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	<title>Großdeuben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:50:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fdeuben&amp;diff=362762&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlinks geprüft</title>
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		<updated>2025-09-29T17:21:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlinks geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Großdeuben&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Böhlen (Sachsen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Böhlen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/14//N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/23//E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 122 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1429&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-01-01&lt;br /&gt;
|Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landkreisleipzig.de/f-Download-d-file.html?id=1504 |titel=Landkreis Leipzig – Nahverkehrsplan |werk= |hrsg=Landkreis Leipzig |seiten=6 |format=PDF; 3,2 MB |abruf=2023-11-16 |archiv-datum=2023-11-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20231116162101/https://www.landkreisleipzig.de/f-Download-d-file.html?id=1504 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1997-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04564&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034299&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großdeuben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der Stadt [[Böhlen (Sachsen)|Böhlen]] im [[Landkreis Leipzig]], in die es 1997 eingemeindet wurde. Zu Großdeuben gehören die Orte Großdeuben, Probstdeuben und Debitzdeuben sowie die Flur des 1957 durch den [[Tagebau Espenhain]] abgebrochenen Orts [[Zehmen (Ort)|Zehmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Dorf liegt südlich von [[Leipzig]] und erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung etwa auf 2 Kilometern direkt entlang des Westufers der [[Pleiße]] in der [[Leipziger Tieflandsbucht]]. Direkt durch den Ort verläuft die [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen bis zur S 199#S 72|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;72]], die südlich Anschluss an die [[Bundesstraße 2|B 2]] und die [[Bundesstraße 95|B 95]] hat. Westlich des Ortes befindet sich die sogenannte [[Neue Harth]], ein rekultivierter Bereich auf ehemaligem Bergbau-Abraumgelände, der sich bis Zwenkau, Markkleeberg und Böhlen zieht. Östlich des Ortes, an der dort verlaufenden Bundesstraße 2, liegt das [[Rückhaltebecken Stöhna]], das ein Teil des Hochwasserschutzsystems der Pleiße bildet. In vier Kilometern Entfernung befindet sich das [[Kraftwerk Lippendorf]], das als eines der modernsten [[Braunkohlekraftwerk]]e Europas gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Zöbigker]]&lt;br /&gt;
 | NORD=     [[Gaschwitz]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=  [[Wachau (Markkleeberg)|Wachau]]&lt;br /&gt;
 | WEST=     [[Zwenkau]]&lt;br /&gt;
 | OST=      [[Großpösna]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= &lt;br /&gt;
 | SUED=     [[Böhlen (Sachsen)|Böhlen]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=  [[Rötha]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Großdeuben Karte 1920.jpg|mini|Großdeuben in der Pleißenaue um 1920 vor der Tagebauerschließung]]&lt;br /&gt;
Um 600&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. legten [[Sorben#Geschichte|Altsorben]] Debitzdeuben als Rundweiler am Fluss [[Pleiße]] an. Am 4. November 1017 wurde der Ort erstmals, in einer Urkunde des Domarchivs zu [[Merseburg]], erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Cottin, Václav Vok Filip, Holger Kunde, [[Vereinigte Domstifter]]: &amp;#039;&amp;#039;1000 Jahre Kaiserdom Merseburg&amp;#039;&amp;#039;. Michael Imhof Verlag GmbH &amp;amp; Co.KG, Petersberg 2015, ISBN 978-3-7319-0228-7, S. 124&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 11. und 12. Jahrhundert entstand das Dorf Probst-Deuben, das von zugezogenen [[Deutsche Ostsiedlung|deutschen]] Bauern gegründet wurde. Um 1403 gehörte das Dorf Friedrich von Döbitz. 1415 bekamen die Gebrüder Hans und Nickel [[Zehmen (Adelsgeschlecht)|von Zehmen]] Probst-Deuben vom [[Dompropst]] zu Merseburg zu Lehen. Noch 1631 war Probst-Deuben in Besitz von Hans Georg von Zehmen. Aus dem Jahre 1503 stammt die älteste Glocke des Dorfes, eine Marienglocke. Und 37 Jahre später, also 1540 hatte Großdeuben eine eigene Pfarrkirche. Im Jahre 1606 gehörte Debitzdeuben zum [[Rittergut]] Gaschwitz. Für Probstdeuben hingegen ist ein eigenes Rittergut bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen]] Krieg litt das Dorf große Not und wurde teilweise geplündert. 1652 kaufte Friedrich Brand von Lindau, der Besitzer von Gaschwitz, das Rittergut Großdeuben auf und stiftete ein [[Epitaph]] für seine Frau Elisabeth Brand von Lindau, welches noch in der Kirche zu sehen ist. 1681 trat die [[Pest]] in Großdeuben auf und forderte viele Opfer. Anfang des 18. Jahrhunderts erfolgte die Errichtung des Torhauses zum Rittergut Großdeuben und die Anlage des Parks. Im selben Zeitraum entstand zwischen den Orten der [[Friedhof|Gottesacker]]. Im Jahre 1703 ging Großdeuben in den Besitz von Georg Ferdinand von Hopfgarten, dem Kommandanten der [[Pleißenburg]], über. Unter ihm wurde um 1715 die Schule neu errichtet. Nur ein Jahr später wurde die Kirche nach den Plänen von [[David Schatz]] neu aufgebaut. Im selben Jahr verkaufte von Hopfgarten das Rittergut an den Leipziger Kaufmann [[Peter Hohmann]]. Um das Jahr 1730 erfolgte der Bau des [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhauses]] in Probstdeuben. Im Pestjahr 1741 wurde der Gasthof „Zum weißen Roß“ errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasthof Großdeuben.jpg|mini|Der Gasthof Großdeuben auf einer historischen Postkarte]]&lt;br /&gt;
In der [[Völkerschlacht bei Leipzig]] 1813 lag Großdeuben direkt in der Aufmarschroute der [[Preußische Armee|preußischen]] und [[Kaisertum Österreich|österreichischen]] Truppen. Vor der Schlacht verließen viele Bewohner die Dörfer. Im Verlauf der Schlacht wurde die Katharinenkirche zu einem [[Feldlazarett]] umfunktioniert und die beiden Orte nahmen großen Schaden durch die [[Requisition|Requirierung]] von Vieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1854 stand Großdeuben nach einem dreitägigen Regen unter Wasser. Großdeuben, Probstdeuben und Debitzdeuben lagen bis 1856 im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Kreisamt Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 gehörten die drei Orte zum [[Gericht]]samt [[Zwenkau]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/leipzig.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Leipzig im Gemeindeverzeichnis 1900 |offline=2025-07-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241126232156/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/leipzig.htm |archiv-datum=2024-11-26 |abruf=2025-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1876 wurde in Deuben zwischen Gaschwitz und Debitzdeuben die erste [[Villa]] errichtet, damit begann der „Aufschwung der Gemeinde“. Ein Jahr später wurde die Schule abgebrochen und neu erbaut. Um 1888 wurde die Kirche das erste Mal renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von etwa 1900 bis 1920 verdoppelte sich die Großdeubener Bevölkerung und viele reiche [[Leipzig]]er Bürger ließen sich hier nieder, was noch heute in den prächtigen Villen zu erkennen ist. Am 1. Oktober 1904 wurde der Haltepunkt der [[Königlich Sächsische Staatseisenbahnen|Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen]] ([[Bahnstrecke Leipzig–Hof]]) in Probstdeuben feierlich eröffnet. Im Jahre 1905 wurde Debitzdeuben nach Großdeuben eingemeindet. 1910 zählte Großdeuben 1355 und Probstdeuben 643 Einwohner. Ab diesem Jahr kamen beide Orte zum [[Amtsgericht]] [[Rötha]]. Ein Ehrenmal für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde am 13. August 1922 auf den Vorplatz der Kirche eingeweiht. 1934 wurde Probstdeuben nach Großdeuben eingemeindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Großdeuben Hauptstraße.jpg|mini|Hauptstraße in Großdeuben heute]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pleiße bei Großdeuben (Blickrichtung Norden).jpg|mini|Die Pleiße bei Großdeuben]]&lt;br /&gt;
Durch Ausbau der [[Braunkohle]]nindustrie entwickelte sich Großdeuben in den 1950er Jahren zu einem Arbeiterwohnort. 1956–1963 wurden infolge des Braunkohleabbaus ([[Tagebau Zwenkau]]) 1331 Menschen aus den westlichen Teilen des Ortes umgesiedelt. In den folgenden Jahren fielen auch Häuser am östlichen Rand, darunter das Freibad, dem Kohleabbau im Tagebau Espenhain zum Opfer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.devastiert.de/tagebau/espenhain.php |wayback=20151208212621 |text=Der Tagebau Espenhain auf www.devastiert.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1964 hatte Großdeuben 2014 Einwohner. Im gleichen Jahr wurde die Flur des 1957 devastierten Nachbarorts [[Zehmen (Ort)|Zehmen]] eingemeindet. Im Jahre 1970 erhielt die Kirche die [[Orgel]] aus [[Cröbern]], das vom Tagebau Espenhain überbaggert wurde. In dieser Zeit verlor Großdeuben aufgrund des extensiven Braunkohle-Tagebaus wohl für immer seinen Ruf als ein bedeutendes [[Naherholungsgebiet]] im Süden Leipzigs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 hatte Großdeuben 1356 Einwohner. Von 1992 bis 1995 wurden mehrere Straßen des Ortes renoviert. Die Bürgerinitiative „Pro [[Markkleeberg]]“ forderte ein Bürgerbegehren gegen die Pläne, Großdeuben nach Böhlen einzugemeinden. Am 1. Juli 1997 wurde jedoch der Eingemeindungsvertrag mit Böhlen wirksam und der Ort ein Stadtteil von [[Böhlen (Sachsen)|Böhlen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/1997.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt; Großdeuben hatte inzwischen 1791 Einwohner. Im September desselben Jahres brannte das denkmalgeschützte Herrenhaus viermal. Zwei Jahre später, 1999, erhielt das vom Verfall bedrohte Herrenhaus ein neues Dach. Des Weiteren wurden in den folgenden Jahren weitere Straßen saniert und der Radwanderweg entlang des westlichen Pleißenufers entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde im Jahre 2005 das Stadtteilzentrum auf dem Gebiet des ehemaligen „Stahl- und Behälterbau Großdeuben“ errichtet und das bereits 1999 teilrenovierte Herrenhaus und das [[Torhaus]] saniert, um dem drohenden Verfall entgegenzuwirken. 2012 wurde das Herrenhaus an einen privaten Eigentümer verkauft und seitdem, zusammen mit dem angrenzenden Torhaus und dem Park, grundlegend saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.stadt-boehlen.de/stadt-portrait/stadtteil-grossdeuben.html |wayback=20150106160152 |text=Webseite der Stadt Böhlen }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2014 brannte der 1741 errichtete und unter Denkmalschutz stehende Gasthof „Weißes Roß“ zum Teil aus&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Präsenz der Polizei Sachsen |url=http://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2014_32402.htm |wayback=20150106160256 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde kurze Zeit später, aufgrund der Einsturzgefahr, zur Gänze abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Fläche eines ehemaligen, fünf Hektar großen Werksgeländes im südwestlichen Teil von Großdeuben entsteht seit 2018 eine neue Wohnsiedlung mit über 30 Häusern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-boehlen.de/de/rechtskraeftige-bebauungsplaene.html  Webseite der Stadt Böhlen] - Bebauungsplan der Lindenstraße 2 im Ortsteil Großdeuben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmale in Böhlen (Sachsen)#Großdeuben|Liste der Kulturdenkmale in Böhlen]] (Abschnitt Großdeuben)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Barock]]e [[Katharinenkirche (Großdeuben)|Katharinenkirche]] (mit einer Friderici-Orgel)&lt;br /&gt;
* Herrenhaus des Rittergutes Probstdeuben und Torhaus mit Parkanlage&lt;br /&gt;
* Gründerzeit- und [[Jugendstil]]villen&lt;br /&gt;
* [[Apelstein]], zum Gedenken an die [[Völkerschlacht bei Leipzig]] für den [[Kaisertum Österreich|österreichischen]] [[General]] [[Vinzenz Ferrerius von Bianchi|Bianchi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;160&amp;quot; heights=&amp;quot;115&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Katharinenkirche Großdeuben.jpg|Die Katharinenkirche,&amp;lt;br /&amp;gt; davor die alte Schule&lt;br /&gt;
ProbstdeubenHH.JPG|Herrenhaus des Rittergutes&lt;br /&gt;
Probstdeuben Tohaus-02.jpg|Torhaus des Rittergutes&lt;br /&gt;
Apelstein-12.jpg|Apelstein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Verbände ==&lt;br /&gt;
* SC Eintracht 09 Großdeuben e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Großdeubener Karnevalsverein e.&amp;amp;nbsp;V. (GKV)&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Großdeuben&lt;br /&gt;
* Verein Kleine Hände e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Pfeifer]] (1871–1945), [[Bildhauer]] und [[Medailleur]], lebte bis zu seinem Tode in Großdeuben&lt;br /&gt;
* [[Karl Tittel]] (1872–1943), [[Klassische Philologie|Altphilologe]] und [[Pädagoge]], lebte und starb in Großdeuben&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Wagner (Ernährungswissenschafter, 1911)|Karl-Heinz Wagner]] (1911–2007), deutscher Mediziner, Ernährungswissenschaftler und Hochschullehrer, geboren in Großdeuben&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1297.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Adolf Hrabak]] (1914–1995), [[Offizier]], zuletzt in der [[Bundeswehr]] [[Generalmajor]] der [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]], geboren in Großdeuben&lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Jensen]] (1921–2000), [[Neurochirurg]] und [[Hochschullehrer]], geboren in Großdeuben&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Ranft]] (1922–2002), Verwaltungsjurist und von 1976 bis 1987 war er Generalsekretär der [[Max-Planck-Gesellschaft]], geboren in Großdeuben&lt;br /&gt;
* [[Eckart Ranft]] (1925–2015), Präsident des Finanzgerichts Bremen, geboren in Großdeuben&lt;br /&gt;
* [[Rolf Fister]] (1929–2007), war 1973 bis 1990 Leiter der Ermittlungsabteilung des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], geboren in Großdeuben&lt;br /&gt;
* [[Rudi Schumann]] (* 1947), ehemaliger [[Volleyball]]spieler und [[Männer-Volleyballnationalmannschaft der DDR|DDR-Nationalspieler]], geboren in Großdeuben&lt;br /&gt;
* [[Johanna Strotzer]] (* 1951), ehemalige [[Volleyball]]spielerin und [[Frauen-Volleyballnationalmannschaft der DDR|DDR-Nationalspielerin]], geboren in Großdeuben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft &amp;amp; Verkehr ==&lt;br /&gt;
Großdeuben lag verkehrsgünstig an der Zusammenführung der [[Bundesstraße 2|B&amp;amp;nbsp;2]] und [[Bundesstraße 95|B&amp;amp;nbsp;95]], bevor diese seit 2023 östlich des Ortes durch die noch im Bau befindliche [[Bundesautobahn 72|A&amp;amp;nbsp;72]] ersetzt wurde. Mit dem zur Autobahn aufgestuften Abschnitt zwischen den Anschlussstellen [[Anschlussstelle Leipzig-Süd|Leipzig-Süd]] und Zwenkau, früher Teil der B&amp;amp;nbsp;2, besitzt Großdeuben Anbindung an die [[Bundesautobahn 38|A&amp;amp;nbsp;38]]. Im Abschnitt der Verkehrsknoten mit der [[Bundesautobahn 9|A&amp;amp;nbsp;9]] ([[Berlin]]–[[München]]) bzw. [[Bundesautobahn 14|A&amp;amp;nbsp;14]] ([[Nossen]]–[[Magdeburg]]) bildet letztere für den Kraftverkehr die Südumgehung der Stadt Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der öffentliche Personennahverkehr wird durch den [[Mitteldeutscher Verkehrsverbund|MDV]] bedient. Von dem Unternehmen [[Regionalbus Leipzig]] werden mit den Linie 100 (Markkleeberg–&amp;#039;&amp;#039;Großdeuben&amp;#039;&amp;#039;–[[Zwenkau]]–[[Groitzsch]]) und 107 ([[Connewitz|Leipzig-Connewitz]]–&amp;#039;&amp;#039;Großdeuben&amp;#039;&amp;#039;–Zwenkau) zwei Linien betrieben, welche die beiden Haltestellen in Großdeuben bedienen. Der Haltepunkt Großdeuben, welcher zur [[Bahnstrecke Leipzig–Hof]] gehört, wird von der {{S-Bahn Mitteldeutschland|6}} der [[S-Bahn Mitteldeutschland]] im 30-Minuten-Takt bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1991 und 2006&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|url=http://www.genios.de/page/firmeninformationen/handelsregister?search=H1776234.NR.&amp;amp;ZG_PORTAL=UBROWSING |date=2025-06 |text=Handelsregistereintrag }}&amp;lt;/ref&amp;gt; war das Unternehmen „Stabe Stahl- und Behälterbau GmbH“ in Großdeuben beheimatet. Weiterhin besitzt das international tätige Unternehmen [[ThyssenKrupp Xervon|Thyssen Krupp Xervon GmbH]] in Großdeuben einen Standort zur Aufbereitung und Lagerung von Gerüstbauteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.remondis-standorte.de/?department=28 Nationale Standortübersicht der Thyssen Krupp Xervon GmbH]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[Pleiße-Radweg]] Leipzig-Böhlen ist Großdeuben mit dem Fahrrad auf verkehrsfreier und landschaftlich schöner Route zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Pleisse- und Göselland zwischen Markkleeberg, Rötha und Kitzscher&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von PRO LEIPZIG e.&amp;amp;nbsp;V., Leipzig 1999.&lt;br /&gt;
* {{BKD|16|27|30|Grossdeuben}}&lt;br /&gt;
* Hanns-Moritz von Zehmen: &amp;#039;&amp;#039;Genealogische Nachrichten über das Meißnische Uradelsgeschlecht von Zehmen, 1206 bis 1906&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelm Baensch, Dresden 1906; mit Schilderungen über Probst-Deuben von 1415 bis 1631.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Donath]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser in Leipzig und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. edition Sächsische Zeitung Redaktions- und Verlagsgesellschaft Elbland mbH, Meißen 2013, S. 10, Probstdeuben S. 79.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-boehlen.de www.stadt-boehlen.de] Offizielle Internetpräsenz der Stadt Böhlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1067754113|VIAF=314874289}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grossdeuben}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Böhlen, Sachsen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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