<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gro%C3%9Fbockenheim</id>
	<title>Großbockenheim - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gro%C3%9Fbockenheim"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fbockenheim&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T19:11:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fbockenheim&amp;diff=552356&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: Vorlage u.a.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9Fbockenheim&amp;diff=552356&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-11T08:23:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage u.a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Großbockenheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Bockenheim an der Weinstraße&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Großbockenheim COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Großbockenheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49.603953&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 8.181460&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 160&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1956&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 67278&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06359&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Bild                    = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großbockenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am nördlichen Ende der [[Deutsche Weinstraße|Deutschen Weinstraße]] im [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Weinanbaugebiet Pfalz]] war früher ein eigenständiges [[Weinort|Winzerdorf]] und bildet seit 1956 zusammen mit dem zweiten [[Ortsteil]] [[Kleinbockenheim]] die [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] [[Bockenheim an der Weinstraße]] im [[Landkreis Bad Dürkheim]] in [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Großbockenheim erstreckt sich in einer Mulde wenige hundert Meter südlich eines Hügels, auf dem [[Kleinbockenheim]] liegt und der zur [[Weinstraße (Region)|Region Weinstraße]] gehört. Mit Kleinbockenheim ist der Ort baulich inzwischen zusammengewachsen, so dass eine räumliche Trennung kaum mehr erkennbar ist. Zu Großbockenheim gehören unter anderem die &amp;#039;&amp;#039;Stiegelgasse&amp;#039;&amp;#039; und der größte Teil der innerörtlichen &amp;#039;&amp;#039;Weinstraße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In einer Urkunde vom 5. Januar 1285 wird zum ersten Mal unterschieden zwischen [[Bockenheim an der Weinstraße|Bockenheim]] superior = Großbockenheim und [[Bockenheim an der Weinstraße|Bockenheim]] inferior = Kleinbockenheim. Bei der Teilung des Hauses [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningen]] in zwei Hauptäste in den Jahren 1317/1318 erhielt Jofried mit Sitz auf der [[Hardenburg|Hartenburg]] u.&amp;amp;nbsp;a. [[Bockenheim an der Weinstraße|Bockenheim]], [[Kindenheim]], [[Gössesheim]], [[Colgenstein-Heidesheim]] und [[Mühlheim an der Eis|Mühlheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche von Großbockenheim gehörte der [[Abtei Otterberg]], ebenso wie das Patronatsrecht über eine [[Kirche (Kanonisches Recht)#Kapelle|Kapelle]] im Dorf und es besaß hier weitere Güter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Keddigkeit]], [[Michael Werling]], Rüdiger Schulz und Charlotte Lagemann: &amp;#039;&amp;#039;Otterberg, St. Maria. Zisterzienserabtei Otterburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Jürgen Keddigkeit, Matthias Untermann, Sabine Klapp, Charlotte Lagemann, Hans Ammerich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Klosterlexikon. Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden&amp;#039;&amp;#039;, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;M–R&amp;#039;&amp;#039;. Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde. Kaiserslautern 2015. ISBN 978-3-927754-78-2, S. 524–587 (538, 542).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Kurfürst [[Friedrich III. (Pfalz)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] von der Pfalz das Kloster 1563 aufhob, zog er auch die Güter der Klosterschaffnerei Mittelbockenheim ein. Von da an bestand sie als Kurpfälzische Schaffnerei Bockenheim weiter. Bis zum Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gehörte Großbockenheim weiter zur Linie [[Leiningen (Adelsgeschlecht)#Leiningen-Dagsburg-Hardenburg|Leiningen-Dagsburg-Hardenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Schlatter |Hrsg=Klaus J. Becker und Wolfgang M. Schmitt |Titel=Kirchliche Anfänge, Klöster als Grundherren |Sammelwerk=Vereint seit 50 Jahren – Bockenheim an der Weinstraße |Verlag=Llux Datenverarbeitung GmbH |Ort=Ludwigshafen am Rhein |Datum=2006 |Seiten=29-43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Grosbockenheim –&amp;amp;nbsp;so die damalige Schreibweise –&amp;amp;nbsp;in den [[Kanton Grünstadt]] eingegliedert und besaß eine eigene &amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;. 1815 hatte der Ort insgesamt 600 Einwohner. Von 1818 bis 1862 war &amp;#039;&amp;#039;Groß-Bockenheim&amp;#039;&amp;#039; Bestandteil des [[Landkommissariat Frankenthal]], das anschließend in ein Bezirksamt umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 hatte der Ort 970 Einwohner, die in 180 Wohngebäuden lebten. Sowohl die Katholiken als auch die Protestanten besaßen seinerzeit eine Pfarrei vor Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |Spalte=731 |Spalte_bis=732 |Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem existierte eine [[Synagoge]] der jüdischen Gemeinde, die 1938 in der [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] zerstört wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Niederberger |Hrsg=Klaus J. Becker und Wolfgang M. Schmitt |Titel=Zur Geschichte der Bockenheimer Juden |Sammelwerk=Vereint seit 50 Jahren – Bockenheim an der Weinstraße |Verlag=Llux Datenverarbeitung GmbH |Ort=Ludwigshafen am Rhein |Datum=2006&amp;lt;!-- |ISBN=978-8-938031-17-9--&amp;gt; |Seiten=252-255}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 wurde der Ort in den [[Landkreis Frankenthal (Pfalz)|Landkreis Frankenthal]] eingegliedert. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Großbockenheim innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. 1956 wurde Großbockenheim mit der Nachbargemeinde Kleinbockenheim zur neuen Gemeinde Bockenheim an der Weinstraße zusammengelegt. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wechselte der Ort in den neu geschaffenen [[Landkreis Bad Dürkheim]]. In der Folgezeit wurde die Lücke zwischen Klein- und Großbockenheim immer kleiner, weil die Gemeinde Bockenheim und die von 1972 bis 2017 existierende [[Verbandsgemeinde Grünstadt-Land]] dort unter anderem das Bürgerhaus &amp;#039;&amp;#039;Emichsburg&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Festplatz&amp;#039;&amp;#039; und das [[Haus der Deutschen Weinstraße]] angelegt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = Großbockenheim&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Großbockenheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Großbockenheim&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Silber auf gebogenem grünem Grund ein steigender schwarzer Ziegenbock.&lt;br /&gt;
|Quelle         = Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3, S. 53.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Wappen der vormals eigenständigen Gemeinde&lt;br /&gt;
|ref            = debus&lt;br /&gt;
|Begründung     = Für das Jahr 1550 ist ein Gerichtssiegel mit dem Siegel der Abtei Otterberg belegt. Seit 1719 ist ein Gemeinde-, seit 1724 ein Gerichtssiegel Großbockenheims bekannt, welches übereinstimmend den Ziegenbock zeigen, wie er auch 1817 nachgewiesen ist. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war dieses Wappen in Großbockenheim gebräuchlich, wenn auch in unterschiedlicher Farbgebung. So war man sich im Jahre 1841 nicht über die Farbe einig. Während der Reichsherold einen blauen Bock vorschlug, genehmigte [[Ludwig I. (Bayern)|König Ludwig&amp;amp;nbsp;I.]] am 27.&amp;amp;nbsp;Juni 1841 gemäß der ihm vorgelegten Zeichnung das Wappen mit schwarzem Bock.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Mitten durch den Ort verläuft die [[Deutsche Weinstraße]], die in diesem Bereich identisch mit der [[Bundesstraße 271]] ist. Am nordöstlichen Ortsrand befindet sich der 1873 eröffnete Bahnhof Bockenheim-Kindenheim an der Strecke der [[Pfälzische Nordbahn|Pfälzischen Nordbahn]], der als gemeinsame Bahnstation mit Kleinbockenheim und Kindenheim ausgelegt war. 1984 wurde der Personenverkehr eingestellt, 1995 jedoch reaktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Vor Ort befinden sich insgesamt 17 Objekte, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter westlich des Siedlungsgebiets die von Weinbergen umgebene [[Heiligenkirche (Bockenheim an der Weinstraße)|Heiligenkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Jakob Kautz]] (ca. 1500–1532), Theologe und Reformator&lt;br /&gt;
* [[Jakob Christmann (Oberamtmann)|Jakob Christmann]] (1851–1919), württembergischer Oberamtmann&lt;br /&gt;
* [[Anton Straub]] (1852–1931), katholischer Priester, Jesuit, Theologe und Buchautor&lt;br /&gt;
* [[Arthur Kullmer]] (1896–1953), General der Infanterie und Ritterkreuzträger&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Spieß]] (* 1948), Historiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* Johann Friedrich Abegg (1718–1789), war von 1767 bis 1787 Pfarrer vor Ort.&lt;br /&gt;
* [[Karl Ludwig von Leiningen-Dagsburg-Emichsburg]] erlaubte in der katholischen Kirche Gottesdienste.&lt;br /&gt;
* [[Caspar II. Lerch]] erwarb in Großbockenheim Ländereien.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Max von Vallade]] starb vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Dürkheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bockenheim an der Weinstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bad Dürkheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
	</entry>
</feed>