/umrsmas/00074977/v15n2/s4.pdf?expires=1348816517&amp;amp;id=70661283&amp;amp;titleid=10983&amp;amp;accname=Guest+User&amp;amp;checksum=2E29B2B39EA01CBE02FF48DD69CEC3AF Notes on the Anatomy of the Queen Conch, Strombus gigas].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of Marine Science.&amp;#039;&amp;#039; 15 (2), S.&amp;amp;nbsp;338–358.&lt;br /&gt;
* Luiz Ricardo L. Simone: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.revistasusp.sibi.usp.br/pdf/azmz/v37n2/a01v37n2.pdf Comparative morphological study of representatives of the three families of Stromboidea and the Xenophoroidea (Mollusca, Caenogastropoda), with an assessment of their phylogeny].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arquivos de Zoologia.&amp;#039;&amp;#039; (São Paulo: Museu de Zoologia – USP) 37 (2), 2005, S.&amp;amp;nbsp;178–180. {{ISSN|0066-7870}}, [[doi:10.11606/issn.2176-7793.v37i2p141-267]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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*[http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/fechterschnecke.html Markus Kappeler: Fechterschnecke]&lt;br /&gt;
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*[http://research.myfwc.com/engine/download_redirection_process.asp?file=queenconch_4434.pdf&amp;amp;objid=-1595&amp;amp;dltype=product Florida Fish and Wildlife Conservation Commission Fish and Wildlife Research Institute: Queen Conch]&lt;br /&gt;
*{{Webarchiv |url=http://www.arkive.org/species/GES/invertebrates_marine/Strombus_gigas |text=Bilder und Videos über &amp;#039;&amp;#039;Strombus gigas&amp;#039;&amp;#039; auf ARKive.org |wayback=20160502220242}}.&lt;br /&gt;
*[http://animaldiversity.ummz.umich.edu/site/accounts/information/Strombus_gigas.html Animal Diversity Web: &amp;#039;&amp;#039;Strombus gigas&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sorbeoconcha (Ordnung)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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