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	<title>Groß Muckrow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T12:59:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9F_Muckrow&amp;diff=410824&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf in Brandenburg entfernt: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-05-22T13:17:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_in_Brandenburg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf in Brandenburg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf in Brandenburg&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Friedland (Niederlausitz)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Friedland&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/04/04/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/25/56/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 110&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 14.8&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 301&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://geobroker.geobasis-bb.de/gbss.php?MODE=GetProductInformation&amp;amp;PRODUCTID=33e424b4-972f-421b-9775-1716496f321b &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039;] Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen am 21. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 15848&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033673&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Bild                   = Groß Muckrow Dorfstraße.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Dorfstraße&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Gross Muckrow.jpg|miniatur|Kirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Groß Muckrow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{dsbS|Mokrow}})&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dolnoserbski.de/mjenja/pokaz/8512040 Eintrag „Mokrow“] in der niedersorbischen Ortsnamendatenbank auf dolnoserbski.de&amp;lt;/ref&amp;gt; ist seit dem 26. Oktober 2003 ein Ortsteil der Stadt [[Friedland (Niederlausitz)|Friedland]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Brandenburg]] und hat 320 Einwohner. Das Dorf liegt ca. 80&amp;amp;nbsp;km von [[Berlin]] entfernt zwischen [[Eisenhüttenstadt]] im Osten und [[Beeskow]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensdeutung ==&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Mockro&amp;#039;&amp;#039; im Stiftsmatrikel des [[Bistum Meißen|Bistums Meißen]], Sedes [[Beeskow]] war 1346. &amp;#039;&amp;#039;Groß Muckraw&amp;#039;&amp;#039; (1551), auch in dem 1731 erwähnten &amp;#039;&amp;#039;Mokaṙ&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich der Name auf das [[Sorbische Sprachen|altsorbische]] &amp;#039;&amp;#039;mokry&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;nass, feucht&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Niederlausitz&amp;#039;&amp;#039;. Domowina, Bautzen 1975, S. 80&amp;lt;/ref&amp;gt; wahrscheinlich, weil der Ort in einer feuchten Gegend angelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
Zu Groß Muckrow gehören drei Seen: &amp;#039;&amp;#039;Krügersee&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Rähdensee]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Möschensee&amp;#039;&amp;#039;. Diese stehen als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]] auf einer Fläche von 219,18&amp;amp;nbsp;ha unter Schutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bravors.brandenburg.de/de/verwaltungsvorschriften-216882 MUGV Brandenburg] (PDF; 397&amp;amp;nbsp;kB) Nr. 186, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier finden [[Fischotter]] und [[Große Moosjungfer]] ihren Lebensraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt auf einem Berg, ist von Wald umgeben und gehört zum Einzugsbereich des bei Radfahrern beliebten [[Naturpark Schlaubetal|Naturparks Schlaubetal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Die erste [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] soll bereits im Jahre 1300 im Ort gestanden haben, jedoch wurde sie 100 Jahre später bei einem Brand vernichtet. Die neue Kirche wurde als [[Feldsteinkirche|Feldsteinbau]] in der [[Gotik|gotischen]] Zeit Anfang des 15. Jahrhunderts errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Titel=&amp;#039;&amp;#039;Italienische Klänge auf Kammerorgel&amp;#039;&amp;#039;.| Datum=2009-07-27| Sammelwerk=[[Märkische Oderzeitung]]| Online=[https://web.archive.org/web/20170814134036/http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/96695/ moz.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erhielt 1679 eine [[Empore]], welche 1853 erweitert wurde, sowie eine Tonnendecke. Der Turm wurde 1767 umgebaut, in ihm läutete die alte Glocke von 1640 bis in das Jahr 1916. Dann wurde sie zur Materialgewinnung im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ebenso abgegeben, wie die [[Prospekt (Orgel)|Prospektpfeifen]] der [[Orgel]]. Eine Glocke aus [[Stahl]] ersetzte ab 1923 die fehlende Glocke, die Pfeifen wurden mit [[Zink]]pfeifen ersetzt. Der hölzerne [[Altar|Kanzelaltar]] stammt noch aus der Zeit um 1780. Im Jahre 1936 erfolgte die Turmeindeckung mit Holzschindeln, 1952 die Innenrenovierung. In den Jahren 1986 bis 1989 wurde die Kirche vollständig saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel soll im Jahr 1820 aus Mitteln eines Soldaten der [[Befreiungskriege|napoleonischen Befreiungskriege]] angeschafft worden, und, da sie nicht passte, umgebaut worden sein. Vermutlich wurde sie vor 1800 erbaut, die Besonderheiten ihres Aufbaues lassen auf [[kammermusik]]alische Klangvorstellungen schließen. Naheliegend ist daher der Orgelbauer [[Johann George Gast]] aus [[Neuzelle|Bahro]] als Erbauer der Instrumentes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist mit einer [[mechanisch]]en [[Schleiflade#Schleiflade|Schleiflade]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Klaviatur|Manual]] C.D-c’’’, [[Orgelpfeife#Mensur|Gemshorn]] 8’, [[Gedackt]] 8’, [[Liste von Orgelregistern|Flöte]] 8’, [[Prinzipal (Orgel)|Principal]] 4’, [[Liste von Orgelregistern|Kleingedackt]] 4’, [[Aliquotregister#Quinte|Quinte]] 3’, [[Liste von Orgelregistern#O|Oktave]] 2’, [[Liste von Orgelregistern#S|Spitzflöte]] 1’, Quinte 1½’, [[Register (Orgel)#Gemischte Stimmen|Mixtur]] 3-fach, 2 [[Zimbelstern]]e, [[Kombination (Orgel)#Sperrventile|Sperrventil]]&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schulze;  Wolf Bergelt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orgelhandbuch Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; Band 5: Oder-Spree, ISBN 978-3-937378-11-4, S. 184&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel wurde mehrfach restauriert, von 1984 bis 1990 durch den [[Potsdam]]er Orgelbauer [[Hans-Bertram Scheffler]] und [[Markus Roth (Orgelbauer)|Markus Roth]] aus [[Schwielochsee (Gemeinde)|Goyatz]]. Letzterer beendete die Restauration 1996. Die Orgel ist eine der historisch bedeutendsten im [[Landkreis Oder-Spree]] und voll bespielbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.orgelklang.de/cdniederlausitz/grossmuckrow.html | wayback=20131227224403 | text=Orgellandschaft Niederlausitz Vol. 8 – Lieberose und Umgebung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche steht auf der Liste der Bauwerke des [[Liste der Baudenkmale in Friedland (Niederlausitz)|Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturdenkmal ==&lt;br /&gt;
An der Kirche steht ein 1750 gepflanzter [[Weiße Maulbeere|Maulbeerbaum]]. Die Förderung der [[Seidenraupe#Seidenraupen|Seidenraupenzucht]] war [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] sehr wichtig. Es gab staatlichen Preisgarantien und die kostenlose Abgabe des Baumsamens sowie der Eier des [[Seidenspinner]]s, finanzielle Starthilfen und Prämien. In den Dörfern übernahmen meist [[Pfarrer]] und [[Lehrer]] die Pflege, da sie dafür qualifiziert wurden. Sie gaben ihr Wissen an andere interessierte Gemeindemitglieder weiter. Der Aufwand war jedoch im Verhältnis zum Gewinn erheblich, so dass mit dem Tod des Königs die [[Seide]]nproduktion trotz der [[Subvention]]en einbrach. Nur wenige Bäume sind aus dieser Zeit erhalten, daher steht er unter [[Naturschutz]]. Am Baum befindet sich eine „Naturschutzeule“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Arthur Bonus]] (* 21. Januar 1864; † 6. April 1941), war bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1904 Pfarrer in Groß Muckrow und ein theologischer Autor.&lt;br /&gt;
* [[Beate Bonus]], geborene Jeep (* 28. Oktober 1865; † 22. Februar 1954), Malerin und Schriftstellerin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Arthur Bonus schrieb sie „Das Olafbuch“, Verlag F. Thienemann 1925. Einzelwerke waren u.&amp;amp;nbsp;a. „Malergeschichten“, Verlag Grunow 1901, „Hein“, Verlag Gebauer-Schwetschke 1911.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Walther: &amp;#039;&amp;#039;Musen und Grazien in der Mark. 750 Jahre Literatur in Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ein historisches Schriftstellerlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag, 2002, ISBN 3-931836-69-X, S. 122; {{DNB-Portal|118702122|NAME=Beate Bonus}}; siehe auch: Volker Frank: &amp;#039;&amp;#039;Bonus-Jeep (Jeep), Emma Beate.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeines Künstlerlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Saur, München und Leipzig 1996, ISBN 3-598-22752-3 (Band 12), ISBN 3-598-22740-X (Gesamtwerk), S. 624&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Freundin [[Käthe Kollwitz]] hielt sich häufiger im Pfarrhaus Groß Muckrow auf.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Koehn]] (* 16. Januar 1948 in Groß Muckrow), deutscher Politiker (SPD) und Mitglied im Landtag von Sachsen-Anhalt (1998–2002)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Groß Muckrow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Friedland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7723722-5|VIAF=234401875}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oder-Spree|Grossmuckrow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Friedland, Niederlausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Schlaubetal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oder-Spree)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1346|Grossmuckrow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003|Grossmuckrow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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