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	<title>Großbodungen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:53:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fbodungen&amp;diff=60635&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Stand</title>
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		<updated>2025-11-11T13:24:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Am Ohmberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Großbodungen COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ortswappen von Großbodungen, Ortsteil der Landgemeinde Am Ohmberg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/28/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/28/49/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 270&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 12.19&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1254&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/165526 |titel=Gemarkung Großbodungen, Gemeinde Am Ohmberg |werk=GEOindex |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-12-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37345&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036077&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = AO Großbodungen.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Großbodungen St. Petrus 10.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Großbodungen (2025)&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großbodungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] [[Am Ohmberg]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Eichsfeld]], der nicht zum historischen [[Eichsfeld]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im Tal der [[Bode (Wipper)|Bode]], ca. 30&amp;amp;nbsp;Kilometer von [[Nordhausen]] entfernt und ist von sechs weiteren kleinen Dörfern umgeben: [[Neustadt (Eichsfeld)|Neustadt]], [[Wallrode]], [[Kleinbodungen]], [[Werningerode]], [[Epschenrode]] und [[Hauröden]]. Durch das Ortszentrum fließt der Bode-Nebenbach [[Hagebach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nördlich des Ortes wurde 1936 der [[Spätantike|spätrömische]] [[Schatzfund von Großbodungen]] entdeckt, es gibt aber keine Anzeichen einer lokalen Siedlungskontinuität aus dieser Zeit. Großbodungen wurde um 842 gegründet. Schon zur Zeit des [[Salier|salisch]]-fränkischen Königs [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] existierte die Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich vom Ort führte im Mittelalter eine wichtige Ost-West-Straße vorbei, die das Weserumland über [[Duderstadt]] mit [[Nordhausen]] und dem [[Südharz]] verband. Im Ort war wohl deshalb der Sitz eines germanischen Adligen. Es wurde 1186 ein „Herewardus [[Bodungen (Adelsgeschlecht)|de Bodungen]] gen. Hans“ erwähnt, der ein Lehensmann der [[Grafschaft Lohra|Grafen von Lohra]] war. Er saß auf einer Burg, die durch Gräben gesichert war und der auf einer kleinen Terrasse links des Hauröder Bachs aus dem [[Ohmgebirge]] das Wasser der Bode zufloss. Von dieser mittelalterlichen Burg sind der Turm, Tonnenkeller und Sockelgeschoss der kompletten Anlage erhalten. Zusammen mit dem späteren Fachwerkaufbau stellt sie heute noch eine kleine Herrenburg dar. Mit der „Festung“ kontrollierte man damals die genannte Straße. Diese Burg wurde im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] nicht zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Bienert: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg Verlag, 2000, S. 34, ISBN 3-86134-631-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag, 2001, S. 116, ISBN 3-910141-43-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Großbodungen St. Petrus 02.jpg|mini|Kirchblick]]&lt;br /&gt;
1124 wurde Großbodungen erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerlinde Gräfin von Westphalen: &amp;#039;&amp;#039;Vor 890 Jahren urkundliche Ersterwähnung Großbodungens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Heimatzeitschrift&amp;#039;&amp;#039; (EHZ), Heft 58, Mecke Duderstadt 2014, S. 249–252.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1307 war es Bestandteil der [[Grafschaft Lohra]], danach der Grafschaft [[Hohnstein (Adelsgeschlecht)|Honstein]], ab 1461 Amtsbezirk mit den Amtsdörfern Hauröden, Wallrode und Kraja. 1593 ging der Ort als kursächsisches Lehen an die Grafen von [[Schwarzburg-Sondershausen]] und 1664 erhielt der Ort das Marktrecht, jährlich wurden drei Kram- u. Viehmärkte abgehalten. Die Existenz des Löschwesens in Großbodungen kann durch eine Reparaturquittung der Löschspritze aus dem Jahr 1719 belegt werden. Von 1815 bis 1945 gehörte der Ort zu [[Preußen]] (Provinz Sachsen, Regierungsbezirk Erfurt), 1894 war es Sitz eines Amtsgerichts. 1911 erhielt Großbodungen einen Anschluss an das Eisenbahnnetz ([[Bahnstrecke Bleicherode–Herzberg]]). Der Architekt des Bahnhofsgebäudes war Regierungsbaumeister [[Alois Holtmeyer]].&lt;br /&gt;
1912 wurde die neue Schule als 5-Klassenschule eingeweiht, 1918 der erste Kindergarten eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 mussten 30 [[Zwangsarbeit]]skräfte aus [[Polen]] und der [[Ukraine]] im Sägewerk Krause und bei Bauern arbeiten. Mehr als 20 Frauen und Männer mussten in [[Wallrode]] Zwangsarbeit leisten&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 35, ISBN 3-88864-343-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1961 wurde die Schule zur zehnklassigen Polytechnischen Oberschule erweitert, 1983–1984 wurde eine neue Turnhalle gebaut und ein Schulanbau errichtet. Ab diesem Zeitpunkt wurden in Großbodungen Schüler aus Neustadt, Neubleicherode, Steinrode I und II, Wallrode und Großbodungen unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Feuergefecht mit den aus Richtung Bischofferode einrückenden Amerikanern am 10. April 1945 fielen drei junge deutsche Soldaten am Waldrand nördlich von Großbodungen. Sie wurden auf dem Ortsfriedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2010 wurde Großbodungen mit den Gemeinden [[Bischofferode (Am Ohmberg)|Bischofferode]] und [[Neustadt (Eichsfeld)|Neustadt]] zur Gemeinde [[Am Ohmberg]] zusammengeschlossen und verlor damit seine Eigenständigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Großbodungen - Fleckenstraße - Marktplatz - panoramio.jpg|950px|Fleckenstraße – Marktplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;vertical-align:top; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885&lt;br /&gt;
| 1.068&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933&lt;br /&gt;
| 1.436&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939&lt;br /&gt;
| 1.499&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| 1.601&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| 1.579&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| 1.587&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
| 1.549&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999&lt;br /&gt;
| 1.547&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 1.526&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 2003&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 2004&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 1.512&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| 1.464&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| 1.440&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| 1.429&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| 1.402&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016&lt;br /&gt;
| 1.235&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2016 lebten in Großbodungen (ohne Ortsteil Wallrode) 1235 Menschen, davon 606 Männer, 620 Frauen und 17 Ausländer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://lg-am-ohmberg.de/index.php/verwaltung/ohmbergbote/211-ohmbergbote-01-2017/file |titel=Ohmbergbote 01/2017 |hrsg=Landgemeinde am Ohmberg |datum=2017-01-25 |abruf=2017-09-08 |sprache=de |archiv-datum=2017-09-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170906041031/http://lg-am-ohmberg.de/index.php/verwaltung/ohmbergbote/211-ohmbergbote-01-2017/file |offline=ja |archiv-bot=2025-06-05 02:08:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle (ab 1994): Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik.thueringen.de/datenbank/portrait.asp?TabelleID=gg000102&amp;amp;auswahl=gem&amp;amp;nr=61042&amp;amp;Aevas2=Aevas2&amp;amp;tit2=&amp;amp;TIS=&amp;amp;SZDT= Thüringer Landesamt für Statistik]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg (Schloss) Grossbodungen.jpg|mini|[[Burg Großbodungen]] mit [[Bergfried|Wartturm]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Historische Kemenate Großbodungen.JPG|mini|Die [[Kemenate Großbodungen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Großbodungen 1998-08-11 35.jpg|mini|Historisches Steinkreuz in Großbodungen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bleicheröder Berge-Hasenburg.jpg|mini|Bleicheröder Berge mit [[Hasenburg (Eichsfeld)|Hasenburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg ===&lt;br /&gt;
Die [[Burg Großbodungen]] entstand im 13. Jahrhundert. Diese wurde als [[Wasserburg]] errichtet, aber später wurden die Gräben zugeschüttet, so dass sie heute am Haynröderbach liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1994 befindet sich die Burg in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kemnot ===&lt;br /&gt;
Die [[Kemenate Großbodungen|Kemnot]] ist abgeleitet von [[Kemenate]] und bedeutet Frauengemach. In der Kemnot wurden Lebensmittel für die Bewohner und Futter für das Vieh aufbewahrt, für den Fall, dass eine Not kam. Die Kemnot bzw. Kemenate Großbodungen ist ein Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Kemenate Großbodungen]] befand sich von 2005 bis 2018 die „Galerie in der Burg“ und ein [[Café]] mit Kaffeegarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Im Turm der [[Evangelisch|ev.]] Petrikirche Großbodungen hängt die älteste [[Kirchenglocke]] Thüringens aus dem Jahre 1333.&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweisschild im [[Glockenstuhl]] und Jahreszahl auf der [[Glocke]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtshaus ===&lt;br /&gt;
In dem historischen [[Amtshaus]] befindet sich heute die Verwaltung, eine Polizeistation und ein [[Museum]]. Erbaut wurde das Fachwerkgebäude um 1460 und beherbergte zunächst eine Schenke. Später wurde die Verwaltung des Amtes Großbodungen, welches zum Fürstentum [[Schwarzburg-Sondershausen]] gehörte, vom Schloss in dieses Gebäude verlegt. In preußischer Zeit befand sich von 1879 bis 1932 hier das [[Amtsgericht Großbodungen]] mit angrenzendem Gefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dorfmuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beinhaltet eine umfangreiche Sammlung von Alltagsgegenständen aus unterschiedlichen Zeitepochen bis zur DDR-Zeit. Gezeigt werden Dinge des täglichen Lebens aus Haushalt, Landwirtschaft, Handwerk und Schule. Dazu kommen Dokumente der örtlichen Zeitgeschichte und der Bewohner. Besichtigt werden kann auch ein altes [[Gefängnis]] des ehemaligen Amtsgerichtes Großbodungen. Geöffnet ist das Museum zu bestimmten Anlässen und auf Anfrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Schötensack ===&lt;br /&gt;
Historisches Handelshaus in [[Fachwerkhaus|Fachwerkbauweise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hasenburg ===&lt;br /&gt;
Die [[Hasenburg (Eichsfeld)|Hasenburg]], auch &amp;#039;&amp;#039;Asenberg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Asenburg&amp;#039;&amp;#039; genannt, war eine bedeutende [[Reichsburg]] auf dem gleichnamigen Berg im östlichen [[Landkreis Eichsfeld]], südlich von Großbodungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Zacharias Hartmann]] (1695–1742), Jurist, Hochschullehrer, Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischer und Königlich Großbritannischer Hof- und Kanzleirat&lt;br /&gt;
* [[Roedde House Museum|Gustav Rödde]] (1860–1930), Buchbinder in Vancouver&lt;br /&gt;
* [[Karl Eckardt (Wirtschaftsfunktionär)|Karl Eckardt]] (1896–1953), Wirtschaftsfunktionär und von 1937 bis 1941 NSDAP-[[Gauwirtschaftsberater]] im &amp;#039;&amp;#039;Gau Hessen-Nassau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Stock]] (* 1949), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Werner Buse]] (* 1950), Politiker (Die Linke) und ehemaliges Mitglied im Thüringer Landtag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Hans von Berlepsch (Kämmerer)|Hans von Berlepsch]] (1531–1593), Herr auf Großbodungen&lt;br /&gt;
* [[Thomas Billeb]] (ca. 1617–1687), Amtmann in Großbodungen und Erbauer der [[Kemenate Großbodungen|Kemnot]].&lt;br /&gt;
* [[Johann Wulbrand Reiche]] (1631–1679) Jurist, braunschweig-lüneburgischer Landsyndikus und Konsistorialrat sowie Besitzer der Kemenate&lt;br /&gt;
* [[Christian Julius Wackerhagen#Kinder und Geschwister Wackerhagens|Johann Friedrich Wackerhagen]] (1681–1747),  [[Schwarzburg-Sondershausen|schwarzburgischer]] [[Hofrat]] und Oberamtmann zu Großbodungen bis etwa 1713 sowie Besitzer der Kemnot.&lt;br /&gt;
* [[Justus Ludwig Schlemm (Beamter)|Justus Ludwig Schlemm]] (1686–1745), etwa 1714 bis 1719 Amtmann in Großbodungen&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ludwig Steinbrenner]] (1759–1831) war hier Superintendent.&lt;br /&gt;
* [[Carl Duval]] (1807–1853), Schriftsteller, Maler und Lithograf aus Nordhausen, lebte einige Jahre in der Kemnot.&lt;br /&gt;
* [[Raban Graf von Westphalen]] (1945–2025), Hochschulprofessor, lebte 25 Jahre in Großbodungen und restaurierte mit seiner Ehefrau Gerlinde Burg und Kemenate Großbodungen&lt;br /&gt;
* [[Günter Birr]] (* 1948), ehemaliger Fußballspieler, spielte bei Traktor Großbodungen.&lt;br /&gt;
* [[Gerlinde Gräfin von Westphalen]] (* 1966), Publizistin und Galeristin, der von 1998 bis 2018 bestehenden &amp;#039;&amp;#039;Galerie in der Burg&amp;#039;&amp;#039; Großbodungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Großbodungen]] lag an der [[Bahnstrecke Bleicherode–Herzberg]], die seit 2001 stillgelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kieserling (nach Blau): &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte Großbodungens von ihren Anfängen bis 1816.&amp;#039;&amp;#039; Sonderdruck in: &amp;#039;&amp;#039;Unser Eichsfeld&amp;#039;&amp;#039;, Mecke Duderstadt 1926&lt;br /&gt;
* Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Spuren mittelalterlicher Befestigungen und die frühe Besiedlungsentwicklung von Großbodungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Heimathefte&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2/1985 S. 161–170 und Heft 3/1985 S. 238–247&lt;br /&gt;
* Werner Steinmetz: &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf im Tal. Großbodungen und sein Umland in der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. 2., unveränd. Auflage. Mecke, Duderstadt 1997, ISBN 3-932752-08-2&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Gerlinde Gräfin von Westphalen]] |Titel=Burg und Dorf Grossbodungen in ihrer Geschichte |Ort=Großbodungen |Datum=1997}}&lt;br /&gt;
* Gustav Blau: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch|Zur Geschichte der Häuser und ihrer Besitzer]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Fassung. Plaidt: Cardamina 2011&lt;br /&gt;
* Gerlinde Gräfin von Westphalen: &amp;#039;&amp;#039;1124–2014: 890 Jahre urkundliche Ersterwähnung Großbodungens&amp;#039;&amp;#039;. Bodunger Beiträge (Sonderheft),  Großbodungen 2014, {{ISSN|1610-8698}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4086810-2}}&lt;br /&gt;
* [https://am-ohmberg.de/leben/ortschaften/91-grossbodungen-wallrode Großbodungen &amp;amp; Wallrode], Website der Landgemeinde Am Ohmberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Am Ohmberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4086810-2|LCCN=n2006021135|VIAF=132740169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grossbodungen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großbodungen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichsfeld)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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