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	<title>Großdehsa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:06:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fdehsa&amp;diff=2009580&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: +Fläche; Einleitung; weblinks</title>
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		<updated>2026-04-04T09:53:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Fläche; Einleitung; weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Großdehsa&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Löbau&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/6/32.08/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/37/3.98/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 316 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.583&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/145719 |titel=Gemarkung Großdehsa, Stadt Löbau |werk=GEOindex |abruf=2026-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 312&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben des Einwohnermeldeamtes Stadt Löbau&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02708&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03585&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = LÖB Stadtgliederung Großdehsa.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Großdehsa auf dem Gebiet der Stadt Löbau&lt;br /&gt;
| Bild                   = Fotothek df rp-c 0680019 Löbau. Oberreit, Sect. Zittau, 1844-46.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Karte von Oberreit mit Großdehsa um 1845&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großdehsa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS}} {{Audio|Dažin.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Dažin&amp;#039;&amp;#039;}}; Dehsa (deza, dize) = Muldenort) ist seit 1994 ein [[Ortsteil]] der [[Sachsen|sächsischen]] Stadt [[Löbau]] im [[Landkreis Görlitz]] in der [[Oberlausitz]]. Großdehsa ist gleichzeitig der Name der [[Ortschaft]] Großdehsa. Die Ortschaft besteht aus den Ortsteilen Großdehsa selbst, [[Eiserode]] und [[Nechen (Löbau)|Nechen]]. Als Ortschaft nach der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] hat sie gemäß ihrer [[Ortschaftsverfassung]] einen [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.loebau.de/assets/files/dokumente/Stadtrat/Hauptsatzung_2023.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;16 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Löbau|format=PDF; 4,26&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2026-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Waldhufendorf]] mit 456 Hektar (1900) Fläche liegt an der S 115, die von Löbau in westlicher Richtung nach Kleindehsa und [[Cunewalde]] führt. Großdehsa liegt an der 1928 eröffneten aber heute stillgelegten [[Bahnstrecke Großpostwitz–Löbau]].&lt;br /&gt;
Großdehsa steigt von Osten nach Westen um vierzig Meter an. Der untere östliche Teil des Ortes läuft breit in den Löbauer Kessel aus. Der obere westliche Teil erstreckt sich zwischen dem [[Schafberg (Löbau)|Schafberg]] im Nordwesten und der Kleinen Landeskrone im Süden, dem Nachbargipfel des [[Bubenik (Berg)|Bubenik]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grossdehsa Ortschaftszentrum.jpg|mini|Ortschaftszentrum von Großdehsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1242 wurde Großdehsa erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
Ab 1350 kaufte das [[Domkapitel zu Bautzen]] nach und nach Teile des Ortes auf, sodass in der Folge der Großteil des Dorfes dorthin Zinsen abführte. Feudalherren der Nachbarschaft besaßen dagegen nur kleine Anteile. Später nahm auch die Landvogtei in Bautzen Rechte wahr. Das [[Domstift Bautzen|Domstift]] zu Bautzen besaß ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] im Ort. 1397 war ein Rittersitz und 1564 ein Rittergut belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flurname „Kanonenwiese“ erinnert in der Dorfmitte noch heute an die Tage vor der [[Schlacht bei Hochkirch]] vom 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 1758, auf der österreichische Geschütze standen, welche damals mit strohumwickelten Rädern nachts über das Gebirge gegen die preußischen Stellungen vorrückten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meist kleinbäuerlichen Gehöfte liegen beiderseits der Straße S&amp;amp;nbsp;115 und dem Rinnsal des Großdehsaer Wassers. Nach einem großen Brand im Jahr 1841 waren nur die nördlich im Oberdorf befindlichen älteren Bauten erhalten, während die südlichen Gehöfte massiv wieder aufgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1827 wurde eine Nebenschule (neben [[Kittlitz (Löbau)|Kittlitz]]) erbaut, die zunächst zur Hälfte als Armenhaus diente. Sie wurde von 122 Kindern besucht, die „ganz wendisch“ waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Die Oberlausitz als besondere Abtheilung von Sachsens Kirchen-Galerie |Verlag=Verlag von Hermann Schmidt |Ort=Dresden |Jahr=1840}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein neues Schulhaus entstand 1898. 1955 wurden die Schulkinder jedoch der [[Polytechnische Oberschule|Polytechnischen Oberschule]] in [[Kleindehsa]] zugewiesen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Straße 12 Großdehsa Löbau 2.JPG|mini|[[Umgebindehaus]], die hölzernen Wände der [[Blockstube]] (rechts) wurden durch Mauerwerk ersetzt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Ende des 19. Jahrhunderts waren mehr als 70 Prozent der Großdehsaer [[Sorben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Tschernik]] |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist davon auszugehen, dass die [[sorbische Sprache]] in Form ihres [[Löbauer Dialekt|Löbauer Dialektes]] bis in die 1960er Jahre bei einem Teil der Bevölkerung im Gebrauch war. So zählte [[Ernst Tschernik]] 1956 einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von noch 7,8 % oder insgesamt 46 Sprecher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=253}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1994 wurde Großdehsa nach Löbau eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsnamenformen ===&lt;br /&gt;
1238: Herwicus de Dycin (Zuweisung unsicher), 1242: Hertwicus de Dyzin, de Desen, 1306: ambae Theesyn, 1336: Henricus de Desen, 1346: Deysen, 1362: Desen, Desin, Dezen, Deze, Desin, Tesin, Teczin, 1419: Deßen magnum, 1426: Dese, 1491: grossen Desen, 1525: Deße, grossen Deße, 1657: Gros Dehsa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flurnamen für Großdehsa lauten: Pastwišća = die Hutungen, Bubonik = der Trommler, Włosančkach = in den Dohnenstiegen, Dołki = die Tälchen und Litte = Wiesen. Sie sind allesamt sorbischer Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| 22 besessene Mann,&amp;lt;br /&amp;gt;18 Gärtner, 45 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834&lt;br /&gt;
| 503&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 507&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890&lt;br /&gt;
| 443&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910&lt;br /&gt;
| 515&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925&lt;br /&gt;
| 533&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939&lt;br /&gt;
| 476&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946&lt;br /&gt;
| 584&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| 610&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964&lt;br /&gt;
| 516&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| 389&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
1777: [[Bautzener Kreis]], 1843: Landgerichtsbezirk Löbau, 1856: Gerichtsamt Löbau, 1875: [[Amtshauptmannschaft Löbau]], 1952: [[Kreis Löbau]], 1994: [[Landkreis Löbau-Zittau]], 2008: [[Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Gustav Niederlein]] (1858–1924), deutsch-argentinischer Forschungsreisender und Botaniker&lt;br /&gt;
* [[Alwin Mittasch]] (1869–1953), Chemiker; geboren in Großdehsa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{WdH|24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV |27022}}&lt;br /&gt;
* [https://www.loebau.de/b%C3%BCrgerservice-und-verwaltung/verwaltung/stadtgebiet/nechen/ &amp;#039;&amp;#039;Nechen&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Löbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Löbau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1164384228|VIAF=5069153472526845360004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grossdehsa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Löbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1242]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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