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	<title>Groß Döbern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T05:14:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9F_D%C3%B6bern&amp;diff=770623&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Einwohnerentwicklung */</title>
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		<updated>2026-03-07T14:07:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Dorf in Oberschlesien. Zum Dorf in Niederschlesien siehe [[Dobrzyń (Lubsza)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Groß Döbern&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dobrzeń Wielki&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL gmina Dobrzeń Wielki COA.svg|111px|Wappen von Groß Döbern]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Opole&lt;br /&gt;
| Powiat             = Opolski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Opolski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Groß Döbern&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gemeinde Groß Döbern&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 46&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 51&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 4450&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 144&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 46-081&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = OPO&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga wojewódzka 454|DW 454]] [[Opole]]–[[Namysłów]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Droga wojewódzka 457|DW 457]] Groß Döbern–[[Pisarzowice (Lubsza)|Pisarzowice]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Groß Döbern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS}} &amp;#039;&amp;#039;Dobrzeń Wielki&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in [[Oberschlesien]] im [[Powiat Opolski]] der [[Woiwodschaft Oppeln]] in [[Polen]] mit etwa 4500 Einwohnern. Sie ist Sitz der [[Gemeinde Groß Döbern|gleichnamigen Landgemeinde]] mit etwa 9700 Einwohnern, die seit 2009 offiziell zweisprachig ist (Polnisch und Deutsch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Das [[Angerdorf]] Groß Döbern ist zentral in der Woiwodschaft Oppeln und im Westen der historischen Region [[Oberschlesien]] etwa 65&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Breslau]] und rund 10&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Oppeln]] gelegen. Groß Döbern selbst liegt am rechten [[Oder]]ufer; die Gemeinde hat im Süden Anteil am [[Urstromtal]] der Oder, im Norden liegt sie auf der Oppelner Ebene, die beide Teil des Schlesischen Tieflands sind. Deshalb belaufen sich die Höhenunterschiede in der Gemeinde nur auf 26&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Groß Döbern sind im Nordwesten [[Chrosczütz]] (poln. &amp;#039;&amp;#039;Chróścice&amp;#039;&amp;#039;), im Osten [[Finkenstein (Oppeln)|Finkenstein]] (poln. &amp;#039;&amp;#039;Brzezie&amp;#039;&amp;#039;) und im Südosten [[Klein Döbern]] (&amp;#039;&amp;#039;Dobrzeń Mały&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-06 Groß Döbern 04.jpg|miniatur|Pfarrkirche St. Katharina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Das heutige Gemeindegebiet ist ein sehr alter Siedlungsraum, was Gebrauchsgegenstände und [[Römische Währung|römische Münzen]] aus [[Urgeschichte|vorgeschichtlichen Zeiten]] belegen. Die Münzfunde weisen darüber hinaus auf eine Handelstätigkeit der frühen Bewohner hin, auch wenn der Handelsweg von Oppeln und das Wachstum der Ortschaften von den häufigen Hochwassern und den Feuchtgebieten der [[Oder]] eingeschränkt wurden. Funde von [[Urnenfelderkultur|Urnenfeldern]], [[Keramik]] und [[Eisen]]gegenständen der [[Silingen]] vom 1. bis zum 4. Jahrhundert in den Ortschaften [[Czarnowanz]], Groß Döbern und [[Chrosczütz]] deuten darauf hin, dass sich die Orte erst damals verstärkt entwickelten. Wahrscheinlich ist der Name Döbern/Doberna silingischen Ursprungs, die Ortsnamen von Czarnowanz und Chrosczütz gehen auf die Slawen zurück, die nach 406 Schlesien besiedelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Groß Döbern Kirche.JPG|mini|links|Kirche in Groß Döbern auf einer Ansicht aus dem 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Dobren&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Charnovanz&amp;#039;&amp;#039; fällt in das Jahr 1228, im Zusammenhang mit der Verlegung des [[Prämonstratenser|Norbertinerinnenklosters]] von [[Rybnik]] nach Czarnowanz durch den [[Oppeln]]er Herzog Kasimir I. Während Kasimir die Orte Klein Döbern und Czarnowanz dem Kloster übergab, blieb Groß Döbern herzoglicher Besitz. Nur kirchlich war es dem Kloster Czarnowanz unterstellt und musste ihm als Gegenleistung für die seelsorgerische Tätigkeit Abgaben entrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.dobrzenwielki.pl/cms/php/strona.php3?cms=cms_dobrz&amp;amp;lad=a&amp;amp;id_dzi=2&amp;amp;id_men=4 | wayback=20070317180725 | text=&amp;#039;&amp;#039;Gmina Dobrzeń Wielki - Historia&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise wurde Groß Döbern im Zuge der [[Ostkolonisation]] neben dem Dorf Döbern (1328: &amp;#039;&amp;#039;Dobren Parvum&amp;#039;&amp;#039; = Klein Döbern) neu gegründet. Vor allem der Zusatz &amp;#039;&amp;#039;Groß&amp;#039;&amp;#039;, der oft für &amp;#039;&amp;#039;Neu&amp;#039;&amp;#039; steht, deutet darauf hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sakry-lookingfor.de/History/Links__Schlesien/Komprachcice_Index/Index_History/Vor_2500_Jahren/Christianisierung/Lokatoren/lokatoren.html |wayback=20060328231632 |text=&amp;#039;&amp;#039;Lokatoren&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bolko I. (Oppeln)|Boleslaw von Oppeln]] legte 1279 die Abgaben des Dorfes an das Kloster Czarnowanz neu fest und in diesem Zusammenhang ist mit einem gewissen Heinrich auch erstmals ein [[Schultheiß]] von Groß Döbern nachgewiesen. Später wurde eine eigene Groß Döberner [[Parochie|Pfarrei]] errichtet, die, wenn auch die Gründung wahrscheinlich vom Oppelner Herzog selbst genehmigt worden war, auf den Widerstand des Czarnowanzer Abtes stieß. Herzog Boleslaw II. kam schließlich den Beschwerden des Klosters nach und stellte am 1. September 1325 ein Dokument aus, wonach Groß Döbern wieder [[Filialkirche|Filiale]] der Klosterpfarrei wurde. Der für Groß Döbern zuständige [[Vikar|Pfarrvikar]] des Klosters war aber erst seit 1787 in Groß Döbern ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. http://dobrzen.opole.opoka.org.pl/koscioly-roch-poczatki.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte Groß Döberns war stets mit dem Los des [[Herzogtum Oppeln|Herzogtums Oppeln]] verbunden und so löste es sich mit diesem 1327 von Polen und kam unter die Herrschaft [[Böhmen]]s, fiel 1526 an [[Habsburg]] und wurde nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 [[Preußen|preußisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit bis heute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-06 Groß Döbern 16.jpg|miniatur|Denkmal für die gefallenen Soldaten des Dorfes im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jahrhundertelange kirchliche Abhängigkeit vom Kloster Czarnowanz endete 1810 mit der [[Säkularisation]] desselben und Groß Döbern wurde selbstständige Pfarrei. 1816 wurde Groß Döbern dem neuen [[Landkreis Oppeln]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] am 20. März 1921 wurden in Groß Döbern 1216 Stimmen (67,9 %) für den Verbleib bei Deutschland abgegeben, 576 Stimmen waren für den Anschluss an Polen. Das Dorf verblieb in der [[Weimarer Republik]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Abstimmung&amp;quot;&amp;gt;Vgl.  {{Webarchiv|text=Ergebnisse der Volksabstimmung |url=http://home.arcor.de/oberschlesien-ka/abstimmung/oppeln.htm |wayback=20160304210528}} abger. am 9. Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. April 1938 wurden Groß und Klein Döbern (1925: 818 Einwohner) als &amp;#039;&amp;#039;Döbern&amp;#039;&amp;#039; zu einer Gemeinde zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Dobrzeń Wielki&amp;#039;&amp;#039; polnisch und die Ortszusammenlegung rückgängig gemacht. Es wurde nur ein Teil der deutschen Bevölkerung [[Vertreibung|vertrieben]], weshalb im Ort bis heute ein großer Teil der Bevölkerung deutschstämmig ist. Das Schicksal dieser Menschen im kommunistischen Polen der [[Zweiter Weltkrieg#Nachwirkungen|Nachkriegszeit]] wurde im zweiten Teil des dreiteiligen Dokumentarfilms „Als die Deutschen weg waren“ exemplarisch für Oberschlesien thematisiert. Da laut der letzten Volkszählung in Polen mehr als 20 % der Bevölkerung der [[Deutsche Minderheit|Deutschen Minderheit]] angehören (siehe Abschnitt [[#Neuzeit bis heute|Neuzeit bis heute]]), konnte die Gemeinde zum 22. April 2009 Deutsch als [[Hilfssprache]] und zum 1. Dezember 2009 zusätzlich amtliche deutsche Ortsnamen einführen. Im Juli 2010 wurden in der Gemeinde die zweisprachigen Ortstafeln aufgestellt&amp;lt;ref&amp;gt;NTO.pl: [https://nto.pl/willkommen-in-gross-dobern/ar/4157297 Willkommen in Gross Döbern]&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie seit 2005 auch in [[Zweisprachige Ortsnamen in Polen|etlichen anderen polnischen Gemeinden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen des Kernortes Groß Döbern nach dem jeweiligen Gebietsstand (1939 nach der Zusammenlegung von Groß und Klein Döbern):&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quellen der Einwohnerzahlen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: 1845: [https://www.sbc.org.pl/dlibra/publication/edition/808] – 1855, 1861: [https://sbc.org.pl/dlibra/publication/3348/edition/3107] – 1925, 1939: {{Webarchiv |url=http://www.geschichte-on-demand.de/oppeln.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verwaltungsgeschichte Schlesien, Kreis Oppeln&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070930011038}} – 1910: {{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/oppeln.htm |titel=Landkreis Oppeln |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-03-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230304222742if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/oppeln.htm |archiv-datum=2023-03-04 |abruf=2026-03-07 |abruf-verborgen=1}} – 1933, 1955: [http://dobrzen.opole.opoka.org.pl/koscioly-roch-poczatki.htm] – 1978: Encyklopedia Powszechna PWN&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1845 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.396&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.561&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.652&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.478&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.727&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3.017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4.218&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1955 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1978 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3.300&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Saint Catherine of Alexandria church and Caritasstation in Dobrzeń Wielki (4).jpg|mini|Alte Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Dobrzeń Wielki Kościół św Rocha (6) ID 628045.jpg|mini|Schrotholzkirche St. Rochus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Pfarrkirche St. Kathrina ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Alte Pfarrkirche&amp;#039;&amp;#039; wurde am 16. Oktober 1842 geweiht und ist wohl die dritte Kirche an dieser Stelle. Teile des Chors und der untere Bereich des Kirchturms stammen noch aus dem Mittelalter. Nach der Erbauung der neuen Pfarrkirche sollte diese ungenutzte Kirche abgerissen werden, auf Drängen des Oppelner [[Konservator]]s wurde das Bauwerk jedoch erhalten. Heute beherbergt es eine [[Deutscher Caritasverband|Caritas]]-Sozialstation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dooo&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Katharina ===&lt;br /&gt;
Die neue &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Katharina&amp;#039;&amp;#039; wurde 1933/34 nach Entwürfen des Architekten Theodor Ehl aus [[Bytom|Beuthen O.S.]] mit starken romanisierenden und barocken Anklängen erbaut (Vgl. [[Heimatschutzarchitektur]]). Der Kirchbau ist eine dreischiffige Basilika von 45&amp;amp;nbsp;m Länge und 21&amp;amp;nbsp;m Breite. Der Frontturm ist 40&amp;amp;nbsp;m hoch. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 95.000 [[Goldmark]]. Der Breslauer Bischof [[Adolf Bertram]] weihte die neue Pfarrkirche am 4. Oktober 1934.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dooo&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schrotholzkirche St. Rochus ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Schrotholzkirche]] St. Rochus&amp;#039;&amp;#039; mit ihrem [[barock]]en [[Dachreiter]] wurde wahrscheinlich im Jahre 1658 errichtet und in der Folgezeit mehrfach umgebaut und restauriert. Im Innern, das von Wandmalereien aus dem 19. Jahrhundert geschmückt wird,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dooo&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://dobrzen.opole.opoka.org.pl/koscioly-katarzyna.htm |wayback=20141221100854 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Katarzyny&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte sich noch die originale Ausstattung, bestehend aus der Kanzel und dem Hauptaltar (um 1700) aus dem Barock, manieristischen Seitenaltäre des 17. Jahrhunderts sowie dem [[Régence]]-[[Rokoko]]-Orgelgehäuse, erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen: Schlesien.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche steht inmitten des Ortsfriedhofs, an dessen Außenmauer 1930 ein eigenwilliges Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges eingeweiht wurde, das die Giebelwand der Friedhofskapelle einbezieht und sich durch die Sgraffitos trauernder oberschlesischer Frauen und ins Nichts marschierender Soldaten von Max Habersetzer auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege&lt;br /&gt;
* Steinerne Wegekapelle&lt;br /&gt;
* Hölzernes Wegekreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Woiwodschaftsstraße 454 führt von [[Namysłów]] nach Groß Döbern, wo sie als ul. Namysłowska, bzw. ul. Opolska die Hauptstraße darstellt und dann entlang der Oder das östlich gelegene Oppeln erreicht. Im Ort zweigt die ul. Wrocławska nach Westen ab, die ebenfalls entlang der Oder als Woiwodschaftsstraße 457 nach [[Brzeg|Brzeg (Brieg)]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich war in der Gemeinde neben der Landwirtschaft die Oderschifffahrt der wichtigste Wirtschaftszweig. Nach dem Zweiten Weltkrieg profitierte Groß Döbern weiterhin von der Nähe zu Oppeln und es wurden viele Industriebetriebe errichtet. Auch wenn die Beschäftigtenzahl in den letzten Jahren auf 1.435 (2005) zurückging, ist das [[Kohlekraftwerk|Steinkohlekraftwerk]] &amp;#039;&amp;#039;BOT Elektrownia Opole SA&amp;#039;&amp;#039; der bedeutendste Arbeitgeber der Gemeinde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.elopole.com.pl/pl/start.html |wayback=20060721174105 |text=&amp;#039;&amp;#039;Elektrownia Opole SA - strona główna&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, gefolgt von der [[Gips]]plattenfabrik &amp;#039;&amp;#039;Norgips&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Groß Döbern ist ein Schulkomplex angesiedelt, bestehend aus Mittelschule &amp;#039;&amp;#039;(gimnazjum)&amp;#039;&amp;#039;, Berufsschule und Gymnasium &amp;#039;&amp;#039;(liceum)&amp;#039;&amp;#039;. Weiterhin befinden sich im Ort ein Kindergarten und eine Grundschule sowie die Gemeindebücherei und das [[Dorfgemeinschaftshaus]] &amp;#039;&amp;#039;Gminny Ośrodek Kultury&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Heinrich von Knoch]] (1649–1716), königlich polnischer und kursächsischer Generalmajor und Kommandant der Festung Sonnenstein&lt;br /&gt;
* [[Johann Alois Fietzek]] (1790–1862), katholischer Pfarrer&lt;br /&gt;
* [[Lorenz Schwietz]] (1850–1925), Königlich Preußischer Scharfrichter&lt;br /&gt;
* [[Rudi Ogrissek]] (1926–1999), Kartograf, Geodät und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Gerd Dudek]] (1938–2022), Musiker und Jazzer&lt;br /&gt;
* [[Anton Viktor Wyrobisch]] (* 1948), Theologe und Lehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Bimler]] (1860–1929), Zeichenlehrer und Künstler, zeitweise Lehrer an der Volksschule in Groß Döbern&lt;br /&gt;
* [[Jacek Podsiadło]] (* 1964), Dichter und Publizist, lebt in Groß Döbern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gemeinde Groß Döbern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gmina|Landgemeinde]] (gmina wiejska) Groß Döbern gliedert sich in vier Dörfer mit Schulzenämtern. Mit der Eingemeindung von fünf Dörfern in die Stadt [[Opole]] verlor die Gemeinde am 1. Januar 2017 die größten Wirtschaftsbetriebe und ihre Einwohnerzahl sank unter 10000 – zuvor {{EWZ|PL|1609032}} Einwohner (Stand {{EWD|PL|1609032}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Dziennik Ustaw|kurz=1|titel=Verordnung des Ministerrats|titelerg=über die Festlegung der Grenzen bestimmter Gemeinden und Städte, die Verleihung des Stadtstatus an bestimmte Ortschaften und die Änderung des Namens einer Gemeinde, Dz.U. poz. 1134|jahr=2016|pos=1134|datum=2016-07-19|abruf=2023-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Als die Deutschen weg waren&amp;#039;&amp;#039; (Teil 2), Regie: Hans-Dieter Rutsch, Deutschland, 2005, 45 Min.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wo in Polen Deutsche sind – Deutsche und polnische Jugendliche im Oppelner Land&amp;#039;&amp;#039;, Regie: Hans-Dieter Rutsch, 2004, 30 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dobrzeń Wielki}}&lt;br /&gt;
* [https://dobrzenwielki.pl/1/strona-glowna.html Offizielle Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.dobrzen.kuchniaslaska.opole.pl/ Gemeindeportal]&lt;br /&gt;
* [http://dobrzen.opole.opoka.org.pl/index.htm Webseite der Pfarrei Groß Döbern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Groß Döbern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4389420-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gross Dobern}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Groß Döbern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1228]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Oder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angerdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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